Start für neues Qualifizierungsseminar für Digitalisierte Gesundheitstechnologien - FH OÖ, R’n’B Consulting & MTC bieten FFG Qualifizierungsseminar für MedTech-Branche

Seminar DigiHealth
Start des ersten Moduls zum Thema „Identifikation von Innovationspotentialen“ des FFG Qualifizierungsseminars DigiHealth. © Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
DigiHealth Seminar
© Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

13.02.2018

Um das enorme Potential digitalisierter Gesundheitstechnologien auszuschöpfen, benötigen Hersteller in diesem Bereich spezielles Methodenwissen. Dieses umfasst beispielsweise fundiertes Fachwissen in Bezug auf Software-Qualität, IT-Security und den Nachweis der Produktsicherheit und -wirksamkeit.

Damit sich Unternehmen der MedTech-Branche dieses Fachwissen aneignen können, hat der MTC gemeinsam mit der FH Oberösterreich und der R‘n‘B Consulting das Qualifizierungsseminar DigiHealth – Digitalisierte Gesundheitstechnologien (gefördert durch die FFG) ins Leben gerufen.

Das Seminar umfasst 5 Ausbildungstage/Module (Februar – Mai 2018), an denen in Vorträgen und interaktiven Parts Wissen vermittelt und der Erfahrungsaustausch zwischen den TeilnehmerInnen gefördert wird. Mittels einschlägiger Beispiele und Testfragen wird der Lernerfolg reflektiert. Eventuelle Verständnislücken werden erkannt und im Rahmen der Weiterbildungsinitiative aufgearbeitet.

Die Seminarreihe spannt den Bogen über ausgewählte Fachgebiete bis zu den Innovationspotentialen digitaler Gesundheitstechnologien und dient als qualifizierte Weiterbildungsmaßnahme für Unternehmen, welche sich im Bereich der softwaregestützten Gesundheitstechnologien weiterentwickeln möchten.

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MTC Open Innovation Workshop zu den digitalen Zukunftsthemen von Greiner Bio-One - MTC bietet seinen Partnern einzigartiges Workshop-Format

Axel Kühner steht vor Publikum und hält Vortrag
Axel Kühner (Vorstandsvorsitzender Greiner Gruppe) gab Einblick in die Greiner Gruppe und die Tochtergesellschaft Greiner Bio-One. © Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur
Workshop: ein Mann steht in der Mitte, Teilnehmer rundherum stellen Fragen
Christoph Rampetsreiter (Head of Greiner eHealth Technologies) stellte in seinem Vortrag das Big Picture der Digitalisierung und die Zukunftsthemen von Greiner Bio-One vor. © Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur

05.02.2018

Am 1. Februar ging das interaktive Workshop-Format „Innovation Day: creating ideas – Unternehmen“ des Medizintechnik-Clusters in Kooperation mit dem IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in die zweite Runde. Rund 60 TeilnehmerInnen erhielten einen exklusiven Einblick in die digitalen Agenden des Unternehmens Greiner Bio-One. Gemeinsam wurde an den aktuellen Zukunftsthemen von Greiner Bio-One gearbeitet. Ideen wurden ebenso zusammengetragen wie mögliche Kooperationen identifiziert.

Die Digitalisierung öffnet für Unternehmen neue Möglichkeiten, um Innovationen zu schaffen und neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Das international agierende Medizintechnik-Unternehmen Greiner Bio-One GmbH, Tochtergesellschaft der Greiner Holding AG, lud in seine Räumlichkeiten ein und stellte die Zukunftsthemen der Geschäftseinheit Greiner eHealth Technologies, die sich mit digitalen Systemlösungen für Krankenhäuser und Labore beschäftigt, zur Diskussion.

Interaktiv arbeiteten rund 60 TeilnehmerInnen aus Forschung und Wirtschaft an den drei Themenfeldern:

  • Digitale Mobilität im präanalytischen Prozess
  • Datenanalyse als Value Added Service
  • Verbesserung der Patientensicherheit durch die digitale Integration der Medikation in die Präanalytik und deren technologische Rahmenbedingungen
     

Veranstaltungsformat mit Mehrwert
Die Vorteile des Event-Formates liegen auf der Hand: vorhandene Problemstellungen lassen sich gemeinsam besser lösen bzw. können durch einen geänderten Blickwinkel ganz neue Ideen entstehen. Diese werden im Medizintechnik-Cluster zusammengeführt, bearbeitet und umgesetzt.

„Der Workshop war ein spannendes Zusammentreffen von potentiellen Partnern der Industrie, unseren Kunden und Vertretern der Wissenschaft. Der Austausch von Erfahrungen und Ideen, zu den von uns gesetzten digitalen Schwerpunktthemen, brachte neue interessante Ansätze. Diese werden wir nun in unserem Innovationsprozess evaluieren und jene Themen mit höchstem Potential für eine Umsetzung aufbereiten.“, so Christoph Rampetsreiter, Head of Greiner eHealth Technologies.

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 230 MedTech-Partner zusammenzuführen und gemeinsam neue Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu initiieren. Neben den MTC-Netzwerkpartnern zählen zur Zielgruppe des MTC auch Ein- und Umsteiger in die Branche, d.h. MedTech-Start-ups sowie etablierte Unternehmen, die ihr Kerngeschäft in einem der oö. Stärkefelder wie Kunststoff, Mechatronik oder IT haben und dieses um die Branche der Medizintechnik erweitern wollen.

Im Rahmen der Initiative MedTech.Transfer (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) fokussiert sich der MTC verstärkt auf die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 86 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten sowie nationalen und internationalen Projekten gemeinsam erfolgreich umgesetzt werden. www.medizintechnik-cluster.at


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Spitzenregion in der Medizintechnik: JKU Whitebook versammelt umfassendes Know-how

Fünf Personen sitzen bei der Pressekonferenz nebeneinander.
V.l.: Univ.-Prof. Richard Hagelauer, MTC-Beiratssprecher Axel Kühner, Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl, Landesrätin Christine Haberlander und Rektor Meinhard Lukas. Foto: JKU Linz
Fünf Personen, die Teilnehmer der Pressekonferenz, stehen nebeneinander.
V.l.: Rektor Meinhard Lukas, MTC-Beiratssprecher Axel Kühner, Landesrätin Christine Haberlander, Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl und Univ.-Prof. Richard Hagelauer. Foto: JKU Linz
Titelblatt des JKU Whitebooks..
Das JKU Whitebook ist ein Sammelwerk, das es externen InteressentInnen erlaubt, die medizintechnischen Stärkefelder in Oberösterreich rasch und einfach zu identifizieren. Foto: JKU Linz

30.01.2018

Oberösterreichs Beitrag in der Medizintechnik ist wertvoll wie nachhaltig. Ein eigenes Whitebook, initiiert von der Johannes Kepler Universität, macht das umfassende Know-how nun noch besser sichtbar. Damit wird es für Interessierte und potenzielle PartnerInnen leichter, die zahlreichen medizintechnischen Stärkefelder des Bundeslandes rasch zu identifizieren. Die erfreuliche Konsequenz: ein fruchtbarer Boden für viele neue und erfolgreiche Kooperationen.

„Ein wesentlicher Teil des medizinischen Fortschritts ist technologischen Weiterentwicklungen zu verdanken. In der Verknüpfung von Anwendungsfeldern aus Medizin und Gesundheit mit Lösungen aus der Technik nimmt die Entwicklung, Herstellung und der Betrieb medizintechnischer Produkte einen immer größeren Stellenwert ein. Daraus resultiert für den Standort Oberösterreich ein hohes Wachstumspotenzial“, betont Wirtschafts- und Forschungsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Innovatives Oberösterreich 2020
Das Strategische Wirtschafts- und Forschungsprogramm „Innovatives Oberösterreich 2020“ stellt mit seinen fünf Aktionsfeldern die richtigen Weichen, um in Oberösterreich Zukunftsthemen aktiv und koordiniert anzugehen. Im Aktionsfeld „Gesundheit/Alternde Gesellschaft“ ist der Bereich der individualisierten Medizin verankert. Damit fördert das Land Oberösterreich bewusst die Entwicklung von personalisierten Technologien, die es vor allem einer alternden Gesellschaft ermöglichen, die Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen, um länger am Arbeitsplatz aktiv zu sein. Ziel ist es auch, dass ältere Personen länger im eigenen Heim wohnen und sich aktiv in der Gesellschaft beteiligen können. Die Medizintechnik kristallisiert sich dabei als vielversprechendes Zukunftsfeld mit enormem Potenzial heraus. Das verdeutlicht auch das Whitebook Medizintechnik, in dem zahlreiche Projekte von Wirtschaft und Forschung gesammelt wurden.

Cluster-Kooperationsprojekte als Erfolgsrezept
Ein bewährtes Erfolgsrezept, um Innovationen anzustoßen, sind in Oberösterreich die Cluster-Kooperationsprojekte wie beispielsweise „GeT“ von Greiner Bio-One und gespag. Bereits 86 Ideen der MedTech-Branche wurden mit Unterstützung des Medizintechnik-Clusters in Cluster-Kooperationsprojekten sowie nationalen und internationalen Projekten umgesetzt.

Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft & Medizin
Für die Weiterentwicklung und die internationale Sichtbarkeit des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Oberösterreich ist zudem die Gründung der Fachhochschule für Gesundheitsberufe und der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität richtungsweisend. Die medizinische Innovationslandschaft wird durch eine noch stärkere Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin im Zuge des „MED UP – Medical Upper Austria“ vorangetrieben. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Medizin wahrgenommen und von Oberösterreichs Wirtschaft und Forschung genutzt.

Download >> Presseunterlage JKU Whitebook
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MedTech.Circle 2018 zum MED UP – Medical Upper Austria - MTC informiert mit Partnern über Erweiterung des oö. MedTech-Standortes

Sergey Nivens - Fotolia.com, iStockphoto, Walter Luttenberger Photography
Der Medizintechnik-Cluster verbindet Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. © Sergey Nivens - Fotolia.com, iStockphoto, Walter Luttenberger Photography

24.01.2018

Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria lädt am 08. März 2018 ab 13 Uhr zum größten MedTech-Branchentreff, dem „MedTech.Circle 2018“ in die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG in Linz ein. Thema in diesem Jahr ist der Medizintechnik-Standort Oberösterreich, das „MED UP – Medical Upper Austria“. Der Medizintechnik-Cluster informiert gemeinsam mit Partnern aus der Branche über Idee, Vision und Mission dieses zukunftsträchtigen Standort-Themas.

Die oö. MedTech-Branche weist hervorragende Markt- und Zukunftsaussichten auf und hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. In der Verknüpfung von Anwendungsfeldern aus Medizin und Gesundheit mit Lösungen aus der Technik nimmt die Entwicklung, Herstellung und der Betrieb medizintechnischer Produkte einen immer größeren Stellenwert ein.

Kooperieren am MedTech-Standort Oberösterreich
Die Steuerungsgruppe (Kepler Universitätsklinikum, Johannes Kepler Universität, Fachhochschule Oberösterreich, Upper Austrian Research) und der MTC in der Rolle des neutralen Koordinators arbeiten, im Auftrag des Wirtschafts- und Forschungsressorts und des Gesundheitsressorts des Landes Oberösterreich, am Aufbau des MED UP – Medical Upper Austria. Dabei werden künftige Kooperationen und Projekte zwischen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin vorangetrieben.

Von der Keimzelle für Innovation über die Fokussierung auf Stärken bis hin zum Erfolg durch Synergien
Die Moderatoren Axel Kühner (Greiner Gruppe, MTC-Beiratssprecher) und MTC-Managerin Nora Mack leiten beim MedTech.Circle 2018 durch Idee, Vision und Mission des MED UP – Medical Upper Austria.

Die Gründung der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität und des Kepler Universitätsklinikums trugen zur Stärkung des Standortes Oberösterreichs bei und bilden die Keimzelle für das MED UP – Medical Upper Austria. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe Rektor Meinhard Lukas (Johannes Kepler Universität), Heinz Brock (Kepler Universitätsklinikum), Martin Zauner (Fachhochschule Oberösterreich) und Wilfried Enzenhofer (Upper Austrian Research) stellen dar, welchen Beitrag sie zum Aufbau des MED UP – Medical Upper Austria leisten werden und berichten von aktuellen Projekten.

In der MedTech-Branche gibt es bereits viele erfolgreiche Unternehmen und auch die Gründungen in der Start-up Szene nehmen zu. Axel Kühner (Greiner Gruppe), Georg Bauer (Stratec Consumables) und Jama Nateqi (Symptoma.com) setzen ab 14 Uhr den Fokus auf die starke oö. Wirtschaft.

Neben der Medizintechnik gibt es in Oberösterreich weitere Stärkefelder wie Mechatronik, Kunststoff, IT und Lebensmittel/Ernährung. Die Expertise dieser einzelnen Branchen gilt es mit der Medizintechnik zu vereinen. Oliver Brüggemann (NP Life Science Technologies & Johannes Kepler Universität), Roland Fischer (Fischer Brot), Christoph Lhota (ENGEL Austria) und Adolf Sonnleitner (Fabasoft) werden beleuchten, wie wichtig die Nutzung von Synergien ist und welche konkreten Ansätze sie für einen Know-how-Transfer in die Medizintechnik sehen.

Das Ziel des MED UP – Medical Upper Austria ist, dass alle Akteure an einem Strang ziehen. Denn nur ein effektives und effizientes Nahtstellenmanagement kann den entscheiden Vorteil im Wettbewerb der Regionen bringen und das MED UP – Medical Upper Austria erfolgreich und international bekannt machen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Stunden zum Netzwerken, Kooperieren sowie zum Austausch von Erfahrungen in der MedTech-Branche.


Weitere Informationen und Anmeldung
Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
medizintechnik-cluster@biz-up.at
+43 732 79810 5156
ANMELDUNG: http://www.medizintechnik-cluster.at/mtc-aktivitaeten-schwerpunkte/medtechcircle-2018/

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 230 MedTech-Partner zusammenzuführen und gemeinsam neue Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu initiieren.
Neben den MTC-Netzwerkpartnern zählen zur Zielgruppe des MTC auch Ein- und Umsteiger in die Branche, d.h. MedTech-Start-ups sowie etablierte Unternehmen, die ihr Kerngeschäft in einem der oö. Stärkefelder wie Kunststoff, Mechatronik oder IT haben und dieses um die Branche der Medizintechnik erweitern wollen. Im Rahmen der Initiative MedTech.Transfer (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) fokussiert sich der MTC verstärkt auf die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 86 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten sowie nationalen und internationalen Projekten gemeinsam erfolgreich umgesetzt werden.
www.medizintechnik-cluster.at


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Medienpartnerschaft am Samstag, 24. Februar mit dem PEGASUS – der Wirtschaftszeitung der OÖNachrichten

Logo OÖN

22.01.2018

Der PEGASUS, die Wirtschaftszeitung für den Wirtschaftsraum OÖ, widmet sich am Samstag, 24.02.2018 mit einem eigenen Schwerpunktthema der Zukunft der Medizintechnik-Branche.

Nutzen Sie diesen redaktionellen Rahmen, um Ihr Unternehmen oder Neuheiten in der Wirtschaftszeitung PEGASUS einem breiten Publikum zu präsentieren. Mit hoher Reichweite erreichen Sie wirtschaftlich interessierte LeserInnen – ein optimaler Mix aus B2B und B2C!

Weitere Informationen sowie Ansprechpartner finden Sie hier.


Neuer MTC-Partner stellt sich vor: KML VISION bietet automatisierte Bildanalyse basierend auf künstlicher Intelligenz

Logo KML Vision
2 Männer stehend im KML Vision Gebäude
Philipp Kainz und Michael Mayrhofer-Reinhartshuber sind mit KML VISION ab 2018 neuer Partner des MTC © KML VISION, Photo: GKartworks

28.12.2017

KML VISION bietet Life Science Unternehmen den einfachsten, schnellsten und kosteneffizientesten Zugang zu modernster automatisierter Bildanalyse, die überall und jederzeit zur Verfügung steht.

Philipp Kainz und Michael Mayrhofer-Reinhartshuber haben mit KML VISION ein innovatives KMU gegründet, das eine SaaS Plattform zur intelligenten digitalen Bildanalyse entwickelt. Der Fokus liegt dabei auf der Automatisierung von sich wiederholenden visuellen Untersuchungen.

Viele Life Science Unternehmen und Forschungseinrichtungen untersuchen große Zahlen biologischer Proben. Obwohl aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung oftmals bereits digitale Bilder der Proben vorliegen, wird die Auswertung bisher zum größten Teil manuell durchgeführt. Die dafür nötige Expertise gepaart mit den sich wiederholenden und mühseligen Tätigkeiten führen zu Problemen wie langen Durchlaufzeiten, stark subjektiven Einschätzungen, fehlender Reproduzierbarkeit, Abhängigkeiten von speziell geschultem Personal und in den daraus resultierenden hohen Kosten.

KML VISION sieht seine Mission darin, Unternehmen aus Forschung und Industrie einen einfachen Zugang zu hochqualitativen Visual Computing Anwendungen basierend auf Deep Learning, der bisher erfolgreichsten Entwicklung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, zu gewähren. Diese Anwendungen reduzieren mühevolle manuelle Arbeit durch Menschen, sind genauer als bisher eingesetzte Technologien, erhöhen die Reproduzierbarkeit und sparen Zeit und Geld. Durch den modularen Aufbau der Plattform können neue Anwendungen schnell und kostengünstig integriert werden. Die Plattform kann einfach online genutzt und über eine flexible API in existierende Software-Clients integriert werden. Auf Wunsch ist auch ein Betrieb beim Kunden vorort möglich.

Kontakt: KML vision OG | Graz | Email: office@kmlvision.com

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Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: Siemens Healthineers – Ein verlässlicher Partner für Gesundheitsversorger

Logo Siemens Healthineers

18.12.2017

Siemens Healthineers ist das separat geführte Healthcare-Geschäft der Siemens AG. Es unterstützt Gesundheitsversorger weltweit dabei, bessere Ergebnisse bei geringeren Kosten zu erzielen, indem es sie auf ihrer Reise hin zu mehr Präzisionsmedizin, einer verbesserten klinischen Versorgung und Patientenerfahrung, sowie der Digitalisierung des Gesundheitswesens aktiv begleitet.

Als führendes Unternehmen der Medizintechnik entwickelt Siemens Healthineers sein Produkt- und Serviceportfolio stetig weiter. Das gilt für die Kernbereiche der Bildgebung für Diagnostik und Therapie sowie für die Labordiagnostik und die molekulare Medizin. Zusätzlich werden die Angebote im Bereich digitale Gesundheitsservices und Krankenhausmanagement gemeinsam mit den Betreibern stetig weiterentwickelt.

Statement zum MTC
Der Medizintechnik-Cluster arbeitet erfolgreich an der Weiterentwicklung der Medizintechnik-Branche in Oberösterreich. Als Medizintechnik-Unternehmen kooperieren wir als jahrelanger Partner im MTC mit dem Ziel Synergien von Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin zu schaffen. So ermöglichten wir beispielsweise mit dem INNOVATIONEN.TRIP oberösterreichischen Unternehmen und Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen ihre innovativen Produkte und Lösungen unseren Entwicklerteams von Siemens Healthineers in Erlangen vorzustellen. Wir fördern damit den Ideentransfer, erhöhen das Potenzial für internationale Kooperationen und leisten dadurch einen Beitrag, den Wirtschaftsstandort Oberösterreich zu stärken.

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Die neue Sonderausgabe des MTC-connect zum 15-jährigen Jubiläum mit dem Schwerpunktthema "Künstliche Intelligenz in der Medizintechnik" ist da!

MTC-connect Titelseite Ausgabe 2/2017..

13.12.2017

Es freut uns, Ihnen die Sonderausgabe unseres Printmediums "MTC-connect" präsentieren zu dürfen! Die Jubiläumsausgabe (15 Jahre Cluster) des MTC-connect widmet sich neben dem 15-jährigen Jubiläum, dem Thema "Künstliche Intelligenz in der Medizintechnik" mit der Initiative Digital MedTech (IDM).

In der aktuellen Ausgabe das MTC-connect wird das Thema Künstliche Intelligenz (KI) –als einer der führenden Technologietrends – in den Mittelpunkt gestellt.
Lesen Sie über erste Erfolge der Initiative sowie über konkrete KI-Beispiele in der Medizin(technik) in OÖ.


>> MTC-CONNECT ZUM NACHLESEN


Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: Belimed

Logo Belimed..
Portraitfoto - Mann sitzend
© SISSI FURGLER FOTOGRAFIE | presseflash.at
WD 290 IQ, Gerät mit Systemlösung
WD 290 IQ – Intelligence Made Easy © Belimed GmbH

13.12.2017

Belimed ist ein weltweit führender Anbieter von innovativen Systemlösungen für Reinigung, Desinfektion und Sterilisation in den Bereichen Medical und Life Science.

Im Jahr 1990 wurde die Belimed AG als Joint Venture zwischen Belinox, einem Unternehmen mit einer langen Geschichte der Handwerkskunst, Feinwerktechnik und Edelstahl-Produkte sowie der Gehrig AG, einem Hersteller von hochwertigen Geschirrspülmaschinen gegründet.

Das Unternehmen beschäftigt rund 1 200 Mitarbeitende in zehn Ländern und ist mit einem Netz eigener Vertriebsgesellschaften und autorisierter Geschäftspartner in mehr als 80 Ländern vertreten. Belimed ist einer der wenigen global aufgestellten Anbieter mit eigenen Mitarbeitenden in allen Regionen.

Der Bedarf an Infektionsprävention mit entsprechenden medizinischen und pharmazeutischen Einrichtungen und Dienstleistungen wächst weltweit. Die Reihe der Belimed Kunden reicht von global agierenden Pharma-Produzenten bis zu regional verankerten Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzteeinrichtungen.

Ziel ist, jedem Kunden eine für ihn optimale Lösung zur Verfügung zu stellen, sei es durch Maschinen aus dem Standard-Sortiment oder durch kundenspezifisch geplante und realisierte Großanlagen.

Wir die Belimed GmbH mit Sitz in Österreich sind langjähriger Partner im MTC und nutzen das Netzwerk insbesondere hinsichtlich Wissenschaft und Medizin. Erfreulich war die enge und kooperative Zusammenarbeit in den Anfangsjahren bei der Unterstützung von Messeauftritten.

 

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Herausforderungen zum Datenschutz in der Medtech-Branche erfolgreich meistern

4 Personen hinter einem Ausstellerstand der EDM
v.l.: Eva Birner (Bezirk Oberpfalz), Irena Hvoždová (Technische Hochschule Budweis), Michaela Bastlová (Technische Hochschule Budweis), Iris Reingruber (Business Upper Austria) © Business Upper Austria
Vortragender Peter Burgstaller steht auf der Bühne
FH-Prof. Mag. Dr. Peter Burgstaller (Rechtsanwalt und Professur für IT- und IP-Recht, FH OÖ) informierte über die neue Datenschutz-Grundverordnung. © Business Upper Austria
Mehrere Menschen probieren den Virtual Aneurysm Simulator von RISC
TeilnehmerInnen testeten den Virtual Aneurysm Simulator der RISC Software GmbH © Business Upper Austria

05.12.2017

Die Neuerungen in der Medizintechnik, die sich durch die Anwendung digitaler und vernetzender Technologien ergeben, bringen viele Vorteile mit sich. Gleichzeitig entstehen neuartige Bedrohungsszenarien und Gefahren, die zu meistern sind. Auf der ganztägigen Fachtagung DIGITAL MEDTECH wurden kürzlich aktuelle Herausforderungen und Bedrohungen in Bezug auf IT-Security und Datenschutz im Gesundheitswesen thematisiert und diskutiert.

Fokus: grenzüberschreitende Kooperation und Wissenstransfer
„Forschung trifft Wirtschaft“ zum Thema Medizintechnik – unter diesem Motto stand der Vormittag der Fachtagung, die der Medizintechnik- und der IT-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Zusammenarbeit mit der Europaregion Donau-Moldau im Softwarepark Hagenberg organisierte. Im Zentrum standen dabei die Vernetzung und der grenzübergreifende Wissenstransfer.

Ziel war es, den TeilnehmerInnen aus Pilsen, Südböhmen, Bayern und Oberösterreich das Leistungsspektrum der oö. Forschungseinrichtungen anschaulich zu präsentieren. Die TeilnehmerInnen aus der Europaregion Donau-Moldau (Österreich – Bayern – Tschechische Republik) trafen dabei auf Forschungseinrichtungen, wie die RISC Software GmbH, das Software Competence Center Hagenberg oder das TIMed Center der FH Oberösterreich. Dabei lernten sie deren anwendungsorientierten Forschungsschwerpunkte und Projekte zum Themengebiet der Medizintechnik kennen. Auf großes Interesse stieß der Virtual Aneurysm Simulator der RISC Software GmbH. An diesem konnte die TeilnehmerInnen ein realitätsgetreues Training von neurochirurgischen Clipping-Operationen ausprobieren.

Neue regulative Rahmenbedingungen für die Medizintechnik
Es gibt verschiedene Bedrohungen wie Viren, Hacker-Angriffe etc. für Daten von Unternehmen, Gesundheitseinrichtungen und im Speziellen deren Systeme und Medizinprodukte. Diese Personenbezogenen Daten müssen geschützt werden. Dafür ist es zukünftig erforderlich, intensive Überlegungen zu machen und Strategien zu entwickeln.

Die TeilnehmerInnen der DIGITAL MEDTECH erhielten von den Experten FH-Prof. Mag. Dr. Peter Burgstaller (Rechtsanwalt in Linz und Professor für IT- und IP-Recht, FH Oberösterreich) und FH-Prof. DI Robert Kolmhofer (Departmentleiter Sichere Informationssysteme, FH Oberösterreich) Informationen zu den neuen regulativen Rahmenbedingungen. Die kommende Datenschutz-Grundverordnung und die Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit waren ebenso Thema, wie das Gesundheitstelematikgesetz, das die Datensicherheit bei der elektronischen Weitergabe von Gesundheitsdaten zwischen Gesundheitsdienstanbietern regelt. Die neue Datenschutz-Grundverordnung verschränkt zukünftig Daten- mit Informationssicherheit und sieht insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit vor. Zudem erfordert es in jedem Unternehmen und in jeder Gesundheitseinrichtung einen Datenschutzbeauftragten.

In drei Schritten zu einem verbesserten Datenschutz
Die Firma x-tention demonstrierte, wie angemessener Datenschutz in der Praxis gewährleistet werden kann und wie sich der Weg dorthin gestaltet. Es ist vor allem wichtig, Bewusstsein bei den MitarbeiterInnen für das Thema Datenschutz und Datensicherheit zu schaffen. Denn die größte Bedrohung ist immer noch der Mensch/Nutzer selbst. Außerdem müssen in Unternehmen und Gesundheitseinrichtungen Prozesse zur Verringerung der Gefahr von Attacken erstellt und eingeführt werden. Und auch Technologien zur Erkennung von Attacken und zur Minimierung ihrer Auswirkungen hinzugezogen werden. Eine 100-prozentige IT-Sicherheit kann jedoch kaum gewährleistet werden.

Medizinprodukte während des gesamten Zyklus vor Cybergefahren schützen
Beim Vortrag zum Thema Hardware des Unternehmens System Industrie Electronic (SIE) ging es vorrangig um die Anforderungen der Medizintechnik an eine sichere Hardware. Denn jedes Medizinprodukt muss vor Cybergefahren gesichert sein um fatale negative Auswirkungen für den Endverbraucher, wie z.B. für den Patienten zu vermeiden. Sicherheitskonzepte müssen bereits am Beginn von Medizinproduktentwicklungen eingearbeitet werden und begleiten ein Medizinprodukt über den gesamten Produktzyklus. Hier gibt es einige wichtige Cyber-Security-Maßnahmen, wie z.B. USB-Authentifizierungen, Secure Boots (garantiert die Echtheit von Software-Teilen einer Firmware), Verschlüsselungen durch Software etc., die mit mehr oder weniger Aufwand angewendet werden sollten.


Über die Initiative Digital MedTech (IDM)
Den Grundstein einer erfolgreichen zukunftsträchtigen Vernetzung legte der Medizintechnik-Cluster (MTC) gemeinsam mit dem IT-Cluster (ITC) mit der Initiative Digital MedTech (IDM). Im Rahmen der Initiative werden die Partnerunternehmen des MTC und ITC auf deren Weg zum digitalen Medizinprodukt begleitet. Das Ziel ist es neue Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Maßnahmen erstrecken sich u.a. von der Unterstützung bei der Ideenfindung über eine gemeinsame Projektentwicklung bis hin zur Identifikation von Anwendungsbereichen der „Digital MedTech“-Themen auf interne Unternehmensprozesse.
www.digital-medtech.at

Über die Europaregion Donau-Moldau (EDM)
Europaregion Donau-Moldau (EDM) - „Forschung trifft Wirtschaft“ ist eine Gemeinschaftsinitiative der EDM-Wissensplattformen „Forschung & Innovation“ und „Unternehmenskooperation & Cluster“ zur Stärkung der Kooperationsmöglichkeiten von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen sowie zur Förderung des Technologietransfers. Die EDM ist eine trilateral tätige Arbeitsgemeinschaft der sieben Partnerregionen Oberösterreich, niederösterreichisches Most- und Waldviertel, Niederbayern (inkl. Landkreis Altötting), Oberpfalz, Pilsen, Südböhmen und Vysočina.
www.europaregion.org

 

 

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Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: VAMED - Gesundheit ganzheitlich verstehen

SPA Resort Therme Geinberg
SPA Resort Therme Geinberg © VAMED Gruppe
Neurologisches Therapiezentrum
Neurologisches Therapiezentrum Gmundnerberg © VAMED Gruppe
Bernhard Holzer
Dipl.-KHBW Mag. Bernhard Holzer, Geschäftsführer Neurologisches Therapiezentrum Gmundnerberg GmbH © VAMED Gruppe

29.11.2017

Von der Einzelleistung bis zur Gesamtrealisierung inklusive Betriebsführung, von der Detailexpertise bis zur Gesamtlösungskompetenz: Die VAMED ist der Partner für alle Projekte im Gesundheitsbereich – weltweit.

Die VAMED wurde im Jahr 1982 gegründet und hat sich seither zum weltweit führenden Gesamtanbieter für Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Gesundheitswesen entwickelt. In 79 Ländern auf vier Kontinenten hat der Konzern bereits mehr als 800 Projekte realisiert. Das Portfolio reicht von der Projektentwicklung sowie der Planung und der schlüsselfertigen Errichtung über Instandhaltung, technische, kaufmännische und infrastrukturelle Dienstleistungen bis hin zur Gesamtbetriebsführung in Gesundheitseinrichtungen. Die VAMED deckt mit ihrem Angebot sämtliche Bereiche der gesundheitlichen Versorgung von Prävention und Gesundheitstourismus über die Akutversorgung bis zur Rehabilitation und Pflege ab. Darüber hinaus ist die VAMED führender privater Anbieter von Rehabilitationsleistungen und mit VAMED Vitality World der größte Betreiber von Thermen- und Gesundheitsresorts in Österreich. Im Jahr 2016 war die VAMED Gruppe weltweit für rund 17.400 Mitarbeiter und ein Geschäftsvolumen von 1,6 Milliarden Euro verantwortlich.

 

„Es sind die Tiefe und Breite des Leistungsspektrums – von der Projektentwicklung-Planung-Errichtung-Dienstleistung-Betriebsführung von Gesundheitseinrichtungen – die VAMED zum international führenden Gesundheitsdienstleister gemacht haben. Dabei richtet die VAMED genau wie der MTC ihr Dienstleistungsportfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus. In der Kooperation mit dem MTC sind aus Sicht der VAMED dabei im Besonderen die hervorragenden Möglichkeiten zur Vernetzung unterschiedlicher Akteure aus der MedTech-Branche hervorzuheben. Durch das Zusammenbringen von Gesundheitsbetrieben, MT-Dienstleistern und MT-Produkteanbietern und die dadurch entstehenden gemeinsamen Projekte im Gesundheitswesen leistetet der MTC einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der MedTech-Innovationen und damit der Wettbewerbsstärke der MTC-Partner am Standort.“ Dipl.-KHBW Mag. Bernhard Holzer, Geschäftsführer Neurologisches Therapiezentrum Gmundnerberg GmbH

 

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Der erfolgreiche "Meet the Experts"-Tag am 23. November

Fuss und Fit Expertensprechstunde
Exklusive Expertensprechstunde für Fuss und Fit © Business Upper Austria
e-Matrix
Exklusive Expertensprechstunde für e-Matrix © Business Upper Austria

23.11.2017

Heute am 23. November ist im Medizintechnik-Cluster "Meet the Experts"-Tag. MTC-Partner - sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen hatten die Möglichkeit sich für eine exklusive Sprechstunde mit 5 Experten anzumelden.

Vier Unternehmen - Fuss und Fit, e-Matrix, CDE & Belive Concepts - nutzten heute die Gelegenheit und stellten Fragen zum eigenen Produkt/zur eigenen Innovation, an die Experten Experten Oliver Kronawittleithner (RentSales - Business as unusual), Michael Ring (R'n'B Medical Software Consulting GmbH.), Stefan Haidl (Ernst and Young), Andreas Aichinger (Greiner Bio-One GmbH), Christina Kopler (tech2b).

Gutes Format um Innovation voranzutreiben! Begeisterte MTC-Partner!


Das war der 3. Kepler Science Day am 22. November am Kepler Universitätsklinikum

Vortrag
teilnehmer
© Bilder: Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

22.11.2017

Das war der 3. Kepler Science Day am Kepler Universitätsklinikum der Johannes Kepler Universität (JKU), dem Kepler Universitätsklinikum, der FH Oberösterreich, der Upper Austrian Research (UAR) und der Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters (MTC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

Vor Ort wurden exzellente oö. Forschungsleistungen aus den Bereichen medizinische Technologien, Altersmedizin & Versorgungsforschung präsentiert. Das Team von Johannes Pröll vom Zentrum für medizinische Forschung der Johannes Kepler Unvierstität (JKU) gewann den Posterpreis!

Der MTC freut sich bereits jetzt auf die 4. Auflage dieser ausgezeichneten Kooperationsveranstaltung!

 

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MTC und Partner auf der MEDICA 2017

Stand Genspeed Biotech
Ausstellerstand von MTC-Partner "Genspeed Biotech"
MTC am Gemeinschaftsstand der LISA
MTC am ADVANTAGE AUSTRIA Gemeinschaftsstand
© Bildquellen: Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

17.11.2017

Der MTC war im Zuge der Initiative MedTech.Transfer (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit.) beim Gemeinschaftsstand der ADVANTAGE AUSTRIA auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf vertreten. Vor Ort waren vor allem einige MTC-Partner zu finden: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Biegler, Eurolyser Diagnostica GmbH, Exceet Electronics GesmbH, Genspeed, Greiner Bio-One, H+H System, Hansaton, Human.technology Styria GmbH, Life Science Austria, Lohmann & Rauscher, opta data hard- & software GmbH, RICO Elastomere Projecting GmbH,Stadler Sensorik, Standortagentur Tirol, starlim//sterner, System Industrie Electronic, Wild GmbH.

„Die hohe internationale Strahlkraft ist und bleibt die Trumpfkarte der MEDICA und COMPAMED. Hier kommen Top-Entscheider aus der ganzen Welt zusammen und bekommen eine Angebotsvielfalt geboten, die weltweit unübertroffen ist“, bilanziert Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, nach vier Veranstaltungstagen (13. – 16. November 2017) den Verlauf der weltgrößten Medizinmesse sowie der international führenden Fachmesse für den Zulieferermarkt der Medizintechnik-Industrie. Von den insgesamt 123.500 Fachbesuchern waren mehr als 60 Prozent internationale Besucher, die aus 130 Nationen anreisten – darunter top-besetzte Besuchergruppen u. a. aus China, Indien, Kolumbien, Nepal sowie jahrelangen Traditionen folgend natürlich auch aus den für Medizintechnik wichtigsten Märkten Europas.

 

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MedTech-Sprechstunden: mit fünf ExpertInnen in einer Stunde zum Erfolg

Meet the Experts
Bild nicht für Abdruck geeignet

09.11.2017

Am 23. November ist es soweit: in gemeinsamen 60-minütigen Sprechstunden beantworten fünf ExpertInnen Fragen aus den Bereichen Vertrieb, klinische Studien, Business Modeling, Qualitätsmanagement, regionale und nationale Förderungen sowie Gründung. Von 08.30 bis 16.30 Uhr können Start-ups und Unternehmen der Medizintechnik-Branche sowie alle, die in diese Branche einsteigen, ein neues Produkt auf den Medizintechnik-Markt bringen oder ein Unternehmen gründen möchten, Gespräche buchen. Jetzt anmelden unter medizintechnik-cluster@biz-up.at

Je sechs TeilnehmerInnen können sich pro Sprechtag mit den ExpertInnen austauschen sowie von deren Tipps und Tricks profitieren. Neben MedTech-Akteuren sind auch Branchen wie IT, Mechatronik, Automobil oder Kunststoff angesprochen.
Eine Anmeldung zu den Expertensprechstunden unter medizintechnik-cluster@biz-up.at ist unbedingt erforderlich. Damit sich die ExpertInnen bestmöglich auf die Sprechstunden vorbereiten können, müssen alle Fragen und Themen vorab an den Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria übermittelt werden.

Die Gesprächspartner im Überblick
Experten Vertrieb: Wilhelm Berghammer MBA, Geschäftsführer RENT SALES
Expertise: Vertriebsstrategie/ -aufbau/ -steuerung, strategisches Marketing, CRM, Neukundengewinnung, internationaler Vertrieb, Investitionsgüter

Experte klinische Studien:
DI (FH) Dr. Michael Ring, Geschäftsführer R’n’B Consulting
Expertise: klinische Bewertung und Prüfung von Medizinprodukten, Leistungsbewertungsprüfung von In-Vitro-Diagnostika, klinische Bewertung im Kontext des Risikomanagements und entlang des Produktlebenszyklus

Experten Business Modeling:
Stefan Haidl, Manager, Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H.
Expertise: Erstellung und Review von Planungs-/Bewertungsmodellen, Modellisierung und Plausabilisierung von Business Plänen, Durchführung von Szenario-/ Sensitivitätsanalysen, Bewertung und Risikobetreuung von Start-ups

Experte Qualitätsmanagement:
Ing. Andreas Aichinger MSc, Quality Manager Greiner Bio-One GmbH
Expertise: Umsetzung der gesetzlichen und normativen Vorgaben für Medizinprodukte, Aufbau von QM-Systemen nach ISO 13485 und ISO 9001, Konformitätsbewertung von Medizinprodukten, Vigilanz und Marktüberwachung für Medizinprodukte, Prozess-/Computer- und Sterilisationsvalidierung, Risikomanagement für Medizinprodukte

Expertin Förderungen & Gründung:
DI (FH) Christina Kopler, Business Development Managerin tech2b
Expertise: Gründungsberatung, Beratung bei Finanzierungsinstrumenten und Wachstumsfinanzierungen, Beratung Businessplanerstellung, Due Diligence


Weitere Informationen und Anmeldung

Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Telefon: +43 732 79810 – 5156, medizintechnik-cluster@biz-up.at

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)

Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
www.medizintechnik-cluster.at

 

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Neuer MTC-Partner stellt sich vor: Neues Technologieunternehmen ADLIANCE mit dem Fokus „Patient“

3 Männer hinter einem Tisch
© Adliance GmbH
Adliance Logo

20.10.2017

ADLIANCE hat das Ziel durch patientenzentrierte Software die Therapietreue zu erhöhen. „Im Gesundheitswesen sind Silos entstanden: Die Ärzteschaft, die Patienten und die Hersteller von Gesundheitsprodukten (Pharma- und Medizintechnikindustrie). Diese Silos zu verbinden, dabei die Ärzteschaft zu entlasten und die Patienten zu begleiten, ist der Anspruch von ADLIANCE“, sagt der Co-Founder Dominik Flener.

Mit Hannes Sachsenhofer (CTO) und seinem Team hat man zwei neue Software-Produkte entwickelt und bietet medizinische Softwareentwicklung an – immer mit dem Fokus die Arzneimittel- und Therapiesicherheit zu erhöhen.

Das SaaS-Produkt AKRIVA überwacht digitale Kanäle (Social Media, Blogs, YouTube, etc.) auf Nebenwirkungsmeldungen und stellt diese Informationen der Pharmaindustrie zur Verfügung. So ist sichergestellt, dass keine sicherheitsrelevanten Informationen aus dem Netz verloren gehen und alle regulatorischen Vorgaben eingehalten werden (Pharmakovigilanz).

Mit dem Online-Portal COMPLIVA wird die therapiespezifische Selbstorganisation der Patienten vereinfacht. Dies erreicht COMPLIVA durch

  •  eine Dokumentation der Aktivitäten im Rahmen der Therapie,
  • belohnende Feedbackschleifen sowie
  • therapiespezifischen Content.

Der Content im Portal dient der effizienten Therapieerklärung bzw. -begleitung und wird gemeinsam mit ärztlichen Experten und der Gesundheitsindustrie entwickelt.

Darüber hinaus bietet ADLIANCE die Entwicklung von spezialisierter und zertifizierter Medizin-Software an. Durch die Expertise des Entwicklerteams ist sichergestellt, dass relevante Entwicklungsstandards wie ISO 13485 oder IEC 62304 eingehalten werden und damit die Zulassung der Software (wenn notwendig) gesichert ist.

„Wir verfolgen einen patienten-zentrierten Ansatz, weil nur so Therapiebegleitung und medizinische Software erfolgreich funktionieren kann. Es geht um mehr Therapiezufriedenheit durch Adherence und Compliance – am besten kombiniert als ADLIANCE.“ sagt Co-Founder Gerhard Feilmayr.

Kontakt: Adliance GmbH | Linz & Wien | Telefon: +43 5 9907

 

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Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: S.I.E SOLUTIONS - System Industrie Electronic GmbH

© System Industrie Electronic GmbH
© System Industrie Electronic GmbH

20.10.2017

Die S.I.E SOLUTIONS ist einer der führenden Anbieter von individuell entwickelten Komplettgeräten, Embedded Computing Systemen und HMI-Lösungen für die Medizintechnik, den Health-Care-Sektor sowie Safety & Security Anwendungen.

HUMAN MACHINE INTERFACES Individuelle, wirtschaftliche HMI-Lösungen – die Plattform aus flexibel skalierbarer Hardware, Software und Dienstleistungen macht dies möglich. Das kontinuierlich wachsende Produkt – und Dienstleistungsspektrum wird je nach Kunden-wunsch und Markteinflüssen angepasst. Mittels intuitiver Touchbedienung bieten wir unseren Kunden einen Technologievorsprung am Markt. Erprobte und erfolgreiche Systeme in den Bereichen Pharma, In-Vitro-Diagnostik, Point-of-Care, Lebensmittel- und Umwelttechnik sind das Ergebnis.

CUSTOM SOLUTIONS Regulativ anspruchsvolle Systeme – von Baugruppen bis hin zum Endgerät für die Medizintechnik. Unsere Partner haben ein Ziel – S.I.E kennt den Weg. Ob als Entwicklungs-, Technologie- oder Supply-Chain-Partner ist das gemeinsame Ziel die vollendete Technologielösung, nach kundenspezifischen Anforderungen, gefertigt nach höchsten Qualitätsansprüchen und signifikanten Standards. Transparenz, Kommunikation und bedingungslose Zuverlässigkeit sehen die Experten – von der Konzeption über die Entwicklung bis hin zur Serienfertigung und dem Support – als Erfolgsgarant. Unsere Entwicklungsleistungen umfassen dabei das Engineering von Elektronik, Elektromechanik, Mechanik und Software, sowie das Industriedesign.

EMBEDDED COMPUTING TECHNOLOGIES Innovative, industrielle Rechnerdesigns.S.I.E bietet als Lösungsanbieter das Komplettpaket für standardisierte, modifizierte oder kundenspezifische PCs für industrielle Anwendungen von der Entwicklung bis über die Produktion hinaus.

 

"Wir sind seit vielen Jahren mit dem MTC stark verbunden und sind froh ein Teil dieses innovativen Netzwerkes zu sein. Wir beteiligen uns aktiv in den verschiedensten Gremien. Angefangen bei einem Sitz im Beirat bis hin zu den Gruppen ERFA Einkauf und ERFA Vertrieb. Wir bringen uns dort sehr gerne mit unserem Wissen ein und nehmen viele Impulse und Ideen für unsere eigene Weiterentwicklung mit. Durch das weitreichende, über die Landesgrenzen hinaus gehende, Netzwerk sind bereits wertvolle Kontakte entstanden. Wir schätzen die Zusammenarbeit sehr und freuen uns über eine gemeinsame Zukunft." Josef Krojer, General Manager Sales & Marketing

 

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Workshop für Ärzte, Forscher und Firmen förderte Projektentwicklungen in der Medizintechnik

Andreas Gruber bei Vortrag
Univ.-Prof. Dr. Andreas Gruber (Vorstand der Universitätsklinik für Neurochiurgie, Kepler Universitätsklinikum) stellte in seiner Keynote vor, wie am KUK erfolgreich kooperiert © Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
Diskussionen beim Workshop
Spannende Diskussionen im interaktiven Teil des Workshops Ärzte – Forscher – Firmen © Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

18.10.2017

Am 18. Oktober 2017 kamen dreißig TeilnehmerInnen darunter ÄrztInnen, ForscherInnen und FirmenvertreterInnen aus Oberösterreich am Kepler Universitätsklinikum zusammen, um sich im „Workshop Ärzte – Forscher – Firmen“ über aktuelle erfolgreiche oberösterreichische Kooperationen in der Medizintechnik zu informieren und in weiterer Folge neue Projekte bzw. Produkte entstehen zu lassen. Organisiert wurde das Netzwerk- und Projekt- bzw. Produktentwicklungs-Treffen vom Medizintechnik-Cluster (MTC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit der Oö. Zukunftsakademie.

Der „Workshop Ärzte – Forscher – Firmen“ der Initiative Digital MedTech (IDM) und der Initiative MedTech.Transfer (Gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) des MTC fand bereits zum 3. Mal erfolgreich statt und beleuchtete in diesem Jahr die Themenschwerpunkte Künstliche Intelligenz, Diagnostik, klinischer Workflow und Simulation in der Medizintechnik.

Aus erfolgreichen MedTech-Kooperationen lernen
Univ.-Prof. Dr. Andreas Gruber ist Vorstand der Universitätsklinik für Neurochiurgie am Kepler Universitätsklinikum und ist sowohl im klinischen als auch im wissenschaftlichen Bereich tätig. In seiner Keynote sprach er darüber, wie man am Kepler Universitätsklinikum erfolgreich kooperiert und innoviert. Dabei betonte er die Wichtigkeit eines regelmäßigen Austauschs und einer guten Pflege des Netzwerkes, um Kooperationen schließen zu können und Projekte zu initiieren.

VertreterInnen aus dem Kepler Universitätsklinikum, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder und Schwester, Landeskrankenhaus Steyr, der FH OÖ und der Greiner Bio-One stellten Ihre erfolgreichen MedTech-Kooperationen zu den vier Themenschwerpunkten (Künstliche Intelligenz, Diagnostik, klinischer Workflow und Simulation in der Medizintechnik) vor.

Ein international einzigartiges Best-Practice aus OÖ als Vorbild
Die Greiner eHealth Technologies der Greiner Bio-One verbesserte gemeinsam mit der oö. Gesundheits- und Spitals-AG (gespag) den klinischen Workflow der Blutabnahme. Durch die Einführung eines digitalen Blutabnahme-Prozesses konnte in gespag-Kliniken der gesamte Ablauf des präanalytischen Prozesses – von der Blutanforderung über die Blutabnahme bis zum Blutprobentransport ins Labor – sowie der Probeneingang und die Befundrückübermittlung optimiert und somit die Patientenbehandlung gesteigert werden.

Know-how-Transfer leicht gemacht
Im Anschluss ermöglichte der interaktive Workshop den direkten Ideen-Austausch zwischen ÄrztInnen, ForscherInnen und UnternehmensvertreterInnen zu den vier Schwerpunktthemen. Die TeilnehmerInnen profitierten erheblich vom Austausch und man kann gespannt sein, welche Projekte oder in Folge auch Medizinprodukte entstehen werden.


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
www.medizintechnik-cluster.at

Über die Oö. Zukunftsakademie (ZAK)
Die Oö. Zukunftsakademie, gegründet 2011, ist ein Think Tank in der oberösterreichischen Landesverwaltung, dessen Aufgabe es ist, die Zukunftskompetenz und –verantwortung im Land Oberösterreich zu stärken. Sie gibt innovative Impulse, um zukünftige Chancen verstärkt zu nutzen, Risiken vorsorgend zu verringern und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung die gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität sowie eine hohe umfassende Lebensqualität dauerhaft zu sichern. Die Oö. Zukunftsakademie befasst sich mit Aufgaben der langfristigen zukunftsorientierten Ausrichtung des Landes Oberösterreich.
www.ooe-zukunftsakademie.at

 

 

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Oö. TeilnehmerInnen kooperieren mit Siemens Healthineers & Medical Valley Erlangen EMN e.V.

TeilnehmerInnen bei Siemens Healthineers
Werksbesichtigung bei Siemens Healthineers in Forchheim im Zuge des Innovation.Trip © Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
TeilnehmerInnen bei der Besichtigung im Siemens Med Museum
Die TeilnehmerInnen besichtigten das Siemens Med Museum - v.l.n.r. Michael Giretzlehner (RISC Software), Andreas Wögerer (MTC), Wolfgang Stiegmaier (WILD Gruppe), Wolfgang Stadlbauer (UAR), Robert Hartmann (Netural), Alexandra Horvath (WILD Gruppe), Friedrich Reisenberger (Siemens Healthineers) © Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
Damen und Herren beim Medical Valley EMN
Beim Vernetzungstreffen tauschten sich die TeilnehmerInnen mit dem Medical Valley EMN e.V. zum Thema Digitalisierung in der Medizintechnik aus © Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

12.10.2017

Von 10. – 11. Oktober 2017 reiste der Medizintechnik-Cluster gemeinsam mit seinen Partnern nach Erlangen und Forchheim, Deutschland. Die TeilnehmerInnen nutzten die einzigartige Möglichkeit hinter die Kulissen von Siemens Healthineers Forchheim, Siemens Healthineers Erlangen und dem Medical Valley Erlangen EMN e.V. zu blicken und neue Kooperationen zu schließen.

Bei der 2-tägigen Reise vertieften Oberösterreich und Bayern die im Jahr 2015 vereinbarte Absichtserklärung. Darin wurde vereinbart, in Zukunft enger in der Medizintechnik zusammenzuarbeiten, um die Innovationskraft deutscher und österreichischer Unternehmen und F&E-Einrichtungen in diesem Technologiebereich zu forcieren und die Wettbewerbsfähigkeit derselben national, gemeinschaftsweit und/oder international zu stärken.

Vernetzungstreffen zur Digitalisierung mit dem Medical Valley EMN e.V.
Am 1. Tag fand beim Medical Valley EMN e.V. ein gemeinsames Vernetzungstreffen zum Thema „Digitalisierung in der Medizintechnik“ statt. Dabei vernetzten sich die TeilnehmerInnen aus österreichischen und bayrischen Unternehmen, sowie F&E-Einrichtungen, wie Netural, Wild Gruppe, RISC Software, Upper Austrian Research uvm. und identifizierten gemeinsame Synergien und potentielle Projektmöglichkeiten. Im Anschluss besichtigten die TeilnehmerInnen das Museum von Siemens Healthineers Erlangen.

Werksbesichtigung bei Siemens Healthineers Erlangen und Forchheim
Am nächsten Tag erhielten die TeilnehmerInnen exklusive Einblicke in das Unternehmen Siemens Healthineers und deren strategische Themengebiete, welche Siemens Healthineers in Zukunft beschäftigen werden. Des Weiteren warfen Sie einen Blick hinter die Kulissen wie bildgebende Medizinprodukte, wie z.B. MRI, CT, Angiographie und Röntgen in der hochkomplexen Produktion gefertigt werden und durften die Geräte im Siemens Med Museum live erleben.

 

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Angemessener Datenschutz in der Medizintechnik

2 Herren, 1x macht Ultraschalluntersuchung
TeilnehmerInnen und Kooperationspartner tauschten sich intensiv bei der DIGITAL MEDTECH 2016 aus. © Business Upper Austria / Florian Voggeneder
3 Damen vor Rollup
Forschung trifft Wirtschaft 2016 am Biologischen Zentrum der Akademie der Wissenschaften in Budweis. V.l.n.r.: Ing. Tereza Píšová (Projektmanagerin JAIP), Iris Reingruber und Eva Birner (Europaregion Donau-Moldau) © Europaregion Donau-Moldau

28.09.2017

Die Anwendung digitaler und vernetzender Technologien bringt in der Medizintechnik viele Vorteile. Jedoch entstehen auch völlig neuartige Bedrohungsszenarien und Gefahren. Bei der Fachtagung DIGITAL MEDTECH werden am 30. November im Softwarepark Hagenberg diese aktuellen Herausforderungen und Bedrohungen in Bezug auf IT-Security und Datenschutz im Gesundheitswesen thematisiert. Die Tagung des Medizintechnik- und des IT-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria sowie der Europaregion Donau-Moldau lädt ein, das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren.

Persönliche Gesundheitsdaten und im Speziellen Systeme von Gesundheitseinrichtungen sind zu schützen. Dafür ist es zukünftig erforderlich, intensive Überlegungen und Strategien zu entwickeln.

Neue regulative Rahmenbedingungen für die Medizintechnik
Die TeilnehmerInnen der DIGITAL MEDTECH erhalten von den Experten FH-Prof. Mag. Dr. Peter Burgstaller (Rechtsanwalt in Linz & Professor für IT- und IP-Recht, FH Oberösterreich) und FH-Prof. DI Robert Kolmhofer (Departmentleiter Sichere Informationssysteme, FH Oberösterreich) Informationen zu den neuen regulativen Rahmenbedingungen. Die kommende Datenschutz-Grundverordnung und die Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit sind ebenso Thema, wie das Gesundheitstelematikgesetz. Es wird demonstriert, wie angemessener Datenschutz in der Praxis gewährleistet werden kann und wie sich der Weg dorthin gestaltet. Beim Thema Hardware wird es vorrangig um die Anforderungen der Medizintechnik an eine sichere Hardware gehen.

