OÖ Innovationspreis für „Schwanger dank KI“

vlnr: Landesrat Markus Achleitner, Alexandra Halouska (Chefredakteurin Kronenzeitung OÖ), Markus Manz (SCCH), Thomas Ebner (Kepler Universitätsklinikum), Landeshauptmann Thomas Stelzer © Land OÖ/Max Mayrhofer
vlnr: Landesrat Markus Achleitner, Alexandra Halouska (Chefredakteurin Kronenzeitung OÖ), Markus Manz (SCCH), Thomas Ebner (Kepler Universitätsklinikum), Landeshauptmann Thomas Stelzer © Land OÖ/Max Mayrhofer

15.11.2022

Im Rahmen der Preisverleihung im ORF Landesstudio Oberösterreich wurden die kreativsten Köpfe, besten Ideen und zukunftsweisendsten Projekte ausgezeichnet. Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) und das KUK  Kinderwunsch Zentrum am Kepler Universitätsklinikum wurden mit dem  OÖ Innovationspreis in der Kategorie Forschungseinrichtungen (3. Platz) ausgezeichnet. Geforscht wird an daran, die Qualitätsbewertung der Blastozyste, des Embryos im Frühstadium, mit Hilfe künstlicher Intelligenz zu verbessern. Denn eine In-Vitro-Fertilisation ist mit hohem Aufwand und Kosten sowie körperlichen und psychischen Belastungen für die Patientinnen verbunden. Bei einer IVF-Behandlung werden Eizellen in einer Laborumgebung befruchtet. Die Embryonen werden spätestens im Blastozysten-Stadium (Tag fünf der Entwicklung) in die Gebärmutter eingepflanzt. Mit der neuen Methode wird die Qualitätsbewertung der Blastozysten so verbessert, dass die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden deutlich steigt!

 

Corporate Data - KUK Kinderwunschzentrum

Das Kepler Universitätsklinikum ist 2015 aus der Zusammenführung des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Linz, der Landesfrauen- und Kinderklinik und der Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg entstanden. Mit über 1800 Betten ist es mit etwa 6500 Mitarbeiter*innen das zweitgrößte Krankenhaus in Österreich. Das Kinderwunsch Zentrum am Kepler Universitätsklinikum ist seit seiner Gründung 1988 ein Schwerpunkt des Fachbereiches Frauenheilkunde und Geburtshilfe und heute Teil der Univ. Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Gyn. Endokrinologie unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Peter Oppelt MBA. Die wissenschaftliche Aktivität ist ein Schwerpunkt des Bereiches, der sich in einer Vielzahl an Publikationen widerspiegelt. Die morphologische und morphokinetische Beurteilung von Eizellen und Embryonen sowie die Time-Lapse Technologie ist ein Schwerpunkt des Zentrums.

www.lebenswunsch.at

Corporate Data SCCH - Software Competence Center Hagenberg

Die Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH) ist ein unabhängiges Forschungszentrum im Bereich Software in Österreich und zählt zu den Beteiligungsgesellschaften der Upper Austrian Research GmbH, der Leitgesellschaft für Forschung des Landes OÖ (Member of UAR Innovation Network). Aktuell zählt das SCCH knapp 100 MitarbeiterInnen. Seit der Gründung des SCCH durch die Johannes Kepler Universität (JKU) im Jahr 1999 setzt das COMET K1-Kompetenzzentrum auf anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung im Softwarepark Hagenberg. Im Mittelpunkt stehen Data & Software Science. Die enge Kooperation mit Partnern aus der Wissenschaft, insbesondere mit dem Gründungspartner JKU sowie mit zahlreichen namhaften Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie, macht das SCCH zu einem Paradebeispiel für eine gut funktionierende Ausrichtung entlang der ‚Innovation Chain‘ Bildung, Forschung und Wirtschaft. Das SCCH hat seine Schwerpunkte sowohl in Software für die Produktion als auch in den Daten, die durch die lernenden Systeme eine immer größere Rolle spielen. Ohne diese Kombination an Schwerpunkten ist Industrie 4.0 nicht denkbar. Das COMET-Zentrum Software Competence Center Hagenberg wird im Rahmen von COMET – Competence Centers for Excellent Technologies durch BMVIT, BMDW und Land Oberösterreich gefördert. Das Programm COMET wird durch die FFG abgewickelt.

www.scch.at