KEPLER Institutional Day: Nachhaltigkeit – Gut für Klima und Geldbörse

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24.10.2018

Das Thema „Nachhaltige Geldanlage mit Fokus auf den Bereich E-Mobilität“ stand beim KEPLER Institutional Day im Mittelpunkt, zu dem die Kepler-Fonds Kapitalanlagegesellschaft am 18. Oktober zahlreiche Investoren in die Raiffeisenlandesbank OÖ geladen hatte. Neben Impulsvorträgen zur Nachhaltigkeit in der Geldanlage stellten Markus Kreisel von Kreisel Electric, Horst Ulrich Mooshandl vom Logistiker Post AG und Josef Thurnhofer vom ÖAMTC ihre innovativen Unternehmensstrategien vor.

Schaller: Raiffeisen OÖ lebt Nachhaltigkeit
Raiffeisenlandesbank OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller betonte in seinem Statement die Bedeutung nachhaltigen Wirtschaftens: „Nachhaltigkeit wird bei Raiffeisen seit jeher gelebt und von der Kepler-Fonds KAG besonders intensiv vorangetrieben.“ Auch andere Beteiligungen wie die Hypo-Banken, Efko und Vivatis sorgen für nachhaltige Initiativen im Konzern. Sowohl die Raiffeisenlandesbank OÖ als auch die beiden Hypos genießen den Prime-Status bei der führenden Nachhaltigkeitsagentur ISS-oekom.

Keplinger-Mitterlehner: Grüne Investments haben Zukunft
RLB OÖ-Generaldirektor-Stellvertreterin Michaela Keplinger-Mitterlehner blickte in ihrem Statement auf die Phase nach der Finanzkrise vor zehn Jahren zurück: „Damals hatten die Anleger andere Sorgen, als sich mit grünen Investments zu beschäftigen. KEPLER blieb diesem Thema trotzdem treu – zurecht. Heute werden Ethikfonds bei unseren institutionellen Investoren und Privatkunden stark nachgefragt.“ 

Lassner-Klein: Ethikfonds bei der Performance im Spitzenfeld
Gastgeber und Kepler-Geschäftsführer Andreas Lassner-Klein zeigte beim KEPLER Institutional Day die starke Marktstellung von Kepler bei nachhaltigen Investments auf: „Bereits seit dem Jahr 2000 sind Ethikfonds fixer Bestandteil unseres Fondsangebotes. Mit 1,5 Milliarden Euro an ethisch-nachhaltigen Kundengeldern sind wir einer der führenden Anbieter am österreichischen Markt.“ Das Fondsmanagement von Kepler zählt in Österreich und Deutschland zu den ersten Adressen. „Wir besitzen alle relevanten Qualitätssiegel für nachhaltige Investments und liegen mit unseren Ethikfonds bei der Performance im Spitzenfeld“, so Lassner-Klein. Er sieht gerade den Finanzsektor in einer führenden Rolle, um Unternehmen verstärkt in Richtung Nachhaltigkeit zu bewegen. „Sehr viel Kapital läuft über die Finanzmärkte in die Wirtschaft. Die Investoren haben somit den Hebel in der Hand und entscheiden, welchen Firmen sie ihr Geld zur Verfügung stellen.“

Kreisel: Umstieg zur E-Mobilität unaufhaltsam
Von einer ganz anderen Seite beleuchtete Markus Kreisel von Kreisel Electric das Thema Nachhaltigkeit. Für den Hersteller von Hochleistungsbatterien ist die Umstellung von fossiler auf elektrifizierte Mobilität unaufhaltsam: „Die Fahrzeugindustrie glaubt jedenfalls fest an Batterien und Brennstoffzellen. Der Weg zur E-Mobilität ist angetrieben von Asien und definitiv unaufhaltsam.“ Der Aufbau der Infrastruktur, das Angebot an leistbaren E-Autos und die positive Verankerung in der Bevölkerung brauche zwar noch etwas Zeit, „aber es kommt“. Sein Unternehmen sieht er als einen weltweit führenden Technologieanbieter, der zukünftig mit starken Partnern dieses Thema vorantreiben wird.

Thurnhofer: Alternative Treibstoffe als Übergangslösung
Josef Thurnhofer, Landesdirektor des ÖAMTC, betrachtete die von der Politik geforderte Stoßrichtung zur E-Mobilität differenziert: Der Staat solle nicht die Technologie vorgeben, sondern nur die Rahmenbedingungen. Der Anteil an E-Autos mache aktuell gerade einmal 0,3 Prozent aus. Den Einsatz sieht der ÖAMTC-Chef bei überschaubarer Reichweite und fixen Ladestationen als ideal an.

Mooshandl: Bis 2030 soll Fuhrpark der Post zu 80 Prozent elektrisch sein
Sehr weit bei der Umsetzung von E-Mobilität ist die Post AG. Horst Ulrich Mooshandl, Leiter des Fuhrparks, erläuterte die CO2-neutrale Grundidee des heimischen Logistikunternehmens: „Nachhaltigkeit ist in unserer Unternehmensphilosophie fix verankert. Wir streben daher energieautarke Verteilerzentren und E-Mobilität in unserem gesamten Fuhrpark an.“ Aktuell sind schon mehr als 1.500 Elektrofahrzeuge von der Post unterwegs. 2030 soll die Quote bei 80 Prozent liegen. Mooshandl sieht neben der Energieeffizienz vor allem auch den Vorteil der geringeren Ausfallzeiten.


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