Grenzüberschreitende Medizintechnik: Kooperation und Wissenstransfer im Fokus
Der Vormittag der Fachtagung steht unter dem Motto „Forschung trifft Wirtschaft“ zum Thema Medizintechnik. Im Zentrum stehen die Vernetzung und der grenzübergreifende Wissenstransfer. Ziel ist es, das Leistungsspektrum der Forschungseinrichtungen in der gesamten Europaregion Donau-Moldau kooperativ anzuwenden. Die TeilnehmerInnen aus der Europaregion Donau-Moldau (Österreich – Bayern – Tschechische Republik) treffen dabei auf oö. Forschungseinrichtungen, wie die RISC Software GmbH, das Software Competence Center Hagenberg oder das TIMed Center der FH Oberösterreich. Dabei lernen sie deren anwendungsorientierten Forschungsschwerpunkte und Projekte zum Themengebiet der Medizintechnik kennen.

Informieren Sie sich zum Thema IT-Security und Datenschutz in der Medizintechnik und lernen Sie oö. Forschungsprojekte kennen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf interessante Stunden zum Netzwerken und Kooperieren mit TeilnehmerInnen aus Österreich, Bayern und der Tschechischen Republik!


Über die Initiative Digital MedTech (IDM)

Den Grundstein einer erfolgreichen zukunftsträchtigen Vernetzung legte der Medizintechnik-Cluster (MTC) gemeinsam mit dem IT-Cluster (ITC) mit der Initiative Digital MedTech (IDM). Im Rahmen der Initiative werden die Partnerunternehmen des MTC und des ITC der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria auf deren Weg zum digitalen Medizinprodukt begleitet. Das Ziel ist es neue Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Maßnahmen erstrecken sich u.a. von der Unterstützung bei der Ideenfindung über eine gemeinsame Projektentwicklung bis hin zur Identifikation von Anwendungsbereichen der „Digital MedTech“-Themen auf interne Unternehmensprozesse.
www.digital-medtech.at

Über die Europaregion Donau-Moldau (EDM)
Europaregion Donau-Moldau (EDM) - „Forschung trifft Wirtschaft“ ist eine Gemeinschaftsinitiative der EDM-Wissensplattformen „Forschung & Innovation“ und „Unternehmenskooperation & Cluster“ zur Stärkung der Kooperationsmöglichkeiten von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen sowie zur Förderung des Technologietransfers. Die EDM ist eine trilateral tätige Arbeitsgemeinschaft der sieben Partnerregionen Oberösterreich, niederösterreichisches Most- und Waldviertel, Niederbayern (inkl. Landkreis Altötting), Oberpfalz, Pilsen, Südböhmen und Vysočina.
www.europaregion.org

 

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Steyrer Symposium war ein voller Erfolg - Weltweite Trends in Sachen Additive Fertigung wurden in Steyr diskutiert

Moderatoren der Add+it
Experts & Moderators - Medical-Session at the Add it 2017 Symposium Museum Arbeitswelt Steyr. Fruitful discussions on Additive Manufacturing for Medical Applications. © Business Upper Austria

28.09.2017

Rund 120 ExpertInnen und Experten aus aller Welt nahmen Ende September am Symposium Add+it teil. Bei der von der Johannes Kepler Universität Linz und dem Steyrer Forschungsunternehmen PROFACTOR organisierten Veranstaltung tauschen sich nicht nur Vertreter von Industrie und Wissenschat zum State-of-the-Art in Sachen 3D-Druck aus. Erstmals wurden über einen eigenen Workshop auch Schüler eingebunden. Auch im kommenden Jahr wird die Veranstaltung in Steyr über die Bühne gehen.

„Das Format mit Sprechern aus der Praxis und aus der Forschung hat sich bewährt,“ sagt Zoltan Major, Professor am Institute for Polymer Product Engineering. „Es ist uns gelungen, dass wir sowohl aus der Industrie als auch aus der Wissenschaft Referenten zu gewinnen und auch welche von außerhalb Europas. Dieser Mix ermöglicht uns, die globalen Trends rund um die additive Fertigung nicht aus den Augen zu verlieren.“ 

Industrie mit großem Interesse an PROFACTOR
Einer der Trends wird unter anderem von PROFACTOR entwickelt. Mitveranstalter Thomas Fischinger von PROFACTOR präsentierte unter anderem Fortschritte aus dem dreijährigen Forschungsprojekt NextGen3D: „Der Druck von Polyolefinen, den wir in diesem Projekt entwickeln, hat sehr große Aufmerksamkeit erregt – auch bei der Industrie. Bauteile aus diesem Werkstoff zeichnen sich durch hohe Widerstandsfähigkeit und Temperaturbeständigkeit aus.“

Die JKU warf einen Blick in die Zukunft additiver Fertigungsverfahren 
Zukunftsweisende Entwicklungen wurden auch von der Johannes Kepler Universität präsentiert: unter anderem die Entwicklung neuer digitaler Materialien. Anhand von Simulationen von Molekülinteraktionen können Eigenschaften von Nanoverbundwerkstoffen bestimmt werden.

Auch rund um die Produktentwicklung wurden zukunftsträchtige Entwicklungen vorgestellt. „Um additive Fertigungsverfahren für personalisierte Produkte wirtschaftlich nutzen zu können, muss bereits beim Design an den Fertigungsprozess und an die Automatisierung denken“, sagt Martin Reiter, Forscher an der JKU. Die Zukunft der Entwicklung personalisierter Produkte sei vom Prinzip des partizipatorischen Designs abhängig. Dabei designen Nutzer und Ingenieure zusammen ein System, in dem beim Input der gewünschten Eigenschaften des Produktes automatisch ein fertiges Design erstellt wird, das dann in automatisierten Additiven Fertigungszentren wirtschaftlich hergestellt werden kann.

Zwei Schulen gewannen einen 3D-Drucker
Ausgezahlt hat sich das Rahmenprogramm der Add+it für zwei Schulen. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, eine Brücke zu konstruieren, die ausgedruckt werden kann und höchsten Anforderungen an die Stabilität und Leichtbau erfüllt. Die Modelle wurden an der JKU einem Belastungstest unterzogen. Die HTL Wels und die HTL Waidhofen/Ybbs wurden für ihre Konstruktionen – die bis zu einer Belastung von 72 N/g standhielten - mit jeweils einem hochwertigen 3D-Drucker belohnt.  

Der Anstoß zur Teilnahme von Schulen und zu dem Wettbewerb „Build your Bridge“ stammt von Professor Major. „Es ist ganz wichtig, dass wir höhere Schulen bei dem Thema additive Fertigung einbinden, sonst verpassen wir den Zug bei dieser Zukunftstechnologie.“

Add+it auch im kommenden Jahr in Steyr
Das Symposium soll auch im kommenden Jahr wieder in Steyr stattfinden. Fischinger: “Wir haben auch für das Ambiente der Stadt und der Location im Museum Arbeitswelt sehr gutes Feedback bekommen.”

 

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Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: x-tention Informationstechnologie GmbH - IT with care

x-tention Logo
Unternehmensübersicht
Übersicht des Unternehmens
Portrait Peter Christen
Peter Christen © x-tention Informationstechnologie GmbH

26.09.2017

x-tention bietet individuelle IT-Gesamtlösungen für Krankenanstalten, Alten- und Pflegeheime. Die Kompetenzen umfassen Softwareeinführungen, den Betrieb von Clients und Rechenzentren, Datenschutz-Services, Systemintegration und e-Health.

Basierend auf der mehr als 15-jährigen IT-Erfahrung im Gesundheits- und Sozialwesen entwickelt das x-tention Team aus Software-Entwicklern, Netzwerk-Spezialisten, Betriebsexperten und Beratern maßgeschneiderte Kundenlösungen.  Mit innovativen Integrations-, Medikations- und e-Health-Lösungen sowie der Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2013 für Informationssicherheit, nimmt das Unternehmen eine führende Rolle im Bereich Healthcare-IT ein.

Die x-tention Unternehmensgruppe präsentiert sich in der DACH-Region mit Standorten in Österreich, Deutschland und der Schweiz – der Hauptsitz liegt in der oberösterreichischen Stadt Wels. Die Tochterunternehmen Soffico GmbH in Augsburg/DE und Integic AG in Zürich/CH verstärken die Präsenz am Health-Markt in der DACH-Region. 2001 von Herbert Stöger gegründet, betreut x-tention heute mit über 220 qualifizierten Mitarbeiter rund 500 Kunden im deutschsprachigen Raum.

„IT with care“
x-tention harmonisiert und integriert die unterschiedlichsten IT-Systeme – von großen Krankenhäusern, über Alten- und Pflegeheime, mobilen Diensten, sowie sozialen Einrichtungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Dabei steht x-tention für individuelle Gesamtlösungspakete von der IT-Planung bis zur IT-Betriebsführung und Softwarelösungen. „Wir sind keinem Hersteller verpflichtet, sehr wohl aber unseren Auftraggebern. Unser Grundsatz ‚IT with care‘ wird dabei täglich gelebt“, definiert Geschäftsführer Herbert Stöger den klaren Fokus.

Um den Kunden auch in Zukunft innovative Lösungen bieten zu können, setzt das Unternehmen verstärkt auf Forschung und Entwicklung und investiert in Forschungskooperationen mit zahlreichen Partnern aus verschiedenen Bundesländern.


Peter Christen über den MTC:
„Das Medizintechnik-Cluster bietet sehr gute Chancen sich sowohl informell als auch auf Geschäftsebene zu vernetzen, gemeinsam Ideen auf die Welt zu bringen und sie bis zur Umsetzung zu verfolgen. Rückblickend war es für x-tention stets ein Gewinn an neuen Kontakten und Geschäftsideen, aber auch wertvollen Initiativen. Bei der 15-Jahr-Feier konnte man sehr schön sehen, wie sich dieses Netzwerk weiterverbreitet. Wir wünschen dem MTC gemeinsam mit uns und den Partnern eine tolle florierende Zukunft!".

 

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Neuer MTC-Partner stellt sich vor: Ernährungsliebe

Logo Ernährungsliebe
Teambild von 3 Damen mit Obst & Gemüse in den Händen
Team Ernährungsliebe (v.l.n.r.): Marlene Jagersberger, Hildegard Lidauer und Julia Plöchl © Ernährungsliebe
Teambild von 3 Damen mit Obst & Gemüse in den Händen
© Ernährungsliebe

26.09.2017

Ernährungsliebe ist ein junges oberösterreichisches Unternehmen der drei Diätologinnen Marlene Jagersberger, Hildegard Lidauer und Julia Plöchl. Sie bieten ernährungsmedizinische Einzelberatungen sowie Vorträge und Workshops.

 

Die drei jungen, oberösterreichischen Diätologinnen bieten in ihrer Praxis Ernährungsliebe individuelle Lösungen und kompetente Beratungen zu einem breiten ernährungsmedizinischen Spektrum. Bei Erkrankungen des Stoffwechsels (z.B. Diabetes mellitus Typ 2, erhöhte Blutfette, Bluthochdruck, Gicht, Übergewicht), für das Erreichen des Wohlfühlgewichtes (Ernährungsumstellung mit langfristigem Erfolg) oder bei Verdauungsproblemen (Intoleranzen, Malabsorptionen, Verstopfung) sind Sie bei Ernährungsliebe richtig. Auch in besonderen Situationen, wie z.B. während der Schwangerschaft oder beim Sport, unterstützen Sie die Expertinnen.

Neben persönlichen Beratungen für Einzelpersonen, bieten sie auch BIA-Messungen zur Analyse der Körperzusammensetzung, informative Vorträge und kreative Workshops an. Sie wirken an Projekten im Gesundheitsbereich mit, bringen ihr Know-How bei der Entwicklung von Apps im Ernährungsbereich ein und kooperieren mit einem großen oberösterreichischen Schulbuffet, an dem sie eine eigene Ernährungsliebe-Linie anbieten. Sie bloggen sowohl selbst, als auch auf Schmeck’s – dem oberösterreichischen Ernährungsblog. Ernährungsliebe hat drei Standorte in Wels, Leonding und Kremsmünster – Termine nach individueller Vereinbarung.

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Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: Oö. Gesundheits- und Spitals-AG

Logo Gespag
Blutabnahme-System GeT
Die Digitalisierung der Blutabnahme revolutioniert diesen Kernprozess im Rahmen der Behandlung © gespag, Abdruck honorarfrei
Vorstandssprecher Karl Lehner
Vorstandssprecher Mag. Karl Lehner, gespag © gespag, Abdruck honorarfrei

31.08.2017

Die Oö. Gesundheits- und Spitals-AG (gespag) ist mit einem Marktanteil von rund 29 % Oberösterreichs größter Krankenhausträger und betreibt 6 Spitäler. Mit dem Salzkammergut-Klinikum und dem Steyrer Spital gibt es unter den Allgemeinen Krankenhäusern zwei Schwerpunktkrankenhäuser. Die gespag hält Beteiligungen an zwei Rehazentren - am Therapiezentrum Gmundnerberg (40 %) und der Rehaklinik Enns (33 %). Weiters ist eine Beteiligung an der Kinderreha-Einrichtung in Rohrbach-Berg in Planung.

Im Bereich der Ausbildung betreibt die gespag an jedem Spitalsstandort eine Schule für Gesundheits- und Krankenpflege mit unterschiedlichen Ausbildungsschwerpunkten und der Möglichkeit zu einem Studium der Pflegewissenschaften in Kooperation. Die gespag ist zudem an der FH Gesundheitsberufe OÖ mit 52,5 % beteiligt. In der gespag-Unternehmensgruppe sind rund 7.200 MitarbeiterInnen beschäftigt.

Valide und gelebte Partnerschaften sind für die gespag als dem Regionalversorger in Oberösterreich von besonderer Bedeutung. Uns verbindet eine enge Kooperation mit dem Kepler Universitätsklinikum Linz, und auch von der strategischen Allianz der gespag mit dem Ordensklinikum Linz und dem Unfallkrankenhaus Linz der AUVA profitieren unsere Patientinnen und Patienten in den Regionen. Besonders hervorzuheben ist hier die Zusammenarbeit im Rahmen des gemeinsamen Tumorzentrums und des gemeinsamen standortübergreifenden Brustgesundheitszentrums, das seit 2017 zertifiziert ist.

Auch Innovationspartnerschaften mit der Industrie sind für die gespag von besonderer Bedeutung. So wurde 2016 mit der Firma Greiner Bio-One ein EDV-gestützter Blutabnahmeprozess konzipiert. Mit der Einführung einer weltweit neuen digitalen Systemlösung am Pilotspital Steyr wurde der gesamte Blutabnahmeprozess revolutioniert. Beide Partner sind Mitglied des MTC, erkennen und schätzen den beiderseitigen Nutzen der Zusammenarbeit.

 

>> Video zur Pressekonferenz GeT - eine Innovation im Blutabnahmeprozess

 

„Die regionale Gesundheitsversorgung auf einem konstant hohen Niveau zu halten und die Ausbildung in Gesundheitsberufen an allen unseren Standorten gemäß unserem Slogan „Gesundheit für Generationen“ weiterzuentwickeln, ist eine schöne und herausfordernde Aufgabe, der wir uns gerne stellen. Die Zusammenarbeit mit den Partnern im MTC ist uns dabei eine wertvolle Unterstützung", sagt Vorstandssprecher Mag. Karl Lehner.

 

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Neuer MTC-Partner stellt sich vor: psii.rehab GmbH

psii.rehab logo
Männchen mit VR-Brille
© 2017 psii.rehab GmbH
Zeichnung, hände real und VR
© 2017 psii.rehab GmbH

30.08.2017

A new kind of therapy setting
New possibilities with Virtual Reality and Gesture Control.

Each year, 15 million people worldwide suffer a stroke. One-third are left permanently disabled. Loss of hand function or a restricted field of vision are among common handicaps.

Combining virtual reality and gesture control opens up a whole new spectrum of possibilities and creates a new kind of therapy setting that is motivating, repetitive, intensity-adjusted, taskoriented, intuitive and interactive.

The playful design will encourage patients to persevere with more intensive therapy, and their progress becomes more accessible and visible to them.

The aim of these interactive illusions is to stimulate neuroplasticity and thereby increase the chance of recovering.

Psii.rehab uses widely available hardware and can be applied at home as well as in therapeutic communities or rehabilitation centers.

 

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Neuer MTC-Partner stellt sich vor: oxaion gmbh

Logo Oxaion

30.08.2017

ERP-Software von oxaion für die Medizintechnik
oxaion ist eine integrierte Unternehmenssoftware zur Steuerung aller Bereiche der gesamten Unternehmensorganisation.

Die ERP-Lösung besteht aus dem Rechnungswesen mit den Komponenten Finanz- und Anlagenbuchhaltung, sowie Kostenrechnung, Vertrieb, Warenwirtschaft mit Materialplanung, Einkauf und Lager, PPS, Variantengenerator, sowie Service- und Projektmanagement. Hinzu kommen Add-On‘s wie Business Process Management (BPM), Business Intelligence (BI) und ein in oxaion integriertes Dokumentenmanagement. oxaion ist unabhängig von Datenbank und Server und ist somit auf allen gängigen und verbreiteten Plattformen im Einsatz. oxaion unterstützt Sie bei der Validierung nach DIN EN ISO 13485 und nach FDA-Normen und bildet in der Software Funktionen wie Unique-Device-Identification (UDI) oder Audit Trail ab.

Flexibilität
Geschäftsprozesse sind in oxaion nicht starr definiert, sondern lassen sich durch Parametrisierung an die jeweiligen Anforderungen flexibel anpassen. Dennoch wird oxaion bereits in einer für mittelständische Unternehmen geeigneten Einstellung ausgeliefert.

Einfache Bedienung
Die ERP-Software verfügt für alle Funktionsbereiche über eine einheitliche Benutzeroberfläche. Die Anwender profitieren von einer schnellen Einarbeitung und können Arbeiten aus teilweise ganz verschiedenen Tätigkeitsfeldern erledigen.

Moderne und zeitgemäße Optik
Die Optik lehnt sich stark an aktuelle MS-Office Produkte und Betriebssysteme an. Dies ermöglicht dem Anwender eine schnelle Orientierung und die Möglichkeit, intuitiv nach seinen Erfahrungen zu arbeiten. Alles ist strikt dem Prinzip „One Click Only“ untergeordnet.

Allgemeine Leistungsmerkmale
oxaion unterstützt 14 Fremdsprachen. oxaion ist vollkommen fremdwährungsfähig. Auf einem System können verschiedene Mandanten parallel geführt werden. Damit bildet oxaion problemlos auch komplexe Konzernstrukturen mit mandantenübergreifenden Geschäftsprozessen ab (Multisite).


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1,25 Mio. Euro Fördergeld für 22 Projekte bewilligt

Permides logo
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Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

29.08.2017

Jetzt Förderantrag einreichen: aktuelle Bewerbungsrunde endet am 10. Oktober! 

PERMIDES stößt europaweit auf großes Interesse. Mit Mitte Mai wurden insgesamt 46 Anträge aus zehn europäischen Ländern mit einem Gesamtvolumen von mehr als 2,5 Mio. Euro für Innovationsprojekte eingereicht. Den stärksten Anteil hatte dabei Österreich, mehr als 27% aller beteiligten Partner aus der Biopharma- oder IT-Branche kommen aus unserem Land.

22 Projekte in der ersten Runde gefördert

Insgesamt werden 22 Projekte mit einem Gesamtförderbetrag von mehr als 1,25 Mio. Euro unterstützt. In der ersten Bewerbungsrunde wurden Projektvorschläge für z.B. die Entwicklung von intelligent vernetzten Sensoren für spezielle Therapien, innovative Schnittstellen für medizinische Verschleißteile sowie neuartige computergestützte Methoden zur Krebsforschung eingereicht.


Welser Unternehmen überzeugte Jury


Die e-Matrix Innovations GmbH aus Wels konnte als einziges Unternehmen aus Oberösterreich die Jury mit ihrem Projekt überzeugen. Der EDV-Spezialist ist ein Clusterpartner der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria und entwickelt gemeinsam mit dem steirischen Human Research Institut eine Forschungs- und Entwicklungsplattform. Diese ermöglicht die Verknüpfung von hochauflösenden vegetativen Daten (Herzratenvariabilität HRV, kontinuierlicher Blutdruck, EKG) mit eigenen Studiendaten. Damit können klinische Daten möglichst aufwandsneutral gesammelt und schnell bewertet werden.

Schlanker, unkomplizierter Bewerbungsprozess

Mehr als 20 Beratungsgutscheine mit einer Gesamtsumme von mehr als 100.000 Euro wurden bereits ausgegeben. Fahrten zu ausgewählten PERMIDES Matchmaking-Veranstaltungen wurden darüber hinaus durch Reisegutscheine im Wert von rund 14.000 Euro unterstützt. „Der große Erfolg von PERMIDES basiert auf der Tatsache, dass der Bewerbungsprozess besonders schlank und unkompliziert ist, so dass er von kleinen und mittelständischen Unternehmen sehr gut beherrscht werden kann. Außerdem beträgt der Zeitraum zwischen Bewerbung und Finanzierung maximal drei Monate“, sagt Wolfgang Traunmüller vom IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

Nächste Bewerbungsrunde läuft bis 10. Oktober

Interessierte IT- und Biopharma-Unternehmen können sich bis zum 10. Oktober um eine Förderung bewerben. Dafür ist eine kostenlose Registrierung auf der PERMIDES-Plattform www.permides.eu nötig. Dort werden die Unternehmen auch bei der Suche nach Kooperationspartnern unterstützt. Beratungsgespräche und Reisegutscheine sind von dieser Deadline nicht betroffen und können unverzüglich eingereicht werden.


Förderprogramm Digital Starter von WKOÖ und Land OÖ geht in die zweite Runde

Drei Männer und eine Frau (ganz Links) stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V. l. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer, David Schachreiter, Thomas Pürstinger und Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl. Foto: Atelier Mozart

22.08.2017

Um noch mehr Unternehmen für den digitalen Wandel zu begeistern, haben das Land OÖ und die WKO Oberösterreich im Frühjahr das Förderprogramm „Digital Starter“ ins Leben gerufen. Dieses Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (aktive WKOÖ-Mitglieder) mit dem Ziel, den Einstieg in die betriebliche Digitalisierung zu erleichtern. Damit soll ein maßgeblicher Beitrag dazu geleistet werden, die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Klein- und Mittelbetriebe zu sichern und weiter zu erhöhen.

„Mit dem Programm Digital Starter wollen wir Unternehmen dabei unterstützen, mit Hilfe von spezialisierten Unternehmensberatern die Chancen zu erkennen, die sich durch der Digitalisierung bieten. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, neue Lösungen als auch Geschäftsmodelle im eigenen Unternehmen umzusetzen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, dass Technologien, die bevorzugt in Oberösterreich entwickelt werden oder in Betrieb sind, zur Anwendung kommen.

Die Förderung der Unternehmen besteht aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss. Förderbar sind die Kosten der Beratungsleistungen. Bis zu 50 Prozent bzw. 3.000 Euro werden auch materielle Investitionen und mit dem Projekt in Verbindung stehende ergänzende Dienstleistungen gefördert. In Summe sind Projektkosten zwischen 6.000 und 12.000 Euro mit 50 Prozent förderbar. Die maximale Förderung beträgt somit 6.000 Euro. Basis der Förderentscheidung sind Neuheit, Marktbedarf, Wettbewerbsvorteil, Anspruch und Nachvollziehbarkeit der gesetzten Ziele.

„Bei der ersten Ausschreibung im Frühjahr haben über 90 Einreichungen unsere Erwartungen bereits bei weitem übertroffen. Unter den für eine Förderung ausgewählten Firmen befinden sich die Franz Schachreiter Treppenmanufaktur in Ottnang und die SP-Verpackungen GmbH in Nußbach. Sollte bei der zweiten Runde, die im September startet, das Interesse noch größer sein und entsprechend innovative Projekte eingereicht werden, gibt es von unserer Seite die Überlegung, das zur Verfügung stehende Fördervolumen von 60.000 Euro zu erhöhen,“ betont WKOÖ-Präsidentin Hummer.

Einreichungen für die Herbstausschreibung des Digital-Starter-Programms, die vom 1. September bis 15. Oktober laufen wird, sind an das Innovationsservice der WKO Oberösterreich zu richten.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage der WKOÖ.


Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: Kepler Universitätsklinikum

Foto GF Mag.a Dr.in Elgin Drda // Quelle: Kepler Universitätsklinikum

24.07.2017

Aus Anlass der Gründung einer medizinischen Fakultät sind drei renommierte Krankenhäuser an zwei Standorten in Linz zusammengewachsen. Zusammen zu etwas Neuem, das weit mehr ist als die Summe seiner Teile: ein Universitätsklinikum.

Das Kepler Universitätsklinikum ist ein medizinisches Hochleistungszentrum für rund 250.000 Linzer/-innen und rund 1,5 Mio. Menschen aus ganz Oberösterreich. Durch ein exzellentes Zusammenspiel von medizinischer Spitzenversorgung, kompetenter und wertschätzender Pflege sowie zukunftsorientierter Forschung und Lehre will man eine wegweisende medizinische Infrastruktur in Oberösterreich schaffen.

Mit rund 6.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Kepler Uniklinikum Österreichs zweitgrößtes Krankenhaus und vereint rund 50 medizinische Fachbereiche sowie Spezialistinnen und Spezialisten aus allen Gesundheitsberufen unter einem Dach. In enger Abstimmung der Fachbereiche und Berufsgruppen ist man in der Lage, Patientinnen und Patienten ganzheitlich und umfassend kompetent zu behandeln.

Der Standort Med Campus III. (ehem. AKh Linz) bietet für Patientinnen und Patienten die gesamte Breite des chirurgischen, konservativen und diagnostischen Leistungsangebotes. Der Standort Med Campus IV. (ehem. Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz) ist das umfassende Kompetenzzentrum für Frauen-, Kinder- und Jugendheilkunde. Nur wenige Kilometer vom Med Campus entfernt befindet sich der Standort Neuromed Campus (ehem. LNK Wagner-Jauregg). Er hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als international einzigartiges neuromedizinisches Zentrum etabliert.

Als Partner des Medizintechnik-Clusters möchte das Linzer Uniklinikum einen engagierten Beitrag leisten, um die Bereiche Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft noch stärker miteinander zu verknüpfen und Oberösterreich als Zentrum für innovative medizinische Entwicklung zu positionieren. Branchenübergreifende Kooperationen zwischen Universität, Uniklinikum, der öffentlichen Hand und der Wirtschaft sollen aktiv vorangetrieben werden.

Statement der Geschäftsführung: „Als Kepler Universitätsklinikum möchten wir die Medizinische Fakultät Linz beim Aufbau einer zukunftsweisenden Lehre und Forschung unterstützten und darüber hinaus einen Beitrag leisten, um die ökonomischen Potenziale des Projektes auszuschöpfen. Diese ergeben sich durch ein enges Zusammenwirken von Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft und öffentlicher Hand. Gemeinsam möchten wir innovative Projekte initiieren und begleiten, die Start-ups hervorbringen und ein Medical Valley in Oberösterreich entstehen lassen. Dem Medizintechnik-Cluster kommt dabei eine wesentliche Koordinationsfunktion zu. Als Kepler Uniklinikum bringen wir mit viel Engagement unser medizinisches und medizintechnisches Know-how ein. Zum Jubiläum des MTC und zu der Erfolgsbilanz nach 15-jährigem Bestehen gratuliere ich sehr herzlich und freue mich auf eine weitere Vertiefung unserer Zusammenarbeit.“
Geschäftsführerin Mag.a Dr.in Elgin Drda, Kepler Universitätsklinikum


Dietmar Fischerlehner, Head Research & Development Tecan Austria über die Zusammenarbeit mit dem MTC

Logo Tecan
Kopf eines Mannes vor Logo Tecan
Dipl.-Ing. Dietmar Fischerlehner, Head Research & Development, Tecan Austria © Tecan Austria GmbH

19.07.2017

Am 02. Februar 2017 veranstalteten der Medizintechnik- und IT-Cluster im Zuge der Initiative Digital MedTech (IDM) erstmals einen Innovations-Workshop "Innovation Day". Gast- und Themengeber war die Tecan Austria GmbH in Grödig. Über 45 VertreterInnen aus Forschung und Wirtschaft nahmen am interaktiven Workshop teil und bekammen einen exklusiven Einblick in die digitalen Agenden von Tecan und hatten die Gelegenheit an aktuellen Herausforderungen gemeinsam zu arbeiten, Ideen zu entwickeln und mögliche Kooperationen zu identifizieren.

"Dank der Initiative Digital MedTech (IDM) des Medizintechnik- & IT-Clusters konnten wir an unserem Tecan-Standort in Grödig einen Innovation.Day - Innovations-Workshop - organisieren. Bei der Veranstaltung hatten wir die Möglichkeit unser Unternehmen und unsere Produkte zu präsentieren, über Ideen zu diskutieren und neue Partner kennenzulernen. Es nahmen über 45 TeilnehmerInnen aus Forschung und Wirtschaft teil, was unsere Erwartungen in Hinblick auf die Findung potentieller Kooperationsmöglichkeiten deutlich übertraf. Es ergaben sich Kooperationen, die sich heute entweder schon in spezifischen Projekten konkretisiert oder zu einem vertieften Informationsaustausch geführt haben." Dipl.-Ing. Dietmar Fischerlehner, Head Research & Development, Tecan Austria.

 

Tecan – Who we are  
Tecan (www.tecan.com) is a leading global provider of laboratory instruments and solutions in biopharmaceuticals, forensics and clinical diagnostics. The company specializes in the development, production and distribution of automated workflow solutions for laboratories in the life sciences sector. Its clients include pharmaceutical and biotechnology companies, university research departments, forensic and diagnostic laboratories. As an original equipment manufacturer (OEM), Tecan is also a leader in developing and manufacturing OEM instruments and components that are then distributed by partner companies. Founded in Switzerland in 1980, the company has manufacturing, research and development sites in both Europe and North America and maintains a sales and service network in 52 countries.

www.tecan.com


Innovationstreiber Digitalisierung: Ergometertraining mit Virtual Reality-Brille steigert Mobilität im Alter

4 Personen sitzend bei Pressekonferenz
Ing. Mag. Günther Kolb (Geschäftsführer forte – Fortbildungszentrum Elisabethinen Linz GmbH & Co KG), Wirtschaftsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl, Mag. Albert Ortig (Geschäftsführer Netural GmbH) und Mag. Robert Hartmann (Geschäftsführer Büro für Sozial- und Regionalplanung). © Land OÖ / Franz Linschinger, Verwendung nur mit Quellenangabe
1 Person auf Ergometer, VR-Brille auf
LH-Stv. Dr. Michael Strugl beim Testen des Ergometers mit Virtual-Reality-Brille. © Land OÖ / Franz Linschinger, Verwendung nur mit Quellenangabe
Traininsstrecke - Straße, Berg
Ausschnitt aus der virtuellen Küstenstrecke des Ergometertrainings © Netural GmbH
Dame sitzt am Ergometer und hat VR-Brille auf
Eine der Probandinnen beim Testen des neuen Ergometertrainings mit VR-Brille © Netural GmbH

10.07.2017

In einem Kooperationsprojekt des Medizintechnik-Clusters der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria entwickelten das Büro für Sozial- und Regionalplanung und das Unternehmen Netural GmbH gemeinsam mit dem forte – FortBildungszentum der Elisabethinen eine neue Trainingsmethode: Mithilfe „virtueller Realität“ (Virtual Reality – VR) soll die Mobilität der Generation 50+ gesteigert werden. Im gemeinsamen Projekt „New Reality“ wurde dafür das Training an einem ergonomischen Sportgerät (Ergometer) erfolgreich mit der VR-Technologie verknüpft, sodass die trainierende Person mittels Brille in eine virtuelle Welt eintauchen kann.

Branchenübergreifende Zusammenarbeit führte zur Entwicklung der innovativen Trainingsmethode „New Reality“
„Virtual Reality“ (VR) ist ein spannendes Phänomen, das Menschen jeden Alters in seinen Bann zieht. Es wird das Gefühl vermittelt, inmitten des virtuellen Geschehens zu sein. Die Zuschauer werden zu Augenzeugen einer Situation, die sie in 360 Grad umgibt und die sie als real empfinden.

Davon ausgehend entstand die Idee, die Virtual Reality-Technologie einzusetzen, um ältere Menschen zu mehr körperlicher Bewegung zu motivieren. Neben den technischen Herausforderungen bei der Entwicklung war dabei auch zu klären, ob diese neue Technologie zur Erhaltung der Mobilität im Alter beitragen kann, und ob sie bei älteren Personen auf Zustimmung stößt.

Die neue Trainingsmethode in der Praxis

Während die Nutzer/innen am Ergometer trainieren, haben sie eine VR-Brille auf und sind in ihrer Wahrnehmung mitten auf der virtuellen Trainingsstrecke. Die erlebte Fahrgeschwindigkeit hängt von der eigenen Tretgeschwindigkeit am Ergometer ab. Der Tretwiderstand des Ergometers wiederum wird durch den Grad der Steigung auf den jeweiligen Streckenpassagen bestimmt.

Die Trainingsmethode „New Reality“ beinhaltet sowohl Software- als auch Hardwarekomponenten. Dazu wurde eigens ein Prototyp für eine Virtual Reality-Applikation (App) entwickelt, die zwei vordefinierte virtuelle Trainingsstrecken (Schnee- und Küstenlandschaft) beinhaltet. Die App erhält zudem vom Ergometer Informationen zur aktuellen Tretgeschwindigkeit, zu den verbrauchten Kalorien und der gefahrenen Distanz.

Deutliche Motivationssteigerung
43 Proband/innen aus drei Altersgruppen (0-29 Jahre, 30-49 Jahre, 50+) testeten den Prototypen der neuen Trainingsmethode unter Aufsicht im FortBildungszentrum der Elisabethinen (knapp drei Viertel der Personen hatten noch keine Erfahrung mit Virtual Reality Systemen).

Unter allen Teilnehmer/innen gaben ca. 80 % mit Schulnote 1 und 2 an, dass sie die neue Trainingsmethode, die Kombination aus Virtual Reality und Ergometer zum Training motivierte. Auf die Frage, ob die Proband/innen das Angebot des neuen Trainings öfter nutzen würden, antworteten rund 75 % mit „ja“ (78,3% bei der Altersgruppe 50+).

100-prozentige Weiterempfehlung in der Gruppe der über 50-Jährigen

Alle Proband/innen der Generation 50+ würden zudem das Training weiterempfehlen. Die Testpersonen der älteren Generation gaben an, dass sie ein Training lieber gerne an einem angenehmen und vertrauten Ort, wie ihrem eigenen Zuhause, absolvieren möchten. Sie wären dadurch zum Beispiel keinen ungünstigen Witterungsverhältnissen ausgesetzt.

Gesundheitliche Herausforderungen programmiertechnisch gemeistert
Bei der Entwickelung von VR-Applikationen gibt es nicht nur Herausforderungen beim Designen der Mechaniken, sondern auch gesundheitliche Themen, die es zu beachten gibt. Im Projekt „New Reality“ spielte zum Beispiel Kinetose, besser bekannt als Reise- oder Bewegungskrankheit, eine Rolle. Betroffene haben dabei mit körperlichen Reaktionen wie Schwindel, Übelkeit etc. zu kämpfen, die durch ungewohnte Bewegungen etwa in einem Verkehrsmittel, aber auch durch den Gebrauch einer VR-Brille hervorgerufen werden können. Das Entwicklerteam nahm daher starke Kurven aus der Streckenführung und stattete die virtuellen Fahrstrecken mit einer sichtbaren Fahrlinie aus.

Die Trainierenden können sich auf diese Linie konzentrieren und geben ihren Augen dadurch „Halt“. Widersprüchliche Reize – soll heißen: das Gehirn nimmt eine Bewegung visuell wahr, das Innenohr, das für die Registrierung körperlicher Bewegungen zuständig ist, aber nicht – werden reduziert bzw. vermieden.

Ergebnisse für Weiterentwicklungen nutzen
Vor allem die medizinischen Ergebnisse/Aspekte aus dem Projekt „New Reality“ können alle Beteiligten (das Büro für Sozial- und Regionalplanung, das Unternehmen Netural  GmbH und das forte – FortBildungszentum der Elisabethinen) für zukünftige Weiterentwicklungen nutzen.

Es ist geplant die Trainingsmethode auf Patient/innen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern – im Speziellen auf Demenzkranke sowie adipöse Kinder und Jugendliche – auszuweiten.

 


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Neuer MTC-Partner stellt sich vor: Caritas Linz

2 Damen sitzend
Wir pflegen Menschlichkeit © Caritas

29.06.2017

Caritas für Betreuung und Pflege: Wir pflegen Menschlichkeit
Rund 1.150 MitarbeiterInnen der Caritas für Betreuung und Pflege unterstützen, betreuen und pflegen Menschen, die ihren Alltag alleine nicht mehr bewältigen können.

Mit vielfältigen Angeboten sind die Caritas-MitarbeiterInnen täglich für alte und kranke Menschen, ihre Angehörigen sowie für Familien in schwierigen Situationen im Einsatz.
Der Bogen der Tätigkeiten spannt sich von der Unterstützung der Menschen in ihrem eigenen Zuhause, über verschiedene Wohn- und Betreuungsformen für SeniorInnen, Beratung von pflegenden Angehörigen bis zur Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Im Mittelpunkt dabei steht, Menschen ein Leben in Würde und weitgehender Selbstständigkeit zu ermöglichen.

Unsere Angebote:

Mobile Familiendienste: Unterstützung von Familien in belastenden Lebenssituationen
Mobile Pflegedienste: stundenweise Unterstützung, Betreuung und Pflege älterer Menschen zu Hause sowie 24-Stunden-Betreuung
Mobiles Hospiz Palliative Care: Wir begleiten bis zuletzt
Wohn- und Betreuungsformen für SeniorInnen:    
* Langzeitpflege in vier Seniorenwohnhäusern (2x in Linz, Bad Hall, Engelhartszell)    
* Kurzzeitpflege im Caritas-Seniorenwohnhaus Schloss Hall (Bad Hall)    
* Langzeitbeatmung im Caritas-Seniorenwohnhaus Karl Borromäus (Linz)    
* Tagesbetreuung für Menschen mit Demenz im Caritas-Seniorenwohnhaus Karl Borromäus (Linz)    
* Betreubare Wohnformen an 31 Standorten in OÖ
Servicestelle für pflegende Angehörige: Unterstützungs-, Beratungs- und Erholungsangebote für Menschen, die zu Hause ihre Angehörigen betreuen und pflegen
Schulen für Sozialbetreuungsberufe in Linz und Ebensee: Altenarbeit, Familienarbeit, Behindertenarbeit, Behindertenbegleitung

 

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Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: LIFEtool gemeinnützige GmbH

Logo LIFEtool
Mann sitzt vor Computer und hat Medizinprodukt im Mund
Mario Marusic alais Deejay Ridinaro mit der IntegraMouse Plus von LIFEtool – eine Mund-Computermaus, die nur mit den Lippen bedient wird. © Florian Neumüller
© Florian Neumüller

28.06.2017

LIFEtool: computerunterstützte Kommunikation
LIFEtool erhöht mit Assistierenden Technologien und (computer) Unterstützten Kommunikation die Lebensqualität für Menschen mit fehlender Lautsprache, Menschen mit körperlicher Behinderung sowie Menschen mit Lernbeeinträchtigung.

Stellen Sie sich vor: Sie sind durstig und können sich kein Glas Wasser bestellen, weil sie nicht sprechen können. Oder: Sie haben Bauchschmerzen und können nicht sagen, wo es genau wehtut. Niemand versteht Ihre Gesten oder noch schlimmer, Sie werden falsch verstanden. In Österreich leben ca. 60.000 Menschen mit eingeschränkter Lautsprache. Wie wir alle, haben auch sie viel zu sagen, denn Kommunikation ist ein Menschenrecht! Kommunikation, die gelingt, macht glücklich und wenn sie nicht gelingt, ist das frustrierend für die Betroffenen und ihr Umfeld. Es gibt eine Fülle an Hilfsmitteln, die bei der Kommunikation unterstützen. Technik kann helfen, aber nur dann, wenn sie sich dem Menschen und seinen individuellen Bedürfnissen anpasst. Genau das macht das gemeinnützige Unternehmen LIFEtool. Die Berater helfen, technische Hilfen und Kommunikationshilfen für Menschen mit Behinderungen anzupassen. Sie arbeiten mit möglichst allen beteiligten Personen zusammen und bieten individuelle und unabhängige Beratung, fachspezifische Schulungen und Workshops. Forschung und Entwicklung ist die zweite Säule bei LIFEtool gemeinnützige GmbH. Pädagogen, Psychologen, Therapeuten und Techniker entwickeln interdisziplinär Software und Apps für die Sonderpädagogik und alternative Eingabehilfen wie die IntegraMouse Plus für Menschen mit Behinderung. Wir beteiligen uns gemeinsam mit universitären Forschungspartnern an aktuellen Forschungsprojekten, um neueste Technologien für Menschen mit Behinderung und Menschen im Alter zugänglich zu machen. Wir forschen bereits heute an Lösungen, die Menschen mit Behinderungen und Menschen im Alter zukünftig das Leben erleichtern und ihre Autonomie fördern.

Kommentar DI Karl Kaser, Technischer Leiter, LIFEtool - Beirat im MTC
„Die Mitgliedschaft beim MTC ermöglicht LIFEtool den Zugang zu Experten und Expertinnen im Bereich der Medizintechnik. Durch den inhaltlichen und persönlichen Austausch entstehen neue Ideen, aus denen wir bei LIFEtool innovative Projekte für Menschen mit Behinderung und Menschen im Alter entwickeln können. Durch den MTC lernen wir auch Partner für die Umsetzung der Projekte kennen.“

 

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Von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung im Unternehmen: OÖ soll zur Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz werden

Vier Männer stehen nebeneinander und blicken in die Kamera
V.l.: Dr. Burton Lee, Experte für Europäische Innovation und Entrepreneurship der Stanford-Universität, Forschungsreferent Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl, Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter, Lehrstuhl für Bioinformatik an der Johannes Kepler Universität Linz, und Rektor Dr. Meinhard Lukas, Johannes Kepler Universität Linz. Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

26.06.2017

Ein Dialog mit Siri über das Wetter in den nächsten Tagen. Ein Stück weit in die Zukunft schauen, um den optimalen Zeitpunkt für den Austausch eines kritischen Teils in einer Produktionsmaschine zu finden. Zwei völlig unterschiedliche Situationen, die aber eines gemeinsam haben: sie basieren auf Künstlicher Intelligenz (KI) bzw. Artificial Intelligence (AI).

Dieses Anwendungsgebiet der Informatik wird neben dem Internet der Dinge, 3D-Druck und Virtual Reality auch von den Unternehmen als einer der Top-Technologietrends für die nächsten Jahre gesehen – und zwar über alle Branchen hinweg. Das zeigte eine Umfrage unter 3.700 Innovationsmanager/innen weltweit.1

„Für den Standort Oberösterreich ist es daher essenziell, sich gezielt mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinanderzusetzen“, stellt LH-Stv. Dr. Michael Strugl fest. „Wir wollen aufbauend auf den bestehenden Stärken eine klare Strategie von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zur Anwendung in den Unternehmen entwickeln.“ Ziel sei es, Oberösterreich zur international sichtbaren Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz zu machen.

Dafür wird in den nächsten Monaten eine KI-Strategie für Oberösterreich mit konkreten Handlungsfeldern entwickelt. Ein wichtiger Puzzlestein ist die Gründung des AI-Labs an der Johannes-Kepler-Universität, mit dem ein Zentrum für Deep Learning entsteht. Deep Learning bezeichnet die Anwendung künstlicher neuronaler Netze mit vielen Schichten (daher "tief") auf die Lösung komplexer Aufgabenstellungen durch Lernen aus Beispieldaten, z.B. in Sprach- und Bilderkennung. Deep Learning wird erst durch neuartige Lernverfahren, große Datenmengen ("Big Data") und die Verfügbarkeit hoher Rechenleistungen ermöglicht.

Daneben gibt es alleine an der JKU noch zahlreiche weitere Institute, die sich mit Teilaspekten der Künstlichen Intelligenz befassen. Dazu kommen

Den Auftakt für die Strategieentwicklung bildet ein hochkarätig besetzter Workshop am 27. Juni, in Hagenberg. Unter der Leitung von Dr. Burton Lee diskutieren mehr als 70 Vertreter/innen aus der Forschung – darunter Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter von der JKU – und aus Unternehmen über (künftige) Schwerpunkte in der Forschung und Anwendungen in der Wirtschaft. Organisiert wird der Workshop im Rahmen der Leitinitiative Digitalisierung des Landes OÖ.

Der nächste Schritt auf dem Weg zur KI-Strategie für Oberösterreich erfolgt in Alpbach. Denn auch beim oberösterreichischen Auftritt im Rahmen der Technologiegespräche des Forum Alpbach steht das Thema Künstliche Intelligenz im Vordergrund. Am 25. August findet in Alpbach ein Arbeitskreis unter dem Titel „Second Machine Age: Lernende Maschinen – Autonome Maschinen“ u.a. mit der Mathematikerin Dipl.-Ing.in Monika Kofler von Amazon und Dr. Burton Lee statt. Aus Oberösterreich werden Dipl.-Ing. Dr. Bernhard Nessler vom Institut für Bioinformatik an der JKU sowie Dipl.-Ing. Christopher Lindinger, MAS (Forschungsleiter des Ars Electronica Future Lab) Vorträge halten. Details zum Programm: biz-up.at/alpbach

Nähere Informationen zum Thema finden Sie in der Presseunterlage (pdf)

1 G. C. Kane, D. Palmer, A. N. Phillips, D. Kiron and N. Buckley, “Aligning the Organization for its Digital Future” MIT Sloan Management Review and Deloitte University Press, July 2016.


MTC mit Initiative MedTech.Transfer am LISA Gemeinschaftsstand bei der Fachmesse MT-CONNECT und dem Kongress MedTech Summit

Eingang MedTechSummit, MT-connect
© Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
Personen beim LISAvienna Gemeinschaftsstand
MTC mit der Initiative MedTech.Transfer vertreten beim Gemeinschaftsstand der LISAvienna © Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

22.06.2017

Erstmals luden die neue internationale Fachmesse für Zulieferer- und Herstellungsbereiche der Medizintechnik MT-CONNECT und der internationale Medizintechnik-Kongress MedTech Summit gemeinsam ein. Hervorgegangen aus einer begleitenden Ausstellung zum Kongress startete gestern die MT-CONNECT bei ihrer Premiere mit 189 Ausstellern aus elf Ländern. Mit dabei ist auch die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters am Gemeinschaftsstand der LISAvienna.

Einen inhaltlichen Schwerpunkt bilden Aussteller aus den Bereichen Elektronik und Mikrotechnologie sowie Software und IT. Über ein Drittel der Aussteller kommen aus diesen Segmenten. Daneben bilden Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die Dienstleistungen rund um Medizintechnik und Medizinprodukte anbieten, einen weiteren Angebotsschwerpunkt in den zwei Hallen der MT-CONNECT 2017. „Es ist uns gelungen, die Wertschöpfungskette in der Medizintechnik abzubilden“, sagt Stein. „Die Aussteller stammen aus allen relevanten Bereichen: vom Komponentenhersteller, über Hard- und Softwarelösungen, Maschinen- und Anlagenbau bis hin zu medizintechnischen Lösungen, die direkt in Diagnostik und Therapie angewendet werden, sowie Dienstleistungen zur Zulassung oder Finanzierung. Damit ist uns ein echtes Alleinstellungsmerkmal gelungen.“ Die Brücke von Entwicklung und Produktion zu Anwendung in Forschung und Klinik schlägt der MedTech Summit.

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Axel Kühner ist neuer Beiratssprecher des Medizintechnik-Clusters

3 Personen vor Rollups auf einem Foto
v.l. Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl mit MTC-Managerin Nora Mack und dem neuen MTC-Beiratssprecher Dipl.-Betriebswirt Axel Kühner (Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe) © Land OÖ / Daniel Kauder, Verwendung nur mit Quellenangabe
1 Person mit verschlossenen Armen/Portraitfoto
Dipl.-Betriebswirt Axel Kühner (Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe) ist der neue MTC-Beiratssprecher © Robert Maybach, Verwendung nur mit Quellenangabe

13.06.2017

Dipl.-Betriebswirt Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe mit Sitz in Kremsmünster, ist mit Juni der neue Beiratssprecher des Medizintechnik-Clusters (MTC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. „Das Expertengremium des MTC-Beirats ist ein wichtiger Bestandteil für die strategische Ausrichtung des Medizintechnik-Clusters und die Weiterentwicklung des Medizintechnik-Standorts OÖ. Mit Axel Kühner konnten wir eine treibende Kraft der Branche als MTC-Beiratssprecher gewinnen“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl.

Dipl.-Betriebswirt Axel Kühner übernimmt die Agenden von Mag. Michael Farthofer, der mit Beendigung seiner Tätigkeit als CEO der CCS Akatech GmbH seine Funktion als MTC-Beiratssprecher (seit 2011) zurücklegt. Er bleibt aber weiterhin Mitglied im Beirat.

Impulse für den Medizintechnik-Standort

Gemeinsam mit dem Medizintechnik-Cluster hat Axel Kühner das Ziel, den MedTech-Standort in Oberösterreich voranzutreiben. So wird er den MTC in der Rolle des neutralen Koordinators für den Aufbau eines „Medical Valley Upper Austria“ vor allem beim Knüpfen internationaler Kontakte intensiv unterstützen.

„Im Prinzip geht es darum, das aktuelle MTC-Netzwerk größer zu denken und so zu koordinieren, dass alle wesentlichen Akteure an einem Strang ziehen. Ziel ist, eine gemeinsame Vision zu erarbeiten und das ‚Medical Valley Upper Austria‘ von der Standortentwicklung zum Standortmanagement zu begleiten“, erläutert Axel Kühner.

Seit den Anfängen des Clusters ist die Greiner Bio-One im Gremium des Beirats tätig und gleichzeitig seit bereits 12 Jahren aktives Partnermitglied. Die Greiner Gruppe zählt zu den führenden Kunststoffverarbeitern Europas und ist ein wichtiger Player am oö. MedTech-Standort.

Starke MedTech-Akteure arbeiten gemeinsam am Standort-Ausbau OÖ
Um den MedTech-Standort Oberösterreich laufend weiterzuentwickeln, greift der MTC stets aktuelle Trends auf und arbeitet eng mit Expert/innen sowie wichtigen Playern der Branche zusammen. „Das derzeit 17-köpfige Beiratsgremium setzt sich aus einem bunten Mix von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Forschung, Lehre und Gesundheitseinrichtungen zusammen. Mit viel Engagement unterstützen alle den MTC und bringen Know-how aus der täglichen Praxis ein“, so Cluster-Managerin Nora Mack, BSc MBA.

Der Beirat trifft sich dreimal jährlich, um gemeinsam einen Status quo und gleichzeitig neue Wege für den MTC auszuloten. „So konnten in den vergangenen 15 Jahren bisher mehr als 230 Unternehmen von den Vorteilen der MTC-Partnerschaft profitieren und der Medizintechnik-Cluster zur Service-Drehscheibe für Oberösterreichs MedTech-Branche heranwachsen“, bestätigt LH-Stv. Strugl. 

 

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Innovation beim Blutabnahmeprozess: Digitalisierung erhöht Patient/innensicherheit

Logo gespag
Logo GBO
3 Männer stehend
Dipl. Betriebsw. (DH) Axel Kühner (Vorstandsvorsitzender Greiner Holding), Manfred Buchberger, MBA (Geschäftsführer Preanalytics, Greiner Bio-One) und Mag. Karl Lehner, MBA (Vorstandssprecher der gespag). © gespag
Hand hält Blutröhrchen unter Scanner
Die Probenröhrchen sind mit einem Barcode versehen – das bisher weltweit gängige manuelle Etikettieren gehört damit der Vergangenheit an. © gespag

08.06.2017

Die strategischen Innovationspartner – gespag und Greiner Bio-One – haben mit der Einführung einer weltweit neuen digitalenSystemlösung am Pilotspital Steyr den gesamten Blutabnahmeprozessoptimiert. Die Systemlösungen von Greiner eHealthTechnology, kurz GeT, ermöglichen eine digitale Abarbeitung undDokumentation des gesamten präanalytischen Prozesses – vonder Anforderung der Blutabnahme bis zum Endbefund. Sämtlichemanuelle Schritte gehören somit der Vergangenheit an. Diesgarantiert 100-prozentige Nachverfolgbarkeit und Transparenz.

„Kooperationen und Allianzen aktiv zu fördern, entspricht seit vielenJahren dem Selbstverständnis der Oö. Gesundheits- und Spitals-AG. ImRahmen einer Innovationspartnerschaft – innerhalb desMedizintechnikclusters (MTC) – haben wir nun auch erstmals eineKooperation mit der Industrie eingehen können, die klare Vorteile fürbeide Seiten mit sich bringt: Die gespag-Patient/innen profitieren von derInnovation und wir öffnen der Firma Greiner Bio-One im Gegenzug denMarkt als namhafte Referenz im Gesundheitswesen“, erklärt gespag-Vorstand Mag. Karl Lehner, MBA die Hintergründe der Kooperation mitder Greiner Gruppe.

Sicherheit für Patientinnen und Patienten im Fokus

Die bestmögliche Sicherheit für Patientinnen und Patienten ist einwesentliches Ziel der gespag und ihrer acht Kliniken. Daran arbeiten wir365 Tage im Jahr. Mit der erfolgreichen Implementierung der neuenGeT-Lösungen im LKH Steyr, sowie der sukzessiven Einführung anallen gespag-Standorten setzt die gespag einen weiteren wichtigenSchritt, um die zukünftigen Anforderungen durch innovative Lösungenzu meistern.

„Auf Basis der strategischen Partnerschaft zwischen gespag undGreiner Bio-One ist es gelungen, ein weltweites Best Practise-Beispielfür die digitale Probenverarbeitung zu schaffen. Das internationaleInteresse von Medizintechnik-Branchenkennern bestätigt unsereVorreiterrolle im Bereich von Systemlösungen für die Blutabnahme“,sagt Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner Gruppe.

„Greiner Bio-One hat schon vor längerer Zeit die Zeichen der Zeiterkannt und setzt auf die Digitalisierung der Präanalytik rund um dieProbenentnahme. Dies deckt den gesamten Prozess von derProbenanforderung bis zur Befundrückübermittlung ab. GeT verknüpftin idealer Weise unseren Kernbereich, die Blutentnahme, miteigenentwickelter Software. Gemeinsam mit internationalen Partnernwie Herstellern von Laborinformationssystemen tragen wir somitwesentlich zur Erhöhung der Proben- und Behandlungsqualität bei“, soManfred Buchberger, Geschäftsführer Preanalytics Greiner Bio-One.

Paradigmenwechsel bei der Probengewinnung: Vorteile und Mehrwert für Patientinnen und Patienten
Konkret bedeutet die Digitalisierung, dass ab sofort alle Probenröhrchenmit einem Barcode versehen sind. Das bisher weltweit gängige manuelleEtikettieren der Röhrchen sowie weitere administrative Prozessschrittedurch das Pflegepersonal gehören demnach der Vergangenheit an.

Am Beginn der Blutabnahme steht die Identifikation der Patientinnenund Patienten. Diese erfolgt neben der verbalen Kommunikation zudemmittels Scan der ID auf dem Identifikationsarmband. Der Name des/derPatienten/Patientin ist hierbei nicht mehr auf dem Röhrchen vermerkt –dies garantiert 100%-igen Datenschutz.Auch der Laborauftrag wird mittels Scan automatisch geöffnet und diebenötigten Probenbehälter werden angezeigt.
Bei der Blutabnahme sieht das Pflegepersonal auf einen Blick, welcheRöhrchen, in welcher Reihenfolge abzunehmen sind. Der jeweiligeBarcode der Proben wird schließlich mit der Patientenidentifikationverknüpft, im System gespeichert und der Laborauftrag automatischinitiiert.

Verwechslungsgefahr gleich null und perfekte Probenqualität
„Die Expert/innen im Labor wissen demnach genau, ob sie das richtigeProberöhrchen verwenden. Verwechslungen oder falsche Analysenkönnen ausgeschlossen werden“, untermauert Walpurga Auinger,Pflegedirektorin des gespag-Pilotspitals, die größten Vorteile derDigitalisierung und ergänzt: „Weiters ist durch die automatischeErfassung ersichtlich, wann genau die Probe entnommen wurde.Dies wiederum ist für die Analyse maßgeblich, denn es gibt Parameter,die sich mit der Zeit verändern können. Wenn beispielsweise zu viel Zeitzwischen der Abnahme und der Analyse vergeht, könnte es zu falschenWerten kommen. Durch das neue System ist dies auszuschließen.“

Außerdem sorgt ein effizientes „Blood Management“ dafür, dass mit dervorhandenen Blutmenge möglichst viele Labor-Parameter untersuchtwerden können und den Patientinnen und Patienten nicht unnötig vielBlut abgenommen werden muss.

Rollout läuft auf Hochtouren
„Aufgrund der positiven Erfahrungswerte, die die Expert/innen an denzwei chirurgischen Stationen im Steyrer Spital sammeln konnten, wurdeAnfang April mit der Ausweitung auf andere Abteilungen begonnen.Sobald die gesamte Implementierung am LKH Steyr abgeschlossen ist,soll Schritt für Schritt das gespag-weite Rollout starten“, erklärt gespag-Vorstand Mag. Karl Lehner.


Die Blutuntersuchung – Facts and Figures

  • Die Blutuntersuchung (auch Bluttest genannt) zählt zu denwichtigen, routinemäßig durchgeführten Untersuchungsmethodenin der Labormedizin und hat wesentlichen Einfluss aufdie Behandlung der Patientinnen und Patienten.
  • Unter einer Blutuntersuchung versteht man die Entnahme einerkleinen Menge (ca. 2 - 50 ml) venösen oder arteriellen Blutes,welches in weiterer Folge mit verschiedenen labormedizinischenMethoden auf seine Inhaltsstoffe undfesten Bestandteile untersucht wird
  • Eine einzige Blutprobe enthält bis zu 40 verschiedeneInformationen über den Gesundheitszustand eines/einerPatienten/Patientin
  • Blutuntersuchungen sind bei nahezu jederVorsorgeuntersuchung Standard und Blutbilder fixer Bestandteilallgemeiner klinischer Untersuchungen
  • 2016 wurden in den acht Spitälern der Oö. Gesundheits- undSpitals-AG 1.232.897 Blutproben (Blutröhrchen) analysiert.



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Projekte mit einem Volumen von 2,5 Mio. Euro beantragt

Permides Logo..

06.06.2017

Zwei Monate nach Beginn der ersten Bewerbungsrunde konnte der IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ein positives Resümee ziehen: Das von der Europäischen Union im Horizon 2020 Rahmenprogramm geförderte Projekt PERMIDES stößt sowohl bei der Biopharma- als auch IT-Branche auf großes Interesse. Zum ersten Stichtag Mitte Mai lagen fast 50 Bewerbungen mit einem beantragten Fördervolumen von 2,5 Mio. Euro für Innovationsprojekte vor, an denen jeweils ein Biopharma-KMU sowie mindestens ein IT-KMU beteiligt sind. Daneben wurden bereits Beratungsgutscheine in Höhe von knapp 40.000 Euro und Reisegutscheine für ausgewählte Matchmaking-Veranstaltungen im Gesamtwert von an die 40.000 Euro ausgestellt.

PERMIDES zielt darauf ab, die Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Biopharma-Bereich durch gemeinsame Innovationsprojekte mit IT-Unternehmen zu erhöhen. Ziel dieser Innovationsprojekte ist es, die Wertschöpfungsketten in der Biopharma-Branche mit Hilfe von IT-KMU zu digitalisieren. Je Biopharma-KMU können dabei bis zu 60.000 Euro an Förderung zur Verfügung gestellt werden. Je nach Projektbudget ergibt sich eine Förderquote von bis zu 100%, was insbesondere für KMU als ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Förderprogrammen angesehen wird.

Geförderte Beratungen als Impulsgeber
Ein weiterer Baustein sind Beratungsgutscheine in einer Höhe von bis zu 5.000 Euro je Gutschein. Biopharma-KMU, die Beratungsdienstleistungen durch IT-KMU benötigen, können bis zu 12.000 Euro an Förderung für verschiedene Beratungsdienstleistungen beantragen. Der Einreichungs- und Bewertungsprozess für diese Gutscheine ist – im Gegensatz zu den o.g. Innovationsprojekten – durchgängig und unterliegt aktuell keinen Einreichungsfristen. Auf diese Weise beträgt die durchschnittliche Zeit zwischen Einreichung und Förderzusage rund eine Woche. Die kurze Bearbeitungszeit und einfache Antragseinreichung sind auch hier Faktoren, die zum Gesamterfolg von PERMIDES beitragen. Weiterhin fließt ein Teil des Projektbudgets in Mentoring- und Coaching-Aktivitäten für KMU, die lokal von den teilnehmenden Clustern wie dem IT-Cluster von Business Upper Austria angeboten werden.

Das Projekt PERMIDES in Kürze

Acht Partner, darunter sechs führende Biopharma- und IT-Cluster aus Deutschland, Österreich und Norwegen, kooperieren im Projekt PERMIDES, um die Digitalisierung der Biopharma-Branche zu unterstützen. PERMIDES verfügt über ein Gesamtbudget in Höhe von 4,8 Millionen Euro und soll bis 31. August 2018 laufen. Anträge für Innovationsprojekte können ab sofort wieder eingereicht werden. Die nächste Einreichungsfrist ist am 31. August 2017. Anträge für Beratungs- und Reisegutscheine sind von diesen Fristen nicht betroffen und können durchgehend eingereicht werden.

PERMIDES wird gefördert durch das Horizon 2020 Rahmenprogramm der Europäischen Union unter der Grant Agreement Nummer 691546.

www.permides.eu 




MEDICA App COMPETITION: Bewerbungen laufen – Live-Pitch um die beste `Health App Solution´ im November

Medica Logo

02.06.2017

Im Rahmen der mit mehr als 5.000 Ausstellern weltgrößten Medizinmesse MEDICA (13. – 16. November 2017) wird zum sechsten Mal der international führende Live-Wettbewerb um die beste `Health App Solution´ für den Einsatz im Patienten-, Arzt- und Klinikalltag ausgetragen – die MEDICA App COMPETITION 2017, eingebettet als Session beim MEDICA CONNECTED HEALTHCARE FORUM.

Noch bis zum 30. September 2017 können Entwickler aus aller Welt ihre App-Lösung einreichen. Diese Bewerbungen werden von einer hochkarätig besetzten Jury vorselektiert (Sichtungsphase in Woche 40/2017). Die 15 Entwickler-Teams, deren eingereichte Lösung die Teilnahme- und Bewertungskriterien aus Jury-Sicht am besten erfüllen, qualifizieren sich für die Teilnahme am Live-Pitch im Rahmen der MEDICA 2017. Alle für diesen Live-Event Nominierten werden Anfang Oktober 2017 entsprechend benachrichtigt.

Der eigentliche Pitch erfolgt dann am Mittwoch, 15. November, live von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr auf der Bühne im MEDICA CONNECTED HEALTHCARE FORUM in Halle 15.

Der Wettkampf-Modus kann bevorzugt mit `kurz & knackig´ beschrieben werden: Jedes Team hat drei Minuten Zeit, seine App-Entwicklung auf Englisch zu präsentieren. Weitere zwei Minuten wird die Jury noch inhaltliche Nachfragen stellen. Nach den 15 Präsentationen zieht sich die Jury zur Beratung zurück. Anschließend werden die auf den ersten drei Plätzen gelandeten Teams noch vor Ort als Sieger gekürt.

Der wichtigste Preis dürfte sicherlich die globale Aufmerksamkeit auf und durch die MEDICA sein. Den Gewinnern winkt ferner die Berichterstattung über alle relevanten Media-Kanäle der MEDICA sowie der internationalen Fachmedien. Darüber hinaus wird der 1. Platz mit EUR 2.000 honoriert, der 2. Platz mit EUR 1.000 und der 3. Platz mit EUR 500. Sponsoren und Media-Partner werden auch 2017 wieder zahlreiche Sachpreise stiften.

Siegreich im Vorjahr war „Up Right“, die Kombination aus App und Wearable eines Entwicklerteams aus Israel. Dabei handelt es sich um eine Applikation, die dabei hilft, die Körperhaltung zu optimieren und sich zu bewegen, indem es am Rücken vibriert, sobald der Anwender krumm sitzt.

Alle Informationen zur diesjährigen MEDICA App COMPETITION, zur Besetzung der Experten-Jury oder auch zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung sind online abrufbar unter: http://www.medica.de/mac1


Neuer MTC-Partner stellt sich vor: M bioserviceS

Logo M bioserviceS

02.06.2017

M bioserviceS beraten Biotechnologie Unternehmen, welche mit biologischen Rohstoffen oder Komponenten arbeiten. M bioserviceS unterstützt seine Kunden bei der Lösung spezifischer Probleme.

Die Klienten greifen auf 20 Jahre internationale Erfahrung in den Bereichen Sourcing, Supply Chain und Regulatory Affairs. M bioserviceS hift bei folgenden Fragen:

· WO finde ich meine biologischen Rohstoffe?
· WAS weiß ich über meine Lieferquelle?
· WIE erkenne ich gute Qualität?
· WER hilft mir bei Import, Export oder Registrierung?


Viele Biotechnologie Produkte beinhalten biologische Rohstoffe - zB Impfstoffe, diagnostische Test Kits, chirurgische Saiten, Klebstoffe, Implantate, Wundversorgungsmittel. Der richtige Umgang damit ist sehr wichtig für die erfolgreiche Vermarktung der Produkte. Durch unsere Beratung helfen wir Unternehmen sich kostengünstig, schnell und effizient an Marktschwankungen und Gesetzesänderungen anzupassen.


Die Kernkompetenzen liegen auf:

· Sourcing, Erschließung neuer Rohstoffquellen, Entwicklung neuer Produkte
· Ausarbeitung von Vermarktungskonzepten
· Produkt-, Projekt- und Qualitätsmanagement
· Konzeption der gesamten Logistik; Aufbau optimaler Lieferwege
· Realisierung der Geschäftsabwicklung
· Beratung in rechtlichen und logistischen Fragen; Beurteilung der Produktqualität
· Koordination und Beratung zur Entwicklung bilateraler bzw. multinationaler Kooperationen
· Unterstützung bei Verhandlungen und bei der Umsetzung der erzielten Vereinbarungen
· Verkaufsberatung

 

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Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: GE Healthcare Austria GmbH & Co OG

GE Logo
Standort GE Healthcare in Zipf von oben
© GE Healthcare Austria GmbH & Co OG
4 Ultraschallgeräte von GE Healthcare
© GE Healthcare Austria GmbH & Co OG
Ultraschallbild von 9-Wochen alten Zwillingen
© GE Healthcare Austria GmbH & Co OG

29.05.2017

Global Player in der Medizintechnik - Technologie aus Zipf erobert die Welt der Fraunheilkunde

GE Healthcare Austria am Standort Zipf, vormals Kretztechnik, ist seit Jahrzehnten auf medizinische Ultraschalldiagnostik spezialisiert und hat mit zahlreichen Innovationen Geschichte auf diesem Gebiet geschrieben. Seit 15 Jahren ist das Unternehmen auch Teil des General Electric Konzerns und agiert seitdem als weltweites „Center of Excellence“ für Ultraschallgeräte für den Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe.

Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 250 Mitarbeiter in der Entwicklung und Produktion von Ultraschallsystemen, welche unter dem Produktnamen Voluson in alle Welt exportiert werden – jährlich werden geschätzte 200 Millionen Menschenleben pro Jahr mit Hilfe von Voluson Ultraschallsystemen berührt.

Kommentar Roland Rott – Beirat im MTC:
Uns verbindet eine langjährige Kooperation mit dem Medizintechnik Cluster. Als erfolgreiches Unternehmen in diesem Bereich sind wir sehr daran interessiert, dass sich der Standort wie auch das Ecosystem von Mitarbeitern und Unternehmen in Oberösterreich weiterentwickelt.

 

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Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: Greiner Bio-One – Your Power for Health!

Logo GBO
Viele Vacuetten von GBO
Im Geschäftsbereich Preanalytics werden VACUETTE®-Produkte wie z.B. Blutentnahmeröhrchen oder Sicherheitsprodukte weltweit erfolgreich vertrieben. © Greiner Bio-One GmbH
Plan des neuen GBO Gebäudes
Modell des neuen Greiner Bio-One Headquarters in Kremsmünster, dieses wird momentan umgebaut und erweitert. © Greiner Bio-One GmbH
Manfred Buchberger, MBA – Geschäftsführer Preanalytics, Greiner Bio-One GmbH
Manfred Buchberger, MBA – Geschäftsführer Preanalytics, Greiner Bio-One GmbH

29.05.2017

Greiner Bio-One ist ein Global Player. Mit über 2.000 Mitarbeitern, 25 Niederlassungen und zahlreichen Vertriebspartnern sind wir in mehr als 100 Ländern präsent.

Unser Know-How liegt in der Entwicklung von Produkten für die klinische Diagnostik, die pharmazeutische und diagnostische Industrie sowie für die Biotechnologie.

Ein mit der Weltbevölkerung, der steigenden Lebenserwartung und dem wissenschaftlichen Fortschritt wachsender Markt.

Unsere Forschungsabteilung entwickelt innovative Produkte und Systemlösungen. Sie orientiert sich dabei an den Erfordernissen unserer Märkte und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern.

Unsere Produkte sind innovativ, effizient, qualitativ hochwertig und entsprechen dadurch den Anforderungen unserer Kunden.

Unser Wachstum basiert auf der engen und langfristigen Kooperation mit unseren Händlern und strategischen Partnern.

Unser Ziel ist gesundes und nachhaltiges Wachstum. Im Zentrum unserer strategischen Überlegungen steht immer die langfristige Erfolgsperspektive.

Unsere Mitarbeiter sind für den Erfolg verantwortlich. Eine auf Teamwork und Motivation ausgerichtete Firmenkultur sowie eine breite Palette an Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sind die solide Basis zur Steigerung des Know-Hows, der Fertigkeiten, des Wissens und des langfristigen Engagements unserer Mitarbeiter.


 

Statements zum MTC

Wofür steht der MTC für Sie?
Manfred Buchberger, MBA – Geschäftsführer Preanalytics, Greiner Bio-One GmbH: Der MTC steht  für professionelle Organisation, exzellente Vernetzung zwischen Industrie und Wissenschaft und vor allem für eine Plattform für Ideen und das Aufgreifen zukunftsträchtiger Entwicklungen.

Ihr prägendstes Erlebnis mit dem MTC?
Manfred Buchberger, MBA – Geschäftsführer Preanalytics, Greiner Bio-One GmbH: Die große Unterstützung die wir vom MTC im Bereich Greiner eHealth Technologies erhalten haben. Dabei handelt es sich um eine Verknüpfung zwischen unserem Kernbereich Preanalytics und einer Software die die Unverwechselbarkeit und Nachverfolgbarkeit von Blutproben gewährleistet.

Was wünscht ihr dem MTC für die Zukunft?
Manfred Buchberger, MBA – Geschäftsführer Preanalytics, Greiner Bio-One GmbH: Wir wünschen dem MTC, dass er seine Position auch in Zukunft ausbauen kann und damit weiterhin als wichtiger Wegbereiter für Industrie und Wissenschaft tätig sein kann.

 

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Neuer MTC-Partner stellt sich vor: Vinzenzgemeinschaft Hl Familie Linz - Sonnehof Freinberg & Sonnenhof Lenaupark

Sonnenhof Logo
Sonnenhof Freinberg
© Vinzenzgemeinschaft Hl Familie Linz
Sonnenhof Lenaupark
© Vinzenzgemeinschaft Hl Familie Linz

29.05.2017

 

Der Rechtsträger der Organisation Sonnenhof, mit den zwei Linzer Standorten am Freinberg und im Lenaupark, ist die Vinzenzgemeinschaft Heilige Familie. www.sonnehof.org/vinzenzgemeinschaft

Sonnenhof Freinberg
Das Pflegeheim Sonnenhof Freinberg wurde 2007 generalsaniert und bietet für 128 Menschen ein “Neues Zuhause“. Das Haus am Fuße des Freinbergs liegt mitten im Grünen und zeichnet sich durch sein eigenes Therapiebad und seine hauseigene Küche aus.

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Sonnenhof Lenaupark

Das Pflegeheim Sonnenhof Lenaupark wurde im Juni 2003 für 130 Menschen als neues zu Hause eröffnet. Das Haus liegt zentral in Linz und ist ideal für Bewohner, die gerne die Vorteile einer Stadt nützen. Direkt neben dem Haus befindet sich ein großzügig angelegter Park, der zum Spazieren einlädt. Eine Geschäftsstraße mit vielen Einkaufsmöglichkeiten, Cafes und Restaurants befinden sich in unmittelbarer Nähe und sind leicht auch mit dem Rollstuhl erreichbar.

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In unseren Häusern werden Menschen aller Altersstufen und in den unterschiedlichsten Lebensphasen gepflegt. Dabei akzeptieren wir vorhandene Defizite und richten unseren Blick vor allem auf die Ressourcen und Fähigkeiten.

Durch gezieltes Einsetzen von Pflegemaßnahmen unterstützen wir den Menschen auf seinem Weg zum bestmöglichen körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Wohlbefinden.

 

www.sonnenhof.org


Digitalisierung treibt Nachfrage nach Flächen in Perg

Rendering des geplanten dritten Bauteils. Foto: TZ Perg
Der neue Bauteil wird ab Inbetriebnahme bereits voll ausgelastet sein. Foto: TZ Perg

15.05.2017

Um rund 2,6 Mio. Euro wird im Technologiezentrum Perg ein neues Bürogebäude errichtet. 1.100 Quadratmeter stehen damit künftig zusätzlich zur Vermietung bereit. Bereits vor Inbetriebnahme, die noch heuer geplant ist, sind die Flächen voll vermietet. Wachstumstreiber ist dabei die Digitaliserung, wie sich an drei der vier neuen Mieter zeigt: Das Softwareunternehmen CADS aus Perg und SLM Solutions Group aus Deutschland, führender Anbieter im 3D-Druck mit Metall, ziehen mit ihren Joint Venture SLM Solutions Software ein, ebenso der IT-Dienstleister alliT aus Perg. Vierter neuer Mieter ist  der Lasertechnik-Spezialist ACSYS aus Deutschland, der unter anderem BMW Steyr zu seinen Kunden zählt.

Im Zuge der Erweiterung kommt es auch zu Änderungen in der Eigentümerstruktur des Technologiezentrums: Das Land OÖ, das bisher über die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria Anteile am TZ gehalten hat, gibt diese an den Miteigentümer Raiffeisenbank Perg ab.

Data Center macht Standort attraktiv

Zentrale Infrastruktur am Standort ist das Data Center Perg, das im Jahr 2010 als ARGE von TZ Perg, it and tel und E-Werk Perk errichtet wurde. IT-Spezialisten versorgen vom Standort Perg aus mittlerweile Unternehmen in mehr als 50 Ländern, darunter internationale Leitbetriebe wie Habau oder Polytec.

Details zum Erweiterungsprojekt finden Sie hier in der Presseunterlage.


ERFA QM "Spezial" zu den neuen Medizinprodukte-Verordnungen

Hans-Peter Huber begrüßt bei der ERFA
Dr. Ecker hält Vortrag zu neuen Verordnungen
Die TeilnehmerInnen der ERFA

11.05.2017

Eines der erfolgreichsten Formate des MTC zum Themenschwerpunkt MedTech.Ein- und Umstieg sind die Erfahrungsaustauschrunden oder sogenannte ERFAs zum Thema "Qualitätsmanagement in der Medizintechnik" in Oberösterreich und Salzburg. Der Medizintechnik-Cluster brachte am 9. Mai 2017 in der Business Upper Austria in Linz erstmals die 19 Unternehmen beider Erfahrungsaustauschrunden zusammen und informierte über die neuen Verordnungen in der Medizintechnik.

Ziel der Erfahrungsaustauschrunden ist der gemeinsame Erfahrungsaustausch von Fachleuten zum Querschnittsthema Qualitätsmanagement (QM). Bei beiden ERFAs treffen sich Vertreter von Unternehmen vier Mal jährlich um in einer Expertenrunde ein Spezialthema aus dem Fachgebiet Qualitätsmanagement (QM) zu diskutieren.

 

Bei der ersten gemeinsamen Erfahrungsaustauschrunde sprach Dr. Wolfgang Ecker (Ministerrat im Ruhestand) darüber, wie die neuen Medizinprodukte-Verordnungen die bisherigen Medizinprodukte-Richtlinien ablösen.

>> Lesen Sie alles zur neuen Medizinprodukteverordnung

>> Lesen Sie mehr zur MDR

Lesen Sie mehr zu den beiden Verordnungen aus dem Amtsblatt der EU:
>>
MP-VO
>> IVD-VO

 

Wollen auch Sie Erfahrungen mit anderen Unternehmens-Vertretern Ihres Bereichs der Wertschöpfungskette austauschen und von anderen Unternehmen lernen? Dann melden Sie sich bei uns: medizintechnik-cluster@biz-up.at


Max Sonnleitner, CEO GENSPEED Biotech über die Zusammenarbeit mit dem MTC

Geschäftsführung Genspeed Biotech
Die Geschäftsführer der GENSPEED® Biotech GmbH Dr.in Sonja Kierstein (CTO) und Dr. Max Sonnleitner (CEO) mit dem kompakten GENSPEED® System für die Diagnostik vor Ort. © Indrich Fotografie

05.05.2017

Gemeinsam mit dem Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria konnten wir bereits einige nachhaltige Projekte erfolgreich durchführen – wie beispielsweise das Cluster-Kooperationsprojekt GENSPEED® aus dem schlussendlich Ende 2016 auch das Unternehmen GENSPEED Biotech hervorging. GENSPEED® Biotech bietet ein patentiertes Schnelltest-System an, das erlaubt, Krankenhauskeime und Parodontitis-Erreger in kürzester Zeit nachzuweisen.   

„Mit GENSPEED® haben wir eine universelle Schnelltest-Technologie entwickelt, die sowohl Ärzten wie auch Patienten zugutekommt. Sie erlaubt schnelle und präzise Diagnostik auch dort, wo unzuverlässige Streifchentests und langwierige komplexe Labortests nicht anwendbar sind“, CEO DI Dr. Max Sonnleitner und CTO Dr.in Sonja Kierstein zu ihrem Produkt.  

Als MTC-Partner nutzen wir sehr stark das MTC-Netzwerk und arbeiten gerne mit dem MTC und motivierten, engagierten und fachlich kompetenten Partnern an neuen Ideen und Projekten.  

>> Nähere Informationen zu Genspeed Biotech


Die neue Sonderausgabe des MTC-connect zum 15-jährigen Jubiläum mit dem Schwerpunktthema MedTech.Transfer ist da!

MTC-connect 1/2017..

26.04.2017

Die neue Sonderausgabe des Magazin der MedTech-Branche aus OÖ zum Thema MedTech.Transfer ist da!

Es freut uns, Ihnen die Sonderausgabe unseres Printmediums "MTC-connect" präsentieren zu dürfen! Die Jubiläumsausgabe (15 Jahre Cluster) des MTC-connect widmet sich neben dem 15-jährigen Jubiläum, dem Thema "MedTech.Transfer" mit der Initiative MedTech.Transfer.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des MTC-connect von konkreten Aktivitäten der Initiative & Aktivitäten der MTC-Partnerunternehmen zum Thema MedTech.Transfer. Wenn auch Sie aktiver Partner der Initiative MedTech.Transfer werden wollen und gemeinsam mit dem MTC am Aufbau eines "Medical Valley Upper Austria" arbeiten möchten, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf: medtech-transfer@biz-up.at
www.medtech-transfer.at



>> MTC-CONNECT ZUM NACHLESEN


OÖ führend bei der Implantation von sondenlosen Mini-Herzschrittmachern

Bild Tom Mesic
© Tom Mesic
Bild Erstimplantation
© Kepler Universitätsklinikum GmbH
Bild Medtronic
© Medtronic Inc.
Micra Medtronic
© Medtronic Inc.

26.04.2017

Wir stehen am Beginn einer Revolution in der kardialen Stimulationstherapie. Sondenlose Mini-Schrittmacher werden direkt ins Herz implantiert, wodurch herkömmliche Komplikationen erspart werden können. Prim. Priv.-Doz. Dr. Clemens Steinwender und sein Team der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin des Kepler Universitätsklinikums setzten im Jahr 2013 weltweit den ersten Mini-Herzschrittmacher Micra™ der US-Firma Medtronic einem Menschen ein und sind weltweit führend.

Wie erhält man die Ehre für einen weltweit führenden Medizintechnik-Konzern wie Medtronic erstmals hochinnovative Medizinprodukte in Linz in der Praxis anzuwenden?

Dr. Steinwender:
Meine Abteilung und ich selbst leben seit vielen Jahren eine gute und intensive Kooperation mit der Firma Medtronic. Diese bezieht sich vor allem auf die gemeinsame Durchführung von wissenschaftlichen Untersuchungen mit neuen Medizinprodukten wie implantierbaren Herzschrittmachern, Defibrillatoren, Stents für verengte Herzkranzgefäße oder spezielle künstliche Herzklappen. Bei diesen Untersuchungen kommt es sowohl auf eine große Expertise des gesamten medizinischen Teams bei der Implantation als auch auf viel Sorgfalt bei der Nachsorge der Patientinnen an. Beides kann meine Abteilung in hohem Maße bieten. So wurden wir beispielsweise bereits mehrfach aufgrund der höchsten internationalen Datenqualität bei medizintechnischen Untersuchungen ausgezeichnet. Auch eine der strengsten Instanzen weltweit, die amerikanische Gesundheitsagentur Food and Drug Administration (FDA) hat unserem Zentrum nach eingehender Prüfung ein einwandfreies Zeugnis als ausgezeichnetes Studienzentrum ausgestellt.

All diese Gründe sowie ein persönliches intensives Bemühen meinerseits als auch von Medtronic Österreich haben dazu geführt, dass ich nach einer ersten Vorauswahl, bei der etwa 150 Zentren weltweit gescreent wurden, mit Vertretern der übriggebliebenen 15 Zentren in die Zentrale in Minneapolis, USA eingeladen wurde. Dort erhielten wir eine intensive Micra-Schulung und mussten diesen in wechselnden Teams in narkotisierte Schweine implantieren als auch verschiedene Komplikations-Szenarien durchspielen. Alle Prozeduren wurden dabei mit mehreren Kameras gefilmt und danach durch Medtronic ausgewertet. Zwei Wochen nach meiner Rückkehr aus den USA erfuhr ich dann telefonisch, dass wir als Zentrum, dass die weltweit ersten Implantationen durchführen sollte, ausgewählt wurden!

Dazu möchte ich erwähnen, dass die Entscheidung nicht nur aufgrund meiner offensichtlich guten „Performance“ in den USA und meines exzellenten Teams zu unseren Gunsten gefallen ist, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass es uns gelungen ist, sämtliche notwendigen Zustimmungen, die solche „first-in-man“-Studien erfordern, schneller als alle anderen „Konkurrenten“ zu bekommen. Besonders die Ethikkommission OÖ unter der Leitung von Prof. Fischer, als auch die entsprechenden Stellen im Bundesministerium für Gesundheit und natürlich im eigenen Haus haben durch ihre kompetente und schnelle Bearbeitung der Anträge diesen Erfolg mit ermöglicht. Diese Erfahrungen zeigen, wie wichtig auch zukünftig effiziente regulative und organisatorische Belange für Erfolge im internationalen Wettbewerb sein werden.

Die Firma Medtronic hat jedenfalls ihre Entscheidung für uns nicht bereut. Die „first-in-man“-Prozeduren verliefen erfolgreich und völlig komplikationslos. Der erste erfolgreiche Einsatz dieser neuen Technologie war auch dem Wall Street Journal einen ausführlichen Bericht wert und hat sich positiv auf den Aktienkurs des Unternehmens ausgewirkt.


Was ist das neuartige an den Mini-Herzschrittmachern von Medtronic, die Sie seit 2013 Patienten im Rahmen wissenschaftlicher Studien implantieren? Und was sind die Vorteile?

Dr. Steinwender:
Der sondenlose Herzschrittmacher bedeutet eine technologische Revolution in der elektrischen Stimulation des Herzens.

Bemerkenswert ist, dass das Grundkonzept der bisherigen Herzschrittmacher-Therapie seit Einführung vor mehr als 60 Jahren unverändert ist. Dieses basiert auf einer unter dem Schlüsselbein implantierten Rechnereinheit mit Impulsgenerator und Batterie sowie der von dort via Venen zum Herzen reichenden Elektroden. Die Elektrodenspitze dient dabei sowohl als elektrisches Interface zum Herzmuskel. Dieses Grundkonzept ist insofern von Bedeutung, da die Generatorloge und die Elektroden, als „Achillesferse“ der konventionellen Schrittmachertherapie gelten. Eine große Analyse hat gezeigt, dass mit diesen Komponenten assoziierte Komplikationen (Blutergüsse, Infektionen, Elektrodenbrüche,...) in ca. 10% aller Herzschrittmacherpatienten auftreten und in 4% aller Patienten zu chirurgischen Eingriffen führen.

Zur eventuellen Lösung dieser Probleme wurden sondenlose Schrittmacher entwickelt, die sämtliche oben genannte Funktionseinheiten in einer kleinen, etwa 2 Gramm schweren Kapsel vereinen. Die geringe Größe und Masse dieser Schrittmacher ermöglicht eine kathetergestützte Implantation direkt in den rechten Ventrikel, ohne das zuführende venöse System dauerhaft zu belasten. Auch eine Generatorloge ist dabei selbstverständlich nicht notwendig.

In der ersten längeren Nachbeobachtung (12-18 Monate) von 726 implantierten Micra™ konnten wir gemeinsam mit anderen Institutionen zeigen, dass nur mit sehr wenigen Komplikationen zu rechnen ist. Die Rate war dabei im Vergleich zu einem Kollektiv von 2667 Patienten mit konventionellen Schrittmachersystemen um 48% erniedrigt, was vor allem auf das völlige Fehlen von Funktionsverlusten oder Infektionen der sondenlosen Schrittmacher zurückzuführen war.

Damit werden sich für die Zukunft Vorteile vor allem durch die verminderte Rate an den gefürchteten Infektionen ergeben, welche uns im klinischen Alltag immer wieder vor große Herausforderungen stellen.


Wie sieht die gemeinsame Kooperation mit Medtronic aus und welche Zukunftspläne haben Sie?

Dr. Steinwender:
Die Kooperation mit Medtronic in Hinblick auf das Projekt „Sondenlose Herzschrittmacher“ läuft gleichzeitig in 2 Bereichen.

Der erste Bereich beschäftigt sich mit der Implantationstechnik der sondenlosen Schrittmacher, die sich fundamental von der Implantation konventioneller Schrittmacher unterscheidet und daher von vielen Implanteuren noch erlernt und trainiert werden muss. Durch meine Erstimplantationen und unsere  Expertise – mit derzeit 130 implantierten Geräten sind wir das Zentrum mit der weltweit größten Erfahrung  - waren wir an der Entwicklung der international genormten Standard-Implantations-Prozedur federführend beteiligt. Mein Kollege, Oberarzt Dr. Kypta und ich organisieren regelmäßig internationale Implantationskurse an unserer Abteilung, bei denen Kollegen aus Europa die Möglichkeit haben, neben Therorie- und Praxis-Einheiten (am Simulator) auch als Beobachter an Live-Implantationen unserer Abteilung teilzunehmen. Weiters unterstützen wir Ärzte und Abteilungen, die mit einem Micra™-Programm beginnen, vor Ort bei den ersten Implantationen. So haben wir zahlreichen Zentren in Österreich, Deutschland und der Schweiz bei den ersten Implantationen helfen können. OA Kypta war gerade in Israel, um mit befreundeten Kardiologen ebendort ein sondenloses Schrittmacher-Programm zu starten, ich selbst am Universitätsklinikum in Hamburg, um eine Micra™-Implantation bei einem Jugendlichen mit hochkomplexem angeborenen Herzfehler durchzuführen.

Der zweite Bereich ist die technologische Weiterentwicklung der sondenlosen Herzschrittmacher. Die derzeitigen technischen Möglichkeiten des Micra™ ermöglichen lediglich die Versorgung von etwa 20% der Patienten, die einen Schrittmacher benötigen. Um in Zukunft mehr Patienten mit sondenlosen Schrittmachern und deren Vorteilen versorgen zu können, sind daher zahlreiche technologische Herausforderungen zu meistern. Um die für die Weiterentwicklung notwendigen Fragen zu stellen und nächsten Schritte zu setzen, benötigen die Techniker Feedback von klinischen Anwendern, das sie in entsprechenden Meetings von erfahrenen Implanteuren wie uns bekommen. Die entwickelten Hypothesen und ersten technischen Lösungen werden dann im Tierlabor in Minneapolis oder mittels Untersuchungen an unserer Abteilung  (z.B. durch zeitlich begrenzte Software-Updates von bereits implantierten Geräten oder speziellen Messungen während rhythmolgischer Untersuchungen). Dazu sind auch immer wieder Reisen nach Minneapolis erforderlich, entweder speziell dafür durchgeführt oder bei Kongress-Aufenthalten in den USA kombiniert werden.

Diese internationalen Kontakte zu Universitätskliniken und Medizintechnikr sind für unsere Abteilung und das Kepler Universitätsklinikum in mehrerer Hinsicht ein Gewinn. Sie eröffnen Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Kooperation - die schon in zahlreichen hochrangigen Publikationen Niederschlag gefunden hat -, zur Partizipation an Folgeprojekten und zum Erhöhen des fachlichen Renommees, was wass auch von anderen Playern in Gesundheitswesen, Medzintechnik und Pharma-Industrie aufmerksam verfolgt wird.


Ihre Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin kooperiert nun auch mit dem Institut für angewandte Physik der Johannes Kepler Universität. Woran arbeiten Sie da genau?


Dr. Steinwender:
Es gibt ein gemeinsames Forschungsprojekt mit dem Institut für Angewandte Physik der JKU unter Leitung von Prof. Klar, das von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) unterstützt wird. Das Projekt, das abgekürzt „LaMiCellPro“ heißt, wird von uns mit der Arbeitsgruppe von Prof. Heitz an der JKU betrieben und beschäftigt sich mit Fragestellungen rund um die Oberflächen-Eigenschaften von implantierbaren medizinischen Geräten wie Herzschrittmachern. Im konkreten Fall wird getestet, ob und wie die Modifikation der Titanoberfläche von Schrittmachern mittels Laserenergie das Wachstumsverhalten von Gefäß- und Bindegewebszellen auf diesen Oberflächen beeinflusst. Dies ist besonders bei sondenlosen Schrittmachern von großer Bedeutung, als bei diesen die Geschwindig- und Vollständigkeit des Überwachsens bei verschiedenen klinischen Fragestellungen von besonderer Bedeutung sind.

Die Anbahnung und Durchführung dieses noch laufenden Projekts hat mir in vielerlei Hinsicht die Vorteile durch Synergien einer klnischen Abteilung und eines universitären Instituts gezeigt. Wir profitieren dabei sehr stark von den zahlreichen beeindruckenden Stärken des JKU-Institus beim Schreiben von Förderungsanträgen, beim Organisieren des Projekts und natürlich beim Arbeiten mit den hochtechnisierten Versuchsanordnungen und den entsprechenden Stammzell-Linien für die in-vitro-Versuche. Die JKU wiederum profitiert von unseren Kontakten zu den Medizintechnik-Unternehmen und den verschiedenen klinischen und Anwender-orientierten Fragestellungen. So sind im Laufe der letzten Monate durch die Zusammenarbeit mehrerer involvierter Arbeitsgruppen auch zusätzliche Fragestellungen und Projekte entstanden. Insgesamt erwarten wir uns durch diesen positiven Effekt eine sich ständig ausweitende und intensiverte Zusammenarbeit zwischen vielen klinischen Abteilungen und JKU-Instituten.


Die Arbeit Ihrer Klinik zeigt, wie wichtig die Kooperation zwischen Unternehmen und Medizinern ist, damit Innovationen entstehen können. Was möchten Sie Ihren Kollegen mit auf den Weg geben?

Dr. Steinwender:
Unser Beispiel zeigt, dass sich eine jahrelange Kooperation, die von Verlässlichkeit, Sorgfalt und hochwertiger Patientenversorgung geprägt ist, sowohl für MedTech-Unternehmen als auch für klinische Abteilungen auszahlt. Es hat sich auch gezeigt, dass durch konsequente Arbeit an medizinischen und organisatorischen Belangen ein Maß an Qualität und Effizienz erreicht werden kann, das von Entscheidungsträgern auch teilweise weltmarktbeherrschender Unternehmen wie Medtronic gesehen und über die Möglichkeiten renommierterer internationaler Institutionen (wie amerikanischer Elite-Universitäten und deren Kliniken) gestellt wird. Es zahlt sich also aus, eigene Bereiche und Strukturen zu Exzellenz zu führen und diese dann ohne Scheu in den internationalen Wettbewerb zu schicken. Ich weiß, dass einige andere klinische Bereiche im Kepler Universitätsklinikum ebenfalls diese herausragenden Voraussetzungen haben und diese so wie wir in internationale Erfolge ummünzen konnten oder werden.

Die Zusammenarbeit mit der JKU zeigt uns immer wieder, welches Potential an Synergien sowohl in den Universitätsinstituten als auch im Bereich der hervorragenden MedTech-Unternehmen in OÖ vorliegt. Hier gibt es zahlreiche für uns noch unentdeckte Schätze zu finden bzw. die mannigfaltigen Möglichkeiten, die sich bieten, dann gemeinsam zu nutzen. Der Medizintechnik-Cluster mit seinen zahlreichen Veranstaltungen bietet sich hier wunderbar als Plattform für Kommunikation und erste Meetings an. Hier kann die erste – aber oft sehr große – Hürde gemeistert werden, die entscheidenden Player aus klinischer Medizin und Forschung, universitären Instituten und den entsprechenden Unternehmen aufeinander aufmerksam zu machen und miteinander sprechen, diskutieren, „brainstormen“ und im besten Sinne fantasieren zu lassen. Wenn ich an die so vielen und so unterschiedlichen Bereiche in Medizin, Universität und Unternehmen denke, bin ich mir sicher, dass in Linz und Oberösterreich in diesen Bereichen viel und Aufsehen erregendes entstehen wird.


Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: Biegler GmbH

Logo Biegler
Bilder Gebäude
Bilder Reinraum

26.04.2017

Die Firma Biegler ist ein langjähriger Partner des Medizintechnik-Clusters Oberösterreich. Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Institutionen im Netzwerk des Clusters hat wesentlich zur Stärkung unserer Innovationskraft und der damit verbundenen Erhöhung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens beigetragen.

Biegler GmbH gegründet 1973, ist ein mittelständisches Unternehmen, das 40 Mitarbeiter beschäftigt und medizintechnische Geräte und Einwegprodukte entwickelt und produziert. Die Konstruktion und Entwicklung medizintechnischer Lösungen werden sowohl für Produkte von Biegler als auch für gewünschte Kundenlösungen durchgeführt. Biegler verfügt über elektronische Entwicklung, technische Konstruktion, mechanische Fertigung, Geräte-Montage und Reinraumfertigung.


Kunststoffspritzguss und Formenbau werden im Haus durchgeführt. Das Unternehmen ist nach Qualitätsmanagement ISO 13485 zertifiziert und exportiert die erzeugten Produkte weltweit.

Durch eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ist Biegler bekannt effektive Problemlösungen zu entwickeln und diese gemeinsam mit Kunden umzusetzen. In der technischen Entwicklung erfolgt die Zusammenarbeit sowohl mit Medizinern als auch Zulieferern. Wir wollen mit unseren Produkten und Dienstleistungen den Menschen nützen und setzen bei Mitarbeitern und Geschäftspartnern auf gemeinsame Werte.

WE LOVE WHAT WE DO FOR PEOPLE'S BENEFIT


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Andrea Ristl, Gründerin AUTONOMTALENT.com über die Zusammenarbeit mit dem MTC und wie Haltungsänderungen für Ihren Erfolg gelingen!

Foto Andrea Ristl
Autonom Talent Logo

25.04.2017

Mag. Andrea Ristl, Gründerin von AUTONOMTALENT.com - einem innovativen Unternehmen und Zentrum für Herzratenvariabilitäts-Analysen zur Burnout- und Herzerkrankungsprävention. Den Grundstein einer erfolgreichen zukunftsträchtigen Vernetzung in Oberösterreich legte der Medizintechnik-Cluster. In Kooperation mit oberösterreichischen Leitbetrieben wurde eine Diary-App entwickelt.

Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Arbeitsfreude in Unternehmen
Zielsetzung ist, MitarbeiterInnen und Führungskräfte beim Erhalt und Verbesserung ihres Energielevels, der Erholungs- und Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Die App, als persönlicher Assistent, unterstützt bei der Umsetzung von Übungen und Maßnahmen im beruflichen Alltag für eine nachhaltige Haltungsänderung. Grundlage dafür bietet eine 24h HRV-Analyse an einem typischen Arbeitstag. Die objektiven Daten zeigen konkret die Ansatzpunkte für notwendige Maßnahmen und Veränderungen. Die App begleitet diese, erinnert und bietet Vorschläge sowie Tipps für einen positiven Umgang mit Stressoren.

Der persönliche Nutzen wird damit erhöht:
• Objektive, persönliche Standortbestimmung der Gesamtenergie, Schlafqualität und Anspannungssituation
• Bewussterer Umgang mit den eigenen Ressourcen und Talenten 
• Reflexion eines typischen 24 Stunden-Tages
• Erkennen von eignen Leistungsreserven sowie Energieräubern 
• Empfehlungen für das individuelle Stressmanagement 
• Prävention –  förderlicher Umgang mit Belastung und Anspannung 
• Erlernen von individuellen Stressbewältigungsmethoden und deren Anwendung  

 

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MedTech-Sprechstunden: mit sechs ExpertInnen in einer Stunde zum Erfolg

Rawpixel.com / Shutterstock

20.04.2017

Ab 18. Mai ist es soweit: in gemeinsamen 60 minütigen Sprechstunden beantworten sechs ExpertInnen Fragen aus den Bereichen Vertrieb, Business Modeling, Qualitätsmanagement, regionale und nationale Förderungen, Gründung, klinische Studien und IT-Security. Von 9 bis 17 Uhr können Start-ups und Unternehmen der Medizintechnik-Branche sowie alle, die in diese Branche einsteigen, ein neues Produkt auf den Medizintechnik-Markt bringen oder ein Unternehmen gründen möchten, Gespräche buchen. Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria bietet das Eventformat „Meet the Experts - in einer Stunde zum Erfolg“ zusätzlich am 21. September an. Jetzt anmelden unter medizintechnik-cluster@biz-up.at

Die Sprechstunden-Termine am 18. Mai widmen sich aufgrund der Initiative MedTech.Transfer (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) dem Thema „klinische Studien“. Am 21. September wiederum steht im Zuge der Initiative Digital MedTech das Thema „Digitalisierung in der Medizintechnik“ im Vordergrund.

Anmeldung und Ablauf der Expertensprechtage
Je sechs TeilnehmerInnen können sich pro Sprechtag mit den ExpertInnen austauschen sowie von deren Tipps und Tricks profitieren. Neben MedTech-Akteuren sind auch Branchen wie IT, Mechatronik, Automobil oder Kunststoff angesprochen.

Eine Anmeldung zu den Expertensprechtagen unter medizintechnik-cluster@biz-up.at ist unbedingt erforderlich.
Damit sich die ExpertInnen bestmöglich auf die Sprechstunden vorbereiten können, müssen alle Fragen und Themen zwei Wochen vorher  an den Medizintechnik-Cluster übermittelt werden.

Die Gesprächspartner beider Expertensprechtage im Überblick
Experten Vertrieb: DI Oliver Kronawittleithner MBA und Wilhelm Berghammer MBA, Geschäftsführung RENT SALES
Expertise: Vertriebsstrategie/ -aufbau/ -steuerung, strategisches Marketing, CRM, Neukundengewinnung, internationaler Vertrieb, Investitionsgüter

Experten Business Modeling: Stefan Haidl, Manager und Sarah Bieregger, Consultant, Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.H.
Expertise: Erstellung und Review von Planungs-/Bewertungsmodellen, Modellisierung und Plausabilisierung von Business Plänen, Durchführung von Szenario-/ Sensitivitätsanalysen, Bewertung und Risikobetreuung von Start-ups

Experten Qualitätsmanagement: Ing. Andreas Aichinger MSc, Quality Manager Greiner Bio-One GmbH
Expertise: Umsetzung der gesetzlichen und normativen Vorgaben für Medizinprodukte, Aufbau von QM-Systemen nach ISO 13485 und ISO9001, Konformitätsbewertung von Medizinprodukten, Vigilanz und Marktüberwachung für Medizinprodukte, Prozess-/Computer- und Sterilisationsvalidierung, Risikomanagement für Medizinprodukte

DI (FH) Andreas Böhler MLBT, Geschäftsführer R’n’B Consulting GmbH
Expertise: Medizinische Software, Medical Apps, Qualitätsmanagement für Medizinprodukte, Risikomanagement, Vernetzung von Medizinprodukten

Experte Förderung: DI Paul Kuttner, Projektmanager Business Upper Austria
Expertise: Experte für regionale und (trans-)nationale Innovationsförderungen, Management von Innovationsförderungen, Begleitung während der gesamten Projektbeantragung und -durchführung, Identifizierung geeigneter Kooperationspartner

Expertin Gründung: DI (FH) Christina Kopler, Business Development Managerin tech2b
Expertise: Gründungsberatung, Beratung bei Finanzierungsinstrumenten und Wachstumsfinanzierungen, Beratung Businessplanerstellung, Due Diligence


Am 18. Mai zusätzlich dabei:

Experte klinische Studien: DI (FH) Dr. Michael Ring, Geschäftsführer R’n’B Consulting GmbH

Expertise: klinische Bewertung und Prüfung von Medizinprodukten, Leistungsbewertungsprüfung von In-Vitro-Diagnostika, klinische Bewertung im Kontext des Risikomanagements und entlang des Produktlebenszyklus

Am 21. September zusätzlich dabei:
Experte IT-Security: Mahmoud El-Madani, Geschäftsführer Vertex Activity

Expertise: gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger, Fachplaner und Risikomanagement für medizinische IT-Netzwerke und Systeme, ISMS Auditor nach ISO27001 Informationssicherheit, Fachautor, Trainer


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien). www.medizintechnik-cluster.at


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Initiative MedTech.Transfer fördert Produktentwicklungen in der Medizintechnik

Bild MedTech.Factory
Podiumsdiskussion zur „Produktentwicklung in der Medizintechnik. V.l.n.r: Hans Peter Huber (MTC), Sara Alkan (AUSTIN BFP Consulting), Iris Bergmair (STRATEC Consumables) und Klaus Schröder (NP Life Science Technologies) © Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

07.04.2017

Von der innovativen Idee, über die Entwicklung eines Produktes bis hin zur Unternehmensgründung – mit allen drei Unternehmensphasen gingen die TeinehmerInnen beim Workshop „MedTech.Factory“ am 6. April auf Tuchfühlung. Der im Zuge der Initiative MedTech.Transfer veranstaltete Workshop im Kepler Universitätsklinikum in Linz bot einen Mix aus Vorträgen, Podiumsdiskussion und Erfahrungsaustausch.

Mit dem Veranstaltungsformat „MedTech.Factory“ fördert der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria Produkt- und Projektentwicklungen in der Medizintechnik.

Chancen und Herausforderungen im Blick
In einer Podiumsdiskussion zum Thema „Produktentwicklung in der Medizintechnik“ wurden die Chancen und Herausforderungen aus Sicht eines Start-ups (NP Life Science Technologies) und Großkonzerns (STRATEC Consumables) beleuchtet. Dr. Klaus Schröder (Geschäftsführer und Gründer des Start-ups NP Life Science Technologies) schilderte seine Erfahrungen als Start-up, Dr. Iris Bergmair (Business Development EMEA STRATEC Consumables) als Vertreterin eines großen Unternehmens und Mag. Sara Alkan (Senior Manager AUSTIN BFP Consulting) gab Tipps zu den Themen Management Consulting und Funding in der MedTech-Branche.

Neben den Best Practices fanden vier kurze Pitches der Experten
·         DI (FH) Dr. Michael Ring (Geschäftsführer R‘n‘B Consulting) zum Thema Medizinprodukte Zulassung,
·         Mag. Markus Manz (Geschäftsführer tech2b Inkubator) zum Thema Gründung,
·         Klaus Madlmair, Projektmanager Investoren & Standortmanagement Business Upper Austria
·         DI Oliver Kronawittleithner, MBA, Geschäftsführer RENT SALES zum Thema Vertriebsaufbau

statt.

Know-how-Transfer leicht gemacht

Im Anschluss ermöglichte der interaktive Workshop den direkten Know-how-Transfer mit den Fachexperten aus den vier unterschiedlichen Bereichen. Sowohl die TeilnehmerInnen als auch ExpertInnen profitierten erheblich vom wertvollen Erfahrungsaustausch am Weg von der Idee zum Medizinprodukt bis hin zur Gründung ihres Unternehmens.



Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)

Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
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Vortrag Michi Ring, RnB
Vortrag Tech2b
Vortrag tech2b
Vortrag I&S
Vortrag Kronawittleithner
World Café

Neue Methode gegen Druckgeschwüre

Verschiedene Sitzkissen bei selber Person – unterschiedliche Auswirkungen
© L. Baar/MDP 2017

30.03.2017

Die Altersstruktur der Bevölkerung verschiebt sich deutlich nach oben. Damit einher geht auch die Problematik von Druckgeschwüren (sogenanntem Dekubitus) bei älteren, pflegebedürftigen Menschen mit Mobilitätseinschränkung. Druckentlastung kann hier Abhilfe schaffen. In einem Cluster-Kooperationsprojekt des Medizintechnik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur GmbH von Rumpfhuber Consulting, MDP Wolfgang Mayer und dem Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern wurde dafür eine neue Methode, die Auflagedruckmessung, entwickelt. Durch die Kooperation mit den Orthopädietechnik-Spezialisten L.Baar können auch gleich die passenden Hilfsmittel angeboten werden.

Bei der der Auflagedruckmessung kommt eine genaue und hoch auflösende Sensorfolie zum Einsatz, auf welche Betroffene „gebettet“ werden. Die Folie erfasst die Druck- und Liegepunkte und visualisiert sie. Anschließend wird eine individuelle Bewertung durchgeführt und eine gezielte druckentlastende Maßnahme kann gefunden werden. Langwierige und qualvolle Wundverläufe und sogar operative Eingriffe können dadurch deutlich vermindert werden. Weiters bringen die Messungen eine Qualitätssteigerung in der Patientenversorgung und eine Effizienzsteigerung der Hilfsmittellogistik mit sich.

Auflagendruckmessung erfolgreich in der Anwendung
Im Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern hat die Auflagedruckmessung an der Abteilung der Plastischen-, Ästhetischen- und Rekonstruktiven Chirurgie unter der Leitung von Prim. Dr. Thomas Hintringer fixen Eingang in die klinische Praxis gefunden. Nach Operationen wird bei sämtlichen PatientInnen eine Auflagedruckmessung veranlasst. Die daraufhin ermittelte optimale Hilfsmittelversorgung ist wichtiger Bestandteil und mitverantwortlich, dass das Wiederauftreten der Beschwerden gegen Null gesunken ist.

Auflagedruckmessung im Gesundheitssystem weiter etablieren
Der positive Effekt der Messungen ist unbestritten. Spezialisierte Wundzentren, Wundmanager, Krankenhäuser und Mediziner wenden die Dienstleistung und Hilfsmittel von L. Baar Orthopädietechnik erfolgreich an. Obwohl die Ergebnisse der Druckmessungen und die daraus resultierenden Empfehlungen auch von den Sozialversicherungsträgern als objektive Begründungsbasis für Hilfsmittelanträge anerkannt werden, gibt es bis Dato noch keine Kostenerstattung für die Dienstleistung.


Über L. Baar Orthopädietechnik
Die strategische Ausrichtung der Fa. L. Baar Orthopädietechnik zielt auf eine qualitativ hochwertige Hilfsmittelversorgung ab, die möglichst nahe an den Bedürfnissen der Betroffenen ist. Dies wird durch spezialisierte Mitarbeiter erreicht, die sich verstärkt im Außendienstbereich ein genaues Bild der Anforderungen machen und so eine optimale Versorgung sicherstellen können. Eine  effektive Hilfsmittelversorgung bei Dekubitus ist ein leider oftmals vernachlässigter Bereich, der eine funktionierende und nachhaltige Versorgung jedoch erst komplett macht. Die bei L. Baar durchgeführten Auflagedruckmessungen leisten hierbei inzwischen einen unverzichtbaren Beitrag.
www.baar.at

 

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
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Erfolgreiches Kick-Off zur Bildung einer ERFAhrungsaustauschrunde zum Thema "Beschaffung in der Medizintechnik"

Kick-Off ERFA
Kick-Off ERFA
Kick-Off ERFA

28.03.2017

fürlingAm 23. März 2017 fand das Kick-Off der Erfahrungsaustauschrunde (ERFA) "Beschaffung in der Medizintechnik" bei CCS Akatech in Frankenmarkt statt. 12 MitarbeiterInnen aus verschiedenen Unternehmen aus dem Bereich Beschaffung kamen am Nachmittag zusammen um den Grundstein für eine fortlaufende Interessensgruppe (Treffen mehrmals jährlich) zum Thema "Beschaffung in der Medizintechnik" zu setzen, um ausgewählte Themen zu Beschaffung bzw. Einkauf mit Gleichgesinnten zu diskutieren.

Zum Auftakt der ERFA präsentierte sich der Gastgeber CCS Akatech bei einem Firmenrundgang. Im interaktiven Teil des Kick-Offs diskutierten die TeilnehmerInnen gemeinsam über die täglichen Herausforderungen bei der Beschaffung bzw. im Einkauf. Anschließend wurden gemeinsam die relevanten Themen für die zukünftigen Erfahrungsaustauschrunden identifiziert und gesammelt. Beim Buffet wurden die Diskussionen fortgesetzt und Erfahrungen weiter ausgetauscht.

Wir sind gespannt und freuen uns auf die erste Erfahrungsaustauschrunde "Beschaffung in der Medizintechnik" am 29. Mai bei Stratec in Anif zum Thema "Einbindung von Einkauf im Entwicklungsprozess".

Sie möchten auch gerne der Erfahrungsaustauschrunde beitreten?
Dann melden Sie sich bei uns.


Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: MEIERHOFER AG

Meierhofer AG

27.03.2017

Neben der Entwicklungsfähigkeit eines Systems ist es eine verlässliche und starke Partnerschaft, die den Erfolg einer Investition in Gesundheitseinrichtungen heute ausmacht. MEIERHOFER bietet beides – seit nunmehr 30 Jahren.

Informationen intelligent verknüpfen, medizinisches Personal entlasten und Behandlungswege optimieren. So lauten die Anforderungen an moderne IT-Systeme, damit die Digitalisierung die Versorgungsqualität im Gesundheitswesen steigert und für schlankere Prozesse sorgt. Das ist kein neuer Trend, sondern gute Tradition – zumindest bei MEIERHOFER. Gerade wegen der mittlerweile 30-jährigen Unternehmenspräsenz zählen die Lösungen von MEIERHOFER zu den beständigsten Informationssystemen in Gesundheitseinrichtungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Die Flexibilität der Lösungen und die konsequente, gute Integrierbarkeit erlauben es, MCC entweder als komplettes Klinikinformationssystem oder auch als Fachlösung für einzelne Bereiche zu installieren, zum Beispiel für die Intensivstation, Pflege oder Kardiologie. Die Fachlösungen zeichnen sich besonders durch ihre medizinische Funktionstiefe und die konsequente Prozessorientierung aus.

Die MEIERHOFER Unternehmensgruppe ist ein führender Anbieter von Lösungen für die digitale Patientenversorgung in Krankenhäusern, Kliniken und Spitälern im deutschsprachigen Raum. Seit 30 Jahren unterstützt das inhabergeführte Unternehmen Gesundheitseinrichtungen bei der Steuerung und Digitalisierung medizinischer, pflegerischer und administrativer Prozesse. Rund 250 Kunden aller Bettengrößen setzen auf das Krankenhausinformationssystem, PDMS, OP- sowie Fach-und Funktionslösungen von MEIERHOFER, die sich vor allem durch ihre Integrationsfähigkeit in andere Systeme auszeichnen. Das Unternehmen beschäftigt knapp 200 Mitarbeiter an sieben Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 2017 feiert MEIERHOFER sein 30-jähriges Firmenjubiläum.


MEIERHOFER AG
über langjährige Partnerschaft mit MTC:
„Das Um und Auf einer Region ist die Wirtschaftskraft. Der Medizintechnik-Cluster trägt einen großen Teil dazu bei, dass die Medizintechnik-Branche in Oberösterreich weiter wachsen kann und sich so für einen zukunftsfähigen Markt aufstellt. Für die Unternehmen am Standort Oberösterreich ist der Medizintechnik-Cluster DER Partner an ihrer Seite, der sie miteinander vernetzt, Ideen zusammenbringt, Markttrends aufspürt und diese in den oberösterreichischen Wirtschaftsraum trägt. Wir gratulieren zum 15-jährigen Jubiläum und sind gespannt auf die kommenden Projekte!“ Michaela Kainsner, Geschäftsführerin MEIERHOFER Österreich GmbH


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Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: FH Oberösterreich – Stark in Lehre und Forschung

Logo FH OÖ

27.03.2017

Die Medizintechnik ist an der FH Oberösterreich in Lehre und Forschung seit vielen Jahren verankert. Im TIMed-CENTER bündelt die FH nun bestehenden Stärken der Fakultäten Linz, Wels und Hagenberg für technische Innovation in der Medizin. 

Auf diese Weise werden neue, interdisziplinäre Lösungen für die Lebenswissenschaften erarbeitet. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden auch in die Lehre rückgeführt, um den Studierenden eine Ausbildung „state of the art“ zu garantieren.

Konkrete Forschungsfelder des TIMed Centers sind:
- Biomedizinische Datenanalyse
- Biomedizinische Sensorik
- Biomimetik und Materialentwicklung
- Hochauflösende Bildgebung
- Medizinische Simulatoren und Simulation
- Wirkstoffcharakterisierung

Das Studium Medizintechnik vermittelt fundierte Fachkenntnisse für die medizinische Geräte- und Rehabilitationstechnik. Neben dem Schwerpunkt der ingenieurwissenschaftlich-mechatronischen Fachgebiete in der Medizintechnik erlernen Studierende relevante Kenntnisse aus der Medizin sowie für die Zulassung von Medizinprodukten. Praxiserfahrung wird in Berufspraktikum und Projektstudium erworben. Die fachliche Ausrichtung wird interessenspezifisch durch Wahlmodule vertieft.

Aus dem Bachelorstudium Medizintechnik und dem aufbauenden, englischsprachigen Masterstudium kommen erfolgreiche AbsolventInnen, die national und international zahlreiche Karriereperspektiven haben.

Zuletzt bekamen etwa die beiden MastererabsolventInnen Simon Höglinger und Vanessa Hinko durch die wissenschaftlichen Kooperationen von FH-Prof. PD Dr. Thomas Haslwanter Einladungen zu einem Forschungsaufenthalt am renommierten Baylor College of Medicine im texanischen Houston (USA). Die Forschungsarbeiten im Bereich Sturzprävention bei älteren Personen wurden dabei von der Marshall Plan Foundation finanziell unterstützt.

 

Was war das prägendstes Erlebnis der Fachhochschule Oberösterreich mit dem Medizintechnik-Cluster?
"Gemeinsam mit dem Medizintechnik-Cluster und der Fachhochschule Landshut haben wir ein Projekt zum Thema „Qualifizierung für Zuliefererbetriebe in der Medizintechnik“ abgewickelt. Das Projekt wurde in inhaltlichen wie auch fördertechnischen Belangen professionell begleitet." FH-Prof. Dr. Martin Zauner, FH OÖ Dekan Fakultät Medizintechnik & angewandte Sozialwissenschaften

 

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cms electronics auf Expansionskurs

Logo CMS

27.03.2017

cms

electronics gmbh besitzt ab sofort 87% der Firmenanteile am ungarischen Standort,

13% verbleiben beim bisherigen lokalen Partner. Die seit der Gründung 2005

bestehende Geschäftsverbindung zwischen cms manufacturing und cms electronics

wurde durch diese Änderungen in der Gesellschaftsstruktur gefestigt.

„Die Übernahme der Anteile hat sich angeboten, da sich ein Gesellschafter aus Altersgründen aus dem Geschäft zurückzieht“, erklärt GF Michael Velmeden.  „Auch der Zeitpunkt war günstig, nachdem wir gerade unser erfolgreichstes Jahr abgeschlossen hatten.“

Gleichzeitig hat das Unternehmen die komplette Grundstücks- und Gebäudestruktur gekauft. Somit stehen am ungarischen Fertigungsstandort nun inklusive Raumreserve insgesamt 6000 m² Produktionsfläche zur Verfügung. Nach Umbau- und Adaptierungsmaßnahmen wird die zusätzliche Fläche für die geplante Erweiterung der Kapazitäten in der manuellen Fertigung sowie der Fertigung für den Medizintechnikbereich genutzt. Mit der Steigerung der Kapazitäten plant das Unternehmen im Lauf des Jahres auch den Personalstand deutlich zu erhöhen.

 

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IT- und Biopharma-Unternehmen erhalten für gemeinsame Projekte bis zu 60.000 Euro Förderung

Permides Logo

23.03.2017

Zusammenarbeiten, um Krebs zu behandeln: IT-Unternehmen, die Kooperationsprojekte im Bereich der personalisierten Medizin mit kleinen und mittleren Biopharma-Unternehmen durchführen wollen, sind auf der Plattform www.permides.eu an der richtigen Adresse. Ab sofort können hier geeignete Kooperationspartner gefunden und Projekte eingereicht werden. Ziel ist es, die europaweite Zusammenarbeit in der Krebsforschung zu fördern.

Die Entwicklung der Plattform wurde von der EU-Kommission durch die Förderung des Projekts PERMIDES im Programm Horizon 2020 unterstützt. Zudem werden insgesamt drei Millionen Euro in Form von Vouchers zur Verfügung gestellt. Diese kommen den kleinen und mittleren Biopharma- und IT-Unternehmen in ihrer Zusammenarbeit zugute. Ziel der Plattform ist es, IT-basierte Innovationen in der Biopharma-Branche mit Fokus auf Onkologie zu fördern. Österreichische IT-Unternehmen werden auf ihrem Weg zum Kooperationsprojekt durch den IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur begleitet.

Wie können KMU profitieren?
Neben Gutscheinen für IT-Beratungsleistungen und individuelle IT-Lösungen (sogenannte Innovationsleistungen) können sich KMUs auch für Reise-Vouchers bewerben. Damit soll es KMUs leichter fallen, an Kooperationsveranstaltungen und Workshops des Projektes PERMIDES teilzunehmen.

Aktuell nutzen bereits einige oberösterreichische IT-Unternehmen die Unterstützung, um am 25. April zur Messe Connecting Healthcare IT (conhIT) nach Berlin zu fahren.

Was bietet PERMIDES?
Gerade im Bereich der personalisierten Medizin – und damit auch bei der Auswertung von großen Mengen an Gesundheitsdaten – wachsen IT- und Biopharma-Branche zusammen. Um solche gewinnbringenden Kooperationen zu fördern, wurde 2016 das EU-Projekt PERMIDES (Personalised Medicine Innovation through Digital Enterprise Solutions) ins Leben gerufen. Acht Partner aus Deutschland, Österreich und Norwegen sind unter Federführung des CyberForum e.V. (Karlsruhe) am Projekt beteiligt.

Biopharma-Unternehmen, die gemeinsam mit IT-Unternehmen neue technologiebasierte Geschäftsmodelle entwickeln wollen oder bestehende Wertschöpfungsprozesse digitalisieren möchten, können im Rahmen des Förderprojekts von Innovationsgutscheinen profitieren und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

PERMIDES wird gefördert durch das Horizon 2020 Rahmenprogramm der Europäischen Union unter der Grant Agreement Nummer 691546.

Über den IT-Cluster

Für IT-Unternehmer, die in Oberösterreich aktiv werden wollen, ist der IT-Cluster der Ansprechpartner mit dem entscheidenden Branchen-Know-how. Denn er ist das größte IT-Kooperationsnetzwerk Österreichs und gilt national und international als zentrale Anlaufstelle für Fragen der Digitalisierung. www.ITcluster.at 

www.permides.eu  


Mit neuem Förderprogramm Digital Starter die Chancen der Digitalisierung nutzen

Frau mit Brille sieht von ihr aus gesehen nach links oben zu einer grafisch dargestellten Rakete. Links oben der Schriftzug: OÖ Digital 2025. Rechts unten der Schriftzug: Digital Starter
Bild: WKO OÖ

21.03.2017

Kunden als Co-Designer, Online- Assistenzsysteme, durchgängig digitale Geschäftsprozesse, die Kraft sozialer Medien – Beispiele die zeigen, dass die digitale Veränderung immer mehr an Fahrt aufnimmt. Wer wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss sich mit der Digitalisierung auseinandersetzen und die sich bietenden Chancen nutzen. Um noch mehr Unternehmen zu motivieren und in Projekten zu unterstützen, haben Land und WKO Oberösterreich das neue Förderprogramm Digital Starter ins Leben gerufen.

Inhalte des Programms
Unter Anwendung von am Markt bereits verfügbarer Technologien werden gemeinsam mit spezialisierten Beratern und IT-Dienstleistern neue vernetzte Lösungen in folgenden Bereichen konzipiert und umgesetzt:

  • Höhere Effizienz durch digital durchgängig gestaltete interne und externe Geschäftsprozesse
  • Neue Art von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen durch Nutzung digitaler Technologien
  • Verbesserte Kundenbeziehung und Kenntnis des Marktes

Zielgruppe
Kleine und mittlere Unternehmen, die aktive Mitglieder der WKO Oberösterreich sind

Ausschreibungszeitpunkt: 1. April – 15. Mai 2017

Fördergeber: Land und WKO Oberösterreich

Die Details zum Förderprogramm finden Sie auf www.wko.at/ooe/digitalstarter  


Forum in Linz: Wie Gazellen-Unternehmen zu Kapital und Mitarbeitern für ihr schnelles Wachstum kommen

Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria..
Die Teamecho-Gründer David Schellander (li.) und Markus Koblmüller im Gespräch mit Elisabeth Czachay (WKOÖ). Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria
Wolfgang Reisinger, CFO von tractive, informierte über Mitarbeiterbeteiligung, Venture Capital und den Umgang mit Business Angels. Foto: Business Upper Austria

14.03.2017

Sie wachsen schnell und sind Innovationsmotoren: sogenannte „Gazellen“-Unternehmen tragen zur Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes OÖ bei. Aber sie stehen auch vor besonderen Herausforderungen – etwa, Kapital und Mitarbeiter für dieses schnelle Wachstum zu bekommen. Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria hat daher in Kooperation mit Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer OÖ eine dreiteilige Workshop-Reihe für Gazellen-Unternehmen zu diesen und weiteren Themen gestartet.

„Business Upper Austria unterstützt die Gazellen-Unternehmen nicht nur mit Serviceangeboten wie der Workshop-Reihe, sondern auch beim Zugang zu Branchennetzwerken über die Cluster und mit Beratung zu Innovations- und Forschungsförderungen“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl. Rund 125 solcher Unternehmen, die über einen Zeitraum von drei Jahren bei Mitarbeitern oder Umsatz um zehn Prozent und mehr gewachsen sind, gibt es in Oberösterreich. Im ersten Workshop gestern, Montag, widmeten sich die Teilnehmer den Themen Finanzierung und Recruiting: Welche Beteiligungsarten gibt es? Wie finde ich den richtigen Investor? Wie positioniere ich mich als Arbeitgeber? Wie finde ich Mitarbeiter in Social Media? 20 Spezialisten gaben wertvolle Tipps und berichteten über ihre Erfahrungen aus der Praxis.

Weitere Workshops im April und Mai

Beim nächsten Workshop am 21. April geht es um Innovationsmanagement und Kooperationen mit Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Der dritte und letzte Teil am 8. Mai steht im Zeichen von Organisationsentwicklung und Internationalisierung. Infos und Anmeldung


15 Jahre Netzwerken am MedTech-Standort OÖ

Raimund Kaplinger, Elgin Drda, Andreas Wögerer bei der Podiumsdiskussion
Podiumsdiskussion zu Chancen und Herausforderungen von Kooperationen in der Medizintechnik-Branche: v.l. Raimund Kaplinger (Ordensklinikum Linz), Elgin Drda (Kepler Universitätsklinikum) und Andreas Wögerer (Moderator, Projektmanager MTC) © Business Upper Austria - Florian Atzmüller
Nora Mack und Karl Lehner bei der Podiumsdiskussion
v.l. Nora Mack (Managerin MTC) und Karl Lehner (gespag) diskutierten über die Chancen und Herausforderungen von Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. © Business Upper Austria - Florian Atzmüller
Expertin für Erfolgsnetzwerke, Magda Bleckmann beim Keynote-Vortrag
Mit der Expertin für Erfolgsnetzwerke, Magda Bleckmann, erlebte das Publikum das Smalltalk 1x1 interaktiv © Business Upper Austria - Florian Atzmüller
© Business Upper Austria - Florian Atzmüller

13.03.2017

Der Medizintechnik-Cluster (MTC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria feierte am 9. März 2017 in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich in Linz beim Branchentreff „MedTech.Circle 2017“ sein 15-jähriges Bestehen. Nach dem Motto „back to the future“ blickte der MTC gemeinsam mit Experten in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der oö. MedTech-Branche und des MTC.

Im Jahr 2002 wurde der Gesundheits-Cluster – heutiger Medizintechnik-Cluster – ins Leben gerufen. Mit Fokussierung auf das Thema Medizintechnik (drei Schwerpunkte: MedTech.Ein- und Umstieg, MedTech.Transfer, MedTech.IT) standen die vergangenen 15 Jahre des MTC im Zeichen von Networking, Kooperation und Innovation.

Medizintechnik-Cluster als Koordinator eines „Medical Valley Upper Austria“
Nicht nur der MTC, sondern auch die MedTech-Branche selbst hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Cluster-Managerin Nora Mack nahm die TeilnehmerInnen mit auf eine Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der MedTech-Branche und des MTC. Der MedTech-Standort Oberösterreich wurde nicht zuletzt mit der Gründung der Medizinischen Fakultät gestärkt. Mit diesem wertvollen Impuls soll der Aufbau eines „Medical Valley Upper Austria“, mit dem Medizintechnik-Cluster in der Rolle eines neutralen Koordinators, vorangetrieben werden.

Lernen, wie man erfolgreich netzwerkt und kooperiert
Im MTC stehen das Netzwerken, Kooperieren und die Initiierung von innovativen Projekten und Produkten sämtlicher Partner aus dem MedTech-Umfeld im Vordergrund. Die Expertin für Erfolgsnetzwerke, Dr.in Magda Bleckmann, gab Tipps, die das Publikum im anschließenden Workshop gleich in die Praxis umsetzen konnte. Die wichtigste Empfehlung: Gemeinsamkeiten im Gespräch suchen, aktiv fragen und zuhören. Behält man das Smalltalk 1x1 im Blick, steht dem Finden von Projektpartnern nichts mehr im Wege.

Chancen und Herausforderungen in der Kooperation
Mag.a Dr.in Elgin Drda (Geschäftsführerin Kepler Universitätsklinikum), Mag. Karl Lehner, MBA (Vorstandssprecher Oö. Gesundheits- und Spitals AG), Mag. Raimund Kaplinger (Geschäftsführer Ordensklinikum Linz, Elisabeth von Thüringen GmbH) und Nora Mack, BSc MBA (Managerin MTC) sprachen am Podium über die Herausforderungen und Chancen des Kooperierens von Wirtschaft und Wissenschaft in der MedTech-Branche. Einhelliger Tenor: Eine enge Kooperation sämtlicher Akteure im Gesundheitswesen führt ganz klar zu einer Qualitäts- und zu einer Effizienzsteigerung.

Gespag-Manager Lehner betonte, wie wichtig die Interdisziplinarität für oö. Unternehmen und das Gesundheitswesen ist. Technologien seien die Treiber der Zukunft eines „Medical Valley Upper Austria“. Mag.a Dr.in Drda unterstrich die Bedeutung der fächer- sowie berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit für die Qualität der Patientenversorgung, aber auch für die Entstehung von Forschungsprojekten. Mag. Kaplinger über bisherige Erfahrungen des neu gegründeten Ordensklinikums: „Die Elisabethinen kooperieren schon seit längerer Zeit mit Industrie-, Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen. Der Vorteil dabei ist, dass damit die Dynamik und die Komplexität im Gesundheitswesen leichter handhabbar ist und es mehr Möglichkeiten einer aktiven Mitgestaltung gibt“.


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien). www.medizintechnik-cluster.at


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MTC-Partner stellten bei Welios-Sonderausstellung zum Thema "Experiment Mensch" im Februar aus

Kinder testen Stand von g.tec
© Welios
Kinder testen MTC-Partnerstand
© Welios
Kinder testen MTC-Partnerstand
© Welios

02.03.2017

Die Semesterferien standen 2017 im Zeichen des menschlichen Körpers und der Gesundheit. Von 18. - 26. Februar besuchten rund 4.000 Gäste das Welios in Wels.

Mittels VR Brillen machten sich Besucherinnen und Besucher auf eine virtuelle Reise durch den menschlichen Körper. Das EB-Haus Salzburg veranschaulichte mit simplen Methoden den Aufbau oder die Isolation einer DNA. Der Laboralltag und die Forschungsarbeit der folgenschweren Hauterkrankung Epidermolysis bullosa (EB) wurden kindgerecht vermittelt.

Besonders „Body Music“ fand einen großen Anklang. Der Körper diente als Instrument. Mit Hilfe von Klatschen und Stampfen entstanden mitreißende Rhythmen. Bei einer Experimental-Show wurde gezeigt, was es eigentlich braucht, dass Töne entstehen und dass wir diese auch hören können.

Hochspannend war, Brain Computer Interface Lösungen an sich selbst zu testen. Dabei handelt es sich um Gehirn-Computer Schnittstellen zur Rehabilitation, Kommunikation und Steuerung. Dadurch gelingt es Koma- und SchlaganfallpatientInnen, aber auch körperlich beeinträchtigten Menschen mit der Kraft ihrer Gedanken zu schreiben und zu zeichnen, Dinge zu steuern oder ihre Bewegungsfähigkeit der Arme oder Beine wieder zurück zu erlangen.

Der Studiengang Medizintechnik (FH OÖ) präsentierte, wie Muskeln aktiviert werden, indem man gezielt Nerven und Muskulatur mit Strom anregt.

Das Klangbett von Ziehesberger Elektronik sorgte für Entspannung bei den Welios Gästen.

„Wir freuen uns sehr, dass das Programmangebot Früchte getragen hat. Das Interesse unserer Gäste wurde selbst durch herrliches Skiwetter nicht geschmälert.“ berichtet Michael Holl, Geschäftsführer des Science Centers.

 

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Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: H+H System

Logo H+H System
Bild Elibox
elibox® - Die Patientenbox für persönliche Dinge.

16.02.2017

Der weltweite Spezialist für Medikamenten-Lagerung und Organisation.

Vom Problem aus der Praxis zum Produkt für die Praxis - selbst erdacht, selbst gemacht.

H+H SYSTEM, 1973 von den Apothekern Heimo und Horst Hrovat gegründet ist heute ein weltweit tätiges Unternehmen mit Sitz in Strobl am Wolfgangsee. Der Auslöser für die Idee ein eigenes SYSTEM zu entwickeln und patentieren zu lassen war die Unzufriedenheit mit bestehenden Medikamentenorganisations- und Lagersystemen. Mittlerweile ist daraus ein umfangreiches und flexibles Unterteilungsprogramm geworden, welches in über 50 Länder exportiert wird. H+H SYSTEM entwickelt und produziert unterschiedliche Produktlinien. Von flexiblen Unterteilungen für Schubladen, DIN und ISO Modulsystemen, Medikamentenverteilsystemen bis hin zu Organisationssystemen für Regale, Schubladen, Medikamenten-Kühlschränken und Tresore. Heute findet man den flexiblen Schiebeteiler von H+H SYSTEM im Krankenhaus, im Labor, im Pflegeheim und in der Apotheke – überall dort wo Medikamente und Kleinteile hygienisch und übersichtlich organisiert werden. Zurzeit sind neben den etwa 32 Mitarbeitern in der Firma H+H SYSTEM in Österreich auch 12 Mitarbeiter in Pittsburgh, PA in den USA beschäftigt.

 

H+H System über langjährige Partnerschaft mit MTC: "Wir sind jahrelanger Partner im MTC und nutzen das Netzwerk und den daraus resultierenden Ideenpool auch bei Neu- und Weiterentwicklungen. Bei der Abwicklung von Projekten, wie unserer „elibox“ (gemeinsam mit dem Krankenhaus der Elisabethinen in Linz) lernten wir das Potential des MTC schätzen, aber auch bei der Lukrierung von Förderungen greifen wir gerne auf die Erfahrungen des MTC zurück."

 

>> Nähere Informationen


Langjähriger MTC-Partner stellt sich vor: STRATEC Consumables GmbH

Logo Stratec
Raindance Chip
Raindance Chip © mphoto
Georg Bauer
Dr. Georg Bauer, Entwicklungsleiter der STRATEC Consumables GmbH © mphoto
Stratec Gebäude
Stratec Consumables Gebäude © Stratec Consumables GmbH

16.02.2017

Netzwerke wie der Medizintechnik-Cluster begünstigen Forschung und Entwicklung sowie ein besseres Service für den Kunden. Durch den Austausch über Markttrends und regulatorische Anforderungen finden Unternehmen Unterstützung in deren Prozessen.

2007 erkannte die Sony DADC AG in Anif den Trend in der Medizintechnik und gründete einen eigenen BioSciences Unternehmensbereich, spezialisiert auf die Auftragsentwicklung und -fertigung von mikrostrukturierten Kunststoffteilen für medizinische und diagnostische Anwendungen. Mit dem Verkauf an den Biomedizin-Spezialisten STRATEC Biomedical AG im Juli 2016 wurde dieser Bereich zur STRATEC Consumables GmbH. Das auf OEM Lösungen spezialisierte Unternehmen mit rund 130 Mitarbeitern wird nun weiterentwickelt und ausgebaut, wobei der Fokus auf der Alleinstellung und Reputation im Bereich der Mikrofluidik bleibt. Die Einbindung in die STRATEC Gruppe wird aber auch dafür genutzt werden, globalen Unternehmen nicht nur mikrostrukturierte Kunststoffchips anzubieten, sondern auch Komplettlösungen der Systementwicklung.

Gerade dafür ist es wichtig auf regionale Netzwerke bauen zu können, die eine gute Vernetzung in der Branche gewährleisten. „Wir profitieren dabei sehr von dem offenen Austausch mit anderen MTC Partnern. Vor allem im Bereich des Qualitätsmanagements kann in dieser Branche ein Erfahrungsaustausch von großer Bedeutung sein. Individuelle Herausforderungen und Risiken können so oft gemeinsam analysiert und bewerkstelligt werden“, sagt Dr. Georg Bauer, Entwicklungsleiter der STRATEC Consumables GmbH.

Auch die Wahrnehmbarkeit in Europa kann durch gemeinsame Auftritte vorangetrieben werden. „Wir schätzen es sehr durch Gruppenveranstaltungen und weiteren Networking Events mit Hilfe des Medizintechnik-Clusters in der Branche an Reputation zu gewinnen“, fügt Dr. Georg Bauer hinzu.

 

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Medizintechnik: MTC & Cluster New York kooperieren

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John Liebermann (NYC MedTech), Landeshauptmann Josef Pühringer, Nora Mack (Cluster-Managerin MTC) & LR Michael Strugl unterzeichneten in Bereich der Medizintechnik einen Letter of Intent. © LandOÖ/ Stinglmayr
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© LandOÖ/ Stinglmayr
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08.02.2017

Landeshauptmann Josef Pühringer reiste Ende Jänner mit einer dreißigköpfigen oberösterreichischen Delegation nach New York, USA. Neben Vertretern des Kepler Universitätsklinikums, der Johannes Kepler Universität etc. war auch der Medizintechnik-Cluster mit Cluster-Managerin Nora Mack vor Ort vertreten. Am 1. Februar 2017 unterzeichneten Landeshauptmann Josef Pühringer, LR Michael Strugl, Cluster-Managerin des oö. Medizintechnik-Cluster Nora Mack und John Liebermann vom NYC MedTech im Mount Sinai Hospital einen "Letter of Intent", um die Zusammenarbeit zwischen den MedTech-Akteuren beider Länder zu stärken. Oberösterreich ist das erste österreichische Bundesland mit einer derartigen Kooperation mit dem NYC MedTech. Nach der Erlangen-Reise mit Landeshauptmann Josef Pühringer im Juli 2015, war dies die nächste bedeutsame Internationalisierungsmaßnahme für den Aufbau eines "Medical Valley Upper Austria" unter der Leitung des MTC.

"Es ist nicht selbstverständlich, dass wir hier in New York Zugang haben. Für die Entwicklung der Medizinischen Fakultät in Linz sowie Oberösterreich als MedTech-Standort sind Kooperationen zentral. Reisen stoßen Türen auf und Kooperationen", so Landeshauptmann Josef Pühringer.

Auch am dritten Tag stand für die oö. Delegation in New York das Thema Gesundheit und Medizintechnik im Fokus. Denn die Delegation besuchte den Neurowissenschaftler und Nobelpreisträger Eric R. Kandel an der Columbia und den weltweit anerkannten Virologen Peter Palese am Mount Sinai Hospital, das zu den führenden Häusern Computer-assistierter Chirurgie zählt. Beide sicherten eine Unterstützung und Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät in Linz zu. Weiter ging es zu IBM Watson Health, wo der Delegation die Anwendungsmöglichkeiten des berühmten Watson-Computers vorgestellt wurden, der zu den schnellsten Rechnern weltweit zählt.

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Neue digitale Blutabnahme-Systemlösung für oö. Kliniken

Barcode-System
Blutröhrchen werden mit dem Barcode-Scanner gescannt und im GeT-System erfasst. © Greiner Bio-One International GmbH

07.02.2017

Greiner Bio-One (GBO) und die Oö. Gesundheits- und Spitals-AG (gespag) haben eine strategische Partnerschaft abgeschlossen und arbeiten gemeinsam an der Implementierung einer neuen digitalen Systemlösung der Blutabnahme für die Krankenhäuser der gespag. Greiner eHealth Technologies (GeT) heißt der neue Geschäftsbereich von Greiner Bio-One, der digitale Systemlösungen bietet. Damit können der gesamte Ablauf des präanalytischen Prozesses – von der Blutanforderung über die Blutabnahme bis zum Blutprobentransport ins Labor – sowie der Probeneingang und die Befundrückübermittlung optimiert werden.

Die Idee der Greiner Bio-One zu diesem neuen digitalen Dienstleistungsbereich und damit verbundenen Systemlösungen wie GeT LabCollection, wurde ursprünglich in einem Cluster-Kooperationsprojekt des Medizintechnik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gemeinsam mit dem Projektpartner Servolab (Entwickler für Laborinformationssysteme) im Krankenhaus der Elisabethinen weiterentwickelt und vom Land Oberösterreich gefördert.

„Wir streben mit unserem Innovationspartner gespag einen digitalen Paradigmenwechsel rund um die Probengewinnung an und schaffen gemeinsam ein internationales Best Practice“, betont Christoph Rampetsreiter, Head of Greiner eHealth Technologies der Greiner Bio-One GmbH und Ideengeber der Systemlösung. Durch den Einsatz der GeT-Lösungen rund um die Blutabnahme können manuelle zeitintensive Schritte in den Krankenhäusern der gespag vermieden und die Prozesse effizienter und sicherer gestaltet werden. Das System unterstützt eine durchgängige Qualitätssicherung und eine transparente digitale Dokumentation von der Anforderung bis hin zum Endbefund. Die System-Implementierung startete im LKH Steyr. Zurzeit wird die GeT-Lösung LabCollection auf den chirurgischen Stationen ausgerollt und in Betrieb genommen, bevor im April weitere Stationen und danach weitere Krankenhäuser folgen. Im Labor unterstützt die Lösung GeT LabFlow in Zusammenarbeit mit Systempartnern wie der Firma Bartelt (Entwickler des Laborinformationssystems datalabX) bei der Verarbeitung und lückenlosen Rückverfolgbarkeit der Probenröhrchen bis ins Archiv. „Die Patientensicherheit kontinuierlich zu verbessern ist ein wesentliches Ziel der gespag und ihrer Kliniken. Durch dieses System wird sowohl das Risiko von Patienten- und Probenverwechslungen reduziert als auch der präanalytische Prozess optimiert. Dieses System ist ein weiterer Schritt um zielfokussiert die Anforderungen der Zukunft durch innovative Lösungen zu meistern“, so Mag. Karl Lehner, Vorstandsdirektor der gespag.

Digitalisierte Optimierung der Präanalytik
Bisher wurden präanalytische Produkte von GBO für die Entnahme und Weiterbearbeitung von Probenmaterial (Blut, Harn, Speichel etc.) zu Analysezwecken hergestellt. Mit den digitalen GeT Systemen geht die GBO jedoch einen Schritt weiter. GBO bietet einen optimierten und digitalisierten Workflow rund um die Blutabnahme an. Die Blutröhrchen von Greiner Bio-One sind vom Werk weg mit eindeutigen Barcodes versehen und werden mittels Barcodescanner dem Patienten zugeordnet. Was im Supermarkt seit Jahren State of the Art ist, ist im Gesundheitswesen bisher kaum vorstellbar gewesen. Dabei informiert die Software das medizinische Personal darüber, ob das richtige Proberöhrchen verwendet wird und gibt qualitätsrelevante workflowbasierte Anleitungen, damit Verwechslungen oder falsche Analysen vermieden werden. Dies hat schlussendlich einen enormen qualitativen Einfluss auf die analytische Phase und in Folge auf die Patientenbehandlung.

Interessenten aus aller Welt blicken auf einzigartiges Projekt
Da es sich beim gemeinsamen Projekt mit der gespag um eines der größten Projekte im Bereich der Digitalisierung rund um die Probengewinnung handelt, blicken Interessierte MedTech-Branchenkenner aus der ganzen Welt nach Oberösterreich und sind bereits in Gesprächen mit der Greiner Bio-One.

GeT zukünftig auch für die Blutabnahme zu Hause verfügbar
Zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren von Greiner Bio-One zählt unter anderem ein stetiger Innovationsprozess. So unterstützt Greiner Bio-One die Projekte vom Start-up GeT weiterhin und greift auf bestehendes Know-how der Netzwerk-Partner zurück, um die Software zu forcieren. Christoph Rampetsreiter ist mit seiner Erweiterung der Innovations-Idee „GeT vital data @ home“ stolzer Gewinner des Innovations-Wettbewerbs der Greiner Gruppe. Die Innovation soll das Leben der Patienten bei der Blutabnahme erleichtern, indem die Fahrt zum Arzt sowie die Wartezeit vor Ort und auf die Laborergebnisse entfallen. Stattdessen wird der Termin für die Blutabnahme über ein mobiles Device (z.B. Smartphone) vereinbart. Infolgedessen besucht das medizinische Personal den Patienten zuhause und nimmt mit Greiner Bio-One-Produkten Blut ab. Die Laborergebnisse werden im Anschluss auf mobilem Wege zur Verfügung gestellt. Christoph Rampetsreiter erhält für die Weiterentwicklung und Umsetzung des Projektes am globalen Markt Unterstützung aus der gesamten Greiner Gruppe.



Über Greiner Bio-One International GmbH
Greiner Bio-One (GBO) ist auf die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Qualitätsprodukten aus Kunststoff für den Laborbedarf spezialisiert. Das Unternehmen ist Technologie-Partner für Krankenhäuser, Labore, Universitäten, Forschungseinrichtungen, die diagnostische und pharmazeutische Industrie sowie die Biotechnologie. Die Greiner Bio-One Gruppe liefert Produkte in den Bereichen Preanalytics und BioScience sowie für OEM-Kunden. 2015 erzielte die Greiner Bio-One Gruppe einen Umsatz von 427 Millionen Euro und ist mit 1.890 Mitarbeitern, 23 eigenen Niederlassungen und zahlreichen Vertriebspartnern in mehr als 100 Ländern präsent. Greiner Bio-One ist Teil der Greiner Gruppe mit Sitz in Kremsmünster (Österreich).

Der GBO Geschäftsbereich Greiner eHealth Technologies verbindet digitale Systemlösungen mit GBO Kernprodukten im Bereich der Präanalytik und BioScience. Damit wird der gesamte diagnostische Prozess, von der Blutanforderung über die Blutabnahme, den Blutprobentransport in das Labor sowie auch der Probeneingang und die Befundrückübermittlung nachweislich optimiert, die Effizienz verbessert, Kosten reduziert und die Qualität rund um die Patientenbehandlung gesteigert.
www.greiner.at

 

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
www.medizintechnik-cluster.at


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Workshop zur Entwicklung digitaler Kooperationen in der Medizintechnik bei Tecan Austria

Workshop Innovation Day
Im interaktiven Workshop arbeiteten die TeilnehmerInnen an Lösungen zu den digitalen Agenden von Tecan Austria. © Business Upper Austria
Firmenbesichtigung
Die Teilnehmerinnen besichtigten mit Ing. Mag. (FH) Claudia Zoff (Geschäftsführerin Tecan Austria) das Unternehmen Tecan Austria © Business Upper Austria

02.02.2017

Am 2. Februar startete das neue interaktive Workshop-Format „Innovation Day: creating ideas – Unternehmen“ der Initiative Digital MedTech (IDM) des Medizintechnik- und des IT-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria in Kooperation mit der Innovations- und Technologietransfer Salzburg GmbH (ITG). Rund 50 TeilnehmerInnen erhielten einen exklusiven Einblick in die digitalen Agenden des Unternehmens Tecan Austria GmbH. Gemeinsam wurde an den aktuellen Fallbeispielen von Tecan gearbeitet. Zudem wurden Lösungsideen zusammengetragen und mögliche neue Kooperationen identifiziert.

Nach dem erfolgreichen Kick-Off-Event der Initiative Digital MedTech (IDM) im Oktober 2016 startete der erste interaktive Workshop zum Themenschwerpunkt MedTech.IT. Das Salzburger MedTech-Unternehmen Tecan Austria GmbH, Tochtergesellschaft der weltweit tätigen Tecan Group AG, lud in seine Räumlichkeiten ein und stellte seine Herausforderungen am Weg zur Digitalisierung in der Medizintechnik zur Diskussion.
Im interaktiven Workshop arbeiteten insgesamt 46 TeilnehmerInnen aus Forschung und Industrie an den drei Themenfeldern: Prozesskontrolle in der Produktion, Remote Control in der Labordiagnostik und Algorithmen in der Zellanalyse.

Veranstaltungsformat mit Mehrwert
Die Vorteile solch eines Event-Formates liegen auf der Hand: vorhandene Problemstellungen lassen sich gemeinsam besser lösen bzw. können durch einen geänderten Blickwinkel ganz neue Ideen entstehen, die unter der Initiative Digital MedTech (IDM) zusammengeführt, bearbeitet und umgesetzt werden.


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)

Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
www.medizintechnik-cluster.at

Über die Initiative Digital MedTech (IDM)
Mit der Initiative „Digital MedTech (IDM)“ haben sich der Medizintechnik- und des IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria zum Ziel gesetzt, Gesundheitseinrichtungen, Medizintechnik- und IT-Unternehmen zu vernetzen, damit neue Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen. Die Initiative Digital MedTech begleitet ihre Partnerunternehmen auf deren Weg zum digitalen Medizinprodukt. Die Maßnahmen erstrecken sich u.a. von der Unterstützung bei der Ideenfindung über eine gemeinsame Projektentwicklung bis hin zur Identifikation von Anwendungsbereichen der „Digital MedTech“-Themen auf interne Unternehmensprozesse.
www.digital-medtech.at


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Begrüßung Innovation Day
DI (FH) Andreas Wögerer, Projektmanager Medizintechnik-Cluster & Initiative Digital MedTech begrüßte zum ersten "Innovation Day: creating ideas - Unternehmen" © Business Upper Austria
Begrüßung ITG
Auch Bernhard Lehofer, ITG - Innovationsservice für Salzburg, begrüßte als Kooperationspartner die Teilnehmerinnen. © Business Upper Austria
Gruppenfoto der Organisatoren
Die Organisatoren: Bernhard Lehofer (Leitung Standortentwicklung ITG), Andreas Wögerer (Projektmanager MTC), Claudia Zoff (Geschäftsführerin Tecan Austria), Dietmar Fischerlehner (Abteilungsleiter F&E Tecan Austria), Michael Lettner (Projektmanager ITC) © Business Upper Austria
Firmenbesichtigung
Firmenbesichtigung bei Tecan Austria GmbH. © Business Upper Austria

Start-up GENSPEED® Biotech entwickelte Schnelltest-System für Krankenhauskeime und Parodontitis-Erreger

Geschäftsführung GENSPEED® Biotech
Die Geschäftsführer der GENSPEED® Biotech GmbH Dr.in Sonja Kierstein (CTO) und Dr. Max Sonnleitner (CEO) mit dem kompakten GENSPEED® System für die Diagnostik vor Ort. © Indrich Fotografie
GENSPEED®
Die GENSPEED®-Technologie erlaubt einen einfachen und schnellen Nachweis von Krankheitserregern oder verschiedenen Biomarkern direkt in der Arztpraxis © GENSPEED® Biotech GmbH

31.01.2017

In der Diagnostiksparte konnte sich GENSPEED® Biotech dank des österreichischen Investors EOSS Industries Holding aus der Greiner Bio-One ausgründen. Das oö. Start-up, unter der Geschäftsführung von Max Sonnleitner und Sonja Kierstein, bietet Schnelltests auf Basis der patentierten GENSPEED®-Technologie an und zählt bereits neun MitarbeiterInnen. Die GENSPEED®-Technologie wurde im Rahmen von zwei Cluster-Kooperationsprojekten des Medizintechnik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria mit Projektpartnern weiterentwickelt und vom Land OÖ mit einem Fördervolumen von ca. 85.000 Euro gefördert.

„Mit GENSPEED® haben wir eine universelle Schnelltest-Technologie entwickelt, die sowohl Ärzten wie auch Patienten zugutekommt. Sie erlaubt schnelle und präzise Diagnostik auch dort, wo unzuverlässige Streifchentests und langwierige komplexe Labortests nicht anwendbar sind“, CEO DI Dr. Max Sonnleitner und CTO Dr.in Sonja Kierstein zu ihrem Produkt.

GENSPEED® kann sowohl für nukleinsäurebasierte, also genetische Tests, wie auch für proteinbasierte Tests angewendet werden. So können beispielsweise bestimmte Bakterien oder Viren schnell identifiziert oder die Konzentration von verschiedenen Biomarkern im Blut oder in anderen Probenmaterialien bestimmt werden. Das Unternehmen GENSPEED® Biotech kooperiert weiterhin eng mit Greiner Bio-One und hat sich auch in deren Räumlichkeiten am Standort Rainbach im Mühlkreis eingemietet.

Die GENSPEED® Biotech bietet:
- GENSPEED® HAI, eine Produktlinie, mit der den Krankenhauslabors ein schneller und kostengünstiger Nachweis von resistenten Krankenhauskeimen ermöglicht wird, um die Patienten nachhaltig vor Krankenhausinfektionen zu schützen
- PerioPOC®, ein Tool für den Zahnarzt, das direkt in der Zahnarztpraxis eine schnelle Differenzialdiagnose, Therapieentscheidung und Therapiekontrolle bei der Behandlung von Parodontitis erlaubt
- GENSPEED®, eine universelle Point-of-Care-Testing-Technologie, die Testhersteller in die Lage versetzt, diagnostische Tests dort hinzubringen, wo sie dem Patienten durch schnelle, verlässliche und genaue Ergebnisse größtmöglichen Nutzen bringen.

GENSPEED® Produkte finden bereits in Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern und Zahnarztpraxen erfolgreiche Anwendung.

Sofortdiagnosesystem ermöglicht schnellere Patientenbehandlung und senkt Kosten
Infektionen mit antibiotikaresistenten Krankenhauskeimen im Rahmen von Krankenhausaufenthalten oder Infektionen mit Parodontitis-Erregern können schwerwiegende Folgen für die betroffenen Patienten haben. Außerdem entstehen in beiden Fällen für das Gesundheitssystem jährlich Zusatzkosten in Millionenhöhe, indem sich die Aufenthaltsdauer und Genesung der Patienten verlängert.

Sowohl die Erkennung von Krankenhauskeimen im Krankenhaus als auch die Detektion von Parodontitis-Erregern im Dentalbereich kann sich über mehrere Tage erstrecken. Die Patientenproben müssen entweder im Rahmen von langwierigen Analysen im Haus untersucht oder sogar in externe Labors versendet werden. Mit den Schnelltests von GENSPEED® Biotech können Krankenhauskeime innerhalb von nur 100 Minuten im Krankenhauslabor, Parodontitis-Erreger gar in nur 20 Minuten direkt in der Zahnarztpraxis nachgewiesen werden. In beiden Fällen ermöglicht die schnelle Diagnose einen sofortigen und gezielten Therapiestart. Schnelle Genesung des Patienten und damit reduzierte Kosten für das Gesundheitssystem sind die Folge!

Weltweit einzigartige Technologie mit Automatisierung
Beim kompakten und automatisierten Sofortdiagnosesystem GENSPEED® handelt es sich um eine weltweit einzigartige patentierte Technologie – basierend auf mikrofluidischen Biochips, miniaturisierter optischer Detektion und Automatisierung. Das bedeutet, die Probe (z.B. aus einem Nasenabstrich) wird mit Standardmethoden aufbereitet und in einen sogenannten Mikrofluid-Chip eingetropft. Ohne weiteres Zutun kann der Anwender nach kurzer Zeit das Testergebnis auf dem Computer ablesen. GENSPEED® spart dem Anwender dank der Automatisierung somit Zeit sowie Kosten. Zusätzlich wird die Sicherheit und Genauigkeit der Testergebnisse erhöht.


Über GENSPEED® Biotech
Die GENSPEED® Biotech GmbH hat sich im Herbst 2016 als Spin-Off der Greiner Bio-One ausgegründet und widmet sich der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb diagnostischer Schnelltests zur Detektion verschiedener Krankheitserreger. Basis dafür ist die patentierte und IVD-CE zertifizierte GENSPEED®-Technologie, eine neuartige Kombination aus Mikrofluidik, miniaturisierter optischer Detektion und Automatisierung. GENSPEED® ermöglicht, mehrere Parameter am Point-of-Care (POC) mit hoher Empfindlichkeit gleichzeitig und in wenigen Minuten nachzuweisen. GENSPEED® Biotech bietet ein Produktportfolio im Bereich der Schnelldetektion von Krankenhauskeimen sowie Tests zum schnellen Nachweis von Parodontitis-Erregern direkt in der Zahnarztpraxis. Auch OEM-Partnern steht die GENSPEED®-Technologie mit ihrer universellen Anwendbarkeit zur Verfügung.

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien). www.medizintechnik-cluster.at

Über EOSS Industries
EOSS Industries ist eine Beteiligungsholding und Spezialist für Unternehmensentwicklung mit Sitz in Graz. Die Gesellschaft hält Anteile an mehr als 20 Firmen und investiert vorwiegend in den Sektoren Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Gesundheit. Dabei versteht sich EOSS als Unternehmensentwickler und verfolgt die Mission, mithilfe permanenter Innovation und der Förderung unternehmerischer Potentiale nachhaltige Unternehmenswerte zu schaffen. EOSS-Manager Christoph Blaschitz zu dem GENSPEED®-Projekt: „Wir sind begeistert vom riesigen Potential der GENSPEED®-Plattform und freuen uns auf die intensive Zusammenarbeit mit dem Team.“

 

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Workflow und Telemedizin Leitthemen für Digitalisierung der Medizintechnik - Veranstaltung an der Hochschule Landshut zeigte neueste Trends und Praxisprojekte

Wögerer
Aktuelle Trends der Medizintechnik beleuchtete Andreas Wögerer (Projekt.Management, Medizintechnik-Cluster Österreich)
Podiumsdiskussion
Bei der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Moderatorin Prof. Dr. Stefanie Remmele, Prof. Dr. Andreas Lienemann (Radiologie Mühleninsel, Landshut), Karsten Boettger (IT LaKUMed Krankenhaus Achdorf), Dr. Peter Heinze (Ayoda GmbH, München), Dr. Rolf Baumann (TOMTEC Imaging Systems GmbH, Unterschleißheim)

31.01.2017

Die Veranstaltung Medizintechnik@Hochschule Landshut brachte zum zweiten Mal Vertreter aus Unternehmen und Einrichtungen des Gesundheitswesens mit der Hochschule in Kontakt. Rund 60 Teilnehmer konnten sich am 19. Januar 2017 ein intensives Bild von Trends der Digitalisierung in der Medizintechnik, so das Leitthema der Veranstaltung, machen. Dies bei einem Impulsvortrag von Andreas Wögerer (Projekt.Management, Medizintechnik-Cluster Österreich), bei einer Debatte mit Vertretern aus dem Gesundheitswesen und bei der Vorstellung von Praxisprojekten, die in Zusammenarbeit von Studierenden des Studiengangs Biomedizinische Technik mit Unternehmen und medizinischen Einrichtungen durchgeführt wurden.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des Themas Digitalisierung speziell auch für die Medizintechnik. Gerade die in der Veranstaltung vorgestellten Projekte böten den Studierenden wertvolle Einblicke in die Praxis. Er bedankte sich ebenso wie Prof. Dr. Stefanie Remmele, Sprecherin der Forschungsgruppe Medizintechnik und zusammen mit dem Netzwerk Medizintechnik der Hochschule Initiatorin der Veranstaltung, bei den beteiligten Partnern. Diese könnten von den Arbeiten der Studierenden durch die gewonnenen Erkenntnisse mit hohem Innovationspotenzial profitieren und tragen gleichzeitig zum hohen Praxisbezug des Studiengangs bei.

Großes Entwicklungspotenzial der Digitalisierung für die Medizintechnik
Der zu erwartende Technikfortschritt gerade im Bereich der Digitalisierung biete in der Medizintechnik ein enormes Potenzial, das es gelte zu nutzen, wie Wögerer in seinem Vortrag betonte. Für ihn stehen insbesondere die drei Bereiche personalisierte Medizin, intelligente Technologien (Big Data, Machine Learning) und vernetzte Systeme wie z.B. eHealth & Telemedizin im Fokus zukünftiger Entwicklungen. So sei die telemedizinische Nachsorge in der Kardiologie bereits Realität, wichtige „Herzdaten“ würden vom Patienten zu Hause über Mobilfunk oder Internet an den behandelnden Arzt geschickt und so in den USA beispielsweise die Reaktionszeit bei der Erkennung klinisch relevanter Ereignisse immens gesenkt werden. Die Patientensicherheit steige bei minimiertem Personalaufwand.

Nach einer aktuellen Studie nutzen heute bereits 30 Prozent der Befragten einen Fitness-Tracker, mit dem auch Körperdaten wie der Puls erfasst werden. Übergewichtige und chronische Kranke seien neben Sportlern Hauptnutzergruppen, ein Großteil davon kann sich auch vorstellen, diese Daten an einen Arzt zu übermitteln. Besonders vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft bei gleichzeitigem Ärztemangel, steigenden Kosten im Gesundheitssystem und fehlendem Fachpersonal in der Pflege, böte Telemedizin wertvolle Möglichkeiten. Dies hätten auch die Medizintechnikhersteller erkannt, von denen 29 Prozent bei einer Studie in Österreich angeben, Kompetenzen in den Bereichen medizinische Software, Telemedizin und e-Health zu haben. Insgesamt sei der Digitalisierungsgrad in der Pharma- und Healthcare-Branche im Vergleich zu anderen sehr gering. Großes Potenzial böten hier digitalisierte Abläufe im Krankenaus um den Workflow zu verbessern.

Vernetzung als Basis für verbesserten Workflow
In einer von Prof. Dr. Remmele moderierten Podiumsdiskussion mit Vertretern aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens erklärte Prof. Dr. Andreas Lienemann (Radiologie Mühleninsel in Landshut), dass der Workflow, die Kommunikation und der Datenfluss, der den Patienten einfache, schnelle Wege ermöglicht, ein ganz entscheidender Faktor bei der Digitalisierung der Medizintechnik sei. Dies bestätigt auch Karsten Boettger (Chef der IT LaKUMed Krankenhaus Achdorf), dabei seien aber gerade im Bereich der IT viele Baustellen im Vorfeld zu beheben. Zum Beispiel sei die Vernetzung von Geräten verschiedener Hersteller aufgrund mangelnder Standardisierung von Schnittstellen und Dateiformaten ein großes Problem. Auch stiegen mit der Auswertung großer Mengen an personenbezogener Daten die Sicherheitsrisiken und -bedenken.

Die Zusammenführung von Daten verschiedener Geräte stellt auch für Dr. Peter Heinze (Produktmanager der Ayoda GmbH, München) ein wichtiges Themenfeld dar. Allerdings sei nicht nur die mangelhafte Standardisierung bei modernen Medizinprodukten ein Problem. Die lange Lebensdauer von Medizinprodukten erfordere neue technische Lösungen, die auch ältere Geräte Netzwerk-tauglich und alte Formate lesbar machen. Die große Relevanz des Themas Vernetzung und den Trend zu integrierten Systemen bestätigt Dr. Rolf Baumann (CTO der TOMTEC Imaging Systems GmbH Unterschleißheim) aus Sicht eines Softwareunternehmens. So ließen sich in den USA autonome Insellösungen bereits heute nicht mehr verkaufen, Interoperabilität sei gefragt.

Bei einer online-digitalen Meinungsumfrage sahen rund 60 Prozent der anwesenden Teilnehmer die größten Chancen für die Digitalisierung der Medizintechnik in einem verbesserten klinischen Workflow. Als größtes Risiko wurde die Datensicherheit, aber auch die Abhängigkeit vom Bottleneck IT-System und vom IT-Hersteller betrachtet. Gefragt, welche Trends sie für besonders relevant halten, spricht sich die Mehrzahl (85 Prozent) für eine personalisierte Medizin, d.h. automatisierte und individuelle Datenverarbeitung in Diagnose und Therapieplanung aus.

Praxisprojekte im Bereich von Trendthemen der Digitalisierung
Viele der gezeigten Trends im Bereich der Digitalisierung der Medizintechnik waren auch Thema in den von den Studierenden präsentierten Praxisprojekten. Die Medizintechnik und auch der Bachelor-Studiengang Biomedizinische Technik der Hochschule Landshut vereinen ingenieurwissenschaftliche, technische und naturwissenschaftliche Wissensbereiche. Diese Kenntnisse und Fähigkeiten stellen die Studierenden gegen Ende Ihres Studiums in Praxisprojekten unter der Leitung von Prof. Dr. Remmele unter Beweis. Die Fragestellungen hierfür kommen von Partnern aus Industrie und medizinischen Einrichtungen.

Die medizinische Dokumentation auf der Intensivstation sowie Möglichkeiten analoge durch digitale Prozesse zu ergänzen bzw. zu ersetzten wurden in einem Projekt zusammen mit dem Krankenhaus LaKUMed Landshut-Achdorf sowie der Cerner Deutschland GmbH analysiert. Für die Radiologie Mühleninsel in Landshut und in Zusammenarbeit mit der Smart Reporting GmbH & Co KG (München) und der 4Voice AG (Unterföhring) untersuchten die Studierenden, wie sich die Einführung moderner und strukturierter Befundungstemplates auf den radiologischen Workflow auswirkt. Das Projekt verglich außerdem Spracherkennungs- und Sprachsteuerungsansätze zur Kompensation des dabei entstehenden erhöhten Zeitaufwandes.

Neue Bedienkonzepte und technische Geräte, die den Workflow im Operationssaal vereinfachen können, untersuchten weitere Projektarbeiten. Für einen von der Ayoda GmbH München bereitgestellten Prototypen wurde ein Algorithmus für die Erkennung verschiedener Handbewegungen entwickelt, der als Grundlage für eine Gestensteuerung im OP dienen soll. In einem anderen Projekt entstand eine Navigationsumgebung für Die Konstruktion einer Entwicklungsumgebung für ein elektromagnetisches Trackingsystem in der Katheterinterventionen für Forschung und Lehre im Medizintechniklabor der Hochschule Landshut. Mit diesem System können mithilfe elektromagnetischer Felder und Sensoren verschiedene medizinische Instrumente wie Katheter, Endoskope und Nadelspitzen innerhalb des Körpers sichtbar gemacht werden. In einem weiteren Projekt wurde für die Uniklinik in Köln eine App entwickelt, die aus segmentierten MRT-Datensätzen das Bewegungsmuster bestimmter Herzstrukturen quantifiziert. Die App soll die Klinik in der Erforschung einer noch recht unbekannten Herzerkrankung unterstützen. Bei dem Umgang mit den Segmentierungsdaten stand die Firma TOMTEC Imaging Systems GmbH (Unterschleißheim) beratend zur Seite.

 

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Buchen Sie im PEGASUS: Sonderthema "Digitalisierte Medizintechnik - Zukunft der MedTech-Branche"

Logo OÖN

26.01.2017

Medienpartnerschaft am Samstag, 25. März mit dem PEGASUS – der Wirtschaftszeitung der OÖNachrichten.

Der PEGASUS, die Wirtschaftszeitung für den Wirtschaftsraum OÖ, widmet sich am Samstag, 25.03.2017 mit einem eigenen Schwerpunktthema der Digitalisierung in der Medizintechnik.

Nutzen Sie diesen redaktionellen Rahmen, um Ihr Unternehmen oder Neuheiten in der Wirtschaftszeitung PEGASUS einem breiten Publikum zu präsentieren.

Durch eine Kooperation des Medizintechnik-Clusters mit den OÖNachrichten, erhalten Sie als Mitglied 30 % Sonderrabatt auf alle Einschaltungen im PEGASUS.

Mit hoher Reichweite erreichen Sie wirtschaftlich interessierte LeserInnen – ein optimaler Mix aus B2B und B2C!

>> Weitere Informationen sowie AnsprechpartnerInnen finden Sie hier.


Neuer MTC-Partner stellt sich vor: ENGEL AUSTRIA GmbH

Logo Engel Austria..

25.01.2017

Mit einem Umsatz von 1,25 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2015/16 ist ENGEL AUSTRIA – Stammsitz in Schwertberg – eines der führenden Unternehmen im Kunststoffmaschi-nenbau und als Einzelmarke der weltweit größte Hersteller von Spritzgießmaschinen.

In die Branchen Automotive, Teletronics, Technical Moulding, Packaging und Medical liefert ENGEL maßgeschneiderte Systemlösungen für anspruchsvolle Spritzgießanwendungen. Das Team von ENGEL Medical ist zu 100 Prozent auf den Life-Science-Markt fokussiert und versteht deshalb bis ins Detail die Anforderungen seiner Kunden in den weltweiten Märkten.

Die integrierten Fertigungszellen von ENGEL umfassen Spritzgießmaschinen für die Verarbeitung von Thermoplasten, Duroplasten und Elastomeren, Roboter und weitere Automatisierungskomponenten aus der eigenen Entwicklung und Fertigung, Prozesstechnologien, Werk-zeuge, Qualitätskontrollsysteme und Reinraumlösungen. Als Generalunternehmer trägt ENGEL die Gesamtverantwortung einschließlich der Komponenten, die gemeinsam mit Partnern realisiert werden. Für seine Kunden in den Bereichen Medizintechnik, Health Care, Diagnostik und Pharmazie führt ENGEL alle Maschinen und Fertigungszellen gemäß GMP und GAMP aus und übernimmt auf Wunsch die komplette Dokumentation. ENGEL besitzt einen eigenen Reinraum, der sowohl für die Entwicklung neuer Lösungen als auch für Kundenversuche zur Verfügung steht.

Mit neun Produktionswerken in Europa, Nordamerika und Asien, 30 Vertriebs- und Serviceniederlassungen und 60 Vertretungen ist ENGEL weltweit nah bei seinen Kunden. Rund um den Globus beschäftigt ENGEL 5200 Mitarbeiter.

Seit seiner Gründung 1945 ist ENGEL zu 100 Prozent in Familienbesitz und unabhängig von externen Investoren. Dies garantiert Stabilität, Sicherheit und eine langfristige Perspektive.

 

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Sechs Millionen Euro für den digitalen Wandel in OÖ

Von links: Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth  (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat) stehend, von vorne fotografiert. Foto:
Dr. Michael Strugl (Wirtschafts-Landesrat), Mag.ª Dr.in Henrietta Egerth (Geschäftsführerin FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft), LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer (Forschungs-Landesrat). Foto: Land OÖ/Schauer

20.01.2017

 Im Rahmen des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramms "Innovatives Oberösterreich 2020" und aus Mitteln der neuen Forschungsförderungsinitiative "STAR" (Step Ahead through Research) sowie zusätzlichen Fördergeldern des Wirtschaftsressorts des Landes Oberösterreichs initiiert das Land OÖ eine regionale Förderausschreibung zu dem zukunftskritischen Thema Digitalisierung. Insgesamt werden sechs Millionen Euro zur Finanzierung von innovativen Forschungsprojekten in diesem Bereich zur Verfügung gestellt.

"Um als innovativer Industriestandort im digitalen Wettlauf ganz vorne mit dabei zu sein und langfristig zu bleiben, ist Innovation die beste – wenn nicht sogar die einzige – Antwort. Die Entwicklung von neuen Technologien bewusst voranzutreiben und gezielt in Forschung zu investieren, ist daher überaus wichtig und zukunftskritisch."
LH-Stv. Mag. Thomas Stelzer

Die Ausschreibung umfasst zwei Schwerpunkte, um Unternehmen mit unterschiedlichen digitalen Reifegrad gleichermaßen zu unterstützen. „DigiFIT“ soll Industriebetrieben den Start in Richtung Digitalisierung erleichtern und mit „DigiVALUE“ soll die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Unternehmen und Forschungsreinrichtungen reichen jeweils gemeinsam ein, wodurch ein schneller Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft erwartet wird.

"Diese Geschwindigkeit spielt bei der Digitalen Transformation eine große Rolle und kann den oö. Unternehmen den entscheidenden Vorsprung im internationalen Wettbewerb sichern.“
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl

Zu den zwei Schwerpunkten im Detail:

„DigiFIT“
Ziel dieses Schwerpunkts ist es, bestehende Anlagen bzw. Systeme für die digitale Zukunft fit zu machen. Viele Produktionsfirmen haben in der nahen Vergangenheit kapitalintensive Investitionen in ihre Infrastruktur bzw. Produktionsanlagen getätigt. Diese Anlagen sollen über einen geraumen Zeitraum eingesetzt werden. Aufgrund der rapiden Ausbreitung der Digitalisierung können diese Anlagen oft nicht mit Systemen der neuen, digitalen Generation vernetzt werden. Dadurch werden Unternehmen in ihren Digitalisierungsvorhaben massiv eingebremst.
Die Entwicklung von neuen IKT-Lösungen soll es ermöglichen, Systeme unterschiedlicher Generationen miteinander zu vernetzen. Dazu beitragen können z.B. einheitliche Datenformate, Standards, neue Schnittstellen zwischen den Systemen, etc. Darüber hinaus sollen Experten-Systeme dazu beitragen, auf Basis einer intelligenten Analyse der Daten, Entscheidungsprozesse umfassend zu optimieren. Unternehmen können dadurch enorme Steigerungen in punkto Effizienz und Produktivität erzielen.

„DigiVALUE“
Dieser Schwerpunkt richtet sich an Unternehmen, die in ihrem Automatisierungsgrad bereits weiter fortgeschritten sind. Hier soll gezielt die Kompetenz im Bereich „Internet der Dinge“ weiter ausgebaut werden. Dazu zählen zum Beispiel Projekte in den folgenden Bereichen:

  • Daten sollen von und für Netzwerke so zur Verfügung gestellt werden, dass sie entsprechend wertschöpfend genutzt werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Themen Speicherung, Kompatibilität und Qualität von Daten.
  • Die Entwicklung von Netzwerkarchitekturen, Software-Lösungen und Systemen soll für einen hohen Vernetzungsgrad der Daten und eine enge Integration von Prozessen sorgen.
  • Intelligente Analyse-Systeme sollen Daten interpretationsfähig aufbereiten bzw. die Interaktion zwischen unterschiedlichen Systemen als auch zwischen Mensch und Maschine optimieren.

Details zur Ausschreibung: www.ffg.at/ooe2017-digitalisierung

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in der Presseunterlage vom 20.01.2017.


MedTech.Circle 2017: 15 Jahre Netzwerk, Kooperation und Innovation

Titelbild MedTech.Circle
© Sergey Nivens - Shutterstock.com

19.01.2017

Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen und lädt ein, beim größten Branchentreff „MedTech.Circle 2017 – back to the future“ mit Experten aus der MedTech-Branche zurück in die Zukunft zu blicken. Der 9. März 2017 steht in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG in Linz ab 13.00 Uhr im Zeichen von 15 Jahren Networking, Kooperation und Innovation.

Im Jahr 2002 wurde der Gesundheits-Cluster – heutiger Medizintechnik-Cluster (MTC) – ins Leben gerufen. Mit Fokussierung auf das Thema MedTech (3 Schwerpunkte: MedTech.Ein- und Umstieg, MedTech.Transfer, MedTech.IT) werden vernetzende Ideen und Projekte der Partnerunternehmen unterstützt. Zudem wird die MedTech-Branche in Oberösterreich gestärkt und ausgebaut.

Ausbau des MedTech-Standortes Oberösterreich
Nicht nur die Ausrichtung des Medizintechnik-Clusters sondern auch die MedTech-Branche selbst, hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Für den MedTech-Standort Oberösterreich wurde nicht zuletzt mit der Gründung der Medizinischen Fakultät ein wertvoller Impuls zum Aufbau eines „Medical Valley Upper Austria“ gesetzt. Nach dem Motto „back to the future“ werden die TeilnehmerInnen des Branchentreffs auf eine kurze Reise in die vergangenen Jahre und anschließend in die Zukunft der MedTech-Branche und des Clusters mitgenommen.

Lernen, wie man erfolgreich netzwerkt und kooperiert
Im MTC stehen vor allem das Netzwerken, Kooperieren und die Initiierung von innovativen Projekten und Produkten sämtlicher Partner aus dem MedTech-Umfeld im Vordergrund. Die Expertin für Erfolgsnetzwerke, Dr. Magda Bleckmann, inspiriert in ihrer interaktiven Keynote „Erfolgreiches Netzwerken und Kooperieren“ mit konkreten Anregungen für die Praxis mit Tiefgang, Charme und Erfolgsgarantie.

Wie oberösterreichische Gesundheitseinrichtungen bereits erfolgreich kooperieren, erläutern die Diskutanten am Podium. Mag.a Dr.in Elgin Drda (Geschäftsführerin Kepler Universitätsklinikum), Mag. Karl Lehner, MBA (Vorstandssprecher, Oö. Gesundheits- und Spitals AG), Mag. Raimund Kaplinger (Geschäftsführer, Ordensklinikum Linz, Elisabeth von Thüringen GmbH) und Nora Mack, BSc MBA (Cluster-Managerin MTC) diskutieren über die Herausforderungen und Chancen des Kooperierens in der MedTech-Branche. Im Speziellen wird auch die Zusammenarbeit von Gesundheitseinrichtungen mit Wirtschaft und Wissenschaft beleuchtet.

Tauchen Sie ein in die Welt der MedTech-Branche. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und interessante Stunden zum Netzwerken, Kooperieren sowie zum Austausch von Erfahrungen und Neuigkeiten.

 

>> Zur Website MedTech.Circle 2017

 


Weitere Informationen und Anmeldung
Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Christina Kravutske, MBA Telefon: +43 732 79810 – 5156, christina.kravutske@biz-up.at


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 84 Ideen der MedTech-Branche in Projekten erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien). www.medizintechnik-cluster.at


Medien-Kontakt

Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Telefon.: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at

 

>> Die gesamte Presseaussendung als PDF zum Download


Pocket Guide - Starthilfe für internationale Fachkräfte

Foto Pocket Guide
Pocket Guide - Your helping Hand
Fünf Männer nebeneinander stehend, von vorne fotografiert mit dem Buch "Pocket Guide" in der Hand
V.l.: Jochen Berrens (Director Public Affairs and Innovation Headquarters Linz, Borealis), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl, Direktor Dr. Walter Bremberger (Wirtschaftskammer OÖ), Mag. Bernhard Baier (Vizebürgermeister der Stadt Linz) und DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) mit dem Pocket Guide für internationale Fachkräfte in OÖ. Foto: Land OÖ / Denise Stinglmayr

17.01.2017

Pocket Guide – Ratgeber erleichtert internationalen Fachkräften das Einleben in OÖ!

Der neue Pocket Guide mit dem Titel „Your helping hand“ – ein englischsprachiger Ratgeber in Buchform – ist ein wesentliches Informationstool des Welcome2Upper Austria Service Centers.
Das übersichtliche Taschenbuch dient neben der Website (www.come2upperaustria.com) als erste Orientierungshilfe zum Ankommen und Einleben in Oberösterreich und wird gerne in der Onboarding-Phase als Willkommensgeschenk von den oö. Unternehmen an deren internationale Mitarbeiter/innen überreicht.

Das Welcome2UpperAustria Service Center im Netzwerk Humanressourcen der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria unterstützt internationale Fach- und Führungskräfte sowohl bei der beruflichen als auch der privaten Integration in OÖ und soll dadurch die Personal- abteilungen der Unternehmen entlasten. Welcome2Upper Austria fungiert für sie hinsichtlich des Einlebens als Drehscheibe zu allen relevanten Behörden und Institutionen, wie Sozialversicherungsträger, Magistrat oder Kinderbetreuungseinrichtungen.

Maßgeschneiderte Informationen entlasten HR-Verantwortliche als auch Internationals. Zahlreiche Veranstaltungen zu Themen wie Steuer-, Sozialversicherungs- oder Arbeitsrecht etc. geben Einblick in unser Rechts- system. Verschiedene Social Events zum Kennenlernen von Land, Kultur und Leute erleichtern den Internationals zudem die soziale Integration.  

Die mehr als 180 Seiten umfassende Neuauflage des Pocket Guides ist ab sofort zu einem Nettopreis von EUR 20,00 pro Stück erhältlich.  

Der englischsprachige Ratgeber beinhaltet folgende Themenbereiche:

• Aufenthalt und Wohnen

• Gesundheit und Versicherung

• Finanzen und Steuern

• Berufsleben

• Anerkennung von Qualifikationen

• Bildungssystem

• Mobilität

• Sprache

• Familie und Kinderbetreuung

• Kultur und Freizeit

• Übersicht wichtiger Institutionen und Ansprechpartner 

 

Unser Angebot für Sie:
10 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 10 Stk.
20 % Rabatt ab einer Bestellmenge von 50 Stk.


Ihr Kontakt im Netzwerk HR

Sonja Scheinmayr
+43 (0) 732 / 79810 - 5198 
e-Mail | facebook.com/come2upperaustria

Mehr Informationen finden Sie hier! 

Ermöglicht wurde die Neuauflage des Pocket Guides durch die Unterstützung folgender Kooperationspartner:


Neuer MTC-Kooperationspartner stellt sich vor: Österreichische Gesellschaft für Molekulare Biowissenschaften und Biotechnologie (ÖGMBT)

Logo ÖGMBT..

17.01.2017

Als Plattform nationaler und internationaler Vernetzung ist die ÖGMBT Österreichs größte Vereinigung der Life Sciences und repräsentiert dabei über 1.200 Wissenschaftler/Innen und Studierende sowie über 50 Unternehmen und Insitutionen.

Mit dem umfangreichen Spektrum an Service-Leistungen orientiert sich die ÖGMBT an den aktuellen Bedürfnissen der Life Sciences Szene: Die Jahrestagung, in deren Rahmen neben hochkarätigen wissenschaftlichen Vorträgen, Posterpräsentationen, Workshops und Industrieausstellung auch zahlreiche Preise vergeben werden, hat sich zusammen mit ihren Netzwerkveranstaltungen bereits als Szenetreff mit internationaler Sichtbarkeit etabliert.
Die 9.ÖGMBT Jahrestagung “Molecular and cellular mechanisms of human diseases”, die heuer zusammen mit dem 8.Life Science Meeting Innsbruck organisiert wird, findet vom 25. bis 27. September 2017 in Innsbruck statt. Mit der Organisation von internationalen Symposien in Kooperation mit institutionellen Partnern wird eine zusätzliche Fokussierung der Mitglieder in deren Fachgebieten auf internationaler Ebene ermöglicht.

Hier die kommenden Termine:
miCROPe 2017 Symposium 4.-7.12.2017, Wien
14th European Fusarium Seminar 8.-11.4.2018, Wien
3rd GGBN Conference 22.-25.5.2018, Wien

Ein zentrales Ziel der ÖGMBT ist die Förderung und Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Neben etablierten Maßnahmen (Reisekostenzuschüsse, Awards,…) organisieren die Young Life Scientists Austria YLSA, ein junges Netzwerk innerhalb der ÖGMBT, zahlreiche Aktivitäten speziell für junge Wissenschaftler.
Ein Anliegen der ÖGMBT ist es auch die Weiterbildung und die berufliche Weiterentwicklung Ihrer Mitglieder zu unterstützen. Ermöglicht wird dies durch den Zugang zu den vielfältigen Programmen bei den internationalen Fachverbänden wie der FEBS, der EFB und der FEMS. Zusätzlich steht eine auf der ÖGMBT Webseite speziell eingerichteter Bereich, die ÖGMBT Weiterbildungsbörse, für die Auswahl der passenden Fortbildungsangeboten nach individuellen Bedürfnissen zur Verfügung. Im Veranstaltungskalender, Jobbörse und im Newsbereich befinden sich aktuelle Informationen unserer Mitglieder und Partner.

Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und nicht zuletzt die Öffentlichkeit - die ÖGMBT vernetzt sämtliche Stakeholder der Life Science Szene. Mit Ihrer Mitgliedschaft können auch Sie die Vorteile und das Netzwerk der ÖGMBT für Ihren Erfolg nutzen und zur Gestaltung, und damit zum Gelingen der österreichischen Life Sciences Szene beitragen.


Kontakt:
Alexandra Khassidov
Geschäftsführerin
Muthgasse 18, 1190 Wien
Tel: +43 (1) 47654-94094
office@oegmbt.at
www.oegmbt.at


ÖGMBT Präsidium:

Angela Sessitsch (Präsidentin)
angela.sessitsch@ait.ac.at

Lukas A. Huber (Vizepräsident)
Lukas.A.Huber@i-med.ac.at

Josef Glößl (Vizepräsident)
josef.gloessl@boku.ac.at


ÖGMBT Zweigstellen:

Zweigstelle OST: Michael Sauer
region.ost@oegmbt.at

Zweigstelle WEST: Ludger Hengst
region.west@oegmbt.at

Zweigstelle SÜD: Günther Koraiman
region.sued@oegmbt.at

Zweigstelle NORD: Silja Wessler
region.nord@oegmbt.at

 

Weitere Vorstandsmitglieder


Neuer MTC-Partner stellt sich vor: GENSPEED Biotech GmbH

Genspeed
Die GENSPEED® Technologie erlaubt einfachen und schnellen Nachweis von Kranheitserregern oder verschiedenen Biomarkern direkt in der Arztpraxis © GENSPEED Biotech GmbH

10.01.2017

Die GENSPEED Biotech GmbH hat sich im Herbst 2016 als Spin-Off der Greiner Bio-One ausgegründet. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben diagnostische Schnelltests auf Basis der IVD-CE zertifizierten GENSPEED® Technologie.

Neun hochqualifizierte Mitarbeiter widmen sich bei GENSPEED Biotech seit Oktober 2016 der Entwicklung, Produktion und Vertrieb von diagnostischen Schnelltests zur Detektion von Krankheitserregern.

Basis dafür ist die patentierte GENSPEED® Technologie, die in den letzten Jahren untern dem Dach von Greiner Bio-One zu einer IVD-CE zertifizierten Produktplattform weiterentwickelt wurde.

Mit einer neuartigen Kombination aus Mikrofluidik, miniaturisierter optischer Detektion und Automatisierung erlaubt GENSPEED® erstmals, mehrere Parameter am Point of Care (POC) mit hoher Empfindlichkeit gleichzeitig und in wenigen Minuten nachzuweisen.

GENSPEED kann sowohl für Nukleinsäure basierte, also genetische Tests beispielsweise zur schnellen Bestimmung von Bakterien oder Viren verwendet werden; andererseits können auf GENSPEED® auch proteinbasierte Tests zur genauen Bestimmung der Konzentration von verschiedenen Biomarkern beispielsweise aus Blut oder anderen Probenmaterialien durchgeführt werden.

Ziele:
- Mit der Genspeed® HAI Produktlinie den Krankenhauslabors einen schnellen und kostengünstigen Nachweis von resistenten Krankenhauskeimen zu ermöglichen und damit die Patienten nachhaltig zu schützen 
- Mit PerioPOC® dem Zahnarzt ein Tool zur schnellen Diagnose und Therapieentscheidung in der Behandlung von Parodontitis zur Verfügung zu stellen 
- Mit GENSPEED®, einer universellen Point of Care Testing Technologie, die Diagnostik dort hin zu bringen, wo Sie dem Patienten durch schnelle, verlässliche und genaue Ergebnisse größtmöglichen Nutzen bringen kann.

 

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Siemens Healthcare revolutioniert mit Hollywood-Filmtechniken die Bildgebung in der Medizintechnik

Mann mit VR-Brille vor Körper
Dreidimensionale Darstellung der menschlichen Anatomie im Deep Space des Ars Electronica Centers mit dem Prototypen des „Cinematic Rendering“. © Florian Voggeneder
Cinematic Rendering Vorstellung im AEC © Florian Voggeneder

15.12.2016

Wer kennt ihn nicht?! Gollum, das reptilienartige Wesen aus der Unterwelt aus „Der Herr der Ringe“ – obwohl die Figur des Gollum durch moderne Filmtechniken erst nachträglich in die Szenen eingefügt wurde, wirkt er auf der Leinwand völlig natürlich. Genau diese Hollywood-Filmtechnik der „bildbasierten Beleuchtungsberechnung“ – bei der mittels Kugelkamera Panoramen mit der aktuellen Lichtumgebung erfasst werden, um diese später auf alle nachträglich hinzugefügten Elemente anzuwenden – inspirierte die Forscher von Siemens Healthcare zur Entwicklung der revolutionären Software in der Bildgebung. „Cinematic Rendering“ nennt sich der Software-Prototyp, mit der medizinische Bilddaten aus CT und MRT fotorealistisch dreidimensional visualisiert werden. Prof. Dr. Franz Fellner (Zentrales Radiologie Institut, Kepler Universitätsklinikum) und Dr. Klaus Engel (Principal Key Expert Visualization, Siemens Healthcare) stellen die neue Software vor und sprechen über ihre Visionen, Projekte und die ungeahnten Möglichkeiten für Mediziner und Patienten.

Die Software „Cinematic Rendering“ befindet sich aktuell im Prototyp-Stadium und steht Forschern bereits auf der Plattform syngo.via Frontier zur Verfügung. Wann begannen die Entwicklungen bei Siemens Healthcare und wie funktioniert die Software genau?

Dr. Klaus Engel:Die bisherigen Bildgebungsverfahren sind oftmals schwer lesbar und haben Schatten und Tiefe bisher kaum beachtet. Die Forscher von Siemens Healthcare arbeiteten jahrelang an der Vision, Bilder des inneren menschlichen Körpers so zu zeigen, wie sie sonst nur ein Chirurg beim Öffnen des Körpers bei einer Operation sieht, jedoch ästhetisch, wissenschaftlich und kunstvoll wie in einem Anatomieatlas. Um dieses Ergebnis zu erzielen, wurden für die Cinematic-Rendering-Software hochkomplexe Algorithmen geschaffen, die aus CT- oder MRT- Untersuchungen dreidimensionale Visualisierungen des lebendigen Vorbilds erstellen. Man kann die Daten segmentieren, hochrechnen und zu Knochen, Haut, Organen und Blut modellieren.

Die Software soll auch auf den Medizintechnik-Markt kommen. Welche Verbesserungen und Möglichkeiten ergeben sich dadurch in der Bildgebung? Und wie findet die Software am Kepler Universitätsklinikum Gebrauch?

Prof. Dr. Franz Fellner: Als Radiologe habe ich nun ganz neue Möglichkeiten, Strukturen des menschlichen Körpers dreidimensional darzustellen. Die Bilder lassen sich sogar in Echtzeit kippen, drehen und in der Darstellungsart verändern (Kontraständerungen). Cinematic Rendering wird sicher im klinischen Bereich interessant für Chirurgen werden, da die Darstellung im Gegensatz zu bisherigen 3D-Visualisierungtechniken extrem realistisch ist. Darüber hinaus wird vielleicht in Zukunft die Kommunikation zwischen Mediziner und Patient erleichtert, da man dem Patienten erklären und besser zeigen kann, was mit ihm geschieht. Das Faszinierende an Cinematic Rendering ist, dass es sich dabei um keine Untersuchungsmethode handelt, sondern „nur“ um ein Nachbearbeitungsprogramm, das Standard-Untersuchungen verwendet. Der Patient muss also keiner zusätzlichen Strahlenbelastung ausgesetzt werden und die Gesundheitseinrichtungen und Mediziner können lediglich mit der Anschaffung der Software diese neue Art der Bildgebung nutzen. Dr. Engel und ich präsentieren die Software mit den Bildern des inneren menschlichen Körpers seit einiger Zeit in einer einzigartigen Vorführung im Deep Space des Ars Electronica Center in Linz. Zudem ermöglicht diese neue Methode, detailliert die Anatomie am lebenden Menschen zu studieren, was ganz neue Möglichkeiten im Bereich der Lehre eröffnet. Seit September halte ich bereits meine Basisanatomie-Vorlesungen im Deep Space unter Einsatz des Cinematic Rendering ab. So können meine Studenten am „realen lebenden Patienten“ in 3D lernen und den menschlichen Körper besser begreifen.

Ihr gemeinsames Projekt „Cinematic Rendering – die virtuelle Reise ins Innere des Menschen“ ist ein tolles Beispiel dafür, wie wichtig die Kooperation zwischen Unternehmen und Medizinern ist, damit neue Innovationen in der Medizintechnik entstehen können. Was möchten Sie den Medizinern und Unternehmen mit auf den Weg geben?

Prof. Dr. Franz Fellner: Wir haben in Oberösterreich viele innovative IT- und Medizintechnik Unternehmen und Mediziner. Der Medizintechnik-Cluster fokussiert sich mit der Initiative Digital MedTech (IDM) genau auf diese Vernetzung von IT- und Medizintechnik-Unternehmen mit Gesundheitseinrichtungen und unterstützt dies mit unterschiedlichen Netzwerkveranstaltungen und Dienstleistungen. Dieses Angebot gilt es in Oberösterreich noch intensiver zu nutzen.


Der neue MTC-connect zum Thema MedTech.IT ist da!

MTC-connect 3/2016 "MedTech.IT"..

12.12.2016

Das Magazin der MedTech-Branche aus OÖ zum Thema MedTech.IT ist da!

Es freut uns, Ihnen die Sonderausgabe unseres Printmediums "MTC-connect" präsentieren zu dürfen! Die aktuelle Ausgabe (03/2016) widmet sich dem Thema "MedTech.IT" und stellt unter anderem die "Initiative Digital MedTech (IDM)" des Medizintechnik-Clusters und IT-Clusters vor.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des MTC-connect von konkreten Aktivitäten der Initiative & Aktivitäten der MTC-Partnerunternehmen zum Thema MedTech.IT.

Wenn auch Sie aktiver Partner der Initiative Digital MedTech (IDM) werden wollen, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf: digital-medtech@biz-up.at

www.digital-medtech.at


>> MTC-CONNECT ZUM NACHLESEN


Tagung der Krankenhaustechniker 2016 - Innovationen und neue Lösungen im Fokus

Organisatoren
Die Organisatoren der Tagung der Krankenhaustechniker. V.l.: Andreas Wögerer (Medizintechnik-Cluster), Martin Brix und Johann Ungersböck (Landeskrankenhaus Neunkirchen), Dietmar Reschmann (ÖVKT) © Business Upper Austria
50 TeinehmerInnen
Über 50 TeilnehmerInnen informierten sich bei der Tagung. © Business Upper Austria
Betriebsführung
Interessante Einblicke bei der Technik- und Betriebsführung im Landesklinikum Neunkirchen © Business Upper Austria

30.11.2016

Aktuelle Themen und Innovationen aus den unterschiedlichen Krankenhaus-Technikbereichen waren die zentralen Inhalte der 19. Tagung der Krankenhaustechniker am 29. November. Der Medizintechnik-Cluster (MTC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria lud gemeinsam mit dem Österreichischen Verband der Krankenhaustechniker (ÖVKT) zum Gedankenaustausch und Netzwerken in den Neubau des Landesklinikums Neunkirchen (Niederösterreich) ein.

Die Tagung der Krankenhaustechniker gilt als zentrale Drehscheibe und Austauschplattform für TechnikerInnen aus den Bereichen Haus- und Medizintechnik, technische Betriebsleitung, Einkauf und Verwaltungsdirektion.

Herausforderungen eines Klinikneubaus
Rund 60 TeilnehmerInnen aus den unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen und Unternehmen bekamen von Martin Brix und Gernot Gutschelhofer (Landesklinikum Neunkirchen) exklusive Einblicke in das im Jahr 2015 neu eröffnete Landesklinikum Neunkirchen. Neben einer Technik- und Betriebsführung wurden die Herausforderungen des Klinikneubaus aus Sicht der Krankenhaustechnik gemeinsam diskutiert. Die größten Herausforderungen waren die kurze Bauzeit von ca. 2,5 Jahren (vom Spatenstich bis zum Patientenbetrieb) und die damit verbundenen Konflikte zwischen dem Betrieb im „alten“ Klinikum und dem neuen Bauprojekt. Der Komplettumzug in den Neubau geschah in nur zwei Tagen.
Das innovative Energiekonzept am Landesklinikum Neunkirchen und die Wege zum Niedrigstenergie-Krankenhaus wurden von Günther Ferenczy (Haustechnik Planungsgesellschaft, Gmünd – Wien) vorgestellt. Die Energiekosten für die österreichischen Krankenhäuser liegen bei rund 200 Millionen Euro. Zwei Drittel der Energie wird für die Haustechnik angewendet und nur ein Drittel tatsächlich für die Patienten. Um ein Niedrigstenergie-Krankenhaus zu erhalten, muss man grundlegend überlegen, wie man beispielsweise die Gebäudehülle verbessert, den Energieverbrauch optimiert oder erneuerbare Energieträger nutzt. Im Landesklinikum Neunkirchen wurden eine dezentrale Warmwasserbereitung mit „Frischwassermodul“ und ein Hochleistungs-Kreislaufverbundsystemfunktion für mehr Effizienz und Konsistenz bei der Kühlung und Lüftung erbaut. Weitere wichtige Faktoren sind eine gut durchdachte Geothermie und Photovoltaik.

Digitalisierung hält auch in der Krankenhaustechnik Einzug
Die Kooperationspartner PKP, Siemens Österreich und Schrack Seconet thematisierten drei weitere aktuelle Themen aus der Krankenhaustechnik. Richard Kenyeres (PKP) betonte in seinem Vortrag „Videodokumentation im Krankenhaus ein Fluch oder Segen“, dass eine Videodokumentation wichtig für einen geordneten Ablauf im Krankenhaus ist. Die Videodokumentation unterstützt bei der Verlaufskontrolle und Visualisierung eines Falles, bei der Übergabe von Patienten beim Dienstwechsel und ermöglicht eine Transparenz für Patienten. Dennoch ist der Einsatz von Videodokumentation mit erheblichem Zeit- und Kostenaufwand verbunden und fordert eine Einbindung von allen Abteilungen im Krankenhaus. Jürgen Prokesch (Siemens Österreich) stellte ein optimiertes vollintegriertes Brandmeldesystem von Siemens für Krankenhäuser vor, dass nach Europäischen Normen geprüft ist. Im letzten Vortrag sprach Mahmoud El-Madani (Schrack Seconet) über die Anbindung von Medizinprodukten an Rufanlagen.

Weiterbildung für Krankenhaus- und Gesundheitstechniker
Für alle Krankenhaus- und GesundheitstechnikerInnen bietet der MTC in Kooperation mit dem ÖVKT zwei Seminarreihen an. 2017 startet die Reihe „FacharbeiterInnen in die Gesundheitstechnik“. Ziel ist es, MitarbeiterInnen aus den unterschiedlichen handwerklichen Berufen, auf die vielseitigen Aspekte der Haus- und Gebäudetechnik in Gesundheitseinrichtungen adäquat zu qualifizieren. Der nächste Jahrgang der Seminarreihe „TechnikerInnen in die Medizintechnik“ startet 2018. Sie richtet sich an technische MitarbeiterInnen von Krankenhäusern sowie Medizintechnik-Unternehmen, die den Ein- und Umstieg in die Medizintechnik planen bzw. sich in dieser Phase befinden. Alle Details zu den beiden Seminarreihen finden Sie hier.


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf drei Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regularien). www.medizintechnik-cluster.at

Über den Österreichischen Verband der Krankenhaustechniker (ÖVKT)
In Österreich gibt es derzeit in allen Bundesländern fast 300 Krankenanstalten und eine Vielzahl an Ärztezentren, Pflegeheimen, Rehabilitationszentren, Altenheimen und Einrichtungen für betreutes Wohnen. In all diesen Gesundheitseinrichtungen erfüllen TechnikerInnen wichtige Aufgaben zur Sicherung der Kernaufgaben. Der Österreichische Verband der KrankenhaustechnikerInnen ist ein Forum für den breiten Meinungsaustausch der TechnikerInnen untereinander und zu unseren Prozesspartnern. Er ist die Plattform für Technik im Gesundheitswesen und repräsentiert die Bau-, Haus-, Betriebs-, Medizin- sowie Informationstechnik.
www.oevkt.at


Medien-Kontakt & Nähere Informationen
Business Upper-Austria
Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at

 

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Umweltbeauftragte und HSE-Experten aufgepasst!

https://pixabay.com/de/fabrik-halle-produktion-maschinen-671598/
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29.11.2016

Erfahrungsaustauschrunde exklusiv für Umweltbeauftragte

Wie schafft man eine effiziente Umsetzung der unüberschaubaren Flut an Vorschriften, und welche Potenziale in den Bereichen Umweltrecht sowie Energie und Umwelt sind noch ungenützt?

Lernen Sie in unserer „Erfahrungsaustauschrunde exklusiv für Umweltbeauftragte“ von Experten, wie Sie Ihr Unternehmen noch erfolgreicher im HSE-Bereich mit Tipps und Tricks managen können, tauschen Sie dabei Erfahrungen aus und diskutieren Sie mit anderen Betroffenen.

>> Details dazu entnehmen Sie beiliegendem Programm.

>> Bei Interesse melden Sie sich bei david.schoenmayr@biz-up.at an.

Wir freuen uns auf Sie!


Idee aus Oberösterreich: elibox® erobert Europa

CKP Elibox
elibox® - die Patientenbox für persönliche Hilfsmittel wie Brillen, Hörgeräte und Zahnprothesen © Krankenhaus der Elisabethinen

21.11.2016

Seit 2012 werden vor Operationen im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz kleine Kunststoffboxen direkt an den Krankenbetten befestigt, in denen persönliche Hilfsmittel wie Brillen oder Hörgeräte aufbewahrt werden. Somit sind diese in der Zeit vor einer Operation und auch gleich danach sofort für die Patienten verfügbar. Heimo Hrovat, Geschäftsführer von H+H System GmbH, verantwortlich für Marketing und Vertrieb erklärt: „5.000 Stück sind derzeit in Verwendung. In Österreich wird die Patientenbox bereits in Krankenanstalten in Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Wien eingesetzt. Weiters wird die elibox® auch in die Schweiz, in die Niederlande, in Luxemburg und Deutschland verkauft.“ Die Idee für ein derartiges Produkt wurde vom Krankenhaus der Elisabethinen an den Medizintechnik-Cluster der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria herangetragen. Im Rahmen eines Cluster-Kooperationsprojekts entwickelten die Unternehmen H+H System aus Strobl (Marketing & Vertrieb) und Promotech aus Schalchen (Produzent) die elibox®.

Dr. Michael Strugl, Wirtschaftslandesrat von Oberösterreich: „Für das Krankenhaus der Elisabethinen alleine wäre die Entwicklung der Patientenbox zu teuer gewesen. Durch die Zusammenarbeit der Unternehmen im Cluster konnte die Produktion gesichert und ein österreichweiter und internationaler Vertrieb aufgebaut werden.“ Zehn Euro kostet eine Starterbox. Durch die Einführung des Produkts kann auch Geld eingespart und Ärger vermieden werden: Viele Patienten legten früher vor der Operation z.B. ihre Brille oder ihr künstliches Gebiss unter den Kopfpolster. Heimo Hrovat erklärt: „Ca. 10.000 - 12.000 Euro an Schaden entstehen pro Jahr in einem Krankenhaus durch den Verlust oder den Bruch dieser persönlichen Hilfsmittel.“'

Keine besseren Modelle weltweit verfügbar
Aus Gründen der Sicherheit und der Hygiene werden den Patienten normalerweise vor einer Operation persönliche Hilfsmittel, wie Brillen und Hörgeräte bereits im Krankenzimmer abgenommen und dort aufbewahrt. Diese Vorgehensweise entspricht zwar allen Normen, ist aber eine entwürdigende und beängstigende Situation vor allem für ältere Menschen. Die Recherche hat gezeigt, dass die Vorgehensweise im präoperativen Bereich weltweit sehr ähnlich gehandhabt wird, und dass es derzeit keine nachahmenswerten besseren Modelle gibt. „Wir haben den Bedarf an einer Aufbewahrungsmöglichkeit für persönliche Hilfsmittel im prä- und postoperativen Bereich identifiziert und mangels Verfügbarkeit am Markt die Entwicklung eines derartigen Behältnisses eingeleitet“ erklärt Hannelore Dirschlmayer-Steiner, Pflegedirektorin im Krankenhaus der Elisabethinen. Für das Unternehmen H+H SYSTEM, Spezialist für Medikamentenlagerung und –verteilung, war es eine optimale Gelegenheit in einen neuen Lagerbereich im Krankenhaus einzusteigen und die elibox® über seine weltweit bestehenden Vertriebswege vermarkten zu können.

elibox® - Behälter aus Kunststoff
Die elibox® ist ein Behälter, der von Promotech im Spritzgussverfahren erzeugt wird, aus einer abwaschbaren Außenschale und einem mit entsprechenden Vertiefungen versehenen Innenteil, in dem eine Brille, zwei Hörgeräte und zwei Zahnprothesen sicher aufbewahrt werden können. Die Patientenbox wird mittels Klettverschluss am Bett befestigt, begleitet somit den Patienten bis unmittelbar vor den Operationssaal und steht sofort nach dem Aufwachen aus der Narkose wieder zur Verfügung. Die Einwegblisterschale, der Innenteil der elibox®, wird dem Patienten auf Wunsch mit nach Hause gegeben. Die blaue Außenschale aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) wird nach der Desinfektion wiederverwendet. Bestellt werden kann direkt bei H+H System, Strobl am Wolfgangsee, Weissenbach 325, Tel.: +43 61 37 21793-0, info@HHsystem.com, www.HHsystem.com


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regularien).


Nähere Informationen

Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at
www.medizintechnik-cluster.at

 


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MTC mit Initiative MedTech.Transfer und Kooperationspartner auf der Medica 2016

Medica
Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann
Medica
Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann
© Business Upper Austria
Medica
© Business Upper Austria

18.11.2016

Einmal mehr haben die weltgrößte Medizinmesse MEDICA und die international führende Zuliefererfachmesse COMPAMED in Düsseldorf dem globalen Medizintechnik-Business einen kräftigen Impuls verliehen. Auch der Medizintechnik-Cluster war im Zuge der Initiative MedTech.Transfer - business meets research mit einem Gemeinschaftsstand der Advantage Austria am 15. November 2016 vor Ort, wo interessante Gespräche geführt wurden und neue Projektideen entstanden.

An den vier Laufzeittagen der Medica, vom 14. bis 17. November 2016, sorgte die Fachwelt aus allen Bereichen der Gesundheitswirtschaft für täglich konstant hohe Besucherzahlen (insgesamt: 127.800) in den durch die Aussteller komplett ausgelasteten 19 Messehallen. Neben spannenden Themen, die länderübergreifend jeden in der Branche sprichwörtlich „elektrisieren“ (Stichwort: Digitalisierung), hat sich vor allem gezeigt, dass sich die Geschäftsbeziehungen zwischen Anbietern und ihren Kunden grundlegend ändern. Die reine Produktorientierung ist out. Medizintechnik-Unternehmen handeln mit Kliniken und medizinischen Einrichtungen auf längere Intervalle ausgelegte Systempartnerschaften im Sinne einer umfassenden Prozessoptimierung aus.

„In den Fokus der Medizintechnik-Unternehmen rücken damit noch mehr als bislang ohnehin schon die Top-Entscheider auf der Nachfrageseite, vor allem aus dem Management von Kliniken und den Einkaufsverbünden. Die MEDICA wird diesem Trend gerecht. Mehr als 80 Prozent der Fachbesucher verfügen über maßgebliche Entscheidungskompetenz“, bilanziert Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. Weitere Fakten dürften den erstmals mehr als 5.000 Ausstellern der MEDICA 2016 im Hinblick auf das besonders wachstumsträchtige Exportgeschäft entgegenkommen, wie Joachim Schäfer ergänzt: „An der MEDICA als Ort für weltumspannendes Business und für Kontaktoptionen in alle wichtigen Märkte hinein führt kein Weg vorbei. Die Fachbesucher kamen aus 135 Nationen, wobei die Wachstumsländer Asiens erneut besonders stark vertreten waren. Der Anteil internationaler Besucher hat mit nun rund 60 Prozent einen neuen Höchstwert erreicht.“

Die Bedeutung des hohen Internationalitätsgrades der MEDICA für die Anbieter findet Bestätigung durch die aktuellen, von den Branchenverbänden zur weltführenden Medizinmesse vorgelegten Berichten zur Geschäftsentwicklung ihrer Mitgliedsunternehmen. Demnach wächst etwa die innovationsgetriebene deutsche Medizintechnik-Industrie vor allem über den Export. „Während in den traditionellen Märkten Unsicherheiten wie der Brexit oder die Situation in der Türkei das Wachstum bremsen, bieten dagegen viele Schwellenländer auf Grund von massiven Investitionen in die dortigen Gesundheitssysteme weiterhin ein großes Potenzial“, erklärt Marcus Kuhlmann, Leiter des Fachverbandes Medizintechnik von SPECTARIS.

Kooperationen für optimale Lösungen
Um ihren Kunden aus der ambulanten und stationären Versorgung optimale Lösungen bieten zu können, gehen Medizintechnik-Hersteller verstärkt Kooperationen ein. Für viele kleinere und mittelständisch geprägte Unternehmen bietet die MEDICA darüber hinaus beste Möglichkeiten, über das Zusammentreffen mit dem Fachhandel aus aller Welt ihre Marktpräsenz zu optimieren. „Die MEDICA gewährt uns jedes Jahr eine gute Plattform, um uns mit einem internationalen Fachpublikum auszutauschen und neue Distributoren zu finden. Einen Großteil unserer langjährigen Vertriebspartner haben wir hierüber kennengelernt“, unterstreicht Nina Friedrich, Leiter Marketing von LMT Medical Systems, die Wichtigkeit der Messebeteiligung. LMT präsentierte bei der MEDICA 2016 einen speziellen Inkubator, in dem Frühgeborene ohne zeitaufwändige Umbettung direkt in Röhren für die Magnetresonanztomografie (MRT) geschoben werden können. Bei der Produktentwicklung arbeitet LMT eng mit MRT-Herstellern wie Philips und Toshiba zusammen.

Für den Wandel vom Anbieter einzelner Spezialprodukte hin zu umfassenderen Systemlösungen steht exemplarisch beispielsweise die Richard Wolf GmbH. Das ursprünglich für seine Endoskope bekannte Unternehmen stellte in Düsseldorf u. a. ein neues Navigationssystem für die HNO-Diagnostik vor und bietet mittlerweile auch Lösungen für die so genannte OP-Integration an, also die zentrale Steuerung verschiedener Geräte und Einrichtungen (unterschiedlicher Hersteller) in Operationssälen. Seine geänderte Positionierung unterstrich Richard Wolf mit einem neu konzipierten MEDICA-Auftritt. „Strategisch konzentrieren wir uns nun auf den Verkauf von Komplettsystemen, nicht von einzelnen Instrumenten. In der Folge haben wir auch unsere Distributionsstruktur geändert – weg vom Generalhändler hin zu Distributoren mit Kompetenz in speziellen Fachbereichen. Die MEDICA nutzen wir traditionell, um neue Vertriebskontakte zu finden“, umschreibt Jürgen Steinbeck, Geschäftsführer der Richard Wolf Gruppe, das zielgerichtete Vorgehen. Vergleichbar ist die Situation bei SECA, einem MEDICA-Aussteller der `ersten Stunde´. Einst auf Waagen spezialisiert, hat SECA sein Kompetenzspektrum deutlich erweitert: „Wenn wir unser heutiges Portfolio mit dem der ersten MEDICA vergleichen, wird deutlich, dass wir uns immer mehr zu einem Hard- und Sofwareanbieter entwickeln. Wir stellen nicht mehr nur Waagen her, sondern Messstationen, die miteinander kommunizieren und Servicesysteme, die den medizinischen Alltag erleichtern.“

Vernetzt & mobil – Digitalisierung ist in aller Munde
Ein Thema, das derzeit nahezu alle Aussteller und Besucher gleichermaßen bewegt und entsprechend in den Messehallen in aller Munde war, ist die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitsbereich mit dem Ziel einer Vernetzung der Akteure im Behandlungsprozess. Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Elektromedizinische Technik, sieht darin eine Grundvoraussetzung für eine personalisierte Gesundheitsversorgung und zugleich die beste Antwort auf den demografischen Wandel sowie die damit einhergehenden Herausforderungen für die Gesundheitssysteme: „Indem die Patienten digitale Versorgungsangebote wie Telemonitoring oder medizinische Apps nutzen, kann die Gesundheitsversorgung zu einem kontinuierlichen Prozess werden. Gerade bei den im Alter häufiger werdenden chronischen Erkrankungen wird das die Qualität der Behandlung stark verbessern.“

Die in die MEDICA integrierten Foren boten zu dieser Thematik passend eine Bandbreite an Angeboten, die die Besucher auch in großer Zahl nutzten. Beim MEDICA HEALTH IT FORUM (Halle 15) ging es etwa um Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Medical Apps oder auch um konkrete Beispiele digitaler Gesundheitshelfer, die von Betroffenen wie Ärzten empfohlen werden. Aktuelle Entwicklungen und neue Produkte auf dem Gebiet der medizinisch eingesetzten „Wearables“ thematisierte das MEDICA CONNECTED HEALTHCARE FORUM. Ein Highlight bildete hier die MEDICA App COMPETITION, bei der 15 Entwicklerteams aus allen Teilen der Welt sich einen Wettstreit um die beste „Medical Mobile Solution“ lieferten. Siegreich war „Up Right“, die Kombination aus App und Wearable eines Entwicklerteams aus Israel. Dabei handelt es sich um eine Applikation, die dabei hilft, die Körperhaltung zu optimieren und sich zu bewegen, indem es am Rücken vibriert, sobald der Anwender krumm sitzt.

Vielfältiges Konferenzprogramm als Magnet für Experten
Die wesentlichen Markt-Trends werden bei der MEDICA auch durch das begleitende Konferenz- und Tagungsprogramm zielgruppengerecht inhaltlich vertieft. „Gelenke und Gelenkersatz“ waren zum Beispiel in diesem Jahr Fokusthema bei der MEDICA PHYSIO CONFERENCE. Aufgeklärt wurde in den stark frequentierten Vorträgen darüber, inwieweit Physiotherapie, Sport und Spiraldynamik wirksame therapeutische Strategien bieten für diejenigen, die ihre Gelenke – auch die künstlichen – optimal beanspruchen wollen. Anzuführen sind u. a. aber auch die international ausgerichtete Wehr- und Katastrophenmedizinkonferenz DiMiMED sowie die MEDICA MEDICINE SPORTS + CONFERENCE. Bei dieser speziell für die Fachszene aus dem Bereich der Sport- und Präventionsmedizin ausgestalteten Konferenz ging es beispielsweise um generelle Möglichkeiten der Steigerung der körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit (exemplarisch dargestellt an Trainingsprogrammen für Piloten der Luftwaffe), aber auch um den sinnvollen Einsatz von Wearables für das Vital-Monitoring und die Verletzungsprävention. Der 39. Deutsche Krankenhaustag bot als wichtige Kommunikationsplattform für das Klinikmanagement den mehr als 2.100 Teilnehmern zahlreiche gesundheitspolitische und praxisorientierte Sessions unter dem diesjährigen Generalthema „Zukunft gestalten“. Die inhaltliche Vielfalt reichte von Qualitätsanforderungen und Krankenhausplanung, Klinik-IT bis hin zur zentralen Herausforderung der Investitionsfinanzierung. Prominentester Besucher war Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, der nach Eröffnung der MEDICA 2016 und des Deutschen Krankenhaustages sich bei einem Messerundgang über ausgewählte Neuheiten für eine moderne und vernetzte Versorgung informierte.

Zulieferer - beste Partner für Produktentwicklung
In Verbindung mit der MEDICA fand zum 25. Mal die COMPAMED statt als Leitveranstaltung für den Zulieferermarkt der medizintechnischen Fertigung. In den beiden Messehallen (8a und 8b) konnten sich die 19.000 Besucher bei den 774 Ausstellern aus 37 Nationen und außerdem in zwei Fachforen über Neuheiten und relevante Trends im Hinblick auf die Produktentwicklung informieren. Neben der Präsentation von Komponenten über Materialien bis hin zu umfangreichen Serviceleistungen für die Medizintechnik-Industrie hat sich die COMPAMED für Beschaffer, Produktionsverantwortliche, Entwickler, aber auch für die Forschung zu einem Hotspot für komplexe Hightech-Lösungen entwickelt. Diesmal besonders im Blickpunkt standen kompakte und mobile Elektronik, Vorteile und Herausforderungen beim 3D-Druck, aber natürlich auch hier – wie in allen anderen Messehallen - Aspekte der zunehmenden Digitalisierung der Gesundheitsversorgung.

Termin der nächsten MEDICA + COMPAMED in Düsseldorf: 13. - 16. November 2017


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2. Kepler Science Day: Zusammenspiel von Forschung, Technik, Medizin und Gesundheitsökonomie

Kepler Science Day Networking
Rund 90 Teilnehmerinnen nutzten den 2. Kepler Science Day zum Networking und Ideenaustausch rund um die medizinischen Forschungsthemen. © Kepler Universitätsklinikum
Kepler Science Day Programm
Die Organisatoren des 2. Kepler Science Day. © Kepler Universitätsklinikum

14.11.2016

Am 09. November 2016 fand der 2. Kepler Science Day – eine gemeinsame Fachtagung der Johannes Kepler Universität, des Kepler Universitätsklinikums, der FH Oberösterreich und der Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters am Kepler Universitätsklinikum statt.

Die Förderung hochkarätiger medizinischer Forschung und der Aufbau des „Medical Valley OÖ“ sind das verbindende Anliegen der Veranstalter. Dies wurde beim 2. Kepler Science Day mehr als deutlich. Mediziner/-innen, Forscher/-innen und der Bereich der Gesundheitsökonomie intensivieren ihre Zusammenarbeit und beschreiten neue Wege. Rund 90 Teilnehmer/-innen wohnten der Tagung bei und nützten auch die Pausen, um Kontakte zu knüpfen und Themen für weitere Forschungsarbeiten zu diskutieren.

Von diesem Forschergeist profitieren sowohl unsere Patientinnen und Patienten als vermehrt auch Medizinstudierende, für die sich eine Vielzahl an neuen Themen für ihre Arbeiten im Rahmen des Studiums ergeben. So zum Beispiel für Melanie Baumgartinger. Die Studentin beendet derzeit ihre Arbeit rund um die Wirksamkeit von Thrombotektomie bzw. Thrombotektomie in Kombination mit einer Thrombolyse. An den von ihr beim Kepler Science Day präsentierten Ergebnissen, zeigten sich die Experten des Kepler Universitätsklinikums sehr interessiert. Der erste Platz bei der Poster-Prämierung ging an Dr. Jörg Kellermaier mit dem Thema "Von Willebrand Factor (vWF) – high molecular weight multimer deficiency in patients with low-flow, low-gradient aortic stenosis".

Die Organisator/-innen und Moderator/-innen des Science Days – Vizerektorin für Medizin Prim.a Prof.in Dr.in Petra Apfalter, Dr. DI(FH) Hans-Peter Huber, Projektmanager der Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters, Dekan der FH OÖ Prof. DI Dr. Martin Zauner, MSc sowie Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des Kepler Uniklinikums Dr. Heinz Brock – sind gespannt, welche Forschungsaktivitäten sie beim Kepler Science Day 2017 präsentieren dürfen.

 

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MTC-Veranstaltungskalender 2017

MTC-Veranstaltungskalender 2017

03.11.2016

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme bei unseren Aktivitäten 2017!

 

 

 


Lösungen für ein besseres Leben im Fokus des Partnering Day 2016

V.l.: Podiumsdiskussion mit Moderator Daniel Cronin, Gerhard Steiner (Greiner Technology & Innovation), Sara Matt-Leubner (Gesellschaft der Universität Innsbruck), Martin Kaltenbrunner (Kunstuniversität Linz) und Jama Nateqi (Symptoma) © JKU - Florian Atzmüller
Die Organisatoren und Kooperationspartner des Partnering Day 2016 © JKU - Florian Atzmüller
B2B-Meetings
Bei den professionell organisierten B2B-Meetings konnten gezielt Kooperationspartner gefunden werden. © JKU - Florian Atzmüller
Der "Stratec's High Potential R&D Award" ging an Jan Hesse (CBL) V.l.n.r.: Georg Bauer (Stratec), Jan Hesse (CBL), Herbert Pock (AUSTIN Pock + Partners), Matthias Fink (JKU) © JKU - Florian Atzmüller
Der "AUSTIN's Business Award" ging an Gisbert Mayr (ICT) V.l.n.r.: Georg Bauer (Stratec), Gisbert Mayr (ICT), Herbert Pock (AUSTIN Pock + Partners), Matthias Fink (JKU) © JKU - Florian Atzmüller

18.10.2016

Am 17. Oktober 2016 veranstalteten die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters und die Initiative Smart Plastics des Kunststoff-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gemeinsam mit dem Wissenstransferzentrum West und dem Enterprise Europe Network den „Partnering Day 2016“ unter dem Titel „Solutions for a better life“. Erstmals trafen im AEC in Linz internationale TeilnehmerInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft aus den unterschiedlichsten Branchen aufeinander, um gemeinsam innovative Lösungen für ein besseres Leben in den Bereichen MedTech, IT, Materials, Mechatronik und Design etc. zu diskutieren.

Im Fokus des Partnering Day 2016 standen die sogenannten B2B-Meetings mit mehr als 80 TeilnehmerInnen aus über zehn Ländern der Welt, wie z.B. Kanada, Ukraine oder Ungarn. Die 20-minütigen B2B-Gespräche wurden von den TeilnehmerInnen vorab online vereinbart, um gezielt Kooperationspartner für neue Projekte zu gewinnen. „Der Partnering Day 2016 - Solutions for a better life war ein tolles Netzwerk-Event, bei dem ich sehr interessante Anregungen für künftige Kollaborationen gewinnen konnte, von denen zumindest fünf weiterverfolgt werden“, so Markus Schopf (Manager Open Innovation, Borealis Polyolefine) begeistert.

Zwei Forschungs- und Projektideen mit Award ausgezeichnet
Um branchenübergreifende Kooperationen zwischen innovativen Unternehmen und universitären Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zu stärken und deren Bedeutung aufzuzeigen, wurden zwei Forschungs- und Projektideen beim Partnering Day von der Fachjury, bestehend aus Georg Bauer (Stratec Consumables), Herbert Pock (Geschäftsführer AUSTIN Pock + Partners) und Matthias Fink (Johannes Kepler Universität Linz, Vorstand des Instituts für Innovationsmanagement), ausgezeichnet. Insgesamt wurden 20 Innovationen eingereicht. Beim Partnering Day wurden die 14 besten Innovationen im Rahmen von 5 Minuten Pitches vorgestellt. Herbert Pock überreichte Gisbert Mayr (ICT - Innovation in Clinical Trials) den „AUSTIN’s Business Award sponsored by AUSTIN Pock + Partners“. Georg Bauer zeichnete Jan Hesse (CBL - Center for Advanced Bioanalysis) mit dem „STRATEC’s High Potential R&D Award sponsored by STRATEC Consumables GmbH“ aus.

Experten motivieren zu innovativen Ideen
Vier namhafte Experten: Sara Matt-Leubner (Leiterin der Transferstelle Wissenschaft - Wirtschaft - Gesellschaft der Universität Innsbruck), Jama Nateqi (Cofounder und CEO, Symptoma), Martin Kaltenbrunner (Interface Culture Lab, Kunstuniversität Linz) und Gerhard Steiner (Innovation & Information Management, Greiner Technology & Innovation) diskutierten mit Moderator Daniel Cronin (Moderator der PULS 4 StartUp-Show „2 Minuten 2 Millionen“, „Co-Founder der Plattform „AustrianStartups“ und Moderator des Pioneers Festivals) über branchenübergreifende Chancen und Möglichkeiten für innovative Ideen.

Einblicke in eine außergewöhnliche Laufbahn
In seiner emotionalen Keynote gewährte der Paralympics Champion Christoph Etzlstorfer Einblick in seine außergewöhnliche Laufbahn und zeigte dem Publikum spannende Lösungsansätze für ein besseres und positiveres Leben.



Die Organisatoren

In diesem Jahr holte die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria über die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters (MTC), die Initiative Smart Plastics des Kunststoff-Clusters und über das Enterprise Europe Network (EEN) gemeinsam mit dem Wissenstransferzentrum West (WTZ West) den Partnering Day 2016 erstmals nach Linz. Weiters besteht zum Partnering Day 2016 eine Kooperation mit Land OÖ und WKOÖ – denn zeitgleich fand der Exporttag unter dem Motto „Zukunft Export“ im Palais Kaufmännischer Verein statt.

Über die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters
Mit der Initiative „MedTech.Transfer – business meets research“ hat es sich der MTC zum Ziel gesetzt, Wirtschaft und Wissenschaft in der Medizintechnik zu vernetzen und dadurch den MedTech-Standort Oberösterreich langfristig auszubauen und zu stärken. Die Initiative MedTech.Transfer (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) führt Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Medizintechnik zusammen und unterstützt bei der Initiierung und Umsetzung gemeinsamer Projekte im breiten Themengebiet der Medizintechnik. www.medtech-transfer.at

Über die Initiative Smart Plastics (ISP)
Smart Plastics, sogenannte intelligente Kunststoffe, verbinden die drei Schlüsselkompetenzen Elektronik, Kunststofftechnik und Design zu einem der bedeutendsten Gestaltungsmittel unserer Zeit. Im seit 2014 laufenden FFG-Projekt „3D-Molded Electro Optical Device (3D-MEOD)“ wird beispielsweise eine nahtlose und interaktive „Bedienkonsole der Zukunft“ mit transparenten, plastisch verformbaren Funktionskomponenten für Elektronik, Sensorik und Beleuchtung entwickelt. www.smart-plastics.com

Über die Initiative WTZ-West
Das Wissenstransferzentrum West ist das größte Kompetenzzentrum für akademischen Wissens- und Technologietransfer West-Österreichs. Unter dem Dach des WTZ West arbeiten sechs führende Universitäten und ihre assoziierten Partner gemeinsam daran, neue Wissenshorizonte zu schaffen, Potentiale zu bündeln und das Thema Forschung verstärkt in den Vordergrund zu stellen. Das BMWfW und die AWS unterstützen als Fördergeber diese Initiative. www.wtz-west.at

Über das Enterprise Europe Network (EEN)
Mit mehr als 600 Partnerorganisationen in über 60 Ländern und mehr als 3.000 Experten ist das Enterprise Europe Network (EEN) das größte Service-Netzwerk der Welt. Jährlich organisiert das Netzwerk rund 500 Kooperationsveranstaltungen und bietet damit ein erfolgreiches Veranstaltungsformat, um Unternehmen und Forscher international zu vernetzen. www.een.at


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Business Upper-Austria
Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Telefon: +43 732 79810 – 5158
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Neue oö. Initiative treibt Digitalisierung in der Medizintechnik voran

Eröffnungs.Talk
V.l. Im Eröffnungstalk sprachen Willibald Salomon (CGM Clinical Österreich), Michael Farthofer (CCS Akatech) und Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl mit Andreas Wögerer (MTC) über die digitalisierte Medizintechnik. © Business Upper Austria / Florian Voggeneder
Keynote Roland Rott
Roland Rott mit seinem Vortrag zu „how GE is driving the transformation“ © Business Upper Austria / Florian Voggeneder
TeilnehmerInnen und Kooperationspartner tauschten sich intensiv aus. © Business Upper Austria / Florian Voggeneder
Die IDM wurde beim Kick-Off vorgestellt. V.l.n.r. Christian Altmann, Andreas Wögerer, Nora Mack, Robert Stubenrauch, Michael Lettner - IDM-Team der Business Upper Austria. © Business Upper Austria / Florian Voggeneder

14.10.2016

Bei der Auftaktveranstaltung „DIGITAL MEDTECH – be inspired!“ am 13. Oktober im Ars Electronica Center in Linz stellten der Medizintechnik- und IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria erstmals die Initiative Digital MedTech (IDM) vor. Die Initiative vernetzt Medizintechnik- und IT-Unternehmen, um neue Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle in der Medizintechnik zu schaffen. Konkret werden Unternehmen auf ihrem Weg zum digitalen Medizinprodukt unterstützt.

Bei der Veranstaltung sprachen Pioniere auf dem Gebiet der digitalen Medizintechnik- und IT-Experten aus Österreich über die immensen Chancen und Möglichkeiten von Digitalisierung in der Medizintechnik. 

Im Eröffnungstalk sprachen Wirtschaftslandesrat Michael Strugl, Michael Farthofer (Consultant und Gesellschafter CCS Akatech, Beiratssprecher Medizintechnik-Cluster) und Willibald Salomon (CEO CGM Clinical Österreich, Beiratssprecher IT-Cluster) über die Wichtigkeit der Interdisziplinarität - der Vernetzung von IT- und Medizintechnik-Unternehmen, um die Medizintechnik in Oberösterreich weiterzuentwickeln.

Anschließend präsentierten die Projektmanager Andreas Wögerer (Medizintechnik-Cluster) und Michael Lettner (IT-Cluster) die Initiative Digital MedTech mit den Aktivitäten für das Jahr 2017. Die Initiative startet am 2. Februar 2017 mit einem Workshop zur Ideen- und Kooperationsfindung unter dem Titel „Innovation Day – creating ideas“. Im Mai geht es mit Partnerunternehmen auf eine 2-Tages-Reise nach Erlangen. Geplant sind eine Besichtigung von Siemens Healthcare und ein gemeinsamer Workshop mit dem Medical Valley EMN e.V.

Nach dem zweiten Innovation Day am Kepler Universitätsklinikum im Juni, startet die Initiative am 21. September 2017 erstmals exklusive Expertensprechstunden zum Thema „Digitalisierung in der Medizintechnik“. Vier IT- und Medizintechnik-Experten stehen etablierten Unternehmen, Start-ups und Ein- bzw. Umsteigern in die digitalisierte Medizintechnik je eine Stunde fachlich für Fragen zur Verfügung Die DIGITAL MEDTECH, die größte Fachveranstaltung der Initiative, findet als Jahreshighlight am 30. November 2017 statt.

Revolution in der Medizintechnik bahnt sich an
Die Experten Michael Farthofer (Consultant und Gesellschafter CCS Akatech, Beiratssprecher MTC), Willibald Salomon (CEO CGM Clinical Österreich, Beiratssprecher ITC), Roland Rott (General Manager Women´s Health Ultrasound & IT, GE Healthcare), Stefan Sauermann (Studiengangsleitung Biomedical Engineering Services, FH Technikum Wien), Christoph Bauchinger (CIO Oö. Gesundheits- und Spitals-AG) und Stephan Famler (Technikkoordinator Oö. Gesundheits- und Spitals-AG) demonstrierten, mit welchen rasanten Schritten wir uns auf die digitalisierte Medizintechnik zubewegen. Roland Rott betonte, dass sich eine Revolution in der Medizintechnik anbahnt. Verantwortlich für eine digitalisierte Medizintechnik sind unter anderem sinkende Budgets, ein Generationenwechsel und die vorhandene moderne Technologie. In der Medizintechnik ergeben sich somit große Chancen für Neueinsteiger und massive Kompetenzerweiterungen für etablierte Medizintechnik-Unternehmen.

Die digitalisierte Zukunft der Bildgebung bestaunen
In drei Best Practice Beispielen präsentierten Medizintechnik- und IT-Unternehmen sowie Institutionen neue Chancen und disruptive Ansätze am Medizintechnik-Markt. Franz Fellner (Zentrale Radiologie, Kepler Universitätsklinikum, Med Campus III.) und Klaus Engel (Principal Key Expert Visualization, Siemens Healthcare) stellten unter dem Titel „Medical Imaging goes to the Movies – the Future of Visualization“ die Revolution in der Bildgebung in der Medizintechnik und die daraus ungeahnten Möglichkeiten für Mediziner und Patienten vor. „Cinematic Rendering“ nennt sich die neu entwickelte Software von Siemens Healthcare mit der medizinische Bilddaten aus CT und MRT fotorealistisch dreidimensional visualisiert werden. Die Software ist bald auf dem Medizintechnik-Markt und soll zukünftig bessere Diagnosen ermöglichen, die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten erleichtern und beispielsweise Chirurgen bei der Einschätzung von Distanzen und Größenverhältnissen unterstützen.

Prof. Franz Fellner (Zentrale Radiologie, Kepler Universitätsklinikum, Med Campus III.) nutzt die neue Software bereits in der Praxis und hält seine Basisanatomie-Vorlesungen für Studenten bereits im Deep Space. Die Visualisierungen von Franz Fellner und Klaus Engel waren anschließend für alle TeilnehmerInnen im Deep Space 8K des AEC zu bestaunen.


Über die Initiative Digital MedTech (IDM) des Medizintechnik- & IT-Clusters
Mit der Initiative „Digital MedTech (IDM)“ haben sich der Medizintechnik-Cluster (MTC) und der IT-Cluster (ITC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria zum Ziel gesetzt, Gesundheitseinrichtungen, Medizintechnik- und IT-Unternehmen zu vernetzen, damit neue Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen. Die Initiative Digital MedTech begleitet seine Partnerunternehmen auf ihrem Weg zum digitalen Medizinprodukt. Die Maßnahmen erstrecken sich u.a. von der Unterstützung bei der Ideenfindung über eine gemeinsame Projektentwicklung bis hin zur Planung und Umsetzung von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen.
www.digital-medtech.at

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regularien).
www.medizintechnik-cluster.at


Medien-Kontakt & Nähere Informationen
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Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at

 

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Das war das 13. Linzer Forum Medizintechnik: Strengere Vorschriften sollen Patienten und Ärzte vor technischen Fehlern in Medizinprodukten schützen

MTC als Moderation
Der MTC war mit DI (FH) Andreas Wögerer als Co-Moderation vor Ort dabei. © FH OÖ
Das Auditorium des 13. Linzer Forum Medizintechnik © FH OÖ
Verleihung des GSM-Awards: 1. Preis ging an Astrid Höller für ihre herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeit am Studiengang Medizintechnik der FH Oberösterreich © FH OÖ

11.10.2016

Wie gehen Patienten sicher, dass eine Hüftprothese nicht durch eigene Körpersubstanzen Schaden nimmt? Woher nehmen behandelnde Ärzte die Gewissheit, nicht selbst einer zu hohen Strahlenbelastung durch Bestrahlungsgeräte ausgesetzt zu sein? Verbesserte Verfahren für den Nachweis der technischen Sicherheit und der medizinischen Wirksamkeit sollen Medizinprodukte künftig noch sicherer machen. Am Linzer Forum Medizintechnik der FH Oberösterreich wurden Branchenvertreter von Experten der Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft über die aktuellen Reformen dazu informiert.

Wolfgang Ecker, eben in den Ruhestand getretener Ministerialrat des Gesundheitsministeriums und Honorarprofessor der FH Oberösterreich, hat auf Ebene der EU die aktuellen rechtlichen Änderungen bei der Zulassung von Medizinprodukten noch mit verhandelt. Aus erster Hand erfuhren die Gäste aus Medizintechnikfirmen sowie Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen, worauf es in Zukunft ankommt, bevor neue Medizinprodukte entwickelt und auf den Markt gebracht werden können.

Ethikkommission prüft medizinische Aspekte
Aufgrund der spezifischen Anforderungen stehen technisch und normenrechtlich qualifizierte Berater den Firmen zur Seite. Dr. Michael Ring und Mag. Andreas Raffeiner gaben den TeilnehmerInnen etwa Einblicke darüber, welche Hürden ein Medizinprodukt auf seinem Weg vom Entwicklungslabor bis hin zur Hand des anwendenden Arztes überwinden muss. Die medizinischen Aspekte neuer Medizinprodukte werden von Ethikkommissionen geprüft. Primar Dr. Herbert Stekel vom Kepler Universitätsklinikum Linz vertrat beim Forum Medizintechnik die für Oberösterreich eingerichtete Kommission. Besonders widmete er sich der Klinischen Prüfung, die das strengste Instrument im Zulassungsverfahren darstellt. Er schilderte dabei anschaulich, wie die Diskussionen zwischen Medizinern, Juristen und Patientenvertretern in diesem Gremium aussehen.

„GSM-Award“ für wissenschaftliche Abschlussarbeiten
Neben den inhaltlichen Aspekten zeichneten Ing. Lukas Dolesch und sein in Wien ansässiges Medizintechnikunternehmen GSM wiederholt hervorragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten von Medizintechnik-Studierenden aus. Der 1. Preis ging an Astrid Höller für ihre Arbeit im Bereich der photoakustischen Mikroskopie. Außerdem wurden Simon Höglinger und Silke Stockhammer geehrt.

 

 

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Initiative MedTech.Transfer des MTC bei BMT 2016 – Dreiländertagung in Basel

Gemeinschaftsstand
Gemeinschaftsstand bei der BMT 2016 - Dreiländertagung © Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
Gemeinschaftsstand bei der BMT 2016 - Dreiländertagung. V.l.n.r: Christian Baumgartner, TU Graz, Petra Stöckl, Standortagentur Tirol, Winfried Meier, ÖGMBT, Hans-Peter Huber, Medizintechnik-Cluster © Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
Postersessions
Postersessions der Dreiländertagung © Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
Begrüßung BMT
Begrüßung bei der BMT 2016 - Dreiländertagung © Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

07.10.2016

Von 4. - 6. Oktober fand die Dreiländertagung BMT 2016 der österreichischen, deutschen und schweizerischen Gesellschaften für Biomedizinische Technik im Congress Center Basel in der Schweiz statt. Auch der Medizintechnik-Cluster (MTC) war mit der "Initiative MedTech.Transfer - business meets research" am Gemeinschaftsstand mit der Standortagentur Tirol vertreten. Durch diese aktive Präsenz konnte ein direkter Zugang zum oberösterreichischen MedTech-Netzwerk für interessierte BesucherInnen gewährleistet werden.

Die Tagung, die alle 3 Jahre als gemeinsames Event der BMT-DACH-Gesellschaften stattfindet, bot den TeilnehmerInnen einen Überblick über aktuelle Themen der biomedizinischen Technik in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Insgesamt waren, bei dem erstmal auf Englisch abgehaltenen Event, mehr als 400 Teilnehmer aus internationalen F&E-Einrichtungen und Unternehmen vertreten. Verschiedene Themen-Workshops, Vorträge und Poster-Sessions bildeten die Basis für Diskussionen und einen intensiven Wissensaustausch zwischen Forschern, Unternehmen und Medizinern.


Wie bringt Additive Fertigung die Medizintechnik voran?

Add+it Workshop
Hans-Peter Huber (Projektmanager Medizintechnik-Cluster & Initiative MedTech.Transfer) diskutierte mit TeilnehmerInnen der Session zum Thema Additive Fertigung in der Medizintechnik. © PROFACTOR
Add+it Workshop
3D-gedrucktes Herz von HARATECH © PROFACTOR
Add+it Workshop
Ute Schäfer (Medizinische Universität Graz) stellte die sogenannten PEEK Implantate aus Hochleistungskunststoffen vor. © PROFACTOR

04.10.2016

Ende September drehte sich im Museum Arbeitswelt Steyr alles um Additive Herstellungsverfahren (3D-Druck). Das von Profactor und der JKU (Institute of Polymer Product Engineering) veranstaltete Symposium Add+it 2016 bot einen perfekten Mix aus Wissenschaft und Wirtschaft. Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria richtete gemeinsam mit der Oö. Zukunftsakademie den Workshop „Additive Manufacturing for medical applications“ aus. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsergebnisse ebenso wie der intensive Gedankenaustausch zwischen den TeilnehmerInnen.

Die Basis des vom Medizintechnik-Cluster geleiteten interaktiven Workshops bildeten Kurzvorträge von Fachexperten aus dem MedTech-Bereich: Die Belgierin Christine Kinet (3D-Side) sprach darüber, wie man die Qualität der Patientenversorgung im Bereich der OP-Planung mithilfe von 3D-Technologien steigern kann. Die beiden Experten Prof. Ute Schäfer (Medizinische Universität Graz, Universitätsklinik für Neurochirurgie) und Thomas Janics (Hage Sondermaschinenbau) stellten sogenannte PEEK Implantate aus Hochleistungskunststoffen vor, die während einer Operation direkt 3D-gedruckt und dem Patienten implantiert werden können. PEEK Implantate sind die zukunftsweisende Alternative zu oftmals schwerverträglichen Titan-Implantaten im Körper. Im letzten Vortrag von Raimund Kleiser (Kepler Universitätsklinikum Linz, Neuromed Campus) wurden die Chancen der additiven Fertigung für dem Themenbereich „funktionelle Bildverarbeitung“ diskutiert.

Weitere Highlights bei der Add+it 2016:
• Zehn Plenarvorträge von international anerkannten Referenten (u.a. Julia Mergheim, LTM, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; Martin Friedrich , BMW Group, AMC; Prof. Dr. Judit Erzsébet Pongrácz, Department of Pharmaceutical Biotechnology, University of Pécs; Professor Tarek I. Zohdi, University of California)
• umfangreiche Möglichkeiten zur Vernetzung
• Industrieausstellung
• exklusives Symposium-Abendessen


Über die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters
Mit der Initiative „MedTech.Transfer – business meets research“ hat es sich der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria zum Ziel gesetzt, Wirtschaft und Wissenschaft in der Medizintechnik zu vernetzen und dadurch den MedTech-Standort Oberösterreich langfristig auszubauen und zu stärken. Die Initiative MedTech.Transfer (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) führt Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Medizintechnik zusammen und unterstützt bei der Initiierung und Umsetzung gemeinsamer Projekte im breiten Themengebiet der Medizintechnik.
www.medtech-transfer.at

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regularien).
www.medizintechnik-cluster.at

Über die Zukunftsakademie (ZAK)
Die Oö. Zukunftsakademie, gegründet 2011, ist ein Think Tank in der oberösterreichischen Landesverwaltung, dessen Aufgabe es ist, die Zukunftskompetenz und –verantwortung im Land Oberösterreich zu stärken. Sie gibt innovative Impulse, um zukünftige Chancen verstärkt zu nutzen, Risiken vorsorgend zu verringern und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung die gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilität sowie eine hohe umfassende Lebensqualität dauerhaft zu sichern. Die Oö. Zukunftsakademie befasst sich mit Aufgaben der langfristigen zukunftsorientierten Ausrichtung des Landes Oberösterreich.
www.ooe-zukunftsakademie.at

Über Profactor
PROFACTOR ist ein außeruniversitäres Forschungsunternehmen mit Standorten in Steyr und Wien. Das Unternehmen betreibt angewandte Produktionsforschung mit dem Fokus auf Industrielle Assistenzsysteme und additive (Mikro- /Nano-) Fertigung. Additive Fertigungsverfahren sind - ebenso wie Assistenzsysteme - ein Schlüssel zu einer wettbewerbsfähigen Produktion in kleinen Losgrößen und individualisierten Produkten. PROFACTOR widmet sich speziell der Kombination von additive Fertigung und der Funktionalisierung von Oberflächen, die für Bauteile qualitäts- und funktionsbestimmend sind.
www.profactor.at


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Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at

 

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Den täglichen Wahnsinn gesund meistern - mit neuem Online-Coaching Programm

Hands Up
Die Siegerhaltung verändert durch eine positive äußere Haltung auch Denkmuster © sanare
8 Säulen der Resilienz
8 Säulen der Resilienz werden analysiert und durch individuelles Coaching und Training maßgeschneidert gestärkt. © sanare

27.09.2016

Mental und psychisch gesund zu sein, das wünschen sich viele Menschen. Mit dem Online-Coaching Programm „sanare“ kann der Wunsch wahr werden: im Umgang mit Stress, Erschöpfung und gesundheitlichen Belastungen unterstützen Resilienz-Trainings und die neu entwickelte Online-Plattform www.sanare-solutions.com mit Checks, Übungsanleitungen und Trainingsplänen. Vorrangig richtet sich „sanare“ an Unternehmen und ihre MitarbeiterInnen der Generation 40+. Die treibenden Kräfte hinter der Entwicklung sind die oö. Unternehmen VAMOS! und The Brain Company, das Büro für Regional- und Sozialplanung sowie die Spezialistin für Stressmanagement und Resilienz-Aufbau Dr.in Elisabeth Zechmeister. Umgesetzt wurde sanare im Rahmen eines Cluster-Kooperationsprojektes des Medizintechnik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

Das Online-Coaching Programm sanare ist seit knapp 6 Monaten online und wurde in der Pilotphase von knapp 250 Usern, hauptsächlich aus der Generation 40+ genutzt und optimiert. Die User entwickeln nach dem 8 Säulen-Resilienzmodell von sanare (Themen sind Achtsamkeit, Verbundenheit, Lösungsorientierung, Grenzen setzen, Ressourcenbalance, wertschätzende Haltung, Akzeptanz, Eigenverantwortung) ihr individuelles Programm für mentales und psychisches Wohlbefinden. Resilienz ist die psychische Widerstandskraft also die Fähigkeit, Belastungen und Herausforderungen gut zu bewältigen und daran sogar noch zu wachsen.

Täglich 15 Minuten ‚Zeit nur für mich‘ zur Erhaltung der Gesundheit
Die steigenden Anforderungen an Mobilität, Flexibilität und Leistungsbereitschaft belasten vor allem das psychische und physische Wohlbefinden sowohl im Privat- als auch im Berufsleben. Das „Blended Learning“ Angebot von sanare (Resilienz-Training in Kombination mit der Online-Coaching Plattform) bietet MitarbeiterInnen von Unternehmen/Institutionen aber auch Privatpersonen das nötige Wissen und Übungen, um rechtzeitig Burnout und psychischen Krankheiten etc. vorzubeugen.

Was ist zu tun?
Die TeilnehmerInnen melden sich via E-Mail-Adresse auf der Coaching-Website www.sanare-solutions.com an und testen in einem ersten Check die eigene Ausprägung ihrer Resilienz. Ein Motivationsmuster-Check ergänzt die Auswertung und man erhält das persönliche Coaching-Programm von sanare. In Blöcken von 21 Tagen hat man die Möglichkeit seine Säulen auch vom Smartphone aus zu bearbeiten. Je nach individuellem Motivationsmuster trainiert man nach einem empfohlenen Trainingsplan oder wählt die Übungen und das Trainingstempo selbst aus. Die TeilnehmerInnen formulieren ihre persönlichen Trainingsziele und werden auf Wunsch auch per Mail an das Training erinnert.

Die Online-Trainingsmodule bestehen aus Videoclips, Audiofiles, geführten Entspannungs- und Mentalübungen, Reflexionen und Lesetexten. Da Wohlbefinden im Kopf beginnt, werden neue Denkhaltungen und positive Gewohnheitsmuster aufgebaut, die TeilnehmerInnen entwickeln einen gesunden Lebensstil und bauen ihre Resilienz-Ressourcen zur erfolgreichen Stressbewältigung auf.

„Die teilnehmenden MitarbeiterInnen reflektieren sich nach dem sanare-Resilienztraining häufiger. Sie reagieren sowohl in beruflichen, wie auch in privaten Stress-Situationen nicht mehr mit Härte oder Starre, sondern flexibel und lösungsorientiert. Sie erleben das sanare Resilienztraining mit dem online Coaching Programm als persönliche Bereicherung und Wertschätzung seitens des Unternehmens – und das freut mich als Geschäftsführer natürlich ganz besonders.“, so Dir. Aribert Wendzel, MSc, Gepflegt Wohnen Hart bei Graz GmbH.

Die Blended Learning Spezialisten von sanare können in ihren Trainingsgruppen innerhalb von vier Monaten das subjektive Stresserleben regelmäßig um über 30 % senken, was massiv zu einer entspannteren Arbeitsatmosphäre und geringeren Fehlzeiten und Krankenständen beitragen kann.

sanare bald in Deutschland zertifiziert
Das Produkt sanare wird gerade in Deutschland zertifiziert und soll das „Prüfsiegel Prävention“ erhalten. In Österreich gibt es derzeit noch keine vergleichbaren gesetzlichen Normen für die Qualität von Präventionsprogrammen. Zukünftig soll sanare vor allem auch jüngere Generationen ansprechen. Denn um nachhaltig hohe Leistungen zu bringen und die Gesundheit zu erhalten, sollten Menschen frühzeitig und preiswert ihre Resilienz trainieren statt später aufwändig Krankheiten zu heilen. sanare sucht auch Lizenznehmer, die den Blended Learning Ansatz im betrieblichen Gesundheitsmanagement erfolgreich umzusetzen und wird im November das Modell in einer internationalen Resilienzkonferenz in Portugal vorstellen.



Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf drei Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regularien). www.medizintechnik-cluster.at



Medien-Kontakt
Melanie Sipos
Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
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Revolutionäre Therapie für Schlaganfall-Patienten made in OÖ

Live-Demo im neuen Zentrum für Neurotechnologie von g.tec in Schiedlberg (v. l.): Bgm. NR-Abg. Johann Singer, g.tec-Chef Dr. Christoph Guger ,Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Physiotherapeutin Manuela Zehetner, BSc, mit Testperson Woosang Cho
Live-Demo im neuen Zentrum für Neurotechnologie von g.tec in Schiedlberg (v. l.): Bgm. NR-Abg. Johann Singer, g.tec-Chef Dr. Christoph Guger ,Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Physiotherapeutin Manuela Zehetner, BSc, mit Testperson Woosang Cho.; Foto: g.tec/Abdruck

19.09.2016

Rund alle 20 Minuten erleidet jemand in Österreich einen Schlaganfall – mehr als 24.000 Menschen sind so jedes Jahr betroffen. Vor diesem Hintergrund hat das oö. Unternehmen g.tec mit Sitz in Schiedlberg (Bez. Steyr-Land) eine revolutionäre Schlaganfalltherapie entwickelt, die völlig neue Wege geht: Sie arbeitet mit der Kraft der Gedanken und kombiniert drei Rehabilitations-Methoden.

Mit der Eröffnung des Zentrums für Neurotechnologie am Firmensitz in Schiedlberg etabliert g.tec ein Kompetenzzentrum für Schlaganfall-Rehabilitation, das Therapie, Forschung und Schulung unter einem Dach vereint. Das Projekt wurde von Business Upper Austria begleitet und beraten und durch die Förderung H2020 unterstützt. 

Bildung-Forschung-Wirtschaft – an dieser Innovationskette orientiert sich die strategische Wirtschafts- und Forschungspolitik Oberösterreichs in ihrem Programm „Innovatives OÖ 2020“. Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in die Wirtschaft zu übertragen ist dabei einer der wichtigsten Faktoren, um die Innovationspotenziale des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich zu heben.

 

Neue Initiative Digital MedTech
Zu bereits existierenden clusterübergreifenden Themen Connected Mobility, Leichtbau, Smart Plastics und Generative Fertigung gesellt sich in Kürze ein neues, das zwei hoch spannende und dynamische Branchen vernetzt: die Initiative Digital MedTech (IDM). Wie das Beispiel g.tec eindrucksvoll zeigt, öffnen sich durch die Digitalisierung der Medizintechnik viele neue Chancen für innovative Produkte und Dienstleistungen. Um die Unternehmen dabei zu unterstützen, diese neuen Chancen zu nutzen, starten der Medizintechnik-Cluster und der IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria gemeinsam die IDM.

Im Zentrum der Initiative steht die Kooperation von IT- und Medizintechnik-Unternehmen. Im Rahmen der Initiative werden die Partnerunternehmen auf deren Weg zum digitalen Medizinprodukt begleitet. Weiters werden auch österreichische Gesundheitseinrichtungen angesprochen. Diese stehen durch einen hohen Verwaltungsaufwand, komplexe Anforderungen im medizinischen Bereich, Herausforderungen bei der Pflege und steigendem Kostendruck vor großen Hürden. Die IDM soll hier Abhilfe schaffen, indem durch Kooperationen neue Ideen und Projekte im Bereich der Gesundheitseinrichtungen entstehen sollen.

 

1,9 Millionen Euro EU-Förderungen unterstützen Produktentwicklung
recoveriX wird durch die Förderschiene „Horizon 2020 SME Instrument - Phase 2“ von 2016 bis 2018 mit 1,9 Mio. Euro gefördert. Dieses Programm unterstützt wachsende KMU, innovative Ideen weiterzuentwickeln und auf den Markt zu bringen.

Zusätzlich unterstützt die Europäische Kommission erfolgreiche Einreicher im Rahmen eines Key Account Managements (KAM) mit verschiedenen Services. Business Upper Austria als zuständiger Ansprechpartner identifizierte für g.tec einen geeigneten, international tätigen Coach für die begleitende Umsetzung des Projektes beim Markteintritt. Das Unternehmen, das bisher hauptsächlich Universitäten und andere Forschungseinrichtungen als Kunden hatte, will mit seiner neuesten Entwicklung nun einen viel breiteren Markt erobern und bekommt dabei professionelle Unterstützung.


Beratung bei Forschungs- und Innovationsförderungen durch Business Upper Austria
Die oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria begleitet und berät Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Abwicklung von Innovationsprojekten. Die Experten/innen unterstützen kompetent und umfassend im gesamten Innovationsprozess: bei der Auswahl und Beantragung von Forschungs- und Innovationsförderungen, bei der Projektentwicklung, beim Finden von geeigneten Kooperationspartnern und dem Umgang mit Schutzrechten. Die Zusammenarbeit zwischen g.tec und Business Upper Austria ist auch ein Beispiel dafür, wie Unternehmen umfassend und langfristig bei ihrem Weg zur Innovationsführerschaft begleitet werden. g.tec hat mit Unterstützung der oö. Wirtschaftsagentur unter anderem an den regionalen Förderprogrammen „InnovationsassistentInnen/BeraterInnen für KMU“ und „easy2research“ und am H2020-Programm erfolgreich teilgenommen.

  

Nähere Details zu dem Projekt finden Sie in der Presseunterlage. 


Chancen von IT in der Medizintechnik

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© Fon_nongkran & Hilch/shutterstock
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© Mascha Tace/shutterstock

06.09.2016

Die Digitalisierung der Medizintechnik eröffnet vielen Unternehmen neue Möglichkeiten. Medizintechnik- und IT-Unternehmen können durch die Bündelung von Kernkompetenzen neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entwickeln. Den Grundstein dafür legt der Medizintechnik-Cluster (MTC) gemeinsam mit dem IT-Cluster (ITC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria mit der Gründung der Initiative Digital MedTech (IDM). Die Auftaktveranstaltung „DIGITAL MEDTECH – be inspired“ am 13. Oktober 2016 im Ars Electronica Center in Linz widmet sich den immensen Chancen, die eine Digitalisierung der Medizintechnik mit sich bringt.

Von „Smart Home“ bis hin zum autonom fahrenden Auto – die voranschreitende Vernetzung und Digitalisierung ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch in der Medizintechnik treiben vernetzende und digitale Technologien Innovationen voran. Verantwortlich dafür sind neben der fortschreitenden Digitalisierung, eine alternde Gesellschaft und das hohe Qualitätsverständnis in der gesundheitlichen Versorgung sowie der zunehmend steigende Kostendruck.

MedTech- und IT-Branche verbinden und Neues schaffen
Den Grundstein für eine erfolgreiche zukunftsträchtige Vernetzung legt der Medizintechnik-Cluster gemeinsam mit dem IT-Cluster durch die Initiative Digital MedTech (IDM). Im Rahmen der Initiative werden die Partnerunternehmen auf deren Weg zum digitalen Medizinprodukt begleitet. Die Maßnahmen erstrecken sich u.a. von der Unterstützung bei der Ideenfindung und gemeinsamen Projektentwicklung über internationale Vernetzungsaktivitäten bis hin zur Planung und Umsetzung von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen.

Experten demonstrieren Wissen beim Auftakt der IDM
Bei der Auftaktveranstaltung „DIGITAL MEDTECH – be inspired“ am 13. Oktober 2016 im Ars Electronica Center in Linz stellen die beiden Projektmanager der Initiative Andreas Wögerer (Projektmanager Medizintechnik-Cluster) und Michael Lettner (Projektmanager IT-Cluster) die Aktivitäten der Initiative für das Jahr 2017 vor.

Digitale Medizintechnik-Pioniere und IT-Experten wie Michael Farthofer (Consultant und Gesellschafter CCS Akatech, Beiratssprecher MTC), Willibald Salomon (CEO CGM Clinical Österreich, Beiratssprecher ITC), Roland Rott (General Manager Women´s Health Ultrasound & IT, GE Healthcare), Stefan Sauermann (Studiengangsleitung Biomedical Engineering Services, FH Technikum Wien), Christoph Bauchinger (CIO Oö. Gesundheits- und Spitals-AG) und Stephan Famler (Technikkoordinator Oö. Gesundheits- und Spitals-AG) demonstieren, mit welchen rasanten Schritten wir uns auf die digitalisierte Medizintechnik zubewegen.

Welche Wege man bestreiten muss, um mit disruptiven Ansätzen neue Chancen auf diesem Markt zu haben, zeigen drei Best Practice Beispiele:
• TourGuide - Personalisierte Medizin durch ein Navigationssystem für die Erfassung und Analyse großer, komplexer Datenmengen David Fuchs (Oberarzt Hämatologie und Onkologie, Kepler Universitätsklinikum, Med Campus III.) und Marc Streit (Institute of Computer Graphics, Johannes Kepler Universität)
• Optimierung von Algorithmen zur Zellanalyse am Beispiel „Trombotherm“ Christian Gabriel (Gabriel.Science, Ludwig Boltzmann Institut für experimentelle & klinische Traumatologie) und Michael Aspetsberger (Catalysts)
• Medical Imaging goes to the Movies – the Future of Visualization Franz Fellner (Zentrale Radiologie, Kepler Universitätsklinikum, Med Campus III.) und Klaus Engel (Principal Key Expert Visualization, Siemens Healthcare)

Unter dem Motto „creating ideas – innovating together – transforming medtech“ können die Teilnehmer im Anschluss an die Vorträge mit den Experten in Kontakt treten und erste Kooperationsmöglichkeiten ausloten. Mögliche Projektideen werden zukünftig unter dem Dach der Initiative Digital MedTech zusammengeführt, bearbeitet und umgesetzt.

Ab 16.10 Uhr sind alle Teilnehmer eingeladen das „Universum Mensch“ – 3D-Patienten-Modell zur zukünftigen Vorbereitung von Chirurgen auf Operationen durch Prof. Dr. Franz Fellner (Leiter des Instituts für zentrale Radiologie am Kepler Universitätsklinikum) im Deep Space 8K des AEC zu bestaunen.

Über die Initiative Digital MedTech (IDM) des Medizintechnik- & IT-Clusters
Mit der Initiative „Digital MedTech (IDM)“ haben sich der Medizintechnik-Cluster und der IT-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria zum Ziel gesetzt, Gesundheitseinrichtungen, Medizintechnik- und IT-Unternehmen zu vernetzen, damit neue Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen. Die Initiative Digital MedTech begleitet seine Partnerunternehmen auf ihrem Weg zum digitalen Medizinprodukt. Die Maßnahmen erstrecken sich u.a. von der Unterstützung bei der Ideenfindung über eine gemeinsame Projektentwicklung bis hin zur Planung und Umsetzung von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen.
www.digital-medtech.at


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Unternehmerreise Medizintechnik, Telemedizin und Pflege

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01.09.2016

Der demografische Wandel ist - wie in vielen EU-Ländern - in Belgien eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Gesundheitsbranche. Zudem bieten der eHealth-Bereich sowie die Medizintechnik in Belgien neue Möglichkeiten des Absatzes für ausländische Unternehmen. Hervorragende Chancen bestehenaktuell besonders für Unternehmen aus der Rehabilitationstechnik, der Orthopädie und dem Themenfeld "Pflege zu Hause". 

Von der belgischen Regierung wird in den kommenden Jahren zudem die Einführung telemedizinischer und telematischer Anwendungen intensiv unterstützt. Daher ergeben sich für Anbieter von Lösungen im Bereichder Informations- und Kommunikationstechnologien derzeit gute Möglichkeiten für eigene Produkte und Dienstleistungen.

Hinsichtlich der medizintechnischen Produkte ist der belgische Markt hochinteressant für innovative Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen. Allein 2014 stiegen die Medizintechnikimporte um 14 % und das Marktvolumen stieg um 4 % auf rund 4 Mrd. Euro.

Nicht zuletzt ist Belgien aufgrund seiner geografischen Nähe ein interessanter Absatzmarkt für NRW-Unternehmen.

Die Unternehmerreise bietet Ihnen die Gelegenheit, den flämischen Gesundheitsminister und lokale Clusterbeim Netzwerkdinner persönlich zu treffen. Wir unterstützen Sie außerdem bei der Kooperationspartnersuche mit individuell organisierten B2B-Gesprächen auf der Messe. Nutzen Sie die Reise vom 27. – 28. September 2016 mit all ihren Netzwerkmöglichkeiten, um sich dieses Marktpotential zu erschließen!

Zielgruppen
Die Unternehmerreise richtet sich insbesondere an Unternehmen aus den Gebieten:

• Krankenhaus und Pflegebedarf
• Krankenhausausstattung, Möbel und medizinische Hilfsmittel
• IT-Lösungen für medizinische Anwendungen, Telemedizin und Telematik im Gesundheitswesen
• Hilfsmittel zur Arbeitserleichterung im Pflegebereich
• Ingenieurleistungen und Produkte für bauliche Lösungen

Organisationskosten
Der Preis für die Teilnahme an der Unternehmerreise Belgien beträgt 200,00 Euro (zzgl. MwSt.). Für eine zweite Person aus einem Unternehmen beträgt der Teilnahmepreis 100,00 Euro (zzgl. MwSt.). Hierin enthalten sind u. a. die Kosten für die gezielte Vertriebspartnervermittlung sowie die Teilnahme am Fachprogramm.

Die Kosten für An- und Abreise sowie Unterkunft trägt jeder Teilnehmer selbst.

Es gelten die AGB der NRW.International GmbH, die unter www.nrw-international.de/agb hinterlegt sind, in der jeweils aktuellen Fassung. Die Rechnungserstellung erfolgt durch die NRW.International GmbH.

 

>> Nähere Informationen 

>> ANMELDUNG HIER

>> Anmeldeschluss ist der 12.09.2016


Die neue Sonderausgabe des MTC-connect ist da!

25.08.2016

Das Magazin der MedTech-Branche aus OÖ zum Thema MedTech.Transfer ist da!

Es freut uns, Ihnen die Sonderausgabe unseres Printmediums "MTC-connect" präsentieren zu dürfen! Die aktuelle Ausgabe (02/2016) widmet sich dem Thema "MedTech.Transfer" und stellt unter anderem die "Initiative MedTech.Transfer - business meets research" des Medizintechnik-Clusters vor.

Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des MTC-connect von konkreten Aktivitäten der Initiative & Aktivitäten der MTC-Partnerunternehmen zum Thema MedTech.Transfer.

Wenn auch Sie aktiver Partner der Initiative MedTech.Transfer - business meets research werden wollen, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf: medtech-transfer@biz-up.at 


>> MTC-CONNECT ZUM NACHLESEN








Mobiles Notrufsystem für den Ernstfall - Neue Generation des Notrufsystems „careCLICK“ entwickelt

Der careCLICK-Schalter funktioniert ohne Stromversorgung und ist daher überall einsetzbar. © X-Net Services GmbH
careCLICK Demokoffer © X-Net Services GmbH
careCLICK Team: Franz Neudorfhofer (ATV Elektronik GesmbH), Gerd Rosenauer (x-visions), Nikolaus Dürk, Katharina Kloiber und Carina Waidhofer (X-Net Services GmbH) © Werner Gaisbauer

19.08.2016

Im Rahmen eines Cluster-Kooperationsprojektes des Medizintechnik-Clusters wurde das neuartige Notrufsystem careCLICK® für die schnelle Erste Hilfe bei Notfallsituationen in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern entwickelt. Das Einzigartige daran: Die Notrufschalter selbst benötigen keinen Stromanschluss, Batterien oder Akkus, sondern basieren auf der Energy Harvesting Technologie. Die erforderliche Signalenergie wird allein durch die Betätigung eines Schalters erzeugt. careCLICK® ist somit als Notrufsystem zur Nachrüstung in Gebäuden gut geeignet. Die Linzer Firma X-Net Services und das Wittlinger Therapiezentrum (Tirol) brachten nun die zweite Generation mit zusätzlichen Funktionen auf den Markt. Alarme können jederzeit auf einem Smartphone oder Tablet abgerufen, eingesehen und bearbeitet werden. Durch die Erweiterung der batterie- & stromlosen Basisfunktion mit modernen mobilen Systemen ist nun der Hybrideinsatz für Notruf, als Anzeigesystem und für WLAN möglich.

Durch die Alarmierung über careCLICK® können in Notfallsituationen wie Stürzen oder Kreislaufbeschwerden in Toiletten, Bädern sowie in Wohn- und Schlafräumen von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigung, Leben gerettet werden. Auch der Einsatz von careCLICK® bei Privatpersonen ist möglich. Das Notrufsystem, das in einem Clusterkooperationsprojekt des Medizintechnik-Clusters entstanden ist, besteht aus beliebig vielen Notrufschaltern, auf denen durch Druck ein Alarm ausgelöst und das Signal ohne Zeitverzögerung über ein Netzwerk an den careCLICK® Server weitergeleitet wird. Jeder ausgelöste Alarm ist eindeutig einem Schalter und damit auch einem Raum in der Einrichtung zugeordnet. Bei Betätigung eines Schalters können gleichzeitig mehrere Aktionen ausgeführt werden: E-Mail-Benachrichtigung, Telefonanruf oder SMS-Nachricht an mehrere hinterlegte Nummern.

Fehlerfreier Einsatz von careCLICK® im Wittlinger Therapiezentrum
Nach der Serienreife Mitte 2013 wurde im Wittlinger Therapiezentrum in Tirol die erste careCLICK® Generation installiert, die seit 3 Jahren fehlerfrei in Betrieb ist. Die 2. Generation wurde 2014 installiert. Insgesamt sind derzeit 135 Schalter und 15 Sender (Gateways) in 2 Gebäuden im Einsatz und signalisierten alleine im 1. Halbjahr 2016 150 – 160 Alarme, wobei ein Schalter eine Lebensdauer von ca. 50.000 Betätigungen hat. „Dieses Produkt zeigt, wie wichtig innovative Ideen unserer Klein- und Mittelunternehmen für die Verbesserung des täglichen Lebens sind“, sagt Nora Mack, BSc MBA, Managerin des Medizintechnik-Clusters.

"Seit ca. 5 Jahren arbeiten wir in der Entwicklung eines Patienten-Notrufsystems mit der Fa. X-Net zusammen. Erstmals in Österreich wurde in einer Rehabilitationseinrichtung dieses Notrufsystem installiert. Das Notrufsystem wurde neu in 43 Zimmer installiert und im Zuge des Neubaus der Rehabilitationseinrichtung in 2015 auf 49 Zimmer erweitert. Die Notruf-Systeme der 1. und 2.Generation funktionieren reibungslos und werden auf die Handy der diensthabenden Ärzte und Schwestern und der Verwaltungsdirektion, wie auf fest installierte PC, weitergeleitet. Die Notrufzeiten werden gespeichert und sind jederzeit abruf- und einsichtbar.", so Dieter Wittlinger, Geschäftsführer des Wittlinger Therapiezentrums.

Einfache & kostengünstige Nutzung
Das Notrufsystem careCLICK® ist kostengünstig, umweltschonend und flexibel einsetzbar. Pakete gibt es bereits ab 600 Euro aufwärts. Die Montage erfordert keine baulichen Veränderungen an Bestandsgebäuden, da alle 3 Komponenten einfach montiert und in vorhandenen Systemen eingebaut werden können. Die Notrufschalter selbst benötigen weder einen Stromanschluss noch eine eigene Stromversorgung (wie Batterien oder Akkus), sondern basieren auf der Energy Harvesting Technologie. Die erforderliche Signalenergie wird allein durch die Betätigung eines Schalters erzeugt. careCLICK® ist somit als Notrufsystem zur Nachrüstung in Gebäuden gut geeignet. Wartungs- und Systemtests erfolgen mit Ausnahme der Schalter durch eine Software. Die montierten Notrufschalter sollten regelmäßig getestet werden, dies kann bei der täglichen Zimmerreinigung durchgeführt werden.

careCLICK auch als Patienten-WLAN-System
Neben der mobilen Funktion kamen noch 3 weitere Features dazu:
• Gateway (Sender) kann als sicheres Patienten-WLAN-System genutzt werden
• Gateway (Sender) kann an HDMI fähige Bildschirme angeschlossen werden und z.B. via Touch-Screen benutzt werden
• Gateway (Sender) ist Firewall und Router für Subnetzwerke
Die Funktionen können über eine VPN-Verbindung jederzeit erweitert und upgedatet werden.

Das Produkt soll zukünftig auch in weiteren Einrichtungen in Österreich und Deutschland eingesetzt werden – Gespräche laufen.

 

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regularien).
www.medizintechnik-cluster.at

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Dr. Heinz Brock, Kepler Universitätsklinikum über die Initiative MedTech.Transfer - business meets research

12.08.2016

Dr. Heinz Brock, MBA, MPH, MAS, Geschäftsführung für die Bereiche Medizin, Qualitätsmanagement, Informations- und Kommunikationstechnologie, Kepler Universitätsklinikum GmbH:

„Die Initiative MedTech.Transfer passt hervorragend zu einer der wesentlichen Gründungs-Ideen der Medizinischen Fakultät an der JKU Linz und des Kepler Universitätsklinikums, nämlich der Entwicklung eines „Medical Valley“. Die wachsende Zahl an Forschern sucht Anschluss an Unternehmen, die ihre wissenschaftlichen Projekte in marktfähige Produkte umsetzen können. Damit kann eine wechselseitige positive Rückkoppelung zwischen Forschung und Industrie entstehen, die Nutzen für die gesamte Region stiften soll.“

Nähere Informationen:www.kepleruniklinikum.at


Vergünstigt Beiträge im Sonder-Magazin "WIR in OÖ" - Gesundheit-Special buchen

02.08.2016

Medienpartnerschaft mit der Verlagsgruppe NEWS – anlässlich des Sonder-Magazins "WIR in OÖ" (Beilage im Profil, News, TV-Media) mit dem Special: Gesundheit/MedTech.IT - MTC-Partner können vergünstigt Inserat/Beitrag buchen.

 

Erscheinungstermin: 31. August 2016

Druckunterlagenschluss: 19. August 2016

Als Regionalagentur der Verlagsgruppe News betreuen wir alle Kunden in den Bundesländern Oberösterreich und Salzburg für alle Print- und Digital-Produkte (Woman, Trend, Profil, News, Gusto, LOLA, Auto Revue, Yacht Revue, Golf Revue, eMedia, TV Media, Bühne, Lust aufs Leben und die Digitalportale der VGN-Digital). Ob national oder regional (Buchungen auch für ein Bundesland möglich), print oder digital, wir sorgen für Ihren Werbeerfolg aus einer Hand!

Mit regionalen Supplements zu den führenden Magazintiteln in Österreich nützen Sie die Werbekraft der stärksten Kaufmagazin-Titel in Österreich für die Kunden in Ihrer Zielregion.


PREISE

1/1 Seite "WIR in Oberösterreich"
Supplement (Beilage) zu News, Profil und TV Media, Reichweite 201.000 Oberösterreich, 4c, nach Ihren Unterlagen

Preis für MTC-Partner Netto: € 3.181,13

statt Normalpreis Netto: € 4.990,-- abzüglich 25 % Sommer-Rabatt, abzüglich 15 % Sonderrabatt bei Direktverrechnung (anstatt Agenturprovision)



1/2 Seite "WIR in Oberösterreich"
Supplement (Beilage) zu News, Profil und TV Media, Reichweite 201.000 Oberösterreich, 4c, nach Ihren Unterlagen

Preis für MTC-Partner Netto: € 1.988,36,--
statt Normalpreis Netto: € 3.119,--
abzüglich 25 % Sommer-Rabatt, abzüglich 15 % Sonderrabatt bei Direktverrechnung (anstatt Agenturprovision).



Alle angegebenen Preise verstehen sich netto exklusive Werbeabgabe und USt. Es gelten die AGB der VGN Verlagsgruppe News abrufbar auf www.vgn.at.

 


>> Buchungen bitte an Melanie Sipos,
melanie.sipos@biz-up.at, +43 732 79810 5158


Innovative Lösungen für ein besseres Leben

Gezielt Kooperationspartner finden dank professionell organisierter B2B-Meetings. © Med Uni Graz

14.07.2016

Am 17. Oktober dreht sich im Ars Electronica Center in Linz alles um „Solutions for a better life“: Am „Partnering Day 2016“ trifft sich ein internationales Publikum aus Wirtschaft und Wissenschaft, um branchenübergreifend innovative Lösungen für ein besseres Leben in den Bereichen MedTech, IT, Materials, Mechatronik und Design zu generieren. Details unter www.partneringday.at

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Entwicklung und Stärkung von branchenübergreifenden Kooperationen zwischen innovativen Unternehmen und universitären Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren ebenso wie Start-ups und etablierte Unternehmen ihre Forschungs- und Produktideen im Rahmen von Kurzvorträgen. Zudem können sie zwei Awards gewinnen:

  • AUSTIN’s Business Award sponsored by AUSTIN Pock + Partners
  • STRATEC’s High Potential R&D Award sponsored by STRATEC Consumables GmbH

Gleichzeitig können sie ein einzigartiges Angebot – das sogenannte B2B matching – nutzen, um gezielt Kooperationspartner zu finden. Ganz nach dem Motto: „Kommen Sie ins Gespräch und dann ins Geschäft“.

Highlights des Partnering Day 2016

  • Keynote
    Christoph Etzlstorfer, Rollstuhl-Leichtathlet und Paralympics Champion, gewährt in seiner Keynote Einblick in seine außergewöhnliche Laufbahn und zeigt dem Publikum spannende Lösungsansätze für ein besseres Leben.
  • Plattform zum Präsentieren
    Der folgende interaktive Programmpunkt steht dann ganz im Zeichen kurzer Präsentationen von innovativen Ideen und Forschungsprojekten.
    Interessierte können sich bis 1. Juli 2016 unter pitch@partneringday.at mit Kurzpräsentationen bewerben.
    In der Podiumsdiskussion setzen sich Sara Matt-Leubner (Leiterin der Transferstelle Wissenschaft - Wirtschaft - Gesellschaft der Universität Innsbruck), Jama Nateqi (Cofounder und CEO Symptoma), Martin Kaltenbrunner (Interface Culture Lab Kunstuniversität Linz) und Gerhard Steiner (Innovation & Information Management Greiner Technology & Innvovation) mit dem Thema “The spirit of joint efforts for innovative ideas” auseinander.
  • Gezielt Kooperationspartner finden
    Um 14 Uhr starten die B2B-Meetings: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer melden sich hierzu vorab auf der Website www.partneringday.at an und laden ihr detailliertes Kooperationsprofil hoch, um gezielt potentielle Kooperationspartner und Kooperationspartnerinnen für ein 20-Minuten-Meeting zu gewinnen.
  • WKO Exporters‘ Night
    Nach intensiven Kooperationsgesprächen geht es ab 18:30 Uhr weiter mit der WKO Exporters‘ Night. Das Netzwerktreffen der heimischen Wirtschaft findet im Festsaal des Palais Kaufmännischer Verein in Linz statt.

 

Über die Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters
Mit der Initiative „MedTech.Transfer – business meets research“ hat es sich der MTC zum Ziel gesetzt, Wirtschaft und Wissenschaft in der Medizintechnik zu vernetzen und dadurch den MedTech-Standort Oberösterreich langfristig auszubauen und zu stärken. Die Initiative MedTech.Transfer (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) führt Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Medizintechnik zusammen und unterstützt bei der Initiierung und Umsetzung gemeinsamer Projekte im breiten Themengebiet der Medizintechnik. www.medtech-transfer.at

Über die Initiative Smart Plastics (ISP)
Smart Plastics, sogenannte intelligente Kunststoffe, verbinden die drei Schlüsselkompetenzen Elektronik, Kunststofftechnik und Design zu einem der bedeutendsten Gestaltungsmittel unserer Zeit. Im seit 2014 laufenden FFG-Projekt „3D-Molded Electro Optical Device (3D-MEOD)“ wird beispielsweise eine nahtlose und interaktive „Bedienkonsole der Zukunft“ mit transparenten, plastisch verformbaren Funktionskomponenten für Elektronik, Sensorik und Beleuchtung entwickelt. www.smart-plastics.com

Über die Initiative WTZ-West
Das Wissenstransferzentrum West ist das größte Kompetenzzentrum für akademischen Wissens- und Technologietransfer West-Österreichs. Unter dem Dach des WTZ West arbeiten sechs führende Universitäten und ihre assoziierten Partner gemeinsam daran, neue Wissenshorizonte zu schaffen, Potentiale zu bündeln und das Thema Forschung verstärkt in den Vordergrund zu stellen. Das BMWfW und die AWS unterstützen als Fördergeber diese Initiative. www.wtz-west.athttp://www.wtz-west.athttp://www.wtz-west.at

Über das Enterprise Europe Network (EEN)

Mit mehr als 600 Partnerorganisationen in über 60 Ländern und mehr als 3.000 Experten ist das Enterprise Europe Network (EEN) das größte Service-Netzwerk der Welt. Jährlich organisiert das Netzwerk rund 500 Kooperationsveranstaltungen und bietet damit ein erfolgreiches Veranstaltungsformat, um Unternehmen und Forscher international zu vernetzen. www.een.at


Medien-Kontakt
Melanie Sipos
Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at


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Dr. Jama Nateqi, Gründer von SYMPTOMA.com über seine Erfolge

Dr. Jama Nateqi

23.06.2016

Dr. Jama Nateqi, Gründer von SYMPTOMA.com - einer ärztlichen Suchmaschine für Krankheiten über seine Erfolge und die Unterstützung des MTC mit der Initiative MedTech.Transfer

SYMPTOMA, die Suchmaschine für Krankheiten, führt seinen erfolgreichen Lauf in diesem Jahr fort. Nachdem es mit Hilfe des Medizintechnik Clusters bereits die finanzielle Unterstützung eines Multimilliardärs erhalten hat, wurde SYMPTOMA.com

  • 1. als "beste & vielversprechendste eHealth Lösung 2016" von der Europäischen Kommission, dem dänischen Gesundheitsminister und führenden Experten in Amsterdam
  • 2. als "bestes europäisches eHealth Startup 2016" auf dem eHealth Summit in Wien
  • 3. als 2. bestes Startup auf der CeBIT 2016 (Best of X)
  • 4. als beste Symptomsuchmaschine und bestes Diagnostic Decision Support System bei den International Life Sciences Awards 2016
  • 5. sowie als Sieger der Founders Fight.Club im Boxring auf der CeBIT 2016 ausgezeichnet.


SYMPTOMA ermöglicht es Ärzten selbst seltene Krankheiten zu diagnostizieren, von denen sie vorher noch nie gehört haben.


Nähere Informationen: www.symptoma.com


Digitalisierung bringt neue Marktchancen für Medizintechnik – OÖ Unternehmen entwickeln App zur Stress-Prävention

Mag. Albert Ortig (Geschäftsführer Netural Group), Angelika Krallinger, BA (Leiterin Caritas-Seniorenwohnhaus Schloss Hall), Mag.a Andrea Ristl (Geschäftsführerin AUTONOM TALENT), Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl und Ing. DI (FH) Werner Pamminger, Geschäftsführer Business Upper Austria. © Land OÖ/Denise Stinglmayr, Verwendung nur mit Quellenangabe
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl © Land OÖ/Denise Stinglmayr, Verwendung nur mit Quellenangabe

23.06.2016

In einem Kooperationsprojekt des Medizintechnik-Clusters der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria entwickelten die Unternehmen AUTONOM TALENT® und Netural Group gemeinsam mit dem Caritas-Seniorenwohnhaus Schloss Hall und der Forte FortBildungszentum der Elisabethinen die sogenannte Diary App. Diese App verbessert die physische und psychische Leistungsfähigkeit sowie die Zufriedenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Beruf und Alltag.

Die MedTech-Branche ist ein Zukunftsmarkt und weist großes Innovationspotenzial und hohe Wettbewerbsintensität auf. Für Oberösterreich gilt es, die vorhandenen Zukunftschancen für den Wirtschaftsstandort bestmöglich zu nutzen. „Ansprechpartner Nr. 1 in diesem Bereich ist der Medizintechnik-Cluster der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Mit Unterstützung dieser zentralen Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin konnten seit 2002 bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden“, sagt Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl.

Branchenübergreifend zum Erfolg
Jede Branche für sich – sei es MedTech, IT, Kunststoff, Mechatronik – verfügt über umfassendes Spezialwissen. Der Zukunftsmarkt Medizintechnik fördert und verlangt ein Zusammenführen dieses Einzelwissens sowie der unterschiedlichen Technologiefelder.

Der Vorteil liegt auf der Hand: vorhandene Problemstellungen lassen sich gemeinsam besser lösen bzw. können durch einen geänderten Blickwinkel neue Medizinprodukte und -dienstleistungen entstehen, wie die in Oberösterreich entwickelte Diary App zeigt.

Leistbare und nachhaltige Sicherung der Leistungs- und Erholungsfähigkeit
Damit in Zukunft die Nachhaltigkeit von Gesundheitsförderung für Unternehmen leistbar und machbar wird, wurde der Prototyp der Diary App entwickelt und einem Praxistest unterzogen. Die Diary App wurde auf Basis bestehender Ergebnisse der AUTONOM TALENT®-3-Schritt-Methode (Potenzial messen, Talente entwickeln, Leistung sichern) entwickelt und unterstützt im Anschluss an die 3-Schritt-Methode als "persönlicher Coach" die Umsetzung von Maßnahmen mit konkreten Anleitungen, Tipps und Übungen in den Bereichen: Entspannung, Bewegung und Sport, Selbstmanagement, Schlaf und Erholung, Pausenmanagement, Energie und Ernährung, Stressmanagement und Potenzialentfaltung. Die App ist individuell einsetzbar, indem sie vom User auf die eigenen Bedürfnisse eingestellt wird.



Medien-Kontakt 
Margit Mayrhofer
Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Telefon: +43 732 79810 – 5063, margit.mayrhofer@biz-up.at


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Neuerungen zum Qualitätsmanagement für Medizinprodukte

Podiums.Talk
Andreas Aichinger, Greiner Bio-One, Axel Dick, Quality Austria, Andreas Wögerer, Medizintechnik-Cluster, Martin Schmid, en.co.tec, Martin Zauner, FH OÖ) diskutierten im Podiums.Talk zum Thema „ISO 9001:2015 vs. ISO 13485:2016“. © Business Upper Austria - Medizintechnik-Cluster
Podiumsdiskussion
Die Experten diskutierten über die wesentlichen Unterschiede & Herausforderungen der beiden ISO-Normen. © Business Upper Austria - Medizintechnik-Cluster
Begrüßung und Einführung
Martin Zauner, Studiengangsleiter der FH OÖ, Studiengang Medizintechnik begrüßte und führte in das Thema "Qualitätsmanagement für Medizinprodukte" ein. © Business Upper Austria - Medizintechnik-Cluster
Neuerscheinung ISO 9001
Die neue ISO 9001:2015 wurde von Axel Dick, Prokurist Business Development Umwelt und Energie PR Quality Austria vorgestellt. © Business Upper Austria - Medizintechnik-Cluster

10.06.2016

Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der MedTech-Branche nahmen am 9. Juni 2016 an der Fachveranstaltung “Regulatory Affairs” des Medizintechnik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria an der FH Oberösterreich in Linz teil und informierten sich über die Neuerungen im Qualitätsmanagement für Medizinprodukte.

Mit dem Titel „Regulatory Affairs – Qualitätsmanagement für Medizinprodukte“ richtete sich die Veranstaltung an Entrepreneure und weitere Akteure der MedTech-Branche, die Ideen für ein Medizinprodukt haben oder mit einem bestehenden Produkt oder einem Start-up-Unternehmen am MedTech-Markt Fuß fassen möchten. Dabei bot die Veranstaltung den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über die Neuerscheinungen und die daraus resultierenden Änderungen der ISO 9001:2015 sowie der ISO 13485:2016 zu informieren.

Erfolgsfaktor Qualitätsmanagement
Qualität und Qualitätsmanagement sowie das dafür vorgesehene Qualitätsmanagement-System (QMS) – sprich die Kennzeichnung durch gesetzliche Regularien und die klinische Bewertung von Medizinprodukten – sind in der MedTech-Branche essentiell und ein wichtiger Erfolgsfaktor. Diese Inhalte finden sich auch im Themenschwerpunkt „MedTech.Ein- und Umstieg“ des Medizintechnik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria wieder. Denn der MTC unterstützt Start-ups beim Einstieg und bestehende Unternehmen beim Umstieg in die Medizintechnik.

Geltende Rechtsrahmen & Normen für Medizinprodukte
Im europäischen Rechtsrahmen für Medizinprodukte gelten derzeit drei Richtlinien (90/385/EWG für aktive implantierbare Medizinprodukte, 93/42/EWG für Medizinprodukte, 98/79/EG für In-vitro-Diagnostika). Bevor ein Produkt auf den Markt kommt, muss es einer sog. Konformitätsbewertung unterzogen werden. Damit wird festgestellt, ob der Medizinproduktehersteller mit seinem Produkt die jeweils anwendbare Richtlinie und die harmonisierten Normen des Qualitätsmanagement-Systems (QMS) erfüllt.

DI Axel Dick (Prokurist, Business Development Umwelt und Energie PR, Quality Austria) startete mit einem Impuls-Vortrag zum „Management-Klassiker“ ISO-Norm 9001:2015. Die ISO-Norm 9001 wird weltweit von Unternehmen und Organisationen angewendet und enthält Anforderungen an das QMS. Mit Herbst 2015 erfuhr die Norm eine umfassende Überarbeitung mit neuen Strukturen und neuen Anforderungen, die bei der Fachveranstaltung veranschaulicht wurden.

Bei der ISO-Norm 13485 handelt es sich wiederum um die zentrale Norm für Medizinprodukte, Qualitätsmanagementsysteme und Anforderungen für regulatorische Zwecke. Der gesetzliche Hersteller weist somit nach, dass das Produkt alle in der ISO 13485 definierten Anforderungen erfüllt. In den vergangenen Jahren wurde diese Norm nur geringfügig verändert, was im Jahr 2015 eine Komplettüberarbeitung nach sich zog. Die Veröffentlichung der ISO 13485 erfolgte im März 2016, während die Harmonisierung als europäische Norm im Laufe dieses Jahres vorgesehen ist. Ing. Andreas Aichinger (Quality Manager - Greiner Bio-One GmbH, Mitglied Komitee 179 Medizinprodukte, Austrian Standards Plus, Netzwerkpartner Quality) informierte im zweiten Impulsvortrag näher über die Neuerungen der ISO-Norm 13485:2016.

Was hat sich mit der ISO 13485:2016 geändert?
Die ISO13485:2003 regelte bisher Managementsysteme in Organisationen, die Medizinprodukte entwickeln, herstellen und vermarkten. Mit der Version ISO13485:2016 fallen nun auch Organisationen in den Geltungsbereich dieser Norm, die:
• Medizinprodukte lagern, installieren und bereitstellen,
• technischen Service anbieten sowie
• Zulieferer und Servicedienstleister sind.
Der neue Standard kann somit für alle Organisationen angewandt werden, die im Rahmen ihrer Funktion im Lebenszyklus eines Medizinproduktes, die Konformität mit den anwendbaren Kundenanforderungen und Gesetzen nachweisen müssen.

ISO 9001:2015 vs. ISO 13485:2016 – Unterschiede und Änderungen
In einer Podiumsdiskussion zum Thema „ISO 9001:2015 vs. ISO 13485:2016“ und an den anschließenden Expertentischen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den beiden Experten
• Andreas Aichinger (Quality Manager – Greiner Bio-One, Mitglied Komitee 179 Medizinprodukte Austrian Standards Plus & Netzwerkpartner Quality Austria)
• Axel Dick (Prokurist Business Development Umwelt und Energie PR Quality Austria)
über die Änderungen und Unterschiede der beiden ISO-Normen.
Weitere Podiumsdiskutanten waren:
• Martin Schmid (Geschäftsführer en.co.tec)
• Martin Zauner (Studiengangsleiter FH OÖ Studiengang Medizintechnik)

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die neue ISO 13485:2016 im Gegensatz zum Basiswerk ISO 9001 viele neue Forderungen beinhaltet, deren Umsetzung viele zertifizierte Organisationen in der Medizintechnik vor neue Herausforderungen stellen wird. Da sind sich alle Experten einig. Die zertifizierten Organisationen haben nun maximal 3 Jahre Zeit, auf den neuen Standard umzustellen.


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
www.medizintechnik-cluster.at


Medien-Kontakt
Melanie Sipos Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at



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Buchen Sie eine Einschaltung im Pegasus/OÖN: Kooperation MTC & Pegasus/OÖN in der Sonderausgabe "Medizintechnik in OÖ"

Logo OÖN

03.06.2016

Medienpartnerschaft am Samstag, 24. September mit dem PEGASUS – der Wirtschaftszeitung der OÖNachrichten – anlässlich der Veranstaltung „DIGITAL MEDTECH - be inspired".

Der PEGASUS, die Wirtschaftszeitung für den Wirtschaftsraum OÖ, widmet sich am Samstag, 24.09.2016 mit einem eigenen Schwerpunktthema der Medizintechnik in Oberösterreich.

Nutzen Sie diesen redaktionellen Rahmen, um Ihr Unternehmen oder Neuheiten in der Wirtschaftszeitung PEGASUS einem breiten Publikum zu präsentieren.

Durch eine Kooperation des Medizintechnik-Clusters mit den OÖNachrichten, erhalten Sie als Cluster-Partner 30 % Sonderrabatt auf alle Einschaltungen im PEGASUS.

Mit hoher Reichweite erreichen Sie wirtschaftlich interessierte LeserInnen – ein optimaler Mix aus B2B und B2C!

Weitere Informationen sowie AnsprechpartnerInnen finden Sie hier.


MedTech.Transfer aktiv bei TechTransfer Europe Konferenz in Kopenhagen

Foto ASTP

27.05.2016

Die heurige TechTransfer Europe Konferenz von ASTP Proton zum Thema „Making a difference through knowledge transfer“ fand von 25. bis 27. Mai in Kopenhagen statt.

Mit über 220 Teilnehmer von 136 Institutionen aus 29 Nationen war das Jahrestreffen der Experten aus dem Bereich des TechTransfers ein voller Erfolg. Neben interaktiven Fachsymposien zu Themen wie „Interdisciplinary collaboration between university and industry“ gab es auch die Möglichkeit, Projekte bzw. Dienstleistungen im Rahmen des sogenannten Knowledge Stock Exchange zu präsentieren.

Dr. Hans-Peter Huber, Projektmanager des MTC – Initiative MedTech.Transfer nutzte diese Chance, um das Konzept der Verknüpfung von Wissenschaft & Wirtschaft im Rahmen eines Vortrags darzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Präsentation war die Bewerbung des internationalen Partnering Day 2016, der am 17. Oktober 2016 im AEC stattfindet.

Insgesamt bot die ASTP TechTransfer Europe Konferenz eine tolle Plattform zum Austausch mit nationalen & internationalen Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich des Technologie-Transfers. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Ländern verfolgen dasselbe Ziel: in der jeweiligen Region den Wissenstransfer zu beschleunigen und F&E-Einrichtungen & Unternehmen zu stärken bzw. Gründungen zu forcieren.


Roadshow motiviert MedTech-Branche zu mehr Kooperationen

Museumsführung bei GE Healthcare
Museumsführung bei GE Healthcare Austria mit Roland Rott, General Manager Women‘s Health Ultrasound & IT. © FH Oberösterreich
Museumsführung bei GE Healthcare
© FH Oberösterreich

19.05.2016

Die “Medizintechnik-Roadshow” startete am 18. Mai 2016 erfolgreich in die erste Runde. Dreißig Teilnehmer/innen aus Unternehmen & F&E-Einrichtungen nahmen beim Auftakt des neuen Veranstaltungsformats der FH Oberösterreich und der Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters (MTC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria beim Weltkonzern GE Healthcare Austria in Zipf teil und erhielten neben einem Workshop, World Café und der Museumsführung beim Gastgeber, wichtige Infos über mögliche Forschungs- und Projektkooperationen, Studieninhalte und wissenschaftliche Abschlussarbeiten.

Neue Kooperationen durch Vernetzung von Wirtschaft & Wissenschaft
Hohe Innovationsdynamik und vielfältige Ansprüche der Stakeholder machen Forschung & Entwicklung zur Kernaufgabe jedes Unternehmens, das in der Medizintechnik erfolgreich ist oder werden will. Gemeinsames Ziel des Departments für Medizintechnik der FH Oberösterreich und des MTC ist die Unterstützung von etablierten Medizintechnik-Unternehmen und Start-ups in der MedTech-Branche. So wurden die teilnehmenden Unternehmen mit dem Programm der MT-Roadshow dazu motiviert, stärker in der Forschung zusammenzuarbeiten, um der heimischen MedTech-Branche weitere Marktchancen zu eröffnen.
Im Konkreten hat es sich der MTC mit der Initiative MedTech.Transfer – business meets research (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) zur Aufgabe gemacht, die Wirtschaft & Wissenschaft in der Medizintechnik zu vernetzen und den Wirtschaftsstandort Oberösterreich langfristig zu stärken und auszubauen. 

Ein Nachmittag im Auftrag der Vernetzung in der Forschung
Die MT-Roadshow startete mit der Vorstellung und Museumsführung bei der in Zipf ansässigen Österreich-Tochter des Weltkonzerns GE Healthcare. GE Healthcare Austria ist starker Wirtschaftspartner Oberösterreichs und investierte in den letzten Jahren mehrere hundert Millionen US-Dollar in Innovationen und Technologien in den Feldern Medizin- und Energietechnik sowie in Finanzdienstleistungen. „Am GE Healthcare Standort in Zipf wird als globales Kompetenzzentrum für Ultraschall im Bereich Gynäkologie und Fetaler Ultraschall seit fünf Jahrzehnten Ultraschallgeschichte geschrieben. Dabei pflegen wir die laufende Zusammenarbeit mit der FH Oberösterreich und dem MTC.“, so Roland Rott, General Manager Women‘s Health Ultrasound & IT, GE Healthcare Austria.

Anschließend präsentierte FH-Prof. Dr. Martin Zauner das Department Medizintechnik. Die FH Oberösterreich setzt in den Studiengängen stark auf anwendungsorientierte Forschung & Entwicklung und forscht aktuell vor allem in den Technologiefeldern „Chirurgische Simulatoren“, „Bewegungsanalyse – Rehatechnik“ sowie „Biomedizinische Diagnostik“, die für die normenkonforme herstellerbezogene Geräte- und Komponentenentwicklung relevant sind. „Es ist faszinierend zu sehen, welche Entwicklungen in der medizinischen Ultraschalldiagnostik in Österreich vorangetrieben werden. Mit dem Start der Medizintechnik Roadshow bei GE Healthcare in Zipf konnten die Teilnehmer neben ausgewählten Forschungsarbeiten in der Medizintechnik an der FH Oberösterreich auch Einblick in modernste Entwicklungen patientenschonender Ultraschall-Diagnoseverfahren bei GE Healthcare gewinnen.“, so FH-Prof. Dr. Martin Zauner, Leiter des Studienganges Medizintechnik der FH OÖ.

Im anschließenden Workshop wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv und tauschten sich zu Themen wie wissenschaftliche Abschlussarbeiten und Kooperationsmöglichkeiten aus. Weiters richteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Inputs und Wünsche darüber, welche Unterstützung sie von der Wissenschaft benötigen, um im Zukunftsmarkt der Medizintechnik erfolgreich Fuß zu fassen, an die FH Oberösterreich und den MTC.

Die Fortsetzung der Medizintechnik-Roadshow folgt im Herbst 2016.

 

Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
www.medizintechnik-cluster.at


Medien-Kontakt
Melanie Sipos
Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at


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„Medizintechnik-Roadshow“ der FH OÖ und der Initiative MedTech.Transfer des MTC startet bei GE Healthcare Austria

Embrio - 7 Wochen
In Zipf hat der global agierende Konzern GE Healthcare sein Kompetenzzentrum für Ultraschalldiagnostik in den Bereichen Gynäkologie und Fetaler Ultraschall © GE Healthcare

10.05.2016

Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung wird am Department für Medizintechnik der FH Oberösterreich groß geschrieben. In Zusammenarbeit mit der Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters (MTC) startet am 18. Mai die „Medizintechnik-Roadshow“. Dabei sollen die Unternehmen von noch mehr Zusammenarbeit in der Forschung überzeugt werden, um der heimischen Medizintechnik-Branche zusätzliche Marktchancen zu eröffnen. Für den Auftakt konnte niemand geringerer als die in Zipf (Bezirk Vöcklabruck) ansässige Österreich-Tochter des Weltkonzerns GE-Healthcare als Gastgeber gewonnen werden.

Gemeinsames Ziel des Departments für Medizintechnik der FH Oberösterreich und des MTC ist es, Unternehmen der Medizintechnik, aber auch Firmen, die in dieser Branche erst Fuß fassen wollen, durch das entsprechende Know-how zu unterstützen. Die Unternehmen können in vielfältiger Weise Projekte mit den beiden Institutionen durchführen. Derzeit forscht die FH Oberösterreich vor allem in den medizintechnischen Bereichen „Chirurgische Simulatoren“, „Bewegungsanalyse – Rehatechnik“ sowie „Biomedizinische Diagnostik“.

„Medizintechnik wird künftig eine der Schlüsseltechnologien in Oberösterreich sein. Ein enger Schulterschluss zwischen Forschung und Wirtschaft ist die Basis für den künftigen Erfolg“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer.

Was können MedizintechnikerInnen?
Wichtige Träger von Know-how sind für die Wirtschaft auch die Absolventen des Bachelorstudiums Medizintechnik sowie des englischsprachigen Masterstudiums Medical Engineering an der FH Oberösterreich. Daher sind auch die Ausbildungsschwerpunkte der Studiengänge und das Kompetenzprofil der AbsolventInnen zentrale Themen der Veranstaltung. Beginn ist um 13 Uhr, bei einem Buffet ab 16 Uhr klingt die Veranstaltung aus.

„Am GE Standort Zipf wird seit 5 Jahrzehnten Ultraschallgeschichte geschrieben. Als globales Kompetenzzentrum für Ultraschall im Bereich Gynäkologie und Fetaler Ultraschall pflegen wir den regelmäßigen Austausch mit Kunden und Partnern – im speziellen auch die Zusammenarbeit mit der FH Oberösterreich und dem OÖ Medizintechnik-Cluster“ erläutert GE Healthcare Austria Geschäftsführer Roland Rott die Motivation seines Unternehmens. Networking sei, so Rott weiter, „ein wichtiger Teil unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit und trägt wesentlich zur Weiterentwicklung von Innovationen bei“.

Unternehmen zur Kooperation ermutigen
Die Teilnehmer erhalten nicht nur wichtige Infos über mögliche Forschungskooperationen, Studieninhalte, Projektzusammenarbeiten und wissenschaftliche Abschlussarbeiten, sondern können in einem World Café sowie mittels „Wunschtüte“ auch konkrete Inputs an die FH Oberösterreich und den MTC richten, welche Unterstützung aus der Wissenschaft sie für ihren Erfolg am Zukunftsmarkt Medizintechnik benötigen.


Die Teilnahme steht allen InteressentInnen offen.

Anmeldung hier.


Dr. Jama Nateqi, SYMPTOMA.com: Fernost-Chancen durch Initiative MedTech.Transfer

Dr. Jama Nateqi

03.05.2016

Dr. Jama Nateqi, Gründer von SYMPTOMA.com - einer ärztlichen Suchmaschine für Krankheiten über Fernost-Chancen (Sohmen Fernost Stiftung) durch Initiative MedTech.Transfer des MTC

"Dr. Hans-Peter Huber von der Initiative MedTech.Transfer des oö. Medizintechnik Clusters war der zündende Funke, dass SYMPTOMA.com von einem der erfolgreichsten Menschen der Welt, dem Multi-Milliardär Dr. Helmut Sohmen, ideell und finanziell unterstützt wird. Insgesamt haben sich in der Folge 15 hochrangige ÖsterreicherInnen 6 Monate lang dafür eingesetzt, dass die Suchmaschine für Krankheiten diesen zusätzlichen Rückenwind von Dr. Sohmen erfährt. Herzlichen Dank!"


Nähere Informationen:
www.symptoma.com


Initiative MedTech.Transfer - Zukunftsreise Biotechnologie & Medizintechnik

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© Business Upper Austria, Medizintechnik-Cluster
Bild 1
© Business Upper Austria, Medizintechnik-Cluster
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© Business Upper Austria, Medizintechnik-Cluster
Bild 2
© Business Upper Austria, Medizintechnik-Cluster

28.04.2016

Der MTC nahm heuer erstmals an der vom Außenwirtschaftscenter London - Advantage Austria organisierten Zukunftsreise Biotechnologie & Medizintechnik nach London teil.

Der erste Tag stand ganz im Zeichen von "Biotech & MedTech - Chancen im Vereinigten Königreich" und war geprägt von einer Vortragsreihe und Laborbesuchen (u.a. Pfizer Genetic Medicine Institute und Kings College London). Als Best Practice wurde z.B. die erfolgreiche Kooperation zwischen der in der Initiative MedTech.Transfer aktiven i3A Technologies aus Wien (vorm. Braincon) und der Universität Oxford präsentiert. Ein weiterer Höhepunkt der Reise war die Teilnahme an der BioTrinity 2016 - Europas führender Investment und Biopartnering Conference. Hier nutzten mehr als 10 österreichische Medtech und Biotech Unternehmen die Chance sich im Rahmen von Showcase Präsentationen dem internationale Fachpublikum zu präsentieren.


MedTech.Transfer: Neuartiges Sterilisationsverfahren mit neuen Materialien entwickelt

Bild Endoskopschlauch
Endoskopschlauch nach CO2 Behandlung © Montanuniversität Leoben

27.04.2016

Im erfolgreich abgeschlossenen Projekt „STERISCOPE” der Förderschiene CORNET wurde von österreichischen und deutschen Projektpartnern vom Jahr 2013 – 2015 ein neuartiges Niedertemperatur-Sterilisationsverfahren mit superkritischem CO2 für medizinische Geräte und neue Materialien zur Sterilisation entwickelt.

Förderung von Forschung – CORNET „STERISCOPE“
Die Initiative CORNET fördert die internationale Forschung, insbesondere zwischen KMU’s und Forschungseinrichtungen. Dabei entstehen Forschungsprojekte, deren Ergebnisse einer Gruppe von Unternehmen/einer Branche zu Gute kommen. Die Forschungsergebnisse der Projekte werden im CORNET (Collective Research NETworking) den Projekt-Mitgliedern zur Verfügung gestellt.

Das Projekt „STERISCOPE” der Förderschiene CORNET wurde mit Projektpartnern aus Deutschland (Forschungspartner: Cleaning Technology Institute Krefeld & weitere Unternehmen) und Österreich (Forschungspartner: Montanuniversität Leoben; Projektpartner: Miele – Salzburg, Chroma-Pharma – NÖ, MicroMed – OÖ, Extrutherm Kunststofftechnik – OÖ) von 2013 – 2015 durchgeführt. In Österreich übernahm der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria die Projektkoordination und die Aufgabe, die Kontakte zwischen den Partnerunternehmen, sowie zu den Forschungspartnern in Österreich und Deutschland zu intensivieren.

Verbessertes Niedertemperatur-Sterilisationsverfahren entwickelt
Sterilisation ist ein weit verbreitetes Verfahren im medizinischen Bereich mit deren Hilfe medizinische Geräte und Produkte von Mikroorganismen befreit werden. Die meisten medizinischen Geräte und Produkte sind jedoch nicht wärmebeständig und können somit nicht konventionell sterilisiert werden. Hierfür wurden Niedertemperatur-Sterilisationsverfahren entwickelt, die wiederrum nicht allgemein angewendet werden können, da sie oft schwerwiegende Nachteile aufweisen (lange Ausfallzeiten der Instrumente etc.).

Im Zuge des Projektes entwickelten die deutschen Projektpartner ein neues Niedertemperatur-Sterilisationsverfahren (niedriger als 40°C) mittels superkritischem CO2 (Kohlenstoffdioxid in flussigen Zustand über seiner kritischen Temperatur & Druck). Das Verfahren ermöglicht nun die Sterilisation von thermolabilen medizinischen Produkten wie z.B. Endoskope Die Prozesszeit für die SCCO2 Sterilisation dauert ca. 1-2 Stunden, während die allgemein verwendete Ethylenoxid-Sterilisation mindestens acht Stunden dauert.

Neue Materialien für neuartiges Sterilisations-Verfahren entwickelt
Gleichzeitig entwickelten die österreichischen Projektpartner neue Kunststoffe für medizinische Geräte, die die derzeit für den Bau von thermolabilen medizinischen Geräten verwendeten herkömmlichen Polymere ersetzen sollen. Die Polymermaterialien wurden mit Nanofüllstoffen modifiziert, um so die Barriereeigenschaften und Diffusionsdichte (Durchlässigkeit von Gasen, Dämpfen und Aromen) zu verbessern und dem neuen Niedertemperatur-Sterilisationsverfahren standzuhalten.

Zum Abschluss fanden mehrere Meetings mit allen Projektpartnern zum Austausch der neuen Erkenntnisse und Ergebnisse der Forschungsarbeiten an den Forschungsinstituten statt. Es wurde gezeigt, dass die entwickelten sog. Nanocomposites dem neuartigen Sterilisationsverfahren standhalten, weshalb diese von den Projektpartnern auch in ihren zukünftigen Entwicklungen verwendet werden. International wurden je ein Beitrag bei der “30th International Conference of the Polymer Processing Society” in Cleveland und bei der “The Polymer Processing Society Conference 2015” in Graz eingereicht und angenommen.

Vernetzung von Wirtschaft & Wissenschaft in der Medizintechnik
Mit der Initiative MedTech.Transfer – business meets research (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) hat es sich der Medizintechnik-Cluster zur Aufgabe gesetzt, die Wirtschaft & Wissenschaft in der Medizintechnik zu vernetzen und den Wirtschafts-Standort Oberösterreich langfristig zu stärken und auszubauen.

Die Initiative MedTech.Transfer ist in vier Scherpunkte gegliedert:
• Netzwerkbildung: Organisation von Veranstaltungen zu relevanten MedTech.Transfer Themen (Bsp. Life Sciences am Standort Salzburg am 28. Jänner 2016, Workshop MedTech.Factory am 12. April 2016, Partnering Day 2016 am 17. Oktober 2016 uvm.)
• Projektentwicklung: Initiierung & Umsetzung von Projekten im Themengebiet der Medizintechnik (Bsp. Projekt STERISCOPE)
• Trendscouting: Bedarfserhebung MedTech/Tech.Transfer, Teilnahme an internationalen Konferenzen
• Qualifizierung: Erfahrungsaustauschrunden etc.

Die erste Veranstaltung der Initiative MedTech.Transfer – Workshop MedTech.Factory – fand am 12. April 2016 an der FH OÖ in Linz statt. Der Workshop mit über 40 TeilnehmerInnen aus F&E-Einrichtungen und Unternehmen stand ganz im Zeichen der Förderung der Produktentwicklung in der Medizintechnik. Auch beim geplanten „Partnering Day 2016 – Solutions for a better life“ am 17. Oktober 2016 im AEC in Linz, treffen Vertreter der Medizintechnik auf weitere Branchen, um innovative Lösungen für ein besseres Leben in den Bereichen MedTech, IT, Material Science und Mechatronik & Design u.v.a. zu generieren.


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)

Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
www.medizintechnik-cluster.at


Medien-Kontakt
Melanie Sipos
Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at


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Initiative MedTech.Transfer & Initiative Digital MedTech mit LISAvienna auf der conhIT

Bild Gemeinschaftsstand LISA
LISA Gemeinschaftsstand auf der conhIT 2016 © Business Upper Austria, Medizintechnik-Cluster

21.04.2016

Der MTC war im Zuge der Initiative MedTech.Transfer & der Initiative Digital MedTech (gemeinsam mit dem ITC) beim Gemeinschaftsstand der LISA auf der conhIT 2016 – Europas führende Messe für Gesundheits-IT – in Berlin vertreten.

Das Event wuchs in allen Bereichen: Rekordzahlen bei den Ausstellern und Fachbesuchern bei mehr Ausstellungsfläche und ausgebautem Kongressprogramm. Vom 19. bis 21. April informierten sich rund 9.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland auf der conhIT 2016 – Connecting Healthcare IT über IT-Lösungen aus allen Bereichen der Gesundheitsversorgung. Über 451 Aussteller aus 16 Ländern zeigten, wie dank Digitalisierung eine höhere Patientensicherheit, eine bessere Gesundheitsversorgung und mehr Effizienz im Gesundheitssystem erreicht werden können.


Qualitätsmanagement für Medizinprodukte

Bild Medicine Today
© Medicine Today

20.04.2016

Sie haben eine innovative Idee für ein Medizinprodukt oder möchten mit einem vorhandenen Produkt am MedTech-Markt Fuß fassen? Dann sollten Sie das europäische Qualitätsmanagement-System (QMS) kennen. Wichtig sind hierbei die ISO-Normen 13485 und 9001. Am 9. Juni 2016 sind die Neuerscheinung der beiden ISO-Normen und die daraus resultierenden Änderungen Thema einer Fachveranstaltung des Medizintechnik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

Unter dem Titel „Regulatory Affairs – Qualitätsmanagement für Medizinprodukte“ richtet sich die Veranstaltung an Entrepreneure und weitere Akteure der MedTech-Branche. Start ist um 13 Uhr an der FH Oberösterreich, Campus Linz.


MedTech-Branche Erfolgsfaktor: Qualität
Qualität und Qualitätsmanagement – sprich die Kennzeichnung durch gesetzliche Regularien und die klinische Bewertung von Medizinprodukten – sind entscheidende Erfolgsfaktoren in der MedTech-Branche. Diese Inhalte finden sich auch im Themenschwerpunkt „MedTech.Ein- und Umstieg“ des Medizintechnik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria wieder. Der MTC unterstützt in diesem Bereich Start-ups beim Einstieg und bestehende Unternehmen beim Umstieg in die Medizintechnik.

ISO 9001:2015 vs. ISO 13485:2016 – Unterschiede und Änderungen Neben Vorträgen zu den Neuerungen bei den ISO-Normen verspricht auch die Podiumsdiskussion zum Thema „ISO 9001:2015 vs. ISO 13485:2016“ viel Wissenswertes. Es diskutieren namhafte Experten wie

• Andreas Aichinger (Quality Manager – Greiner Bio One, Mitglied Komitee 179 Medizinprodukte Austrian Standards Plus & Netzwerkpartner Quality Austria)
• Axel Dick (Prokurist Business Development Umwelt und Energie PR Quality Austria)
• Martin Zauner (Studiengangsleiter FH OÖ Studiengang Medizintechnik)
• Martin Schmid (Geschäftsführer en.co.tec)

In weiteren Kurzvorträgen wie beispielsweise zum Thema „Medizinische Softwareentwicklung im Kontext der ISO 13485“ erhalten die Teilnehmer zusätzliche Informationen. Anschließend haben die Teilnehmer die Chance, mit den Experten zu diskutieren und an den Expertentischen spezifische Fragen zu besprechen.


Geltende Rechtsrahmen & Normen für Medizinprodukte
Im europäischen Rechtsrahmen für Medizinprodukte gelten derzeit drei Richtlinien (90/385/EWG für aktive implantierbare Medizinprodukte, 93/42/EWG für Medizinprodukte, 98/79/EG für In-vitro-Diagnostika). Bevor ein Produkt auf den Markt kommt, muss es einer sog. Konformitätsbewertung unterzogen werden. Damit wird festgestellt, ob der Medizinproduktehersteller mit seinem Produkt die jeweils anwendbare Richtlinie und die harmonisierten Normen erfüllt.

Die ISO-Norm 9001, die weltweit von Unternehmen und Organisationen angewendet wird, ist der „Management-Klassiker“ unter den Normen und enthält Anforderungen an das QMS. Mit Herbst 2015 erfuhr die Norm eine umfassende Überarbeitung mit neuen Strukturen und neuen Anforderungen.

Bei der ISO-Norm 13485 handelt es sich um die zentrale Norm für Medizinprodukte, Qualitätsmanagementsysteme und Anforderungen für regulatorische Zwecke. Der gesetzliche Hersteller weist somit nach, dass das Produkt alle in der ISO 13485 definierten Anforderungen erfüllt. In den vergangenen Jahren wurde diese Norm nur geringfügig verändert, was im Jahr 2015 eine Komplettüberarbeitung nach sich zog. Die Veröffentlichung der ISO 13485 erfolgte im März dieses Jahres, während die Harmonisierung als europäische Norm bis Juni 2016 vorgesehen ist.


Über den Medizintechnik-Cluster (MTC)
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regularien).
www.medizintechnik-cluster.at


Medien-Kontakt
Melanie Sipos
Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at


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Neue Produkte & Unternehmen für die oö. MedTech-Branche

Programm MedTech.Factory
DI (FH) Dr. Hans-Peter Huber, Projektmanager des MTC & der Initiative MedTech.Transfer, begrüßte die TeilnehmerInnen zum ersten Workshop der Initiative unter dem Titel „MedTech.Factory“. © Business Upper Austria, Medizintechnik-Cluster
Workshop MedTech.Factory
Angeregt an die Pitches wurde im interaktiven Teil des Workshops (World Café) an vier Tischen zu den Themen: Medizinprodukte-Zertifizierung, Medizinische Software, Förderungen und Patente ausführlich diskutiert. © Business Upper Austria, Medizintechnik-Cluster
Workshop MedTech.Factory
© Business Upper Austria, Medizintechnik-Cluster

13.04.2016

Die „Initiative MedTech.Transfer – business meets research“ des Medizintechnik-Clusters (MTC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria startete am 12. April 2016 an der FH OÖ in Linz den ersten Workshop zur Förderung der Produktentwicklung in der Medizintechnik unter dem Titel „MedTech.Factory“.

Ein- oder Umstieg in die Medizintechnik lohnt sich
Die MedTech-Branche hat großes Innovationspotential, hohe Wettbewerbsintensität und ist mit einem stetigen Wachstum ein Zukunftsmarkt. Der Einstieg in die Medizintechnik ist sowohl für Unternehmen und GründerInnen aus der MedTech-Branche als auch aus anderen Industrien (IT, Kunststoff, Mechatronik etc.) lohnenswert. Durch die Zusammenführung von Wissen verschiedener Branchen können neue oder bereits vorhandene Problemstellungen verbessert oder sogar gelöst werden und neuartige Medizinprodukte entstehen.

Förderung der Produktentwicklung in der Medizintechnik
Der Workshop MedTech.Factory vernetzte über 40 TeilnehmerInnen aus Wirtschaft & Wissenschaft und thematisierte wesentliche Aspekte rund um den Ein- und Umstieg in die MedTech-Branche, regulatorische Rahmenbedingungen sowie Herausforderungen und potentielle Lösungsansätze für einen positiven Geschäftserfolg. Die Hauptthemen der Veranstaltungen waren: Medizinprodukte, Medical Software, Qualitätsmanagement, regionale und nationale Förderungen, sowie Patente und Gründungen.

Ein oö. MedTech Start-up berichtete über seine Erfahrungen von der Idee zum Medizinprodukt bis hin zur Unternehmensgründung mithilfe des tech2b Inkubators und der Business Upper Austria und betonte die Wichtigkeit des richtigen Timings, um ein Medizinprodukt auf den Markt zu bringen. Im Anschluss an die Pitches der fünf Themenexperten DI (FH) Dr. Michael Ring (CEO R‘n‘B Medical Software Consulting & Studienkoordinator, Kepler Universitätsklinikum), Ing. Andreas Aichinger (Netzwerkpartner Medizinprodukte, Quality Austria), DI (FH) Stefan Starke (Software Architect, Catalysts), Roland Nöbauer (Projektmanager regionale & nationale Technologieförderprogramme, Business Upper Austria), Udo Gennari (Projektmanager Schutzrechte & Patente, Business Upper Austria), wurde beim interaktiven Teil des Workshops (World Café) mit den Experten diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Die Teilnehmer nutzten den direkten Know-how-Transfer mit den Fachleuten aus den Bereichen Medizinprodukte, Medical Software, Qualitätsmanagement, regionale und nationale Förderungen, sowie Patente und Gründungen. Alle Experten wiesen auf die Wichtigkeit eines ausführlichen Businessplans hin. Bevor jedoch ein neues Medizinprodukt entwickelt und ein Start-up gegründet wird, ist eine Marktbeobachtung essentiell. Hier ist die Frage zu klären, ob es für eine Idee auch einen entsprechenden Absatzmarkt gibt. Des Weiteren wurden nachvollziehbare Aufbereitungen aller Unterlagen sowohl in der Medizinprodukte-Zertifizierung, bei der Durchführung von klinischen Studien, als auch bei der Anmeldung von Patenten empfohlen.

Vernetzung von Wirtschaft & Wissenschaft in der Medizintechnik
Mit der Initiative MedTech.Transfer – business meets research (gefördert aus Mitteln des Landes OÖ im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) hat es sich der Medizintechnik-Cluster zur Aufgabe gesetzt, die Wirtschaft & Wissenschaft in der Medizintechnik zu vernetzen und den Wirtschafts-Standort Oberösterreich langfristig zu stärken und auszubauen. Die Initiative MedTech.Transfer führt Unternehmen & Forschungseinrichtungen aus der Medizintechnik zusammen und unterstützt bei der Initiierung & Umsetzung gemeinsamer Projekte im breiten Themengebiet der Medizintechnik.
Auch beim geplanten „Partnering Day 2016 – Solutions for a better life“ am 17. Oktober 2016 im AEC in Linz, treffen Vertreter der Medizintechnik auf weitere Branchen, um zukünftige neue Lösungen für ein besseres Leben in den Bereichen MedTech, IT, Material Science und Mechatronik & Design zu generieren.
Ein weiteres Ziel der Initiative ist die Beteiligung von Oberösterreich an Projekten im Bereich der Nanomedizin – eine der vielversprechendsten Möglichkeiten für neue, verbesserte Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin (im Rahmen der Kooperation mit BioNanoNet). Erste Impulse holte sich Dr. Hans-Peter Huber, Projektmanager des MTC und der Initiative MedTech.Transfer beim 1. NanoMedicine-Austria Tag, welcher von der BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH organisiert wurde.

Bündelung von bio- und nanomedizinischem Know-How
Im Rahmen des 1. NanoMedicine-Austria Tag am 5. April an der Donau-Universität Krems definierten 22 Experten/innen aus ganz Österreich, auf welche Themen der Fokus in den kommenden Jahren gelegt werden soll und wie die notwendigen Rahmenbedingungen in Forschung, Ausbildung und Technologie-Transfer aussehen sollten. Übergeordnetes Ziel von NanoMedicine-Austria ist es, den Patienten nanomedizinische Innovationen schneller zugänglich zu machen. Inhaltlich wurden im Rahmen der Veranstaltung vor allem die Arbeitsschwerpunkte Diagnose, Therapie und Regenerative Medizin diskutiert. In allen drei Themenbereichen wurden interessante Ansätze ausgetauscht und Ausblicke auf mögliche zukünftige Anwendungen für die kommenden Jahre gegeben. Die Ergebnisse und Leitgedanken werden in kommenden Aktivitäten weiter forciert und ausgebaut.



Über den oö. Medizintechnik-Cluster (MTC)

Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital.MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
www.medizintechnik-cluster.at

Über die NanoMedicine Austria – BioNanoNet
Der Einsatz von kleinsten Partikeln im Nanometer-Bereich eröffnet neue Wege für Diagnose und Therapie von zahlreichen Krankheiten. Österreich verfügt in diesen Bereichen über exzellentes wissenschaftliches Knowhow und dadurch auch über großes wirtschaftliches Potenzial. Um Österreich weiterhin eine Spitzenposition in dieser zukunftsträchtigen und wirtschaftlich hoch interessanten Technologie zu sichern, gründete die BioNanoNet im September 2015 die österreichische Plattform „NanoMedicine-Austria“. Ziel der Plattform ist es, bio- und nanomedizinische Experten/innen aus möglichst vielen österreichischen Institutionen in einer Plattform zu bündeln, um entsprechende Strukturen zur Förderung der heimischen Forschung zu schaffen und damit den Wissenschafts- und Wirtschafsstandort Österreich nachhaltig zu stärken.


Medien-Kontakt
Melanie Sipos
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Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at


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Der neue Systemstandard für Medizinprodukte ist da — ISO 13485:2016

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23.03.2016

Die Medizinproduktebranche zeichnet sich durch kurze Innovationszyklen bei gleichzeitig hohem Regulierungsgrad aus. Um Medizinprodukte erfolgreich vermarkten zu können, müssen rechtliche Rahmenbedingungen beachtet werden. Diese Rahmenbedingungen werden durch die Gesetzgeber, nicht zuletzt aufgrund medial bekanntgewordener Produktmängel, ständig verschärft. Am 1. März 2016 wurde die neueste Ausgabe der ISO 13485 publiziert.


Was hat sich mit der ISO 13485:2016 geändert?

Die ISO13485:2003 (voraussichtlich gültig bis Juni 2016) regelt Managementsysteme in Organisationen, die Medizinprodukte entwickeln, herstellen und vermarkten. Mit der Version ISO13485:2016 fallen nun auch Organisationen in den Geltungsbereich dieser Norm, die:
• Medizinprodukte lagern, installieren und bereitstellen,
• technischen Service anbieten sowie
• Zulieferer und Servicedienstleister sind. 
Der neue Standard kann somit für alle Organisationen angewandt werden, die im Rahmen ihrer Funktion im Lebenszyklus eines Medizinproduktes, die Konformität mit den anwendbaren Kundenanforderungen und Gesetzen nachweisen müssen.

Die gültigen Rechtsrahmen für Medizinprodukte
Der derzeit gültige Rechtsrahmen für Medizinprodukte in Europa besteht aus der Richtlinie 90/385/EWG für aktive implantierbare Medizinprodukte, 93/42/EWG für Medizinprodukte sowie 98/79/EG für In-vitro-Diagnostika. Mit diesen Richtlinien, deren Inhalte in allen Mitgliedsstaaten in nationalen Gesetzen Niederschlag finden, sind alleine in Deutschland geschätzt etwa 500.000 verschiedene Produkte, vom Fieberthermometer bis hin zum Herzschrittmacher, geregelt.

Die Struktur der Richtlinien stammt aus den 90er Jahren, wo man mit dem sogenannten „New Approach“ den freien Warenverkehr innerhalb der Union bei gleichzeitig hohem Sicherheitsniveau gewährleisten wollte. Dabei ist vorgesehen, dass jedes Produkt bevor es in Verkehr gebracht wird, einer sog. Konformitätsbewertung unterzogen wird. Diese erfolgt bei niedrigem Patientenrisiko durch den Hersteller selbst und bei Produkten mit höherem Risiko durch unabhängige, von den Behörden der Mitgliedsstaaten benannte Prüfstellen (=Notified Bodies).

Im Rahmen der Konformitätsbewertungsverfahren wird festgestellt, dass der Medizinproduktehersteller mit seinem Produkt die jeweils anwendbare Richtlinie sowie die aktuell gültigen harmonisierten Normen erfüllt. Eine zentrale Norm stellt dabei die ISO 13485 „Medizinprodukte — Qualitätsmanagementsysteme — Anforderungen für regulatorische Zwecke“ dar. Dieser Standard regelt den Aufbau und die Inhalte eines Managementsystems für Medizinproduktehersteller, und jetzt neu: auch für alle Organisationen in der Wertschöpfungskette.

ISO 9001:2015 vs. ISO 13485:2016 – die Unterschiede (Auszug)
Die ISO-Norm 9001 ist der „Management-Klassiker“ und enthält Anforderungen an Qualitäts-Managementsysteme, die weltweit von Unternehmen und Organisationen angewendet werden. Im Jahr 2015 wurde sie überarbeitet und neu strukturiert. Die von der ISO/IEC vorgegebene neue „High Level Structure“ (übergeordnete Struktur, die den Aufbau neuer Normen vereinheitlichen soll) wurde bei der neuen ISO 9001 angewandt, jedoch nicht bei der ISO 13485:2016. Das Thema Risikomanagement gewinnt in beiden Standards stark an Bedeutung. Wie auch schon bei der ISO 9001:2015, kommen durch die Einführung der ISO 13485:2016 neue Herausforderungen auf die Unternehmen der Medizinproduktebranche zu (Auszug):

• Eine der Hauptänderungen betrifft die Entwicklung: Im Gegensatz zur neuen Version der ISO 9001, die den Detailierungsgrad der Entwicklungsaktivitäten vom Risiko abhängig macht, beinhaltet die ISO 13485:2016 klare Vorgaben zu diesem Punkt. Die Themen Entwicklungsverifizierung und Entwicklungsvalidierung sind neu und umfangreicher formuliert.

• In Zukunft wird das Risikomanagement verstärkt angewandt. Während bisher der Fokus auf dem Produktrisiko lag, ist nun auch ein risikobasierter Ansatz für die Änderung von Unternehmensprozessen gefordert. D.h. eine Risikoevaluierung im Rahmen des Change Control für Prozesse.

• Computersysteme und deren korrekte Arbeitsweisen (Stichwort: Computervalidierung) sind umfassender geregelt. U.a. ist nun eine Softwarevalidierung von elektronischen Qualitätsmanagementsystemen gefordert.

• Die periodische Managementbewertung („Management Review“), die nun im QM-System beschrieben sein muss, wurde hinsichtlich Eingaben und Ergebnissen erweitert.

• Auch die Anforderungen an personelle Ressourcen wurden neu formuliert: Zusätzlich müssen die Organisationen die Kompetenz ihrer Mitarbeiter nachweisen und sicherstellen, dass sich die Mitarbeiter über den Einfluss ihrer Tätigkeit bzw. ihren Beitrag zur Erreichung der Qualitätsziele bewusst sind.

• Unternehmen müssen nun die Anforderungen an die infrastrukturellen Einrichtungen dokumentieren und sie so gestalten, dass die Sicherheit der Produkte gewährleistet ist bzw. eine Verwechslung von Produkten und Komponenten ausgeschlossen werden kann.

• Die Produktanforderungen, die im Rahmen der Realisierungsplanung definiert und vor Auslieferung überprüft werden, müssen nun auch die Anforderungen an das Anwendertraining beinhalten, um die spezifizierte Leistung der Produkte bzw. den sicheren Gebrauch zu gewährleisten.

• Neben der klassischen Kundenkommunikation ist nun auch die Kommunikation mit Behörden geregelt, wobei hier auf die lokal gültigen Gesetze Bezug genommen wird.

Durch die Aufnahme aktueller Themen wie Softwarevalidierung und UDI (Unique Device Identifier) bzw. dem Ausbau des Risikomanagements wurde die Aktualität der inzwischen 13 Jahre alten ISO13485 wieder hergestellt. Die Handschrift der amerikanischen Gesundheitsbehörde bzw. die Ähnlichkeit mit dem amerikanischen Medizinproduktegesetz ist in einigen Kapiteln klar erkennbar.

Conclusio zur ISO-Norm 13485:2016
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die neue ISO 13485:2016 im Gegensatz zum Basiswerk ISO 9001 viele neue Forderungen beinhaltet, deren Umsetzung viele zertifizierte Organisationen vor neue Herausforderungen stellen wird. Die zertifizierten Organisationen haben nun maximal 3 Jahre Zeit, auf den neuen Standard umzustellen.

Hier setzt der Medizintechnik-Cluster von Business Upper Austria in Kooperation mit Quality Austria an, um Neu- und Umsteigern einen besseren Einblick in die branchenspezifischen Rahmenbedingungen, insbesondere der neuen ISO 13485:2016 zu geben. Bei der Fachveranstaltung Regulatory Affairs am 9. Juni 2016 an der FH OÖ, Campus Linz informieren ausgewählte Experten über die Neuheiten der ISO 9001:2015 und der ISO 13485:2016. Alle Seminare und Lehrgänge der Quality Austria beinhalten bereits die Forderungen der neuen ISO-Normen.



Aktuelles der Quality Austria - Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH

Aktuell bietet die Quality Austria, neben den Komplettausbildungen zum Qualitätsbeauftragten und zum Qualitätsmanager für Medizinprodukte, Seminare zum Thema „Medizinprodukte – Anforderungen an das QM System nach ISO 13485:2016“ an. Weitere Seminare zu den Themen Anlagenqualifizierung & Prozessvalidierung, Gute Dokumentationspraxis, Medizinische Software, Risikomanagement, Klinische Bewertung und Vorbereitung von US FDA Inspektionen runden das Seminarangebot ab. Sämtliche Seminare können auch als In House Variante gebucht werden. www.qualityaustria.com

Über den oö. Medizintechnik-Cluster
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).
www.medizintechnik-cluster.at


Autor

Ing. Andreas Aichinger, MSc
Hauptberuflicher Qualitätsmanager, Auditor und Trainer für Medizinprodukte
Netzwerkpartner der Quality Austria - Trainings, Zertifizierungs und Begutachtungs GmbH


Medien-Kontakt
Melanie Sipos
Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster
Telefon: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at

 

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Das war der „MedTech.Circle 2016“ - Oberösterreichs Medizintechnik am Puls der Zukunft

Business Upper Austria - Nik Fleischmann
Prof. Dr.-Ing. Erich Reinhardt vom erfolgreichen Medical Valley Erlangen EMN betonte die Wichtigkeit von Innovationen. Bildquelle: Business Upper Austria - Nik Fleischmann
Business Upper Austria - Nik Fleischmann
Vortrag von DI (FH) Dr. Michael Ring zum Thema: MedTech-Produkte auf dem klinischen Prüfstand. Bildquelle: Business Upper Austria - Nik Fleischmann
Business Upper Austria - Nik Fleischmann
Experten diskutierten darüber, wie der MedTech-Standort OÖ weiter ausgebaut werden kann. Bildquelle: Business Upper Austria - Nik Fleischmann

10.03.2016

Die Zukunft der Medizintechnik in Oberösterreich war am 10. März zentrales Thema beim größten Branchentreff des Medizintechnik-Clusters, dem MedTech.Circle 2016 in der Raiffeisenlandesbank OÖ AG in Linz. Knapp 80 TeilnehmerInnen aus der MedTech-Branche, der Mechatronik-, Kunststoff- sowie IT-Industrie folgten der Einladung und diskutierten die verschiedensten Ansätze.

Medizintechnik bietet für den Wirtschaftsstandort beste Zukunftschancen
Die MedTech-Branche ist ein Zukunftsmarkt mit großem Innovationspotenzial. Immer mehr GründerInnen und UnternehmerInnen erkennen das Marktpotenzial von Gesundheit und Medizintechnik und wagen einen lohnenswerten Ein- oder Umstieg in diesen Bereich. Für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich bietet die Medizintechnik somit beste Zukunftschancen.


Wie sieht der zukünftige MedTech-Standort OÖ aus?

Ziel des Landes Oberösterreich und des Medizintechnik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist der Ausbau des MedTech-Standorts OÖ. Der Medizintechnik-Cluster unterstützt das Vorhaben mit der Initiative „MedTech.Transfer – business meets research“ zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft. Diese Initiative (gefördert aus Mitteln des Landes Oberösterreich im Rahmen der Wachstumsstrategie für Standort und Arbeit) führt Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen und unterstützt bei der Initiierung und Umsetzung gemeinsamer Projekte im breiten Themengebiet der Medizintechnik. Der Nachmittag stand im Zeichen des Erfahrungsaustauschs mit dem erfolgreichen Medical Valley Erlangen EMN (Bayern). Am Podium diskutierten Prof. Dr.-Ing. Erich Reinhardt (geschäftsführender Vorstand Medical Valley EMN), Ing. DI (FH) Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria) und DI (FH) Dr. Hans-Peter Huber (Projektmanager Medizintechnik-Cluster). Prof. Dr.-Ing. Erich Reinhardt betonte dabei die Wichtigkeit von Innovation. Innovationen schaffen Umsatz und sorgen für eine attraktive Region.

Mehr branchenübergreifende Kooperationen für Ausbau des MedTech-Standorts
Wie sich der MedTech-Standort OÖ weiter ausbauen lässt, diskutierten Mag. Michael Farthofer (CEO CCS Akatech & Beiratssprecher des Medizintechnik-Clusters), DI Dr.-Ing. Johann Hoffelner (CSO Linz Center of Mechatronics), Dr. Jama Nateqi (CEO Symptoma) und Roland Rott (General Manager Women‘s Health Ultrasound & IT, GE Healthcare). Die einhellige Meinung war, dass neben der Vernetzung und Internationalisierung vor allem die Interdisziplinarität – branchenübergreifende Kooperationen und Innovationen – wichtig für den Ausbau des MedTech-Standortes sind.

DI (FH) Dr. Michael Ring (CEO R’n’B Medical Software Consulting & Studienkoordinator des Kepler Universitätsklinikums) wiederum ging der Frage nach, was es bedeutet, wenn MedTech-Produkte auf dem klinischen Prüfstand stehen: „Die klinische Prüfung von Medizinprodukten an Menschen stellt eine herausfordernde und verantwortungsvolle Tätigkeit dar, wobei die Gewährleistung der Patientensicherheit und der Datenqualität hierbei die wesentlichen Ziele darstellen.“ In seinem Vortrag betonte er die Wichtigkeit von ordentlich aufbereiteten klinischen Daten (nachvollziehbare Literaturrecherche, Meldung unerwünschter Ereignisse etc.), die die Grundlagen für die klinische Bewertung bzw. die klinische Prüfung (Prüfung am Menschen vor der Einführung) von Medizinprodukten darstellen.

Im Anschluss präsentierte Cluster-Managerin Nora Mack, BSc MBA, Neuigkeiten aus dem Medizintechnik-Cluster. Im Mittelpunkt standen die Themenschwerpunkte „MedTech.Ein- und Umstieg“, „MedTech.Transfer“ und „MedTech.IT“. Mit den Worten „Bringen wir die Zukunft der Medizintechnik in OÖ gemeinsam zum Strahlen“, beendete die Cluster-Managerin ihr Update und gab die Bühne frei für die MedTech.Talks. An drei Tischen diskutierten die TeilnehmerInnen mit ausgewählten ExpertInnen über die Themen „MedTech.Transfer“, „MedTech.Ein- und Umstieg“ und über „Chancen und Risiken für den MedTech-Standort OÖ“, bevor das anschließende Networking am Buffet seinen Ausklang fand.


Über den oö. Medizintechnik-Cluster (MedTech-Cluster)

Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer (mit der Initiative MedTech.Transfer), MedTech.IT (mit der Initiative Digital MedTech) und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien). www.medizintechnik-cluster.at


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Michael Farthofer über den MedTech.Circle 2016

Podiumsdiskussion zur Zukunft der Medizintechnik in OÖ
Experten diskutierten darüber, wie der MedTech-Standort OÖ weiter ausgebaut werden kann.

10.03.2016

Der Podiums.Talk zur Frage: "Wie kann der MedTech.Standort OÖ weiter ausgebaut werden?" lieferte den Teilnehmern wertvolle Impulse für die Zukunft der Medizintechnik in OÖ.Dabei hat dieses informative und kurzweilige Format gezeigt, welche herausragenden Möglichkeiten es in Oberösterreich gibt, wenn Innovation durch Kooperation von sämtlichen Partnern aus dem MTC-Netzwerk – Unternehmen, Fakultäten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Fachhochschulen und Spitäler - aktiv gelebt wird. Eine weitere Bereicherung für den MedTech.Circle 2016 und v.a. für dessen Teilnehmer waren die MedTech.Talks, wo an drei Tischen zu ausgewählten Zukunftsthemen (MedTech.Transfer, MedTech.Ein- und Umstieg, Chancen & Risiken für den MedTech-Standort) angeregt diskutiert wurde.

 

Mag. Michael Farthofer, CCS AKAtech GmbH & MTC-Beiratssprecher


Initiative MedTech.Transfer auf der HIMSS

Foto HIMSS

04.03.2016

LISAvienna betreute von 29. Februar bis 4.

März 2016 den Auftritt der österreichweiten

Dachmarke LISA – Life Science Austria auf

der HIMSS 2016 in Las Vegas. Die HIMSS ist

die weltweit größte Health IT Ausstellung und

Konferenz. Heuer konnte die Veranstaltung

in Las Vegas mit rund 42.000 BesucherInnen

und 1.300 Ausstellern erneut zeigen, wie

wichtig IT im Gesundheitsbereich ist.

Nach einer Sondierungsreise 2015 war Österreich diesmal erstmals mit einem eigenen Stand vertreten. Neben der Vorstellung der eigenen Produkte und Dienstleistungen konzentrierte sich die achtköpfige österreichische Delegation stark darauf, Mitbewerber besser zu verstehen und Hintergrundgespräche mit wichtigen Entscheidungsträgern führender Healthcare IT Unternehmen zu führen. Weiters war es Ziel, heimischen Unternehmen & Institutionen wie z.B. der Initiative MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters, Platomics, Medexter & Tiani den Eintritt in den US-Markt zu erleichtern. Auch die Identifikation neuer Trends im Healthcare IT Bereich stand auf der Agenda.

Im Jahr 2017 haben im Zuge des Gemeinschaftsstandes der LISAvienna erstmals auch MTC-Partner die Möglichkeit an der HIMSS teilzunehmen.


Branchenforum: Marktchancen Medizin- und Gesundheitstechnik in Südafrika

Bild Medizin- und Gesundheitstechnik

23.02.2016

Der Gesundheits- und Medizintechnikbereich in Südafrika befindet sich gerade im Aufschwung.

Experten rechnen im privaten und öffentlichen Gesundheitssektor mit einer Absatzsteigerung

von rund 9 Prozent. Der südafrikanische Medizintechnikbereich bietet mit einer rund 90 prozentigen

Importquote interessante Möglichkeiten für heimische Unternehmen.

Nutzen Sie die Chance und holen sich am 23. Februar 2016 Informationen aus erster Hand! Das Branchenforum erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

Diese Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

 


Dienstag, 23. Februar 2016, 10 Uhr
Arche Noah, WKO Oberösterreich Hessenplatz 3, 4020 Linz


 

Programm
10 Uhr Begrüßung

Florian Zeppetzauer | WKO Oberösterreich
Nora Mack | Medizintechnik-Cluster

Wirtschaftspartner Südafrika
Pieter Johannes Coetzee | Botschaftsrat Botschaft der Republik Südafrika

Aktueller Überblick Südafrika & Tipps zum Markteintritt
Johannes Brunner | Österr. Wirtschaftsdelegierter in Südafrika

Medizin- und Gesundheitstechnik in Südafrika
Sue Bowden | Studienautorin, Whitehouse and Associate

Erfahrungsberichte oö. Unternehmen
Peter Scharek | Greiner Bio One

12 Uhr Networkingimbiss & Einzelgespräche mit Experten


Anmeldung zu dieser kostenlosen Veranstaltung unter
E: export@wkooe.at
T: 05-90909-3458


DI(FH) Andreas Oyrer: Über den MTC

Foto Andreas Oyrer

12.02.2016

DI (FH) Andreas Oyrer, Geschäftsführer CDE: Über die Zusammenarbeit mit dem MTC

"Die Unterstützung durch den Medizintechnik-Clusters war für uns in den letzten Jahren sehr wertvoll. Durch die persönliche und professionelle Betreuung konnten wir einige neue Kontakte zu Medizintechnik-Unternehmen und Experten knüpfen. Weiters durften wir dank der Unterstützung des MTC unser Praxis-Wissen zu Software-Entwicklung für Medizintechnik-Produkte und Medical Apps bei zahlreichen Veranstaltungen an die Zuhörer weitergeben. Wir bedanken uns dafür ganz herzlich beim gesamten MTC-Team und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit!"

 

www.cde.at


Dr. Christoph Steindl, Catalysts: Über den MTC

Foto Dr. Christoph Steindl

05.02.2016

Dr. Christoph Steindl, CEO Catalysts - Individualsoftware: Über den MTC & den Wirtschaftsstandort OÖ

"Im OÖ Zentralraum gibt es alle Zutaten für ein erfolgreiches Medical Valley:

Grundlagen- und Angewandte Forschung an der FH OÖ und der JKU u.a. in den Bereichen Mechatronik, Messtechnik, Sensorik, Software Engineering – jetzt mit neuen Möglichkeiten durch die Medizinische Fakultät an der JKU; große und innovative Spitäler mit Lehr- und Regelbetrieb; Starke Wirtschaft, im speziellen eine starke Software-Industrie; Experten für die Entwicklung und Zertifizierung von Medizintechnik-Produkten

Der Medizintechnik-Cluster unterstützt und fördert die Zusammenarbeit all dieser Kräfte und bringt die besten Köpfe zusammen: Ideen werden geboren, Prototypen entwickelt und Startups bzw. Spin Offs gegründet, um Medizintechnik-Produkte bis zur Marktreife zu entwickeln. Wir, die Catalysts GmbH, haben schon ein ganzes Portfolio an Ideen und Projekten in der Umsetzung und freuen uns auf die Dynamik und die Chancen, die sich in den nächsten Jahren ergeben werden."


www.catalysts.cc


Zukunftsfelder in MedTech & Gesundheitswirtschaft

Foto Dr. Gottfried Stienen
Dr. Gottfried Stienen, Leitung Fundraising & Unternehmenskommunikation begrüßte zur Fachveranstaltung © Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
Foto Univ.-Prof. Dr. Lepperdinger, Arbeitsgruppenleiter, Universität Salzburg hielt einen Vortrag zur Messbarkeit des gesunden Alterns
Univ.-Prof. Dr. Lepperdinger, Arbeitsgruppenleiter, Universität Salzburg hielt einen Vortrag zur Messbarkeit des gesunden Alterns © Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

29.01.2016

Bei der Fachveranstaltung Life Sciences am Standort Salzburg veranstaltet von der ITG und dem Medizintechnik-Cluster an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) am 28. Jänner 2016 erhielten die Teilnehmer einen detaillierten Überblick über die Entwicklungen in den Zukunftsfeldern der MedTech-Branche und Gesundheitswirtschaft.

Führende Experten zeigten anhand von Praxisbeispielen welche Chancen sich durch den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Produkt- und Dienstleistungsentwicklung auch in anderen Branchen wie z.B. Handwerk, Tourismus etc. ergeben können.

Der Nachmittag und die Fachvorträge wurden in zwei Themenschwerpunkte gegliedert: Technologie-Transfer in die Gesundheitswirtschaft und Technologie-Transfer in die Medizintechnik. Im Anschluss an die Fachvorträge tauschten sich die teilnehmenden Experteninnen und Experten mit dem Fachpublikum der MedTech-Branche aus und diskutierten die Chancen des Technologie-Transfers für das eigene Unternehmen.


Die Zukunft der Medizintechnik in OÖ im Blickfeld

© Jürgen Fälchle - fotolia.com..

20.01.2016

Der 10. März 2016 steht ganz im Zeichen der „Zukunft der Medizintechnik in Oberösterreich“. Denn der erst kürzlich umbenannte Medizintechnik-Cluster (MTC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria lädt ab 13.00 Uhr zur Jahrestagung „MedTech.Circle 2016“ in die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG in Linz.

Das zentrale Thema des größten Branchentreffs des Medizintechnik-Clusters ist die „Zukunft der Medizintechnik in Oberösterreich“. Dabei ziehen sich auch die inhaltlichen Schwerpunkte des Medizintechnik-Clusters als roter Faden durch das Programm und werden in unterschiedlichen Formaten thematisiert.

 

Fragen und Antworten zur Zukunft der Medizintechnik in OÖ
Gestartet wird mit einem Podiums.Talk zur „Zukunft des MedTech.Transfer in Oberösterreich“ mit Ing. DI (FH) Werner Pamminger, MBA, Geschäftsführer Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur und Dr. Hans-Peter Huber, Projektmanager Medizintechnik-Cluster & Betreuung der oö. Initiative MedTech.Transfer. Prof. Dr. Ing. Erich Reinhardt, Geschäftsführender Vorstand Medical Valley EMN e.V. wird hingegen über die Entstehung und den Erfolg der bayrischen Transferstelle sprechen.

Fortgesetzt wird mit einer Key.Note zum MTC-Schwerpunkt „MedTech.Ein- & Umstieg“ unter dem Titel „MedTech-Produkte auf dem klinischen Prüfstand“ von Dr. DI (FH) Michael Ring, R’n’B Medical Software Consulting & Studienkoordinator Kepler Universitätsklinikum. Bei dieser Key.Note fokussiert sich Dr. DI (FH) Ring auf die Regulatorien und klinischen Studien in Österreich.

Im zweiten Podiums.Talk diskutieren 4 Experten aus der Medizintechnik darüber, wie der MedTech-Standort Oberösterreich weiter ausgebaut werden kann. Am Podium nehmen Mag. Michael Farthofer, CEO CCS Akatech, DI Dr. Ing. Johann Hoffelner, CSO Linz Center of Mechatronics, Dr. Jama Nateqi, CEO Symptoma und Roland Rott, General Manager Ultrasound Software & Digital Health GE Healthcare Austria Platz und erläutern Chancen & Risiken aus Ihrer Sicht.

 

Im darauffolgenden Programmpunkt wird Cluster-Managerin Nora Mack, BSc MBA die inhaltlichen Schwerpunkte sowie anstehende Projekte des Medizintechnik-Clusters näher erläutern.

 

Den letzten Part bildet eine offene Diskussion für alle Teilnehmer der Jahrestagung zum Thema „Zukunft der Medizintechnik in Oberösterreich“ mit ausgewählten Expertentischen:

• Table: MedTech.Transfer mit dem bayrischen Experten Prof. Dr.-Ing. Erich Reinhardt

• Table: MedTech.Ein- & Umstieg / regulatorische Rahmenbedingungen mit Experte Dr. DI (FH) Michael Ring

• Table: Chancen & Risiken für den MedTech-Standort OÖ mit Experte Mag. Michael Farthofer

 

Zukunft der Medizintechnik in Oberösterreich Bei der Medizintechnik handelt es sich um ein multidisziplinäres Forschungs- und Anwendungsfeld, da es Kenntnisse aus verschiedensten Bereichen kombiniert. Laufende technologische Entwicklungen bringen enorme Fortschritte und Veränderungen in den einzelnen Feldern der MedTech-Branche und erhebliche Verbesserungen für PatientInnen. Die aktuelle Wirtschaftslage der hochinnovativen MedTech-Branche deutet auf eine positive Entwicklung in den kommenden Jahren hin. Mit der Errichtung der Medizinischen Fakultät an der Johannes Kepler Universität (JKU) und dem MedTech.Transfer des Medizintechnik-Clusters soll es auch in Oberösterreich einen Ausgangspunkt für ein Medical Valley geben.

 

Über den oö. Medizintechnik-Cluster
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 235 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden.

Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer, Med.IT und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).

 

>> Einladung zum MedTech.Circle 2016

 


Weitere Informationen und Anmeldung
Business Upper-Austria
Medizintechnik-Cluster
Christina Kravutske, MBA
Telefon: +43 732 79810 – 5156, christina.kravutske@biz-up.at

Medien-Kontakt
Business Upper-Austria
Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Telefon.: +43 732 79810 – 5158, melanie.sipos@biz-up.at
http://www.medizintechnik-cluster.at


Bayern – Tschechien – Österreich: Das innovative Dreieck der Medizintechnik lädt zum Kooperationsforum

Foto Workshop „Forschung in Medizin und Gesundheit“ der Europaregion Donau-Moldau
Mag. Eva Birner, Leiterin der Wissensplattform Forschung & Innovation im Gespräch mit Dr. Hans-Peter Huber, Projektmanager des Medizintechnik-Clusters beim Workshop „Forschung in Medizin und Gesundheit“ der Europaregion Donau-Moldau. Bildquelle: Birner Eva/Europaregion Donau-Moldau

18.01.2016

Zum ersten Mal findet von 25. – 26. Februar 2016 das Kooperationsforum „Healthcare Innovation Triangle (HIT)“ unter der Federführung der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden und der Europaregion Donau-Moldau (EDM) an der OTH in Amberg-Weiden statt. Bei der Veranstaltung soll das grenzüberschreitende Netzwerk der drei Länder Bayern – Tschechien – Österreich in der Medizintechnik ausgebaut und deren Industrie und Wissenschaft gefördert und vernetzt werden.

Das 2-tägige Programm beinhaltet neben zahlreichen Präsentationen insbesondere Workshops zu einzelnen Technologiefragestellungen in den Bereichen Biomechanik, Sensorik, Patientensicherheit, Bildgebende Systeme und Digitalisierung.

Von der Sensorik bis zum oö. MedTech.Transfer
Um die bestehende Kooperation zwischen Österreich und Bayern weiter zu vertiefen, übernehmen Christian Weigand, Abteilungsleiter Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS aus Erlangen und die Projektmanager des oö. Medizintechnik-Clusters der Business Upper Austria, Dr. Hans-Peter Huber und DI (FH) Andreas Wögerer, gemeinsam die Leitung des Workshops zum Themenfeld „Sensorik“ am Tag 1.

Der zweite Tag widmet sich unter anderem dem Thema Technologie-Transfer. Hier bringt sich Dr. Hans-Peter Huber mit der oö. Initiative „MedTech.Transfer – business meets research“ zum Thema ein. Beim „MedTech.Transfer“ handelt es sich um eine Initiative (finanziert durch die Wachstumsstrategie des Landes OÖ) zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Ziel den MedTech-Standort Oberösterreich langfristig zu stärken. „MedTech.Transfer“ führt Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen und unterstützt bei der Initiierung und Umsetzung gemeinsamer Projekte im breiten Themengebiet der Medizintechnik.

HIT – Teilnahme & Unterstützung
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, es wird jedoch um eine Registrierung HIERbis 19. Februar 2016 gebeten.


Weiters haben Unternehmen die Möglichkeit sich vor Ort mit einem Ausstellerstand (bis zu 4m²) den Ländern Bayern, Tschechien und Österreich zu präsentieren (Ansprechperson Fr. Schärtl).

Durchgeführt wird die Veranstaltung unter der Federführung der OTH-Amberg-Weiden und der Europaregion Donau-Moldau (EDM) in Zusammenarbeit mit dem Technologie-Campus an der OTH Amberg-Weiden e.V., dem Medical Valley EMN e.V. sowie der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg, der Hochschule Landshut und dem Medizintechnik-Cluster (MTC) der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria.

Kooperation der Länder
Das Forum „Healthcare Innovation Triangle“ ist bereits die zweite Kooperations-Veranstaltung zwischen Bayern und Österreich im Bereich der Medizintechnik, resultierend aus dem im vergangenen Jahr unterzeichneten Letter of Intent. Beim Aufenthalt von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer mit einer oberösterreichischen Delegation in Erlangen wurde zwischen den wirtschaftsstarken Regionen Bayern und Oberösterreich eine engere Zusammenarbeit vertraglich festgelegt. Dadurch soll die Innovationskraft deutscher und österreichischer Unternehmen im Technologiebereich forciert und die Wettbewerbsfähigkeit derselben national, gemeinschaftsweit und/oder international gestärkt werden. Des Weiteren ist es auch Ziel, die Zusammenarbeit mit Tschechien in unterschiedlichen Bereichen weiter auszubauen.

Weitere Informationen und Anmeldung
Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden
Ansprechperson: Frau Marion Schärtl
Telefon: +49 961 382-1722, mailto:m.schaertl@oth-aw.de
Kostenlose Anmeldung online

 


Über den oö. Medizintechnik-Cluster
Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 230 Partner im Bereich der Medizintechnik zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Bestehen des Clusters (2002) konnten bereits 50 Ideen der MedTech-Branche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Ausgehend vom zentralen Thema der Medizintechnik fokussiert der Cluster seine Aktivitäten auf 3 Schwerpunkte: MedTech.Transfer, Med.IT und MedTech.Ein- & Umstieg (im Wesentlichen: Regulatorien).

Über die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg Weiden
Die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg Weiden ist eine junge und innovative Hochschule. Sie bietet in vier Fakultäten ein Portfolio von 20 Studiengängen an, das aktuelle technische und wirtschaftliche Entwicklungen aufgreift. Die OTH Amberg-Weiden pflegt einzigartige Kooperations- und Partnerschaftsmodelle mit Unternehmen, die einen direkten Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Lehre und Praxis, Wissenschaft und Wirtschaft garantieren. Im Sommersemester 2010 nahm der Bachelor-Studiengang Medizintechnik den Lehr- und Forschungsbetrieb an der OTH Amberg-Weiden auf, im Wintersemester 2014/2015 startete der darauf aufbauende Masterstudiengang Medizintechnik. Begleitend sind rund 1.100 qm Laborfläche für die Medizintechnik mit einer Ausstattung auf High-Tech-Niveau im Weidener Technologie-Campus (WTC) eingerichtet worden. Anfang 2015 wurde das Institut für Medizintechnik als eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung der OTH Amberg-Weiden gegründet.

Über die Europaregion Donau-Moldau
Die Europaregion Donau-Moldau ist eine trilateral tätige Arbeitsgemeinschaft der sieben Partnerregionen Oberösterreich, niederösterreichisches Most- und Waldviertel, Oberpfalz, Niederbayern, Pilsen, Südböhmen und Vysočina. Sie dient dem Ausbau der grenzübergreifenden Zusammenarbeit auf verschiedenen Themengebieten. Die Betreuung des Bereichs „Forschung und Innovation“ obliegt der Region Oberpfalz.

 


Medien-Kontakt
Business Upper Austria, Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Tel.: +43 732 79810-5158
melanie.sipos@biz-up.at
www.medizintechnik-cluster.at


Bild
Bildtext:
Mag. Eva Birner, Leiterin der Wissensplattform Forschung & Innovation im Gespräch mit Dr. Hans-Peter Huber, Projektmanager des Medizintechnik-Clusters beim Workshop „Forschung in Medizin und Gesundheit“ der Europaregion Donau-Moldau.
Bildquelle: Birner Eva/Europaregion Donau-Moldau

Logos
Medizintechnik-Cluster, Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden, Europaregion Donau-Moldau, Medical Valley Erlangen EMN


Dr. Jama Nateqi, Symptoma.com: Über den MTC

Foto Dr. Jama Nateqi

11.01.2016

Dr. Jama Nateqi, Gründer von SYMPTOMA.com - einer ärztlichen Suchmaschine für Krankheiten: Über den MTC

"Der Medizintechnik-Cluster hat uns vom ersten Tag an professionell unterstützt und mit wichtigen Stakeholdern unserer Branche nachhaltig vernetzt. Aus unserer Teilnahme an "MedTech meets IT" resultierten z.B. handfeste Forschungskooperationen und Kundenanfragen. In den sogenannten ERFA Runden haben wir eigene Strategien & Methoden im Vertrieb geteilt und uns neue Ideen geholt. Das schärft unseren Vertrieb. Der Medizintechnik-Cluster und die dahinterstehenden Personen, z.B. Dr. Hans-Peter Huber, treiben unsere Branche voran, indem der Transfer von innovativen Technologien und Synergien mit anderen Unternehmen erleichtert wird. Herzlichen Dank!"

www.symptoma.com


MTC-connect 3/2015 ist da!

15.12.2015

"MTC-connect" (vormals GC-impuls)

Das brandaktuelle Magazin der MedTech-Branche aus OÖ zum Thema "Medizinische Simulation"

Das Printmedium "GC-impuls" hat aufgrund der Umbenennung des Gesundheitstechnologie-Clusters in Medizintechnik-Cluster ebenfalls einen neuen Namen erhalten - "MTC-connect".

 

Das Printmedium "MTC-connect" informiert Sie regelmäßig über die Aktivitäten des Medizintechnik-Clusters zu ausgewählten Schwerpunktthemen sowie über Neuigkeiten aus den Partnerunternehmen und der regionalen MedTech-Branche.

>> Aktuelle Ausgabe des MTC-connect lesen

 

Sie möchten auch gerne im MTC-connect präsent sein? Haben auch Sie interessante Projekte, Produkte etc. passend zu den Themen der nächsten MTC-connect Ausgaben, die Sie gerne veröffentlichen oder bewerben möchten? ...Dann nutzen Sie die Ausgaben im Jahr 2016 und setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

>> Details, Formate und Preise für Ihre Präsenz


Nomen est omen: oö. Gesundheitstechnologie-Cluster wird zu Medizintechnik-Cluster

Foto: Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl (links) und Nora Mack, BSc MBA, Managerin des Medizintechnik-Clusters (rechts) präsentieren das neue Logo.
Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl (links) und Nora Mack, BSc MBA, Managerin des Medizintechnik-Clusters (rechts) präsentieren das neue Logo.

01.12.2015

Das Programm wird zum Namen: Mit 1. Dezember 2015 wird der Gesundheitstechnologie-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria zum Medizintechnik-Cluster (MTC). „Da sich der Fokus des Clusters immer mehr auf die MedTech-Branche gerichtet hat, ist das nun der nächste logische Schritt!“, erklärt Cluster-Managerin Nora Mack, BSc MBA. Gleichzeitig wurde auch das Corporate Design neu gestaltet.

„Die Medizintechnikbranche hat ein hohes Wachstumspotenzial und ist insbesondere für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich eine Zukunftschance. Mit der Errichtung der Medizinischen Fakultät an der JKU und der Technologie-Transferstelle des Medizintechnik-Clusters in Linz soll es in Zukunft auch in Oberösterreich einen Ausgangspunkt für ein Medical Valley geben. Durch die Umbenennung in Medizintechnik-Cluster wird dem inhaltlichen Medizintechnik-Schwerpunkts des Gesundheitstechnologie-Clusters auch nach außen hin entsprechend Rechnung getragen“, betont Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl.

 

Über den Medizintechnik-Cluster

Der Medizintechnik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria ist die zentrale Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Ziel ist es, die rund 230 Partner im Bereich der MedTech-Branche zusammenzuführen und gemeinsame Projekte zu initiieren. Seit Gründung des Clusters (damals noch Gesundheits-Cluster) im Jahr 2002 konnten bereits 50 Ideen der Gesundheitstechnologiebranche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich umgesetzt werden. Dabei richtete sich der Fokus im Laufe der Zeit zunehmend auf die MedTech-Branche.

Um den MedTech-Standort Oberösterreich neben der Medizinischen Fakultät weiter zu stärken, positioniert sich der Medizintechnik-Cluster aktuell als MedTech-Transferstelle mit dem Ziel Firmen, Forscher und Ärzte zusammenzuführen und infolgedessen Kooperationen, Innovationen und gemeinsame Projekte rund um das breite Themengebiet der Medizintechnik anzustoßen.

Neben dem MedTech.Transfer und Med.IT ist die Unterstützung von Ein- und Umsteigern in die Medizintechnik die dritte wesentliche Ausrichtung des Medizintechnik-Clusters. Zentrales Thema dabei sind die regulatorischen Rahmenbedingungen, die es im MedTech-Umfeld zu beachten gilt.

Zusätzlich zu den drei soeben genannten Schwerpunkten hat es sich der Medizintechnik-Cluster zur Aufgabe gemacht, aktuelle Themen und Trends aus der MedTech-Branche in den Fokus zu rücken.

 

In Ergänzung zu den beiden zentralen Ausrichtungen des Medizintechnik-Clusters und den inhaltlichen Schwerpunkten, die in periodischen Abständen auf Aktualität überprüft und ggf. adaptiert werden, gibt es noch eine dritte Ebene, welche für die Ausrichtung des Medizintechnik-Clusters von Bedeutung ist: Das Dienstleistungsportfolio sowie das Key Account Management des Clusters orientieren sich – wie bei einem klassischen Produktions-Unternehmen – an vier Prozessen:

• Beschaffung
• Qualitätsmanagement
• Produktion
• Vertrieb

Als Best-Practice-Beispiel kann in diesem Zusammenhang das Format der Erfahrungsaustauschrunden (ERFAs) genannt werden. Dieses Format wird aktuell bereits für zwei von vier Prozessen angeboten – nämlich für Qualitätsmanagement und Vertrieb – und soll zukünftig (2016) auch auf die beiden Prozesse Beschaffung und Produktion ausgedehnt werden. Zusätzlich soll im Rahmen der Technologie-Transferstelle eine eigene ERFA für das Thema F&E bzw. klinische Studien ins Leben gerufen werden.

 

MedTech.Circle 2016 – die Zukunft der Medizintechnik in OÖ

Der 10. März 2016 steht ganz im Zeichen der „Zukunft der Medizintechnik in Oberösterreich“. Denn der Medizintechnik-Cluster lädt ab 13.00 Uhr zur Jahrestagung „MedTech.Circle 2016“ in die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich.

Das zentrale Thema des größten Branchentreffs des Medizintechnik-Clusters ist die „Zukunft der Medizintechnik in Oberösterreich“. Dabei ziehen sich auch die inhaltlichen Schwerpunkte des Medizintechnik-Clusters als roter Faden durch das Programm. Gestartet wird mit Impulsvorträgen zu „Zukunft der Medizintechnik in Oberösterreich“ mit Fokus auf die MTC-Themenschwerpunkte: „Technologie-Transfer“ und „Ein- und Umstieg in die Medizintechnik / regulatorische Rahmenbedingungen“.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wird das Thema „Zukunft der Medizintechnik in Oberösterreich“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln näher beleuchtet. Am Podium werden Vertreter eines Start-Up-Unternehmens, zweier Leitbetriebe (Produzent & Zulieferer) in der Medizintechnik und ein Vertreter seitens F&E diskutieren. Im darauffolgenden Programmpunkt wird Nora Mack, BSc MBA die Ausrichtung, die inhaltlichen Schwerpunkte sowie anstehende Projekte des Medizintechnik-Clusters näher erläutern.

Den letzten Part bildet eine offene Diskussion zum Thema „Zukunft der Medizintechnik in Oberösterreich“ mit ausgewählten Expertentischen dar:
• Table: Schwerpunkt – MedTech.Transfer
• Table: Schwerpunkt – MedTech. Ein- & Umstieg / regulatorische Rahmenbedingungen
• Table: Schwerpunkt – Chancen & Risiken

 

Medien-Kontakt
Business Upper Austria, Medizintechnik-Cluster
Melanie Sipos
Tel.: +43 732 79810-5158
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Medical-Apps: Zertifizierung bietet Sicherheit für Hersteller und Anwender

Bild: Diskussion zur Erfolgsgeschichte der App „mySugr“...
Diskussion zur Erfolgsgeschichte der App „mySugr“. V.l.n.r.: DI (FH) Andreas Oyrer, Geschäftsführung CDE, Berndt Guttmann, CFO mySugr, DI Martin Schmid, Geschäftsführer & Senior-Consultant en.co.tec, Dr. Hans-Peter Huber, Projektmanager Gesundheitstechnologie-Cluster (Moderation). © Gesundheitstechnologie-Cluster/Medizintechnik-Cluster, Business Upper Austria

22.10.2015

Apps gewinnen in der Medizintechnik immer mehr an Bedeutung, wobei hier App nicht gleich App ist. Die wichtigste Frage: Consumer-App oder Medical App? Beim Thema Apps geht es oft um sensible, persönliche Daten. Puls, Schlafrhythmus, Insulinspiegel – Vieles wird gespeichert und soll dann zur medizinischen Diagnose oder zur Therapie dienen. Gerade deshalb ist es besonders wichtig, dass solche Apps auch als Medizinprodukte zertifiziert sind und den regulatorischen Vorgaben entsprechen. Dieses Thema griff der Gesundheitstechnologie-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria bei seiner Fachveranstaltung „Medtech meets IT: APP up your health from lifestyle to regulatory affairs“ am 22. Oktober 2015 an der Johannes Kepler Universität in Linz auf.

Vor allem Themen wie Risikomanagement und Datensicherheit spielen eine bedeutende Rolle – nicht nur für den Hersteller sondern vor allem auch für den Anwender der App.

In der Medizintechnik treffen zwei Trends von Apps aufeinander: reine Consumer-Apps in Kombination mit Health & Lifestyle (z.B. Runtastic) auf der einen und Medical Apps in Kombination mit Medizintechnik & Regulatory Affairs(mySugr) auf der anderen Seite. Sind die Apps dazu bestimmt, für die medizinische Diagnose oder in der darauffolgenden Therapie angewendet zu werden, so ist eine Zertifizierung als Medizinprodukt erforderlich. Bereits bei der Entwicklung einer medizinischen Software bzw. einer Medical App muss darauf geachtet werden, dass alle relevanten Normen, Richtlinien und regulatorischen Vorgaben eingehalten werden. Der Weg bis zur zertifizierten Medical App dauert damit deutlich länger als der Weg zu einer nicht zertifizierten Consumer-App. Allerdings hat eine zertifizierte App einen medizinischen Zweck und bietet zudem Rechtssicherheit. Derzeit gibt es in Österreich geschätzt nur ca. 15 Apps, die als Medizinprodukte gelten.

 

Bei der Veranstaltung „Medtech meets IT: APP up your health – from lifestyle to regulatory affairs“ sensibilisierte der Gesundheitstechnologie-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur die Branche zum einen für das Thema Apps als Medizinprodukt und den damit verbundenen regulatorischen Anforderungen. Zum anderen zeigte die Veranstaltung die Möglichkeit auf, welche sensationellen Erfolgs-Chancen das Thema „Apps“ vor allem auch für Start-ups bietet.

 

Die Fachveranstaltung war die erste gemeinsame Aktivität im Rahmen der erst kürzlich in einem Letter of Intent fixierten Kooperation zwischen dem Medical Valley EMN e.V. und dem Gesundheitstechnologie-Cluster (Aufenthalt von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer mit einer oberösterreichischen Delegation in Erlangen).

 

Der Nachmittag: Consumer-Apps vs. Medical Apps
In zwei unterschiedlichen Podiumsdiskussionen wurden Consumer-Apps und Medical Apps einander gegenüber gestellt. Viele Fragen zu diesem aktuellen Thema tauchten aus dem Publikum auf und wurden in regen Diskussionen von Experten beantwortet.

 

Erfolgsgeschichte App „MySugr“ – von der App-Idee zum Medizinprodukt
Bernd Guttmann, CFO des Unternehmens „mySugr“ stellte bei der Veranstaltung die Erfolgsgeschichte der gleichnamigen Medical App „mySugr“ vor, die 2012 in Wien entwickelt wurde. Gemeinsam mit DI Martin Schmid, Geschäftsführer & Senior-Consultant en.co.tec, der bei der Einführung der ISO 13485 bzw. aller regulatorischen Anforderungen der App beratend zur Seite stand, ließen Sie den Weg von der App-Idee bis hin zum Medical App Revue passieren. DI (FH) Andreas Oyrer, Geschäftsführung CDE unterstützte die Diskussion mit seinem Know-How für Softwarelösungen in der Medizintechnik. Die Gründer der App „mySugr“ sind selbst Betroffene der Krankheit Diabetes und haben daher die langfristige Vision das „Datenleben“ für Personen mit Diabetes umgänglicher zu machen. Zielgruppe für die erste Phase waren Patienten mit Diabetes Typ1, in einer zweiten Phase wurde die App auf die Zielgruppe der Typ2-Diabetiker ausgedehnt. Die Entscheidung dafür, die App als Medizinprodukt zertifizieren zu lassen ist bereits sehr früh gefallen und wurde von den Gründern nie bereut. Aktuell gibt es bereits über 400.000 registrierte User, das Ziel für Ende 2015 liegt bei 500.000 registrierten Usern.

 

Podiumsdiskussion Consumer-Apps vs. Medical Apps
Nach der Pause startete eine rege Diskussion zwischen Vertretern der MedTech- und IT-Branche aus Österreich und Deutschland und einem hochkarätigen Fachpublikum zum Thema „Consumer-Apps vs. Medical Apps“. Rede und Antwort zu den zahlreichen Fragen standen

  • FH-Prof. Dr. Martin Zauner (Dekan Fakultät Gesundheit und Soziales der Fachhochschule OÖ)
  • Dr. Heinz Brock (Geschäftsführer des Kepler Universitätsklinikums)
  • Dr. Steffen Schmidt (Projektleiter Healthcare IT des Medical Valley EMN e. V.)
  • Tobias Hertkorn (Gründer und Geschäftsführer groupXS Solutions GmbH Bayreuth)

 

Im Anschluss an die beiden Podiumsdiskussionen fanden drei „Lightning Talks“ statt. DI Johannes Bergsmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Software Quality Lab, DI(FH) Dr. Andreas Böhler, MLBT Geschäftsführer von R’n’B Medical Software Consulting und DI(FH), MSc. Stefan Larndorfer, Geschäftsführer & Software-Entwickler von sequality software engineering e.U. stellten Ihr Unternehmen und Ihre Aktivitäten rund um das Motto „APP up your health – from lifestyle to regulatory affairs“ vor.

Fortsetzung und Ausklang fanden die Gespräche beim anschließenden Networking im Ausstellerbereich der GC- Partner und am herzhaften Knödel-Buffet.

 

Wir danken unseren Partnern! Software Quality Lab, Informationstechnologie-Cluster, Ernst & Young, FH Oberösterreich, Johannes Kepler Universität Linz, Quality Austria, Raiffeisenlandesbank Oberösterreich


aws Life Science Lecture – Medical Device Regulation Package

Foto: FH-Prof. DI Dr. Martin Zauner, Fachhochschule OÖ begrüßte zur aws Life Science Lecture..
FH-Prof. DI Dr. Martin Zauner, Fachhochschule OÖ begrüßte zur aws Life Science Lecture Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

18.06.2015

Nach dem Motto „Von der Idee zum Produkt“ fand am 18. Juni 2015 die aws Life Science Lecture – Medical Device Regulation Package an der Fachhochschule OÖ – Fakultät für Gesundheit und Soziales statt. Die Vortragsreihe, organisiert vom Austria Wirtschaftsservice (aws) und dem Gesundheitstechnologie-Cluster, bot ein Wissenspaket für den erfolgreichen Aufbau von Start-up Unternehmen mit Medizinprodukten. Vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus etablierten Unternehmen, Institutionen und Start-ups erschienen am Nachmittag, um sich in den Fachvorträgen über die wichtigsten Aspekte von Regulatory Affairs: CE-Kennzeichnung, Qualitätsmanagement, klinische Bewertungen und Finanzierungsstrukturen zu informieren.

Der Nachmittag – die Fachvorträge
FH-Prof. DI Dr. Martin Zauner, MSc Studiengangsleiter Medizintechnik der Fachhochschule OÖ begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und führte in das Thema Regulatory Affairs in Life Sciences und Medizintechnik ein. Dabei ging er auf drei Spannungsfelder der Regulatorien ein: 

  1. Regulatorien & Wirtschaftsräume
  2. Regulatorien & Innovation
  3. Regulatorien & Entwicklungszeiten (-kosten)

 

Nach ersten regen Diskussionen, gab Dr. Arnold Reikerstorfer, MBA, aws Hochtechnologieförderung, in seinem Vortrag einen Überblick zu den aws Life Science Förderprogrammen. Die aws Hochtechnologieförderung appellierte hier besonders an Start-ups/Gründer/Einzelpersonen mit innovativen Ideen und Risikofreudigkeit.

 

Den Start der Fachvorträge machte Ing. Andreas Aichinger, MSc, Produktexperte der Quality Austria und verwies auf die Revision der ISO-Norm 13485, welche die Erfordernisse für ein umfassendes Managementsystem für das Design und die Herstellung von Medizinprodukten repräsentiert.

 

Die Experten: DI Michael Pölzleitner, Leiter Medizinprodukte TÜV Austria, DI Andreas Oyrer, Geschäftsführung CDE, DI Dr. Michael Ring, Berater R’n’B Medical Software Consulting und Friedrich Baldinger, Venture Partner SHS setzten mit den Themen CE-Kennzeichnung, klinische Bewertungen von Medizinprodukten, Software Engineering und Finanzierung von Medizintechnik Start-ups fort.

 

Im Anschluss an die Fachvorträge konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die vielen Impulse für Diskussionen und das Get-Together für konstruktive Gespräche nutzen.


Generative Fertigung in der Medizintechnik: Ein Nischenmarkt für medizinische Lösungen

Foto: Verlagerter Oberkiefer mit Stabilisierung durch Platten zum übrigen Gesichtsschädel..
Verlagerter Oberkiefer mit Stabilisierung durch Platten zum übrigen Gesichtsschädel © Kepler Universitätsklinikum, Abteilung für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie

26.05.2015

Generative Fertigungsverfahren, wie z.B. 3D-Druck, Stereolithographie oder selektives Laserschmelzen, ermöglichen eine schnelle und kostengünstige Herstellung von ökonomisch einsetzbaren Werkstoffen. In vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken, handelt es sich bei der Generativen Fertigung in der Medizintechnik jedoch noch um einen Nischenmarkt. Die Anwendung solcher Fertigungstechniken bietet jedoch viele Möglichkeiten und bedeutet, dass z.B. Implantate individuell an den Bedarf angepasst und mit poröser Struktur gefertigt werden können. Von den medizinischen Problemstellungen profitieren in Oberösterreich besonders Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich Medizintechnik, Mechatronik und Kunststoff, indem sie in gemeinsamen Projekten neue Lösungen generieren.

mediMedizinische Problemstellung: Einsatz von Verplattungsmaterial aus Titan-Legierungen
In der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie kommen in der operativen Behandlung von Kieferfehlstellungen zur Stabilisierung des Oberkiefers Plättchen aus Titan zum Einsatz. Durch Mikrobewegungen im Gesichtsschädelbereich, die durch natürliche Bewegungen wie Kauen entstehen, kommt es zu Reibungen der Fixierungsschrauben in den Plattenlöchern. Die Folge ist ein Metallabrieb des Verplattungsmaterials. Da es sich beim eingesetzten Material um Titan-Legierungen handelt, können die Abriebe auch Spuren von anderen Metallen wie z.B. Aluminium enthalten. Um die Gesundheit der Patientin/des Patienten nicht zu gefährden, ist die Entfernung des Verplattungsmaterials in Folgeoperationen somit unumgänglich. Wie sich Verplattungsmaterial in Zukunft biokompatibel herstellen lässt, war eines der Themen in verschiedenen Workshops der Plattform „Generative Fertigung in der Medizintechnik“ (gemeinsam initiiert durch den Gesundheitstechnologie-Cluster, Kunststoff- und Mechatronik-Cluster der oö. Wirtschaftsagentur Business Upper Austria).

 

Medizinische Lösung: Einsatz von 3D-Druck in der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie
Die laufende Forschungskooperation „Einsatz generativ gefertigter keramischer Fixierungselemente in der Chirurgie“ der Firma Lithoz GmbH gemeinsam mit dem Kepler Universitätsklinikum ist ein Ergebnis dieser Workshop-Reihe. „Das Projekt gibt eine hervorragende Möglichkeit zur Interaktion zwischen Medizin und Industrie. Problemstellungen können aus verschiedenen Blickwinkeln multidisziplinär beleuchtet werden“, so Prim. DDr. Michael Malek, Vorstand Abteilung Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie des Kepler Universitätsklinikum.
Um zukünftige Folgeoperationen zur Entfernung von Verplattungsmaterialien aus Titan-Legierungen vermeiden zu können, evaluiert das Unternehmen Lithoz GmbH gemeinsam mit dem Kepler Universitätsklinikum die Möglichkeit des Einsatzes von generativen Fertigungsverfahren zur Herstellung von keramischen Fixierungselementen in der Chirurgie. Mittels 3D-Druck soll ein Verplattungsmaterial aus Zirkoniumoxidkeramik (auch Zirkonoxidkeramik genannt) hergestellt werden, welches im Kiefer des Patienten belassen werden kann. Bioinerte Materialien, vor allem Zirkoniumoxidkeramik, zeichnen sich durch ihre außergewöhnlichen (thermo-)mechanischen Eigenschaften wie etwa hohe Steifigkeit, enorme Verschleißbeständigkeit und exzellente Biokompatibilität aus. Auf Basis eines CAD-Files mit patientenspezifischen CT-Daten können maßgeschneiderte Fixierungselemente aus Zirkoniumoxidkeramik dreidimensional gedruckt und 3D-navigiert eingesetzt werden. Die Herstellung bedarf keinerlei Formen oder Werkzeuge, wodurch nur sehr geringe Vorlaufzeiten nötig sind. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit definierter innerer Strukturen wie interkonnektiver Poren oder Kanälen mit vorgegebenen Durchmessern.
Neben der Möglichkeit der generativen Fertigung von permanenten Implantaten aus bioinertem Material, können auch resorbierbare Keramiken verwendet werden. Dabei wird das Implantat vom Körper nach und nach zersetzt und in körpereigenes Knochengewebe umgewandelt. Aufgrund seiner Bioresorbierbarkeit eignet sich beispielsweise der Werkstoff Tricalciumphosphat hervorragend als Knochenersatzmaterial und bietet viele interessante Möglichkeiten für regenerative Medizin und Tissue Engineering.

 

Neue Lösungen durch Kooperation
Im Auftrag der Zukunftsakademie des Landes Oberösterreich veranstalte der Gesundheitstechnologie-Cluster gemeinsam mit dem Kunststoff- und Mechatronik-Cluster der Business Upper Austria am 26. Mai 2015 bereits zum zweiten Mal einen Workshop der Plattform „Generative Fertigung in der Medizintechnik“. Expertinnen und Experten aus Medizin und Technologie diskutierten über gegenwärtige Problemstellungen der generativen Fertigung in der Medizintechnik. Zudem lag das Augenmerk auf der Anbahnung von neuen Projekten.

 

Über die Lithoz GmbH
Die Lithoz GmbH, mit Sitz in Wien, ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Materialien und generativen Fertigungssystemen (3D-Druck) für die einfache und kostengünstige Herstellung von Hochleistungskeramiken. Lithoz bietet seinen Kunden ein Komplettsystem an, bestehend aus Maschine, Software sowie unterschiedlichen keramischen Materialien. Neben den Standardprodukten bietet Lithoz auch kundenspezifische Entwicklungen und Lösungen an. Durch die in langjährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aufgebaute Fachkompetenz, kann Lithoz seine Kunden entlang der gesamten Prozesskette unterstützen. http://www.lithoz.com/

Foto Unterschiedliche 4-Lochplatten
Foto: Dr. Johannes Patzer, CTO Lithoz GmbH vor dem CeraFab 7500, 3D-Keramikdrucker von Lithoz GmbH zum Druck von Implantaten
Foto: 3D-Keramikdrucker von Lithoz GmbH zum Druck von Implantaten
Foto: Schraube mittels 3D-Druckverfahrens hergestellt
Foto: Gesundheitstechnologie-Cluster gemeinsam mit den 3 Themenpaten des Workshops